DE213340C - - Google Patents

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DE213340C
DE213340C DENDAT213340D DE213340DA DE213340C DE 213340 C DE213340 C DE 213340C DE NDAT213340 D DENDAT213340 D DE NDAT213340D DE 213340D A DE213340D A DE 213340DA DE 213340 C DE213340 C DE 213340C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses
    • D21F3/04Arrangements thereof

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  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vl 213340 KLASSE 55 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Juni 1908 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Naßpressen von Langsieb- und Zylinderpapiermaschinen. Sie hat den Zweck, die zur Durchführung der Papierbahn durch die Naßpressen dienenden Naßfilze entbehrlich zu machen. Durch den Fortfall der Naßfilze ist ein Filzwechsel nicht mehr nötig; es findet kein Verdrücken der Papierbahn durch die Filze mehr statt und die manchmal sehr
ίο lästige Filzmarkierung ist beseitigt.
Fig. ι zeigt eine Längsansicht der Pressenpartie einer Langsiebmaschine,
Fig. 2 den Querschnitt einer Einführungswalze.
Die Einrichtung besteht im wesentlichen aus einer mit einem weichen, luftdurchlässigen Stoff überzogenen Walze a, welche hinter jeder Presse an die obere Preßwalze angepreßt und von dieser angetrieben wird.
Die von der Gautschpresse G kommende Papierbahn b wird von dieser abgenommen und auf die Einführungswalze α gelegt, welche die Bahn an die obere Preßwalze c anpreßt, wobei die Bahn an der Walze c haften bleibt, weil die Adhäsion der eisernen Preßwalze c zur Papierbahn größer ist, als zu der mit weichem Stoff, z. B. Filz, überzogenen Walze a. Auf diese Weise wird dann die Papierbahn b selbsttätig durch die Presse I geführt.
Bei Presse II ist die Einrichtung getroffen, daß die hier mit a11 bezeichnete Einführungswalze in dem endlosen, weichen Transporttuch f liegt und dieses Tuch gegen die obere Preßwalze c" preßt, wodurch die Walze ä11 mittels des Tuches/ angetrieben wird.
Von der Presse I wird nun die Papierbahn abgenommen und auf das Tuch_/ gelegt, das die Bahn zur oberen Preßwalze cu bringt, wobei durch entsprechende Pressung der Walze au an diese Preßwalze die Papierbahn an ihr haften bleibt und dadurch selbsttätig durch die Presse II geführt wird.
Um Luftblasen zu vermeiden, ist vor dem Einlauf der Presse II eine kleine Walze e angebracht, über welche die Papierbahn geführt werden kann.
Zur Überführung der Papierbahn von Presse II zur Presse III dient das Überführungstuch h. Dieses wird durch die in ihm liegende Walze g an die obere Preßwalze c" angepreßt und dadurch mit gleicher Geschwindigkeit wie die Papierbahn bewegt.
Von der oberen · Preßwalze cn wird die Papierbahn abgenommen und dem Überführungstuch h übergeben, das die Bahn zur Presse III bringt, die als Windepresse ausgebildet ist. Diese Presse ist mit der gleichen Einführungswalze am versehen, wie bei Presse I beschrieben. Die Papierbahn wird vom Tuche h abgenommen und auf die Walze a!u aufgelegt. Durch Anpressung dieser Walze an die obere Preßwalze c111 bleibt die Papierbahn an dieser Walze haften und gelangt dadurch selbsttätig durch die Presse III. Von der oberen Preßwalze cUI wird die Bahn wie üblieh durch einen Schaber d111 abgenommen,
um der Trockenpartie der Maschine zugeführt .zu werden.
Als Überzüge für die unteren Preßwalzen i, i", iIU können Manchons, Filzwicklungen, Gummibezüge oder sonst ein elastischer Stoff dienen, auch können Filzwalzen zur Anwendung gelangen.
. Zur weiteren Sicherheit bei der Durchführung der Papierbahn durch die Pressen sind
ίο die Einführungswalzen a, a", alu mit durchlöcherten Mänteln versehen. Im Innern dieser Walzen sind Rohre I angebracht, die mit einem Luftkompressor verbunden sind, wodurch starke Luftströme durch die Mantel der Walzen a, a11, am nach außen geblasen werden können, die auf alle Fälle verhindern, daß die Papierbahn von den Walzen a, au, am mitgenommen wird, sie vielmehr mit Sicherheit veranlaßt, mit den oberen Preßwalzen c,. cir, c1!I' durch die Pressen zu gehen".
Um bei Verwendung von mit Filz überzogenen unteren Preßwalzen immer einen reinen Überzug zu haben, sind unter diesen Walzen die Waschwalzen m und mf angebracht, denen durch Spritzrohre η und n! Wasser zum Waschen zugeführt wird.

Claims (3)

  1. Pa tent-Ansprüche:
    ,1. Vorrichtung zum Einführen der Papierbahn in die Naßpresse einer Langsieboder Zylinderpapiermaschine, gekennzeichnet durch eine mit weichem, luftdurchlässigem Überzug umspannte, an die obere Preßwalze anliegende Walze (a), welche die Papierbahn der oberen Preß walze übergibt.
  2. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug der Walze (a) von dem Führungstuch gebildet wird, das gleichzeitig durch die Berührung mit der oberen Preßwalze seinen Antrieb erhält.
  3. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel der Walze (a) gelocht ist und im Innern der Walze (a) Druckluftrohre (I) angeordnet sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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