DE307472C - - Google Patents

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DE307472C
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cam
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piston
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L21/00Use of working pistons or pistons-rods as fluid-distributing valves or as valve-supporting elements, e.g. in free-piston machines
    • F01L21/04Valves arranged in or on piston or piston-rod

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Nockensteuerung für mit Expansion arbeitende Kolbenkraftmaschinen, die für den Antrieb von Förderrinnen dienen. Bei solchen Kraftmaschinen ist es bekannt, einen Nocken verschieblich einzurichten, um mit der - Verlegung des Auspuffs die Hublänge verstellbar zu machen. Es ist auch bekannt, derartige Maschinen mit Expansion arbeiten zu lassen und zum Zwecke
ίο der Expansionsregelung den Einlaßnocken verstellbar einzurichten, so daß der Füllungsgrad beliebig geändert werden kann. Hierbei ist dann der Expansionsweg desto kürzer, je größere Füllung gegeben wird, weil der der Einströmung zugeschaltete Kolbenweg von dem restlichen Kolbenweg, der unter der Expansion steht, abgezogen werden muß.
v Das ist in vielen Fällen unvorteilhaft, weil mit dieser Einrichtung, nicht den verschieden-
ao sten Anforderungen der Förderung entsprochen werden kann. Diese Anforderungen hängen in erster Linie ab von dem Arbeitswiderstand der Rutsche. Dieser aber wird bedingt von der Rutschenbelastung mit Fördergut, der
as Rutschenlänge und hauptsächlich von dem Einfallwinkel.
Um ein möglichst günstiges Anpassen an diese veränderlichen Verhältnisse zu erreichen, soll nach der Erfindung bei festliegenden oder doch fest einstellbaren Einlaßnocken eine Verstellbarkeit des Expansionsbeginnes und des Auspuffs, also Expansionsabschlusses, vorgesehen werden. Zu diesem Behufe dienen drei Nocken, der Einlaßnocken, der als festliegend gedacht ist, und zwei Nocken, die unabhängig voneinander verschieblich sind und von denen der eine den Expansionsbeginn und der andere den Auspuff regelt. .
In der Zeichnung ist die Erfindung in vier Figuren dargestellt. '
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt durch den -Motor,
Fig. 2 einen' Schnitt nach A-B durch die Kolbenstange,
Fig. 3 einen solchen nach C-D, und Fig. 4 einen ebensolchen nach E-F.
In dem Zylinder α bewegt sich der Kolben b mit seiner hohlen Kolbenstange c. Diese hohle Kolbenstange c trägt einen festen Nocken d, und in ihr ist die den Nocken e tragende Spindel f untergebracht. Die Spindel f kann durch den Griff g gedreht werden. In der Kolbenstange c liegt noch eine zweite Spindel h, die hohl ist und die von der Spindel /\ durchdrungen wird. Die Hohlspindel h trägt den Nocken i und ist durch das Handrad k drehbar.
Die Nocken e und i sind mit Mutteransätzen auf ihre Spindeln aufgesetzt und gegen Drehung gesichert. Damit sie bei ihrer Verstellung aneinander vorbei können, ist einer der Nocken (e) zweischenklig ausgeführt, und der andere (i) führt sich zwischen diesen beiden Schenkeln. λ
Die zwangläufige Steuerung ist die bekannte, indem der Steuerschieber I zwangläufig von der Stange m verschoben wird, die : mit dem Doppelhebel η und der Steuerschiene 0 gekuppelt ist. Die Steuerschiene 0 trägt die Steuer- · rollen f und q, mit deren Hilfe das ganze Steuergestänge verschoben wird, wenn sie gegen die Steuernocken Anschlag finden. r ist die Einströmungsöffnung und s die Aus-
pufföffnung, die durch den Steuerhebel I bedienti werden.
Die Zeichnung zeigt die Steuernocken e und i in der äußersten Stellung, d. h. der Expansionsweg ist der längste bei kleinster Füllung. Soll die Füllung vergrößert werden, wie dies beispielsweise bei einer Verlängerung der Rutsche der Fall ist, so wird lediglich der Nokken i mit Hilfe des Steuerrades k nach links
ίο verschoben. Damit ist dem vergrößerten Arbeitswiderstand auch für den Expansionsweg Rechnung getragen. Soll aber beispielsweise bei stärkerem Einfallwinkel der Rutsche, bei welchem zwar der Arbeitswiderstand der Rutsche ganz erheblich wächst, das Gut aber eine ebenso erhebliche größere Vorschubneigung erhält, der Hub gekürzt werden, so kann dies durch- Verstellung des Nockens e nach rechts vermittels der Handhabe g geschehen.
Gleichzeitig after kann der Nocken i so eingestellt werden, daß die Füllung auf das .. äußerste Maß beschränkt wird.
Demnach ist die Arbeitsweise des Motors und sein Luftverbrauch in jeder Weise richtig einstellbar, auch bei den verschiedensten Arbeitsverhältnissen.
Der Nocken d braucht selbstverständlich nicht unbedingt festzuliegen; auch er könnte noch verstellbar sein, jedoch wäre der Nutzen dieser Verstellbar keit gering, da die Einströmung so gelegt bleiben muß, daß ein möglichst kleiner toter Raum entsteht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Nockensteuerung für Kolbenkraftmaschinen zum Antrieb von Förderrinnen, bei welcher ein Steuernocken zur Einstellung der Länge des Kolbenweges auf , der Kolbenstange innerhalb des Zylinders gleitend angeordnet und in der Bewegungsrichtung des Kolbens während des Betriebes einstellbar eingerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem Eirilaßnocken (ä). zwei unabhängig voneinander verschiebliche Nocken (β, i) vorgesehen sind, von denen der eine den Abschluß des Triebmittels und der andere den Auspuff regelt.
2. Nockensteuerung nach Anspruch 1 mit in der hohlen Kolbenstange liegender Verstellspindel, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellspindel (/") für den einen Nocken von einer Hohlspindel (h) für den anderen Nocken umgeben ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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