DE397156C - Vorrichtung zur Speisung von Schreibroehren o. dgl. fuer Schreiber, Schnellschreiber o. dgl., die unter Anwendung von Druckluft gereinigt werden - Google Patents
Vorrichtung zur Speisung von Schreibroehren o. dgl. fuer Schreiber, Schnellschreiber o. dgl., die unter Anwendung von Druckluft gereinigt werdenInfo
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-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
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- H04L15/28—Code reproducing apparatus
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Description
Die Erfindung betrifft Schreiber beliebiger Art, insbesondere Schnellschreiber, bei denen
ein Schreibrohr angewendet wird, durch dessen Bewegung auf einem vorbeigeführten Bande
S Zeichen aufgebracht werden. Insbesondere werden solche Schreibröhren bei Schnellschreibern
verwendet, wobei die Röhre etwa in Abhängigkeit von elektrischen Spannungsschwankungen bewegt werden,
ίο Solche Röhren müssen sehr fein sein und neigen daher, besonders bei längeren Ruhepausen,
zur Verstopfung durch Rückstände der Tinten- oder Farbflüssigkeit beim Verdampfen
der Flüssigkeit.
Durch die Erfindung wird eine Vorrichtung geschaffen, die es in einfachster Weise ermöglicht,
in Ruhepausen das Röhrchen durch Wasser oder eine sonstige Reinigungsflüssigkeit
zu reinigen bzw. auszublasen. Die Erfindung besteht darin, daß zwei oder mehrere Behälter miteinander vertauschbar
in einem Traggestell untergebracht sind, und ein Behälter zur Aufnahme der Tinte
und der andere zur Aufnahme der Reinigungsflüssigkeit dient. Bei mehreren Behältern
kann ein Teil von diesen zur Aufnahme der Tinte und der übrige Teil zur Aufnahme der
Reinigungsflüssigkeit dienen. Das Schreibröhrchen ist möglichst luftdicht durch einen
Deckel geführt, durch den auch eine Eintrittsöffnung für Druckluft hindurchtritt und der
so ausgebildet ist, daß er sowohl auf den Tinten- als auch den Behälter für die Reinigungsflüssigkeit
möglichst luftdicht paßt. Wird nun der Behälter mit der Reinigungsflüssigkeit in
den Deckel eingeführt und hierauf durch die Lufteinführungsöffnung Druckluft oder Druckgas
eingeleitet, so wird zunächst die Reinigungsflüssigkeit durch das Schreibrohr hindurchgetrieben
und gewünschtenfalls hierauf die Druckluft oder das Druckgas durch das Rohr hindurchgeblasen, wodurch eine praktisch vollständig
ausreichende Reinigung des Rohres leicht erzielt werden kann. Hierauf wird die Druckluftzufuhr abgesperrt oder in sonst geeigneter
Weise beendet, der Behälter mit der Reinigungsflüssigkeit wird durch den Tintenbehälter
ersetzt, und die Vorrichtung ist wiederum betriebsfertig. Der eigentliche Betrieb
kann in verschiedener Weise durchgeführt werden. Entweder wird die Tinte durch Saugen am Rohrende durch dieses hindurchgefördert
und der weitere Ausfluß der heberartigen Wirkung des Rohres überlassen, oder es wird Druckluft bei der Inbetriebnähme
wiederum angestellt und hierdurch die Tinte durch das Schreibröhrchen wiederum
getrieben. Sobald der Betrieb eingesetzt hat, kann es bei besonders schnellem Schreiben
vorteilhaft sein, dauernd Druckluft in den Tintenbehälter einzutreiben bzw. einen einstellbaren
Überdruck in diesem zu erhalten. Regelmäßig ist dies aber nicht erforderlich, und es kann der Tintenausfluß der Heberwirkung
des Röhrchens überlassen bleiben. Sollte hierbei ein Unterdruck in dem ziemlich dicht abgeschlossenen Behälter hier und
da entstehen, so wird es genügen, eine ganz geringe Menge Druckluft wiederum in den
Behälter einzupumpen und den weiteren Betrieb der Heberwirkung des Röhrchens zu überlassen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung; Abb. 1 ist eine Ansicht von
vorn mit teilweisem Schnitt, Abb. 2 eine Draufsicht. Ein hebelartig abgebogenes Schreibrohr
ι ist durch eine Stopfbuchse 2 o. dgl. an dieser Einführungsstelle drehbar durch
einen Deckel 3 hindurchgeführt, welch letzterer wiederum an einem Träger 4 befestigt ist,
der um eine Tragachse 5 geschwenkt werden kann. Der Deckel besitzt einen nach außen
abgeschrägten Rand 6, in welchen der möglichst genau passend ausgebildete Rand eines
Behälters η für die Reinigungsflüssigkeit oder 8 für die Tinte paßt. Diese Behälter sind auf
einem Träger 9 zweckmäßig durch Schrauben io, 11 auswechselbar befestigt. Der Träger 9
wird von einer Hülse 12 getragen, welche entgegen der Kraft· einer Feder 13 auf der
Achse 5 nach abwärts verschiebbar ist. Wird nun dieser untere Träger 9 mit der Hülse 12
heruntergedrückt, so kann der im Ausführungsbeispiel der Zeichnung mit dem Deckel in
Eingriff gezeichnete Behälter 7 aus dem Randkranz 6 herausgebracht werden, wodurch er
aus seiner Lage herausgeschwenkt und durch den völlig gleichartig gestalteten Behälter 8
ersetzt werden kann, worauf die Hülse 12 losgelassen und der Behälter 8 mit seinem
oberen Rande in Eingriff mit dem Deckelrand 6 gebracht wird.
Durch den Träger 4 und den Deckel 3 ist ein Lufteintrittskanal 14 geführt, in welchem
im Beispiel mittels eines Schlauches 15 eine Luftpumpe zweckentsprechender Ausführung 16
verbunden ist.
Wenn in der gezeichneten Stellung der Behalter mit der Reinigungsflüssigkeit, beispielsweise
Wasser, mit dem Deckel 3 in Verbindung gebracht ist, kann man durch Zuleiten von Druckluft mittels der Pumpe 16 über
den Schlauch 15 und den Kanal 14 ein Überdruck im Behälter 7 erzeugt' werden, durch
welchen die Reinigungsflüssigkeit durch das Rohr ι hindurchgetrieben wird. Ist sie vollständig
ausgetreten, so kann Druckluft allein nachgeblasen werden.
Um eine Verdampfung der Tinte im Behälter 8 während des Reinigungsvorganges
und bei Stehenlassen des Apparates in der gezeichneten Stellung zu verhindern, ist auch
über dem Tintenbehälter 8 — der aber durch den Behälter 7 ersetzt werden kann bei
Drehung des Trägers 9 — ein Deckel 17 völlig gleicher Ausführung wie der Deckel 3 angebracht
und durch eine Schraube 18 am Träger befestigt. Der Träger 4 wird durch eine
Schraube 19 zweckmäßig unverdrehbar mit der Achse 5 verbunden.
Die völlig symmetrische Anordnung gemäß der Zeichnung könnte natürlich verdoppelt
werden, indem, unter einem Winkel von 90° gegeneinander versetzt, zwei Wasserbehälter
und zwei Tintenbehälter abwechselnd aufeinanderfolgend angeordnet werden. Die Zahl
der Behälter kann sinngemäß vergrößert werden.
Am Rohr 1 kann eine beliebige Bewegungsvorrichtung angreifen, beispielsweise ein elektrostatisches
Relais nach Johnsen und Rahbek.
Am Ende des Rohres 1 wird ein Papierband 20 vorbeigeführt. Während der Reinigung
muß daher das Rohr aus dem Wege des Papierbandes 20 herausgeschwenkt werden,
etwa durch Entkupplung der Rohrantriebsvorrichtung, oder es kann das Papierband 20
irgendwie zweckentsprechend entfernt werden.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung kann mit ihren Einzelteilen an entsprechender Stelle
eines Schreibers angebracht werden, oder sie kann auch ein in sich geschlossenes Ganzes
darstellen, welches gegebenenfalls auswechselbar an einem solchen Apparat angebracht
wird.
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Speisung von Schreibröhren o. dgl. für Schreiber, Schnellschreiber
0. dgl., die unter Anwendung von Druckluft gereinigt werden, gekennzeichnet durch
zwei oder mehrere miteinander vertauschbare Behälter, von denen der eine mit einer Reinigungsflüssigkeit und der andere 8σ
mit einer Tinten- oder Färb flüssigkeit gefüllt wird, die wahlweise mit dem Schreibrohr
in Verbindung gebracht werden können, wobei die Flüssigkeit dem Schreibrohr unter
Druckluft in an sich bekannter Weise zugeführt werden kann.
2. 'Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schreibrohr
möglichst luftdicht durch einen Deckel geführt ist, der auch eine Druckluft-Zuführungsöffnung
enthält, und dessen Ränder so ausgebildet sind, beispielsweise abgeschrägt sind, daß in diesen Rand
möglichst luftdicht einer der vorhandenen Behälter eingeführt werden kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter
schwenk- oder drehbar auf einem Gestell angebracht sind, das außer der Schwenkauch
eine achsiale Bewegung ausführen ioo kann, wodurch der gewünschte Behälter
in oder außer Verbindung mit dem Deckel gebracht werden kann, während durch die Schwenkbewegung die Vertauschung der
Behälter herbeigeführt wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche
Behälter symmetrisch zu einer Drehachse angeordnet sind, und daß Deckel mit gleichgeformten Dichtungsstellen für den
Behälterrand auf einem feststehenden Träger jedem der Behälter in der Weise
zugeordnet sind, daß die Deckel sich mit sämtlichen Behältern jeweils dann in Eingriff
befinden, wenn sich einer von den letzteren in Gebrauchsstellung befindet.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen;
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH87169D DE397156C (de) | Vorrichtung zur Speisung von Schreibroehren o. dgl. fuer Schreiber, Schnellschreiber o. dgl., die unter Anwendung von Druckluft gereinigt werden |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEH87169D DE397156C (de) | Vorrichtung zur Speisung von Schreibroehren o. dgl. fuer Schreiber, Schnellschreiber o. dgl., die unter Anwendung von Druckluft gereinigt werden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE397156C true DE397156C (de) | 1924-06-17 |
Family
ID=7164892
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH87169D Expired DE397156C (de) | Vorrichtung zur Speisung von Schreibroehren o. dgl. fuer Schreiber, Schnellschreiber o. dgl., die unter Anwendung von Druckluft gereinigt werden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE397156C (de) |
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- DE DEH87169D patent/DE397156C/de not_active Expired
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