DE27300C - Neuerungen an Dampfmaschinen-Steuerungen und an Mechanismen zum Umsetzen der Bewegung derselben - Google Patents

Neuerungen an Dampfmaschinen-Steuerungen und an Mechanismen zum Umsetzen der Bewegung derselben

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DE27300C
DE27300C DENDAT27300D DE27300DA DE27300C DE 27300 C DE27300 C DE 27300C DE NDAT27300 D DENDAT27300 D DE NDAT27300D DE 27300D A DE27300D A DE 27300DA DE 27300 C DE27300 C DE 27300C
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eccentric
eccentrics
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shaft
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DENDAT27300D
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F. M. STEVENS in New-York
Publication of DE27300C publication Critical patent/DE27300C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L29/00Reversing-gear
    • F01L29/02Reversing-gear by displacing eccentric

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMTf
PATENTSCHRIFT
"■"ν":\;:- KLASSE 14: Dampfmaschinen.
■ Bewegung derselben.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ig. September 1883 ab.
Die vorliegenden Neuerungen betreffen eine Schiebersteuerung, welche besonders mit Vortheil bei Lokomotiven und allen Maschinen ähnlichen Charakters angewendet werden kann, bei denen es nothwendig ist, sie schnell und häufig umzusteuern.
In den Zeichnungen ist die Steuerung sammt dem Bewegungsmechanismus, so wie dieselben bei Lokomotiven Verwendung finden, dargestellt.
Fig. ι ist eine Oberansicht, die Maschine und den Schieberbewegungsmechanismus in bewährtester Form zeigend,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 eine Vorderansicht derselben,
Fig. 4 eine Oberansicht und
Fig. 5 eine Seitenansicht des Excenterjoches;
Fig. 6 zeigt eine Oberansicht und zwei Endansichten des Excentermuffes,
Fig. 7 einen Querschnitt desselben nach 7-7 in Fig. 6,
Fig. 8 einen Längsschnitt desselben nach 8-8 in Fig. 6;
Fig. 9 stellt eine Ober- und Seitenansicht des oscillirenden Hebels für die Excenterjoche dar;
Fig. 10 und 11 zeigen abgeänderte Formen der Umwandlungsmechanismen,
Fig. 12 und 13 eine Schiebersteuerung mit anderen Bewegungsmechanismen in Ober- und Seitenansicht;
Fig. 4 bis 11 sind nach einem gröfseren Mafsstabe als die anderen Figuren dargestellt.
A ist ein Theil des Hauptgestelles einer Lokomotive; B B sind die Cylinder der Maschine; C ist der Schieberkasten; D D sind die Schieber, α α die Schieberstangen. E, Fig. 12, ist die Lokomotivachse, F eines der Räder; G sind die Pleuelstangen, H die Kreüzköpfe, J die Kreuzkopfführungen, wie sie bei Lokomotiven allgemein verwendet werden; L, Fig. ι bis 9, ist die Excenterwelle, welche quer zum Rahmen A angebracht und an den Enden mit Kurbeln e versehen ist, die rechtwinklig zu einander angebracht werden.
Diese Welle wird durch eine besondere Vorrichtung zur Umwandlung der Bewegung in Drehung versetzt. Die geeignetste Form dieser Vorrichtung ist in Fig. 2 dargestellt. Danach besteht sie aus einem Reducirhebel J', einer Stange d, welche den Hebel J' oben mit der Kurbel e kuppelt, und einer Stange K', welche das untere Ende des Hebels /' mit dem Kreuzkopf J verkuppelt, so dafs der Kreuzkopf jeder Maschine mit einer der Kurbeln e gekuppelt ist.
Beim Hin- und Hergehen des Kreuzkopfes erhält daher die Welle L eine rotirende Bewegung. Auf der Welle L ist ein Muff M angebracht, welcher sich der Länge nach frei auf der Welle verschieben kann und sich mit derselben dreht. Eine Gabel / fafst zwischen die Bunde des Muffes M und ist an einem Gleitrahmen g befestigt, der sich auf einem festen Rahmen h verschiebt. Dieser Gleitrahmen ist durch ein Glied i mit dem einen Arm eines Winkelhebels N verbunden, dessen anderes Ende durch eine geeignete Stange mit dem Umsteuerungshebel verbunden werden kann, so dafs der Lokomotivführer ein Hin- und Herschieben des Muffes M auf der Welle L bewerkstelligen kann.
An jedem Ende der Welle L befindet sich ein Absperr- und Umsteuerungsexcenter O, wie in Fig. 6, 7 und 8 dargestellt. Diese Excenter sind fest mit den Enden des Muffes M ver-

Claims (3)

bunden und bewegen sich mit demselben. Der Muff dient dazu, die beiden Excenter so zu verbinden, dafs sie gemeinschaftlich verschoben werden. Die beiden Excenter sind genau gleich gestaltet und so angebracht, dafs sie die Schieber der Lokomotive in correcter Weise bewegen, d. h. den einen eine Vierteldrehung vor dem anderen. Da beide Maschinen mit Excenter und Mechanismen zum Bewegen derselben versehen sind, genügt die Beschreibung des einen Satzes. Das eine Ende des Excenters dient dazu, den Schieber beim Vorwärtsgang, das andere Ende, ihn beim Rückwärtsgang zu bewegen. Das Vorderende ist in Fig. 6 mit χ χ bezeichnet, das entgegengesetzte Ende mit y y. Die beiden Enden stimmen im Querschnitt nicht genau mit einander überein, obgleich dies der Fall sein kann. Der Erfinder zieht es vor, dem vorderen Ende einen gröfseren Hub zu geben, weil dasselbe dann die Einlafsöffnung weiter öffnet, und ferner, um das Excenter so herzustellen, dafs cylindrische Lagerwalzen von bedeutender Länge im Joch angebracht werden können, welche ihrer ganzen Länge nach jederzeit an dem Excenter anliegen, und damit das Excenter in der Längsrichtung zwischen den Walzen gerückt werden kann, ohne gedreht zu werden, gleichviel, welche Stellung dasselbe einnimmt. Man erzielt dabei die bestmögliche Dampfvertheilung beim Vorwärtsbewegen, welche nicht merkbar beim Umsteuern geändert wird. Die Construction des Excenters ist eine eigenthümh'che; der Zweck derselben ist, das Excenter zwischen glatten, cylindrischen Lagerwalzen anzubringen, welche in der Ausführung ungefähr 75 mm Länge und Durchmesser besitzen. Diese Walzen m- sind in oscillirenden Hebeln Q, Fig. 4, 5 und 9, im Joch P so angebracht, dafs sie sich dem abweichenden Winkel der Excenterfläche anschliefsen können. Auch kann das Excenter zwischen denselben gerückt werden und die Walzen können trotzdem ihrer ganzen Länge nach mit dem Excenter in Berührung bleiben. Das Drehen des Excenters verursacht ein Hin- und Hergleiten der Excenterjoche P, welche, wie aus Fig. 4 ersichtlich, durch Lappen Λ" mit den Schieberstangen α verbunden sind. Die Joche P bestehen aus den Theilen JJ' und den Schiebern J" und sind in geeigneten Rahmen, bestehend aus den Theilen k und /, angebracht. In den Fig. 10 und 11 sind zwei abgeänderte Anordnungen einer Vorrichtung zur Umwandlung der Bewegung, welche statt der in Fig. 2 gezeigten Anordnung in Anwendung gebracht werden können, gezeigt. In beiden Einrichtungen ruht das Gewicht des Reducirhebels auf der Kurbel e und hilft derselben über den todten Punkt. Man kann auch andere Mittel anwenden, um der Excenterwelle L eine rotirende Bewegung mitzutheilen, wie z. B. in Fig. 12 und 13 dargestellt ist. In diesen Ansichten ist mit Ausnahme der Vorrichtungen zur Drehung der Excenterwelle die gleiche Einrichtung, wie in Fig. ι und 2 angegeben, dargestellt. JJ sind die auf der Lokomotivachse E angebrachten Excenter, die durch Bügel und Stangen k mit den Kurbeln b b auf den oscillirenden Wellen c c am Hauptgestell verbunden sind. An den äufseren Enden der Wellen c c befinden sich andere Kurbeln l·1 b', welche durch Stangen d d mit den kurzen Kurbeln e e zx\ den Enden der Welle L gekuppelt sind. Eine Drehung der Achse E theilt sonach der Welle L eine drehende Bewegung mit. Sollen die Maschinen immer in einer Richtung laufen, so braucht nur das eine Ende des Excenters angewendet zu werden, das andere Ende kann fortbleiben. Der oscillirende Hebel Q kann mit Excentern von anderer Form als der dargestellten angewendet werden, auch kann die Einrichtung allgemein zur Umsetzung einer hin- und hergehenden in eine rotirende Bewegung verwendet werden. P a ten τ-An s ρ rüche:
1. Bei einer Schiebersteuerung für Dampf- und andere Maschinen die Anordnung eines Umsteuerungs- und Expansionsmuffes O mit durchweg gleichem Umfang in allen Querschnitten, um mit einem Theil der Peripherie der drehbar montirten cylindrischen Lagerwalzen in auf der ganzen Länge derselben in Contact zu kommen, wobei sich der Muff zwischen den Lagerwalzen der Länge nach, wie er auch steht, jederzeit bewegen kann und die Walzen m stets volles Auflager auf dem Muff O haben.
2. Die Construction und Anordnung des mit oscillirenden Hebeln und Lagerwalzen versehenen Joches P behufs Verwendung von Excentern mit schrägen Flächen, zum Zweck, wie beschrieben.
3. Die Anordnung einer rotirenden Welle L mit der Kurbel e in Combination mit dem Umsteuerungshebel J', der Stange d, der Hebelstange K' und dem Kreuzkopf oder einem anderen hin- und hergehenden Theil J zum Zweck des Umsetzens der hin- und hergehenden in rotirende Bewegung.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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