DE307246C - - Google Patents

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DE307246C
DE307246C DENDAT307246D DE307246DA DE307246C DE 307246 C DE307246 C DE 307246C DE NDAT307246 D DENDAT307246 D DE NDAT307246D DE 307246D A DE307246D A DE 307246DA DE 307246 C DE307246 C DE 307246C
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DE
Germany
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spoon
mouthpiece
coupling
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ring
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/06Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis and coupling when the coupling halves are pushed together
    • B61G1/08Control devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Table Equipment (AREA)

Description

,KAISERLIGHES
PATENTAMT.
PATEOTSCHRIET
'■''■■■'■■'■■■■■' ■
KlASSE 2Oe.
Selbsttätige Eisenbahnkupplung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18, Oktober 1917 ab.
Die selbsttätige Eisenbahnkupplung vorliegender Erfindung gehört zur Klasse derjenigen, bei welchen der verstärkte Kopf der Kuppelstange des einen Wagens von dem drehbaren Löffel des mit Fassungsring versehenen Mundstücks der Kuppelschnauze des anderen Wagens gefangen wird. Dieselbe hat die Einrichtung, daß der Löffel des Mundstücks durch den in das Mundstück
ίο eindringenden verstärkten Kopf der Kuppelstange, der gegen eine Zunge des Löffels wirkt, niedergedrückt wird und durch einen Federbolzen in dieser geschlossenen Lage gehalten wird, wobei der Federbolzen, unter das ' Schwanzende des Löffels springend1, einen Ring über das vordere Ende des Löffels und des Mundstücks schiebt, der das Mundstück mit. Löffel verschlossen und dessen Kopf gefangen hält.
Der ■ Federbolzen wird von ' einem Handhebel zurückgezogen und hält in seiner zurückgezogenen Lage, indem er gegen das Schwanzende des Löffels drückt, diesen in der geöffneten Lage.
Eine Ausführungsform der Kupplung ist. auf beiliegender Zeichnung - dargestellt.
, Fig. ι zeigt die Kupplung zweier anstoßenden Wagen in Oberansicht,
Fig. 2 in Seitenahsicht, zum Teil im Längsschnitt, und zwar in Fig. 1 und 2 in gekuppelter Stellung.
Fig. 3 zeigt die Kupplung entkuppelt,
Fig. 4 einen Querschnitt nach A-B (Fig- i).
Die Kuppelstange 1 findet in der Manotte 3 Muttergewinde'und kann in ihrem' Gewindebolzen 5 verlängert :und verkürzt werden. Der verstärkte Kuppelkopf 6 der Kuppelstange wird von der Kuppelschnauze 2 gefangen. Diese _ besteht aus dem festen Teil 2 mit Mundstück 7 und einem um Bolzen 8 drehbaren Löffel 9, der unten die Zunge 10 trägt. Der Löffel 9 hat an seinem vorderen Umfang innen eine Verstärkung 11, die im ,Verein mit der Halbringwulst 12 des Mundstücks zum Fassen des Kuppelkopfes 6 dient. Der Löffel 9 hat an seinem hinteren Ende eine Rolle 13. Dieser Löffel 9 wird beeinflußt von einem Federbolzen 14, dessen Zugstange 15 mittels des um Bolzen 16 drehbaren Handgriffes 17 entgegen der Spannung der Feder 18 herangezogen werden kann, und zwar so weit, daß die Rolle 13 in der Kuppelschnauze sich vor den Federbolzen 14 legt (s. Fig. 3). ■■:. · 55"
Wird nun durch das Aneinanderfahren der Wagen die Kuppelstange! in die Kuppelschnauze 2 hineingeführt, so gleitet der Kuppelkopf 6 durch das Mundstück 7 hindurch, gelangt über die Zunge 10 und drückt durch seinen Stoß die Zunge I ö herab. Da die Zunge 10 mit dem Löffel 9 verbunden ist, so wird auch der Löffel an seinem Vorderende niedergedrückt, so daß er sich um seinen Bolzen 8 dreht. Dadurch wird die Schnauze so geschlossen, daß der Kuppelkopf 6 von der Verstärkung 11 des Löffels 9 und der Verstärkung. 12 des; Mundstücks 7 gefaßt wird. Hierbei ist durch Abwärtsschwingen des Vorerendes· des Löffels 9

Claims (2)

  1. dessen hinteres Ende in die Höhe gegangen (s. Fig. 2), und der Federbolzen 14 legt sich unter die Rolle 13 des Löffels und hält somit den Löffel geschlossen, so daß die Kupplung erreicht ist. >
    Um nun die geschlossene Lage des Löf-■ fels zu sichern und gleichzeitig den Federbolzen von dem Druck des Löffels bzw. dem durch den Kuppelkopf ausgeübten Zug zu entlasten, ist ein Ring 19 vorgesehen, der mittels der Stange 20 mit dem Hebel 17 verbunden ist, der um Zapfen 16 drehbar das Zurückziehen der Federbolzen herbeiführt. Dieser Ring 19 ruht bei geöffneter Schnauze2 auf dem Mundstück 7 (s. Fig. 3). Er wird durch Stellen des Handgriffes 17 in Richtung des Pfeiles 1 (Fig. 3) über den Löffel 9 gebracht und hält den Löffel an der Schnauze 2 geschlossen (s. Fig. 2), wodurch ein Selbstöffnen des Löffels oder ein zu starker Druck des Löffels auf den Federkolben vermieden ist.
    Zwecks Öffnens der Kupplung wird der Hebel 17 entgegen dem Pfeil 1 (Fig. 3) bewegt, wodurch der Ring 19 über das Mundstück 7 geschoben wird und der Federbolzen 14 hinter die Rolle 13 des Löffels 9 gezogen wird, wodurch der Löffel infolge Übergewichts seines hinteren Teiles sich senkt.
    Die Verstärkung 11 kommt in die hochgehobene Lage; die Kuppelstange ι kann also mit
    ihrem Kopf 6 aus der Schnauze 2 herausgezogen werden.
    Patent-Ansprüche: _ „.
    i. Selbsttätige Eisenbahnkupplung, bei welcher der verstärkte Kopf der Kuppelstange des einen Wagens von dem drehbaren Löffel des mit Fassungsring versehenen Mundstücks der Kuppelschnauze des anderen Wagens gefangen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Löffel (9) des Mundstücks (7) durch den in das Mundstück" eindringenden verstärkten Kopf (6) der Kuppelstange, der gegen eine Zunge (10) des Löffels wirkt, niedergedrückt wird und durch einen Federbolzen (14) in dieser geschlossenen Lage gehalten wird, der, unter . das Schwänzende des Löffels springend, einen Ring (1,9) über das vordere Ende des Löffels und des Mundstücks (7) schiebt, der das Mundstück (7) mit Löffel verschlossen und . den Kopf (6) gefangen hält.
  2. 2.. Ausführungsform der Kupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Federbolzen (14) von einem Handhebel (17) zurückgezogen wird und in seiner zurückgezogenen Lage gegen das Schwänzende (13) des Löffels drükkend diesen in der geöffneten Lage hält.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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