DE30694C - Einsatzstück an pneumatischen Tintenfässern aus Glas, Steingut oder Porzellan - Google Patents

Einsatzstück an pneumatischen Tintenfässern aus Glas, Steingut oder Porzellan

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DE30694C
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Germany
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DENDAT30694D
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G. DIEDERICH in Berlin, Arndtstr. 8, und J. BARGOU SÖHNE in Berlin, Lindenstr. 35
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L25/00Ink receptacles
    • B43L25/02Ink receptacles with separate dipping-cups

Landscapes

  • Pens And Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 70: Schreib- und Zeichenmaterialien.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. September 1884 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung an pneumatischen Tintenfässern aus Glas, Porcellan oder Steingut, deren Untersatz durch Pressung hergestellt wird. Um diese Herstellungsmethode und damit die Erzeugung eines billigen Tintenfasses zu ermöglichen, wird die Wand, welche die Tunktülle von dem eigentlichen Tintenbehälter trennt, durch ein Einsatzstück gebildet, welches nach Fertigstel-lung des Untersatzes durch Pressung an seinem Platze befestigt wird.
Das Tintenfafs selbst besteht aus dem unten offenen Behälter α und dem Untersatz b. In dem letzteren ist die mit einem Absatz versehene Höhlung c und die Tunktülle d angeordnet, welche durch eine Wand von einander getrennt sein müssen, die nicht ganz bis auf den Boden der Höhlung c reicht und den Stand der Tinte in der Tunktülle d bestimmt, Fig. i.
Um, wie bereits angedeutet, die Herstellung dieser Höhlungen durch Pressung zu ermöglichen, sind dieselben durch einen geraden oder etwas konischen Schlitz mit einander verbunden, so dafs der die Höhlungen c und d beim Pressen erzeugende Theil des Stempels ein zusammenhängendes Stück bildet.
Die zum Functioniren des Tintenfasses erforderliche Wand wird alsdann durch das Einsatzstück k gebildet, das mittelst Kittes in dem die Höhlungen c und d verbindenden Schlitz befestigt oder auch blos einfach eingeklemmt wird.
Dieses Einsatzstück, welches zweckma'fsig aus Hartgummi besteht, kann an seinem unteren Ende mit einem Kerb k1 versehen sein, welcher den Eintritt von Luft in den Raum c erleichtert. Der Behälter α wird in c durch den Ring r gedichtet und ist unten offen, so dafs das Innere desselben mit der Höhlung c communicirt.
Behufs Füllung des Tintenfasses wird der Behälter α von dem Untersatz b entfernt, umgedreht und in dieser Stellung mit Tinte gefüllt. Alsdann setzt man den gleichfalls umgekippten Untersatz b auf das cylindrische offene Ende des Behälters a, so dafs eine dichte Verbindung beider Theile erzielt wird, und dreht das Ganze um, so dafs es die Stellung Fig. ι einnimmt. Die Tinte läuft dann in die Höhlung c, wobei unter der Wand k hinweg so viel Luft in c und von da in α eindringt, dafs das Niveau der Tinte in d durch die untere Kante der Wand k bestimmt wird. Beim Verbrauch regulirt sich dieses Niveau automatisch derart, dafs in der Tunktülle stets die richtige Menge Tinte vorhanden ist. Damit in der Tunktülle d das Verdunsten der Tinte gehemmt und das Eindringen von Staub verhindert wird, kann dieselbe mit einer kleinen, durch den Federhalter beim Eintauchen leicht zu bewegenden Klappe g, Fig. 1 und 4, geschlossen sein.
Diese Klappe g hat oben einen halbkreisförmigen Rand ^, der in einen entsprechenden Falz χ in der Tunktülle d sich passend einlegt. An den beiden Enden des Randes \ sind zwei halbrunde Zäpfchen y und y1 angebracht, die sich in entsprechende Aushöhlun-
gen des Falzes q und q1 legen und um welche die Klappe g sich drehen kann, wie Fig. ι punktirt zeigt. Diese Zäpfchen yyx können indessen auch fortfallen. Nach unten ist die Klappe g derartig geformt, dafs sie sich' nach innen an die Wand der Tunktülle d passend anlegt, dabei aber nach einer Seite so viel Uebergewicht besitzt, dafs sie stets bestrebt ist, die Oeffnung von d bedeckt zu halten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei dem aus Glas, Steingut oder Porcellan durch Pressung hergestellten Untersatz für ein pneumatisches Tiptenfafs das die Scheidewand zwischen Tunktülle d und Höhlung c bildende Einsatzstück k, welches in den die genannten Vertiefungen c und d verbindenden Schlitz durch Einkitten oder Einklemmen befestigt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT30694D Einsatzstück an pneumatischen Tintenfässern aus Glas, Steingut oder Porzellan Expired - Lifetime DE30694C (de)

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