DE623340C - - Google Patents
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- DE623340C DE623340C DENDAT623340D DE623340DA DE623340C DE 623340 C DE623340 C DE 623340C DE NDAT623340 D DENDAT623340 D DE NDAT623340D DE 623340D A DE623340D A DE 623340DA DE 623340 C DE623340 C DE 623340C
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- reversing device
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L29/00—Reversing-gear
- F01L29/06—Reversing-gear by interchanging inlet and exhaust ports
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Valve Device For Special Equipments (AREA)
Description
Um bei zwei- oder mehrzylindrigen Lokomotivdampfmaschinen,
bei denen die gemeinschaftliche Auspuffdüse keine Absaugdüse ist, durch welche die Auspufflinie auf die atmo-S
sphärische Linie oder unter die atmosphärische Linie abgesaugt wird, die Kompressionen bei
kleinem schädlichen Raum ohne Abdrosselung der Kesselspannung für kleine Füllungen
niedriger zu halten, ist es vorteilhaft, die Trennung der Ein- und Auslaßsteuerung vorzunehmen.
Die Erfindung besteht darin, daß die Ein- und Auslaßventile für sich von zwei verschiedenen Schwingungspunkten einer Umsteuervorrichtung
aus steuerbar sind. Für die Umsteuervorrichtung ist zweckmäßig eine Kulissensteuerung vorgesehen oder bei Anwendung
eines Lentzschen Verstellexzenters dieses als Doppelexzenter ausgebildet.
Zur Veranschaulichung der Erfindung sind auf der Zeichnung zwei Ausführungsformen
von Umsteuervorrichtungen beispielsweise dargestellt.
Es zeigt die
Es zeigt die
Fig. ι die eine Kulissenumsteuerung in
Seitenansicht.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie II-II der
Fig. ι und
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III der
Fig.i.
Fig. 4 zeigt eine Ausführung eines Verstellexzenters gemäß der Erfindung im axialen
Schnitt.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach Linie V-V der Fig. 4.
Fig. 6 zeigt einen Schnitt durch das auf der einen Zylinderseite liegende Ventilgehäuse
einer der Erfindung gemäß gesteuerten Dampfmaschine, bei der Ein- .und Auslaßventile
jeder Zylinderseite nebeneinanderliegen und jede Ventilart durch eine besondere Steuerwelle
gesteuert wird, wobei die Antriebe der Steuerwellen auf verschiedenen Seiten der
Maschine liegen.
Fig. 7 zeigt eine abgeänderte Anordnung der Steuerwellen im Schnitt, bei der der Antrieb
der ineinandergelagerten Steuerwellen auf der einen Seite der Maschine liegt.
Fig. 8 zeigt einen Schnitt durch das Ventilgehäuse und den Steuerungsantrieb bei einer
Dampfmaschine mit an jedem Zylinderende hintereinander' angeordnetem Ein- und Auslaßventil.
Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Umsteuervorrichtung
benutzt eine Kulissensteuerung. Hierbei ist 1, 2 ein vom Führerstand
aus verstellbarer Winkelhebel, an dessen waagerechtem Arm 2 in Führungen 3 Kulissensteine
4 verschiebbar gelagert sind. Die Kulissensteine sind durch einen Zapfen 5 miteinander
verbunden. Dieser Zapfen bildet die Drehachse für einen Schwinghebel 6, dessen
unteres Ende an einer Kurbel 7 angelenkt ist und durch diese in schwingende Bewegung
versetzt wird. Am oberen Ende des Schwing-
hebeis 6 greift in den Gelerikpunkt 8 eine Lenkstange ;8a ein, die zur Steuerung der
Einlaßventile dient, wahrend an einem dem Zapfen 5 näher gelegenen Gelenkpunkt 9 eine
Lenkstange 9« zur Steuerung der Auslaßventile angreift.
Durch die verschiedene Entfernung der Gelenkpunkte 8 und 9 von der Schwingachse 5
wird erreicht, daß bei gemeinschaftlichem Antrieb der Ein- und Auslaßventile die Kompression
bei kleinen Füllungen vergrößert und bei großen Füllungen verkleinert wird. Bei dieser Ausbildung der Umsteuerung
liegen die Lenkstangen 8° und 9° auf derselben Seite der Maschine. Sie "treiben in bekannter
Weise die Steuerwellen 10 und 11 an, die in diesem Falle, wie die Fig. 7 zeigt, ineinandergelagert
sind und von denen die Hohlwelle 10 den Nocken 12 zur Steuerung
der Einlaßventile 13 und die Steuerwelle 11
den Nocken 14 zur Steuerung der Auslaßventile 15 antreibt. Die Ein- und Auslaßventile
sind in dem am Zylinder angegossenen und aufgesetzten Ventilgehäuse 16 gemäß
Fig. 6 nebeneinanderliegend angeordnet.
Die Umsteuerung kann jedoch auch so ausgebildet sein, daß die Lenkstange 8a auf der
einen Seite und die Lenkstange gb auf der
anderen Seite der Maschine liegt. In diesem Falle ist der ■ Zapfen 5 als Querwelle ausgebildet,
wobei auf jeder Seite dieser Welle verschieden lange Hebelarme sitzen, an denen die Lenkstangen 8a und ψ angreifen, jedoch
erfolgt auch hier die Verstellung durch eine gemeinsame Kulisse. In diesem Falle ist gemäß
Fig. 6 die Steuerweüe 10 mit dem Steuernocken
12 auf der einen Seite und die Steuerwelle 11 mit dem Steuernocken 14 auf der
anderen -Seite der Maschine für sich gelagert. Der der* Erfindung zugrunde liegende Gedanke
läßt sich auch mit Verstellexzentern .-. durchführen. In Fig. 4 und S ist eine Ausführungsform
einer solchen Einrichtung gezeigt. In einem Querschlitz der angetriebenen
Hohlwelle 17 ist ein Stellkörper 18 verschiebbar
gelagert. Dieser Körper ist mit einer „- Verzahnung 19 versehen, in die- die Verzahnung
20 einer axial verschiebbaren. Stellstange
21 eingreift und mit deren Verstellung
go der Stellkörper in dem Querschlitz verschoben werden kann. Der Steilkörper trägt hier-
- - bei zwei gegeneinander versetzte Exzenterlaufflächen 22 und 23, von denen die eine zur
Steuerung der Einlaßventile, die andere zur Steuerung der Auslaßventile dient. Hierbei
erhält der Auspuffexzenter in der Mittelstellung eine kleinere Exzentrizität als der Einlaßexzenter.
Infolgedessen ist die Wirikelverstellung für den Auslaß bedeutend größer
als für den Einlaß und hierbei auch die Kompressionsverschiebung größer.
Hierzu ist es notwendig, daß der Auslaßdaumen einen kleinen Hub bekommt und
der Übersetzungshebel groß wird, damit die Ventilerhebungen für die kleinen Füllungen 6g
nicht zu sehr verringert werden.
Selbstverständlich können auch zwei getrennte Stellexzenter Anwendung finden, die
verschiedene Zahnsteigungen haben, aber von derselben Stellstange aus gesteuert werden.
In Fig. 8 ■ ist eine Ventilanordnung nebst zugehöriger Steuerung gezeigt, bei der Ein-
und Auslaßventile jeder Zylinderseite gleichachsig hintereinanderliegen und die Spindel
des Einlaßventils 13 die Hohlspindel 26 des Auslaßventils durchsetzt. Die Enden der
beiden Ventilspindeln tragen Teller, gegen die die Steuerdaumen 12, 14 der Steuerwellen 10
und Ii wirken. Wie ersichtlich, ist auch bei dieser Anordnung eine getrennte Einstellung
der Ein- und Auslaßventile im Sinne der Erfindung möglich.
Claims (8)
- Patentansprüche: * g5i. Umsteuervorrichtung für Dampfmaschinen, insbesondere für Lokomotiv- und Schiffsdampfmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- und Auslaßventile für sich von zwei verschieden aus- - schwingenden Punkten einer Umsteuervor-• richtung aus steuerbar sind.
- 2. Umsteuervorrichtung nach Anspruch 1, -dadurch gekennzeichnet, daß von einer Kulissen- oder Gelenkumsteuervorrichtung von zwei verschieden ausschwingenden Anlenkungspunkten, die beim Umsteuern gemeinsam verstellt werden, eine Verbin-. dungsstange mit dem Anlaßschwinghebel lpo ,und eine mit dem Einlaßschwinghebel verbunden ist.
- 3. Umsteuervorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Doppelverstell-• exzenter mit zwei verschieden gestellten 10g Antriebsexzentern für die Einlaß- und Auslaßventile.
- 4. Umsteuervorrichtung nach Anspruch 1 - und. 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkung beider Steuerstangen durch no zwei gemeinsam verstellbare Umsteuervorrichtungen vorgenommen wird.
- 5. Umsteuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Umsteuervorrichtungen der Ein- und Aus- ng laßventile getrennt verstellbar sind.
- 6. Umsteuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Umsteuervorrichtung verstellten Schwinghebel Wälzhebel sind. "
- 7. Umsteuervorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch. gekennzeichnet, daß der628Verstellhebel der Umsteuervorrichtung auf beiden Seiten der Maschine angeordnet und verschieden lang ist.
- 8. Umsteuervorrichtung nach Anspruch ι und 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung eines Doppelexzenters die Antriebsexzenter getrennt angeordnet sind und jedes Exzenter durch dieselbe Stellstange, aber mit verschiedener Zahnsteigung angetrieben wird.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE623340C true DE623340C (de) |
Family
ID=576337
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT623340D Active DE623340C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE623340C (de) |
-
0
- DE DENDAT623340D patent/DE623340C/de active Active
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