DE60164C - Schubkurbelgetriebe mit PEAU-CELLIER'scherGeradführung - Google Patents

Schubkurbelgetriebe mit PEAU-CELLIER'scherGeradführung

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Publication number
DE60164C
DE60164C DENDAT60164D DE60164DA DE60164C DE 60164 C DE60164 C DE 60164C DE NDAT60164 D DENDAT60164 D DE NDAT60164D DE 60164D A DE60164D A DE 60164DA DE 60164 C DE60164 C DE 60164C
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DE
Germany
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cellier
peau
crank gear
connecting rods
linear guidance
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT60164D
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English (en)
Original Assignee
J. P. H GASTRELL in Wiesbaden, Theodorenstr. 2, z. Zt. in Illinois, V. St. A
Publication of DE60164C publication Critical patent/DE60164C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H21/00Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides
    • F16H21/10Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane
    • F16H21/16Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane for interconverting rotary motion and reciprocating motion
    • F16H21/18Crank gearings; Eccentric gearings
    • F16H21/22Crank gearings; Eccentric gearings with one connecting-rod and one guided slide to each crank or eccentric
    • F16H21/32Crank gearings; Eccentric gearings with one connecting-rod and one guided slide to each crank or eccentric with additional members comprising only pivoted links or arms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Schubkurbelgetriebe mit Peaucellier'scher Geradführung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Juni i8go ab.
Bei der Peaucellier'schen Geradführung für Kolbenstangengetriebe mit festgehaltener Kolbenstange beschreibt der den langen Verbindungsstangen gegenüberliegende Punkt des Gelenkvierseits einen Kreis, sobald man den zwischen den Verbindungsstangen liegenden Gelenkvierseitpunkt auf einem zum gemeinschaftlichen Drehpunkt dieser Verbindungsstangen gehörigen Kreise führt. .Dieser Kreis geht bei der Peaucellier'schen Geradführung in eine Gerade über, wenn der Kreisbogen, welchen der zwischen den Verbindungsstangen gelegene Gelenkvierseitpunkt beschreibt, zu einem Kreise ergänzt wird, und letzterer durch den gemeinschaftlichen Drehpunkt der langen Verbindungsstangen an der Kolbenstange hindurchgeht.
Aus dieser Eigenth ümlichkeit der P e a u c e 11 i e rsehen Geradführung geht hervor, dafs letztere bei den gewöhnlichen Kolbenstangen oder Schubkurbelgetrieben die nöthige Schlittenführung für den Kreuzkopf ersetzen kann.
Fig. ι, ι a, 2, 3 und 4 zeigen die diesbezügliche Verwendung der Peaucellier'schen Geradführung, um" eine Betriebskraft mit hin- und hergehender Bewegung in eine solche mit Drehbewegung umzuwandeln, oder umgekehrt. In diesen Figuren sind die einzelnen Theile des Lenkergetriebes in fünf verschiedenen Stellungen dargestellt, und ist die hin- und hergehende Bewegung durch die Kolbenstange, die Drehbewegung durch eine Kurbel vertreten.
An dem Kreuzkopf P der Kolbenstange sind mittelst des Zapfens / zwei Lenkstangen II1, IP, am Kurbelzapfen WP die Gelenke s Z3, s Z* drehbar befestigt. Diese Gelenkstangen sind mit den Gelenken durch die Zapfen c I, c Z1 verbunden, auf welchen noch die Gelenke s I1, s Z2 sitzen. Letztere sind unter einander und mit dem Zwischengelenk i durch einen Zapfen e I verbunden. Zwischengelenk i ist an seinem anderen Ende mittelst des Zapfens/ drehbar am Kreuzkopf gelagert. Die Länge des Zwischengelenks i ist gleich dem Abstande des Zapfens f. vom Drehzapfen I.
Wird! der Kolben in Richtung des Pfeiles, Fig. ι, verschoben, und der Kurbelzapfen W P dreht sich auf dem" punktirt angegebenen Kreise über den Mittelpunkt des letzteren hinweg in Richtung des Pfeiles, so gelangt der Lenker zunächst in die Stellung Fig. ia, wobei der Kurbelzapfen gezwungen wird, sich im Kreise herumzubewegen. Nach einer Vierteldrehung der Kurbel nehmen der Kurbelzapfen, wie die Gelenkstangen und die Gelenke die aus Fig. 2 ersichtliche Lage ein, welche sich von neuem ändert, bis bei vollendetem Kolbenhub die Theile in die Lage der Fig. 3 übergegangen sind, und der Kurbelzapfen WP eine halbe Umdrehung" gemacht hat. Beim Rückgang des Kolbens werden die beschriebenen Bewegungen umgetauscht, wie sie Fig. 4 darstellt. .
Dieses auf den Eigentümlichkeiten der Peaucellier'schen Geradführung beruhende Lenkergetriebe macht die Anwendung langer Pleuelstangen überflüssig; es kann an Kurbel-
getrieben aller Art, sowie zur Bethätigung der Schieber- und Ventilsteuerungen angeordnet werden. So zeigen Fig. 6 und 7 in Stirn- und Seitenansicht das oben gekennzeichnete mehrgliedrige Lenkergetriebe bei einer aufrecht stehenden Dampfmaschine, welches hier die sonst nöthige lange Pleuelstange ersetzen soll, wodurch aufserdem der Abstand zwischen· Kreuzkopf und Kurbelzapfen ein wesentlich geringerer wird. Fig. 6 zeigt die Stellung der Theile bei höchster Stellung des Kolbens im Cylinder, Fig. 7 diejenige bei halbem Kolbenhub. A ist die Maschinenkurbelwelle mit dem Excenter B für die Schieberbewegung, WP der Kurbelzapfen und P der Kreuzkopf auf der Kolbenstange; zwischen Kreuzkopf und Kurbelzapfen ist das Lenkergetriebe eingeschaltet , welches die bisher nöthige lange Pleuelstange ersetzen soll. C C sind die auf den Cylinderdeckel aufgeschraubten Lineale, zwischen denen das am Kreuzkopf sitzende Querhaupt P Führung erhält. Die Bezeichnung der einzelnen Theile des mehrgliedrigen Lenkers ist dieselbe wie in Fig. 1 bis 4.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zum Zwecke des Ersatzes von Pleuelstangen bei Schubkurbelgetrieben die Einschaltung eines auf der Peaucellier'schen Geradführung beruhenden mehrgliedrigen Lenkergetriebes zwischen dem hin- und hergehenden Theile P und dem in Drehung versetzten Theile WP genannten Kurbelgetriebes in der Weise, dafs zwischen dem an P sitzenden Drehzapfen / für. die Verbindungsstangen II1, II2 und dem Gelenkvierseit ein ebenfalls an P sitzendes Zwischengelenk reingeschaltet ist, dessen Länge gleich dem Abstande des Drehzapfens / von dem Drehpunkte dieses Zwischengelenkes an P ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT60164D Schubkurbelgetriebe mit PEAU-CELLIER'scherGeradführung Expired - Lifetime DE60164C (de)

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