AT104910B - Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Luft und Wasser aus Papierbrei. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Luft und Wasser aus Papierbrei.

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AT104910B
AT104910B AT104910DA AT104910B AT 104910 B AT104910 B AT 104910B AT 104910D A AT104910D A AT 104910DA AT 104910 B AT104910 B AT 104910B
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Austria
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Victor Antoine
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Victor Antoine
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses
    • D21F3/0272Wet presses in combination with suction or blowing devices

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  • Paper (AREA)

Description


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  Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Luft und Wasser ans Papierbrei. 
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   In den Fig. 1, 2 und 3 bezeichnet 1 eine   Führungs-und Spannwalze, über   die das   Metalltuch   2 läuft, das sodann zwischen den Walzen 3 und 4 der gewöhnlichen   Feuchtpresse   der Papiermaschine hindurchgeht. Das   Metalltueh   wird durch Senken der Walze 3 gegenüber der Walze   4   gespannt. 



   Bei dem   Ausführungsbeispiel   der   Fig. l   legen sich gegen die untere   Fläche des Metalltuches   2 an dessen Berührungsstelle mit der Presswalze 3 quer zum Tuch verlaufende biegsame Gummistreifen 5 
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 befestigt, deren Stellung in den Abteilen ihres   Trägers   8 mittels Stellschrauben 9 geregelt werden kann. Beim Arbeiten der Maschine wird die auf dem Metalltuch 2   ausgebreitete Papierbreischicht JM zwischen   einem Teil des Umfanges der Presswalze 3 und dem Metalltuch gepresst. Hiebei wird durch die Reibung der Streifen   5   an der   Unterfläche   des   1\Ietalltuches   2 die Austreibung des   Überschusswassers   aus dem Brei begünstigt.

   Die   halbfliissige   Papierbreisehicht verliert auf diese Weise einen erheblichen Teil des Überschusswassers, so dass in den Feuchtpressen und bei der weiteren Behandlung eine stärkere Pressung ils bisher stattfinden kann. 



   Das   Überschusswasser   wird also aus dem Brei vor seinem Durchgang zwischen den   Presswalzen   entfernt, während früher dieses Wasser ebenso wie die darin enthaltene Luft teilweise durch Wirkung der Presswalzen ausgetrieben werden musste, wobei die Luft und das Wasser keine genügend freie Bahn für den Abzug unter der Druckwirkung fanden und die Fasern verschoben, so dass die Struktur bzw. 



  Verfilzung des Papiers geändert wurde. 



   Demgegenüber wird durch das beschriebene Verfahren das Zerquetschen durch die Feuchtpressen vermieden. Infolgedessen entstehen keine Ungleichheiten der Papierstärke oder Löcher. Auch erfolgt das Leimen gleichmässiger. Der Brei klebt nicht mehr am Bezug der oberen Feuehtpresswalze fest, wodurch
Stoff erspart und Abfälle vermieden werden. Anderseits treten die Abdrücke des Tuches und der Fasern im Papier weniger hervor. Die Wasserzeichen und die Streifung werden deutlicher, und man kann ohne Nachteile die Produktion durch Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine vergrössern.

   Endlich erhält man durch vollkommenes Verfilzen der Fasern ein sehr gleichmässiges Papier von geordneter und 
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 bei dem im übrigen die späteren Appreturarbeiten wie das Glätten, Glasieren, Leimen, Stempeln, Drucken usw. unter günstigeren Bedingungen und daher mit grösserer Gleichförmigkeit vor sich gehen, da das Ergebnis dieser Nachbehandlung von der Gleichmässigkeit des Papiers abhängt. 



   Wie aus Fig. 2 ersichtlich, kann man die Regelung der Stellung der Abstreifer   5   gegenüber dem Metalltuch 2 selbsttätig dadurch bewirken, dass man die Streifen 5 zwischen winkelförmigen Haltern 22 befestigt, die an Stelle der Latten 7 der Fig. 1 treten, und diese Halter auf Achsen 23 oder Zapfen befestigt, die in den Seitenwänden 24 des Tragbehälters drehbar gelagert sind. In diesem Falle sind die einzelnen Halter 22 untereinander durch Lenker 25 verbunden, und die Achse 23 des einen Halters trägt auf jeder Seite des Behälters einen Hebel 26, auf dem ein Gewicht 27 verschiebbar ist. Hiebei braucht man nur die Stellung des Gewichts   27 auf   dem Hebel 26 zu ändern,   um   die Stärke des Druckes der Abstreifer 5 gegen das   Metalltuch   zu regeln. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3-5 hat der Tragbehälter 8 für die Abstreifer 5 die Form eines Saugkastens erhalten. Dieser enthält eine Abteilung 11, in der die die Abstreifer tragenden Latten 7 untergebracht sind, und eine untere Abteilung   12,   die von der Abteilung 11 durch einen mit einer Öffnung 14 versehenen Boden getrennt ist. In die Abteilung 12 mündet ein Rohr 15 ein, das an einen nicht dargestellten Wassersäulensauger angeschlossen ist. Die Längsseiten 16 des den Saugkasten bildenden Behälters   8 sind   an den   oberen Kanten mit biegsamen Streifen. ! ?   aus Gummi, Leder od. dgl. besetzt, die am   Metalltuch   anliegen.

   Die   Seitenflächen   tragen je eine   Schürze   19 von gleicher Länge und aus gleichem Stoff, deren oberer Teil sich teilweise der Kreisform der Presswalze   3,   um die das Metalltuch gelegt ist, anpasst. 



   Der die obere Abteilung 11 von der unteren Abteilung 12 trennende Boden 13 weist   zweckmässig,   wie in Fig. 5 gezeigt, eine gewisse Neigung nach der   Öffnung   14 hin auf, um so den Abfluss des Wassers in die untere Abteilung 12 zu begünstigen. 



   Der den Saugkasten bildende Behälter kann auch jede andere Form annehmen, z. B. eine halbzylindrische Form gemäss Fig. 6   odereine reehteeldge   Form mit keilförmiger Verjüngung im unteren Teil gemäss Fig. 7. In   dem Ausführungsbeispiel   der Fig. 6 besteht er aus einem halben Rohr   20,   in welchem die die Abstreifer   5   tragenden Halter ? untergebracht sind,   zwischen denen Längsöffnungen 21 für   den   Abfluss   des Wassers in den unteren Teil des Behälters 20 gelassen sind, aus welchem das Wasser zusammen mit der Luft durch das an einen Wassersäulensauger angeschlossene Rohr 15 abgesaugt wird.

   Im Falle einer Saugvorrichtung dieser Art ist diese, wie aus Fig. 3 ersichtlich, derart angeordnet, dass ihre Wirkung sich auf den unmittelbar an der oberen Walze 3 der Feuchtpresse anliegenden Teil des   1 {etlltuches   erstreckt, so dass die Saugwirkung auf das im Brei enthaltene Wasser vor dem Durchgang des Breies zwischen den Presswalzen eintritt. 



   Die Abstreifer 5 aus Gummi können gegebenenfalls durch dichte und lange Bürsten ersetzt werden, die mit den oberen Teilen der Borsten am Metalltuch entlang streichen, oder auch durch Flügel oder Leisten einer entgegengesetzt zu der Presswalze 3 umlaufenden Welle, wobei das durch das Metalltuch gehende Wasser abgeschleudert wird. 

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 abfliessen können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zum Entfernen von Luft und überschüssigem Wasser aus dem auf dem Metalltuch einer Papiermaschine mitgeführten Papierbrei, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft und das   Überschuss-   wasser vor dem Durchgang des   11etalltuches   durch die Pressen durch den Druck der oberen Walze der ersten Feuehtpresse auf das   l\1etalltuch,   in Verbindung mit der Wirkung von Abstreifern auf die untere Seite des   Metalltuches   an der   Berührungsstelle   mit der oberen Presswalze, entfernt werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkung der sich an das Metall- EMI3.2 Behälter erzeugt wird.
    3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung von biegsamen Leisten, Streifen, Bürsten oder andern Organen, die mit regelbarem Druck auf das den Papierbrei der Oberwalze der Feuchtpresse zuführende Metalltuch wirken.
    . 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der die Abstreifer tragende Behälter einen Saugkasten mit zwei Abteilungen bildet, von denen die obere die festen oder beweglichen Abstreifer enthält und die untere mit der ersteren durch geeignete Öffnungen in Verbindung steht und mit einer Saugvorrichtung verbunden ist, wobei die quer zur Maschine laufenden Längswände des Saugkastens mit Dichtungsstreifen versehen sind, die sich an das Metalltuch anlegen, während die Stirnwände mit Schürzen aus nachgiebigem Material besetzt sind, die sich der Kreisform der oberen Walze anpassen. EMI3.3
AT104910D 1924-08-12 1925-08-11 Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Luft und Wasser aus Papierbrei. AT104910B (de)

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BE1638975X 1924-11-22

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AT104910B true AT104910B (de) 1926-12-10

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AT104910D AT104910B (de) 1924-08-12 1925-08-11 Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Luft und Wasser aus Papierbrei.

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FR (1) FR591799A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5480520A (en) * 1993-01-18 1996-01-02 J. M. Voith Gmbh Applying pressure on the web at the wire end of a paper machine
US5690792A (en) * 1994-11-16 1997-11-25 Valmet Corporation Set of ribs in a dewatering device in a paper machine
US5851359A (en) * 1996-06-18 1998-12-22 Valmet Corporation Set of ribs in a dewatering device in a paper machine

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US5851359A (en) * 1996-06-18 1998-12-22 Valmet Corporation Set of ribs in a dewatering device in a paper machine

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FR591799A (fr) 1925-07-17

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