DE174859C - - Google Patents
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- DE174859C DE174859C DENDAT174859D DE174859DA DE174859C DE 174859 C DE174859 C DE 174859C DE NDAT174859 D DENDAT174859 D DE NDAT174859D DE 174859D A DE174859D A DE 174859DA DE 174859 C DE174859 C DE 174859C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L13/00—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Gears, Cams (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Umsteuerung für solche Kraftmaschinen, bei
denen die zwangläufig zu steuernden Organe durch Vermittlung von ein- und ausschaltbaren
Zwischengliedern von Nocken bewegt werden. Das Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß für jedes der zu steuernden
Organe, den beiden Umlaufrichtungen der Maschine entsprechend, zwei besondere
ίο gegeneinander versetzte und in verschiedenen
Ebenen liegende Nocken mit zugehörigen Zwischengliedern vorgesehen sind, von welchen
je nach der beabsichtigten Drehrichtung das eine oder andere eingeschaltet ist.
Bei dieser Art der Umsteuerung ist weder eine Relativdrehung der Steuerwelle, noch ein
Verschieben von Nocken erforderlich. Ferner gestattet die Umsteuerung ein Umsteuern der
Maschine in jeder Kurbelstellung, ohne daß die Steuerteile sich gegen die Umschaltbewegung
sperren könnten.
Diese Umsteuerung kann für die Ein- und Ausströmventile von Dampfmaschinen, ebenso
für die Ein- und Ausströmventile und Zünd-Vorrichtungen von Explosionskraftmaschinen
verwendet werden. Wenn bei letzteren die Zündung genau im Totpunkt erfolgt oder wenn es auf genaue Einhaltung des Zünd-Zeitpunktes
nicht ankommt und das Einströmventil selbsttätig wirkt, so genügt es, das Ausströmventil umzusteuern.
Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Umsteuerung schematisch veranschaulicht.
In Fig. ι bezeichnet α die Steuerwelle, auf
welcher die beiden Nocken b und b1 nebeneinander
und den beiden Umlaufrichtungen der Maschine entsprechend versetzt befestigt sind. Zwischen den Nocken b und b1 und
der zum zu steuernden Organ führenden Stange c sind die ein- und ausschaltbaren
Zwischenglieder^ und d1 angeordnet, und
zwar derart, daß Nocken b nur auf Glied d und Nocken bl nur auf Glied dl wirken kann.
Je nachdem die Maschine nach der einen oder anderen Richtung sich drehen soll, wird Zwischenglied
d oder dl eingeschaltet, so daß das zu steuernde Organ im einen Falle durch
Nocken b (Fig. i) und im anderen Falle durch Nocken bl bewegt wird. Das Ein- und Ausschalten
der Zwischenglieder d und d1 kann auf die Verschiedenste Weise bewerkstelligt
werden. Im dargestellten Beispiel wird die Verschiebung der Zwischenglieder d und d'
durch die um den Zapfen/drehbaren Hebel g und g1 bewirkt. Mit Hilfe der Federn h
und h \ an deren Stelle auch ein Gewicht oder andere ähnliche Einrichtungen angeordnet
sein können, werden die Zwischenglieder d und dl stets gegen die Rolle i gepreßt. Nicht
unbedingt erforderlich ist, daß beide Zwischenglieder auf derselben Seite der Steuerwelle
gelagert sind, es kann vielmehr auch ein Zwischenglied auf der einen und das andere
auf der anderen Seite der Steuerwelle gelagert sein.
Um die Möglichkeit auszuschließen, daß beide Zwischenglieder d und dl gleichzeitig
eingeschaltet sind und um das Ausschalten des einen Gliedes und das Einschalten des
anderen Gliedes durch einen einzigen Handgriff vornehmen zu können, kann die Umsteuerung
so ausgebildet werden, daß durch das Ausschalten des einen Zwischengliedes
das andere eingeschaltet wird und umgekehrt. In Fig. 2 ist eine solche Umsteuerung veranschaulicht.
Es sind hierbei die in verschiedenen Ebenen liegenden Zwischenglieder rf und rf1 durch eine aus der Zeichnung nicht
ersichtliche Stange so miteinander verbunden, daß, wenn der Hebel g in eine der beiden
Lagen I und II verschoben wird, stets nur einer der beiden Nocken b und bx zur Wirkung
kommt.
Die Zwischenglieder können zur Vermeidung der Reibung auch durch Rollen gebildet
werden, welche in einem verschiebbaren Rahmen / gelagert sind (Fig. 3).
Claims (2)
- Patent-Ansprüche :I. Umsteuerung für Kraftmaschinen, bei denen die zwangläufig zu steuernden Organe durch Vermittlung von ein- und ausschaltbaren Zwischengliedern von Nocken bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes derartige Organ, den beiden Umlaufrichtungen der Maschine entsprechend, zwei besondere gegeneinander versetzte und in verschiedenen Ebenen liegende Nocken (b, bl) mit zugehörigen Zwischengliedern (d, d 1J vorgesehen sind, von welchen je nach der beabsichtigten Drehrichtung das eine oder andere eingeschaltet werden kann.
- 2. Umsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden zu einem Steuerorgan gehörigen Zwischenglieder derart miteinander verbunden sind, daß das eine Zwischenglied durch Ausschalten des anderen eingeschaltet wird und umgekehrt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE174859C true DE174859C (de) |
Family
ID=439565
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT174859D Active DE174859C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE174859C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2009021667A1 (de) * | 2007-08-10 | 2009-02-19 | Daimler Ag | Brennkraftmaschinenventiltriebumschaltvorrichtung |
-
0
- DE DENDAT174859D patent/DE174859C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2009021667A1 (de) * | 2007-08-10 | 2009-02-19 | Daimler Ag | Brennkraftmaschinenventiltriebumschaltvorrichtung |
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