DE306871C - - Google Patents
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- DE306871C DE306871C DENDAT306871D DE306871DA DE306871C DE 306871 C DE306871 C DE 306871C DE NDAT306871 D DENDAT306871 D DE NDAT306871D DE 306871D A DE306871D A DE 306871DA DE 306871 C DE306871 C DE 306871C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47K—SANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
- A47K10/00—Body-drying implements; Toilet paper; Holders therefor
- A47K10/24—Towel dispensers; Toilet paper dispensers
- A47K10/28—Towel dispensers; Toilet paper dispensers dispensing a clean part and taking-up a soiled part, e.g. using rolls; with dispensers for soap or other detergents; with disinfecting or heating devices
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Coin-Freed Apparatuses For Hiring Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Ausgabe eines Wäschestückes,
bei der dieses innerhalb eines geschlossenen Gehäuses über Rollen geführt und mit einem
Teil außerhalb des Gehäuses der Benutzung zugänglich ist.
Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß das Wäschestück zwischen gezahnte
Walzen hindurchgeführt wird. Durch die ίο Verwendung gezahnter Walzen wird die
Weiterschaltung des Wäschestückes bei Benutzung der Vorrichtung mit Sicherheit und
Gleichmäßigkeit bewirkt und äußer Gebrauch ein sicheres Festklemmen des Wäschestückes .
ermöglicht, so daß eine unbefugte Benutzung. , des Automaten ausgeschlossen ist.
In der bei Automaten üblichen Weise kann bei der Vorrichtung hach Einwurf einer Münze
die das Wäschestück sperrende Vorrichtung ao ausgelöst und so .ein Teil des Wäschestückes
für die Benutzung freigegeben, sowie gegebenenfalls ein Stückchen Seife ausgeworfen
werden.
Die Erfindung ist auf den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι zeigt eine Ansicht der Vorrichtung
mit teilweise fortgenommener Vorderwand.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1. . ·-.
.30 Fig. 3 ist eine teilweise geschnittene Vorderansicht.
. , · ..'■..
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 3. ..,
Fig. 5 ist eine in größerem.; Maßstabe gezeichnete Ansicht der Auslösevorrichtung.
Fig. 6 ist eine Draufsicht auf Fig. 5. .
Fig. 7 ist eine der Fig. 5 ähnliche Ansicht, die Auslösevorrichtung in einer anderen
Stellung veranschaulichend. .'. . .
Fig.. 8, 9 und 10 sind in vergrößertem Maßstäbe
gezeichnete Ansichten .; der Seiferiabschneide- und Ausstoßvorrichtung in verschiedenen
Stellungen. ::
Das Wäschestück 1 ist nach Art eines Bandes auf eine Walze 2 aufgewickelt (Fig. 2). 4S1
Letztere liegt etwa in der Mitte des die ganze, Vorrichtung aufnehmenden Gehäuses 3. Ober^-
halb und unterhalb der Walze 2 sind gezahnte Walzenpaare 4, 5 bzw: 6, 7 drehbar gelagert.
Die Zapfen der Walzen 5 und 7 liegen in länglichen Lagern 8 bzw. 9. Auf der Achse der
Walze 2 sitzt ein Zahnrad 10 (Fig. 3 und 4),
welches mit dem auf der Achse der gezahnten Walze 4 sitzenden Zahnrad 11 kämmt. Ein
Zahnrad 12 steht einerseits mit dem Zahnrad 10 und andererseits mit einem auf. der Achse
der ,gezahnten Walze 6 befestigten Zähnrad 13
im Eingriff. Letzteres trägt; (Fig. 5 bis 7)
einen Ansatz 14, welcher sich in. der Außer-. dienststellung der . Vorrichtung gegen eine
Nase 15 eines um Zapfen 42 schwingenden :
Hebels, 16 legt, an dessen einem Ende, ein Arm 43 befestigt ist. Das andere Ende des Hebels
16 trägt einen zweiarmigen. Hebel 17, dessen
einer Arm mittels einer Feder 18 an dem
Hebel 16 angreift und dessen anderer Arm
auf der abgefeilten Fläche eines drehbaren Anschlages 19 ruht. Mit letzterem ist ein
• unter Wirkung einer schwachen Feder (nicht dargestellt) stehender Hebel 20 verbunden,
der an seinem freien Ende Nocken 21 und 22 trägt. An dem Hebel 16 befindet sich weiter
eine Feder 23, die in der Ruhestellung gegen einen Stift 24 drückt und auf diese Weise
unter Spannung gehalten wird.
Das Zahnrad 12 (Fig. 4, 8 und 10) trägt
nahe seinem Umfange einen Bolzen 25, der zwischen zwei an einer Stange 26 befestigten
Stangen 27, 28 liegt. Die Stange 26 trägt an ihrem anderen Ende ein Messer 29 und
einen Schieber 30. Die Seife 31 ist in einem geeigneten Behälter 32 untergebracht und
wird, durch ein Gewicht 33 (Fig. 4) abwärts bewegt, sobald das Messer 29 aus dem Bereich
des Behälters 32 zurückgezogen worden ist.
In der Yorderwand des Gehäuses 3 ist ein Schlitz 34 für den Münzeinwurf vorgesehen.
Eine Rinne 35 führt nach dem kleinen Hebel 20. In der ' Bewegungsbahn des Hebels 20
liegt ein Bolzen 47, gegen den die Münze 41 stößt und durch welchen sie ausgeworfen
wird, worauf sie in einen Sammelbehälter 48 fällt.
Außerhalb des Gehäuses 3 : sind Rollen 36 und 37 drehbar gelagert, über welche das
durch Schlitze 39 und 40 aus dem Gehäuse
' herausgeführte Wäschestück 1 gleitet. Die die Rolle 37 tragenden Arme;38 sind drehbar
an dem Gehäuse 3 angeordnet.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: .
Die in den Schlitz 34 eingeworfene Münze 41 fällt durch die Rinne 35 auf die Nocken 21',
22 des Hebels 20, der hierdurch in die in Fig. 7 veranschaulichte Stellung bewegt wird.
Hierdurch wird der Anschlag 19 gedreht, und der Hebel 17 gleitet von der abgefeilten Fläche
des Anschlages 19 ab. Nunmehr bewegt sich der freigegebene Hebel 16 aus der in Fig. 5
veranschaulichten Lage unter Wirkung der Feder 23 und des Eigengewichtes in die Stellung nach Fig. 7. Der Ansatz 14 des
Rades 13 kommt außer Eingriff mit dem Ansatz 15 des Hebels 16. Das Zahnrädergetriebe
10, 11, 12, 13 wird auf diese Weise
freigegeben und durch eine in einem Gehäuse 44 untergebrachte und vermittels eines Vierkantes
45 gespannte Spiralfeder in. Umdrehung versetzt. Hierbei wird das Wäsche-.
55 stück ι von der glatten Walze 2 abgewickelt. Das Wäschestück 1 wird (Fig. 2) von letzterer
über die gezahnte Walze 4, dann zwischen den Zähnen des Walzenpaares 4, 5 und
von hier über die Walze 5 geführt und gelangt durch den Schlitz 39 nach außerhalb 'über die
Rollen 36 und 37, um durch den Schlitz 40 wieder in das Gehäuse zurückzukehren; in
diesem läuft es zunächst über das hintere Zahnrad 7, tritt von unten zwischen das
Walzenpaar 6, 7 und umgreift dann die Walze 6, von der aus das Wäschestück in dem
unteren Gehäuseraum 46 abgelegt wird.
• Das Handtuch wird stets gespannt gehalten. Um eine Benutzung des außerhalb des Gehäuses liegenden Teiles zu ermöglichen, sind die die Rolle 37 tragenden Arme 38 drehbar an dem Gehäuse gelagert. Sollte versucht werden, ohne Einwurf einer Münze das Handtuch aus dem Behälter herauszuziehen, so verschieben sich die Walzen 5 und 7 in ihren Schlitzführungen 8, 9 und klemmen auf diese Weise das Handtuch fest zwischen den Zähnen beider Walzenpaare.
, Bei der Drehung des Zahnrädergetriebes kommt der Ansatz 14 des Zahnraldes 13 mit dem Arm 43. des Hebels 16 in Berührung und bringt diesen wieder in seine Anfangslage. Der Hebel.20 geht nach Abwurf der Münze sofort unter Wirkung einer Feder in die Lage nach Fig. 5 zurück, so daß der Doppelarm 17 sich wieder auf die abgefeilte Fläche des An- Schlages 19 legen kann. Die Entfernung. der Achsen der Hebel 16 und 20 muß so gewählt werden, daß.der Druck der Feder 23 gerade die Spannung der den'Hebel 20 in der Ruhelage haltenden Feder überwindet, so daß fast keine Kraft zur Bewegung des Hebels 20 nötig ist.
• Das Handtuch wird stets gespannt gehalten. Um eine Benutzung des außerhalb des Gehäuses liegenden Teiles zu ermöglichen, sind die die Rolle 37 tragenden Arme 38 drehbar an dem Gehäuse gelagert. Sollte versucht werden, ohne Einwurf einer Münze das Handtuch aus dem Behälter herauszuziehen, so verschieben sich die Walzen 5 und 7 in ihren Schlitzführungen 8, 9 und klemmen auf diese Weise das Handtuch fest zwischen den Zähnen beider Walzenpaare.
, Bei der Drehung des Zahnrädergetriebes kommt der Ansatz 14 des Zahnraldes 13 mit dem Arm 43. des Hebels 16 in Berührung und bringt diesen wieder in seine Anfangslage. Der Hebel.20 geht nach Abwurf der Münze sofort unter Wirkung einer Feder in die Lage nach Fig. 5 zurück, so daß der Doppelarm 17 sich wieder auf die abgefeilte Fläche des An- Schlages 19 legen kann. Die Entfernung. der Achsen der Hebel 16 und 20 muß so gewählt werden, daß.der Druck der Feder 23 gerade die Spannung der den'Hebel 20 in der Ruhelage haltenden Feder überwindet, so daß fast keine Kraft zur Bewegung des Hebels 20 nötig ist.
Bei der Drehung des Zahnrädergetriebes bewegt der Bolzen 25 des Zahnrades 12 die
Stange 26 mittels der Arme 27, 28 hin und, her, derart, daß das an seinem freien Ende
sitzende Messer 29 durch einen Schlitz in das Gehäuse 32. eindringt und ein dünnes Stück
von der Seife 31 abschneidet. Bei der weiteren Vorwärtsbewegung der Stange 26
kommt der Schieber 30 mit dem abgeschnittenen Stück Seife in Berührung und schiebt es
vor sich her. Das Messer 29 gleitet hierbei über einen an geeigneter Stelle vorgesehenen
keilförmigen Ansatz 50, wodurch das abgeschnittene Stück Seife gelöst und so gekippt
wird, daß es- außerhalb des Gehäuses 3 in einen Behälter 51 (Fig. 1) fällt.
Um beim Anschlagen des Ansatzes 14 gegen die ■ Nase 15. das Auf treten von schädlichen
Stoßen zu vermeiden, ist ein Fliehkraftregler 52 mit Bremse und Zahnradantrieb 53 vorgesehen.
. ■ ■ ·
Um ein Zurückschnellen der in dem Gehäuse 44 sitzenden Spiralfeder beim Aufziehen
zu verhindern, ist auf der Achse des Zahnrades 10 ein unter Wirkung einer Klinke 55
stehendes Sperrad 54 vorgesehen (Fig. 3).
Nach Öffnen, der Seitenwand des Ge-
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Ausgabe eines ίο : Wäschestückes, bei der dieses innerhalb
eines geschlossenen Gehäuses über Rollen
. geführt und mit einem Teile außerhalb des Gehäuses der Benutzung zugänglich
■ ist, dadurch gekennzeichnet, daß das
ig Wäschestück zwischen gezahnten Walzen
hindurchgeführt wird, welche gleichzeitig zur Schaltung und zum Festklemmen desselben
dienen. .
2. Vorrichtung nach Anspruch i, daao
durch gekennzeichnet, daß die gleichzeitig zur Schaltung und zum Festklemmen des
• Wäschestückes dienende Vorrichtung aus zwei gezahnten Walzenpaaren (4, 5, 6, 7)
besteht, von denen das eine nach Auslösung einer Sperrvorrichtung einen neuen
Teil des Wäschestückes in die Gebrauchslage bringt, während das andere gezahnte
Walzenpaar den vorher benutzten Teil des Wäschestückes einholt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Benutzung
freigegebene Teil des Wäschestückes dadurch in gespanntem Zustand gehalten wird, daß er über zwei außerhalb
des das ganze-Getriebe aufnehmen-■ den Gehäuses gelagerte ; Führungsrollen
(36, 37) geleitet wird, von-deneri! die eine
in drehbaren und unter Federwirkung stehenden Armen ausschwingbar angeordnet
ist. '
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Anordnung
eines auf eine Bremseinrichtung (53) wirkenden Fliehkraftreglers (52), welcher das
Zahnradgetriebe gegen schädliche Stöße schützt. .;■'■.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE306871C true DE306871C (de) |
Family
ID=560256
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT306871D Active DE306871C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE306871C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3228326A1 (de) * | 1982-07-29 | 1984-02-09 | Claas Ohg, 4834 Harsewinkel | Selbstfahrender maehdrescher |
-
0
- DE DENDAT306871D patent/DE306871C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3228326A1 (de) * | 1982-07-29 | 1984-02-09 | Claas Ohg, 4834 Harsewinkel | Selbstfahrender maehdrescher |
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