DE30759C - Neuerung an der durch Patent Nr. 30034 geschützten automatischen Graviermaschine - Google Patents
Neuerung an der durch Patent Nr. 30034 geschützten automatischen GraviermaschineInfo
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- DE30759C DE30759C DENDAT30759D DE30759DA DE30759C DE 30759 C DE30759 C DE 30759C DE NDAT30759 D DENDAT30759 D DE NDAT30759D DE 30759D A DE30759D A DE 30759DA DE 30759 C DE30759 C DE 30759C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B3/00—Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
- B44B3/001—Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings by copying
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
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- B44B3/00—Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
- B44B3/006—Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings carving or engraving devices having several cutting tools
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B44B3/06—Accessories, e.g. tool or work holders
- B44B3/061—Tool heads
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- Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE IB: Druckerei.
Zusatz-Patent zu No. 30034 vom 29. März 1884. ■'
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Juni 1884 ab. Längste Dauer: 28. März 1899.
In dem Haupt-Patent No. 30034 ist die Gesammtconstruction der Gravirmaschine dahin
beschrieben, dafs sie bestehe aus einem Schlitten, welcher die Modellgravirung unter einem Stift
hin- und herbewegt, und einem Schlitten, welcher das Arbeitsstück unter einem Stichel hin-
und herbewegt, welcher automatisch gehoben wird, wenn der Stift über einen erhabenen
Theil der Modellgravirung geht, während er in das Metall des Arbeitsstückes eingreift, wenn
der Stift über die tiefen Theile des Modells gleitet, welche vorher mit Emaille oder einer
anderen isolirenden Substanz ausgefüllt worden sind.
Um die feinsten Details der Modellgravirung zu reproduciren, ist es erforderlich, dafs die
Spitze des Stiftes sehr fein ist.
Hieraus resultirt aber wieder eine sehr schnelle Abnutzung dieser Spitze, wenn der Strom,
der durch den Stift und das Modell hindurchgeht, stark genug ist, um den Stichel in das
Arbeitsstück eingreifend zu machen. Um diese schnelle Abnutzung der Stiftspitze zu vermeiden,
läfsf der Erfinder nur- einen sehr schwachen Strom durch Stift und Modell
gehen und läfst diesen Strom auf ein Relais wirken, welches zwischen einer starken Spitze
und einem Excenter Contact herstellt, wodurch ein elektrischer Strom geschlossen wird,
dessen Intensität gröfser und genügend grofs ist, um den Stichel in das Arbeitsstück eindringen
zu lassen.
Auf. der beiliegenden Zeichnung ist diese Einrichtung an einer zweifachen Gravirmaschine
dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Kopfansicht und Fig. 3 eine Oberansicht
der Maschine. Fig. 4 stellt das Relais .dar, welches den Strom für den oder die
Stichel schliefst.
Wenn die auf dem Schlitten A befindliche Modellgravirung durch einen seiner metallischen
Theile mit dem Stift B in Contact ist, dann geht ein schwacher elektrischer Strom durch
den Theil J, Draht £, Spulen α α der Elektromagneten
des Relais C, Draht/), Theil E und den isolirten Gestellarm F, welcher den Stift -B
trägt, den Schlitten A und das gesammte Maschinengestell. In diesem Augenblick ziehen
die Elektromagneten des Relais C ihren Anker b
an, welcher, um die Achse c schwingend, einen energischen Contact zwischen der Spitze G und
dem Excenter H herstellt, welcher letztere auf der Antriebswelle der Maschine angeordnet ist.
Durch diesen Contact wird der Strom der Batterie / geschlossen, welcher alsdann durch
den Theil J, die Drähte K K, Elektromagneten L L der Stichel e e, den Draht M und . den
Theil JV geht, welcher am Rahmen O, Fig. 4, der den Anker b des Relais C trägt, angebracht
ist; von hier aus geht der Strom durch Anker b, Spitze G, Excenter H durch das Maschinengestell
zur Klemme P und von dort zurück zur Batterie.
Während der ganzen Zeit, wo der Strom
Claims (1)
- geschlossen ist, sind die Stichel e e gehoben und greifen das Metall des Arbeitsstückes nicht an. Sobald der StiftS aber über einen emaillirten Theil des Modelies gleitet, hört der Strom in den Elektromagneten α α des Relais C auf, der Anker b des letzteren wird abfallen und der Contact G H wird unterbrochen. Infolge dessen geht auch kein Strom mehr durch die Elektromagneten L und die Stichel e e senken sich und greifen in das Metall der Arbeitsstücke ein. Die Spulen der Elektromagneten des Relais C sind mit aufserordentlich feinem Draht verbunden, damit dem sie durchfliefsenden Strom ein grofser Widerstand entgegengesetzt werde. Die Kerne der Elektromagneten sind gleichfalls sehr fein.Auf diese Weise erreicht man, dafs der Strom, der durch den Stift B und das Modell geht, von einer sehr geringen Intensität ist, so dafs die Spitze des Stiftes B sehr fein sein kann, ohne dafs man eine schnelle Abnutzung oder Zerstörung des Stiftes zu befürchten hat.Wie in dem Haupt-Patent beschrieben, sind die Stichel e e während des. Rücklaufes der Schlitten dd, welche die Arbeitsstücke tragen, gehoben, und zwar mit Hülfe der isolirten Contactfeder T, welche durch einen Draht U und den Theil E mit dem Stift B in elektrischer Verbindung steht. Diese Contactfeder T berührt die Antriebwelle ν auf einem Stellringe, welcher nur auf einem Theile seines Umfanges, entsprechend dem Rückgang der Schlitten, leitend ist.Andererseits ist die Welle ν durch einen Draht W mit dem Schlitten A, der das Modell trägt, leitend verbunden. Anstatt das Excenter H zur Schliefsung des durch die Stichel e e gehenden Stromes zu verwenden, kann man auch das Excenter H1 anwenden, welches diesen Strom schliefst, wenn der Anker b des Relais C nicht angezogen ist. Man erhält dann eine Negativgravirung des Modelles.Pate ν τ-An sp rdch:An der unter No. 30034 geschützten automatischen Gravirmaschine die Anordnung eines Relais C, bestehend aus den Elektromagneten a α mit sehr feinen Drahtwindungen, dem um c schwingenden Anker b und den Excentern H und H1 zu dem Zwecke, um den Schlufs des durch die Stichel e e . . . gehenden genügend starken Stromes mit Hülfe eines sehr schwachen, durch den Stift B und die Modellgravirung gehenden Stromes bewirken und den Stift B mit einer haarfeinen Spitze versehen zu können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE30759C true DE30759C (de) |
Family
ID=306868
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT30759D Expired - Lifetime DE30759C (de) | Neuerung an der durch Patent Nr. 30034 geschützten automatischen Graviermaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE30759C (de) |
-
0
- DE DENDAT30759D patent/DE30759C/de not_active Expired - Lifetime
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