DE30658C - Neuerung an kontinuirlich wirkenden Schleudermaschinen - Google Patents

Neuerung an kontinuirlich wirkenden Schleudermaschinen

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Publication number
DE30658C
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DE
Germany
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drum
innovation
lever
centrifugal machines
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30658D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. ROETTGER in Braunschweig, Schleinitz strafse 13
Publication of DE30658C publication Critical patent/DE30658C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B1/00Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
    • B04B1/10Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with discharging outlets in the plane of the maximum diameter of the bowl
    • B04B1/14Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with discharging outlets in the plane of the maximum diameter of the bowl with periodical discharge

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die beiliegenden Zeichnungen stellen in Fig. ι und 2 die Zusatzänderungen an meiner continuirlicheii Schleudermaschine dar. Fig. 3 zeigt in halbem Mafsstabe von Fig. 1 und 2 die Zusammenstellung einer solchen Schleuder oder Centrifuge mit Auffangmantel, Fundament und Ausfallschurre.
In Fig. i, Verticalschnitt, und Fig. 2, Horizontalansicht mit Theilschnitt, bezeichnet A den linsenförmig ausgehöhlten Boden des Schleuderkorbes; derselbe ist aus einem Gufsmetalle dargestellt und sind die äufseren Ränder und Flächen genau bearbeitet. A ist auf die Welle D mit Konus und Schraubenmutter aufgesetzt, der Antrieb erfolgt durch die Reibungskegel G und die Welle G1. Der Deckel B des Schleuderkorbes ist ebenfalls genau gedreht; der Hals B2, welcher nebst dem durchbrochenen Einfallrumpfe B1 mit dem Deckel aus einem Gufsstücke hergestellt ist, sitzt frei drehbar auf einer cylindrischen Verlängerung der Achse D. Auf diesen Hals B2 drückt im Mittelpunkte der Körner F. Die Schlinge E erfafst ebenfalls diesen Hals, und da dieselbe gleichzeitig über einen Vorsprung des Körners F fafst, so ist, weil der Körner F durch ein Gelenk mit dem Hebel C in Verbindung gesetzt ist, die Möglichkeit gegeben, durch Heben oder Senken des Hebels C den Deckel B auch während des Laufes der Schleuder vom Boden A abzuheben und den Ausflugspalt zu erweitern, oder auch diesen Deckel B auf den Boden A hinabzudrücken und so den Ausflugspalt zu verengen oder ganz zu schliefsen. Die Hebel C2 C4 und der Stützarm C3 vermitteln die Feststellung des Hebels C. Die Säule C1 trägt den Drehpunkt dieses Hebels C.
Die Hebelcombination C3 C2 C4 kann auch durch ein Laufgewicht ersetzt werden, wie Fig. 3 zeigt. Der Zweck des Näherns und Entfernens des Deckels vom Boden kann auch dadurch erreicht werden, dafs auf die Achse D ein Gewinde geschnitten wird, für welches im Halse B2 ein Muttergewinde sitzt; wenn dann der Deckel B beim Laufe ein wenig gebremst wird, so wird er sich bei richtiger Anordnung vom Boden A entfernen, weil er auf der Achse hinauf läuft; wird nun nach einiger Zeit, wenn Deckel und Boden gleiche Rotationsgeschwindigkeit erlangt haben, der Boden A gebremst, so wird der Deckel B sich auf der Achse D wieder hinabschrauben und durch enge Berührung der Ränder des Bodens und des Deckels den inneren linsenförmigen Raum der Schleudertrommel ganz abschliefsen können. Hierbei setze ich rechtsgängige Schraube und linksläufigen Gang voraus. Bei der Ausschleuderung mancher Stoffe verwende ich ein Metalloder Fasertuch, welches einerseits am Einfallrumpfe B1 und andererseits am äufseren Rande des Bodens A befestigt ist. Dieses Tuch wird an der aufsteigenden Bewegung des Deckels B theilnehmen, den fest gewordenen Inhalt der Schleudertrommel deformiren oder
zerbröckeln und infolge dessen die Entleerung durch Centrifugalkraft einleiten und erleichtern.
Dieses Tuch B3, welches aus einem losen, aber feinmaschigen Metallgewebe oder aus Flachs, Hanf, Baumwolle oder Wolle oder aus Mischungen dieser Gespinnststoffe gefertigt ist, hat einen etwas gröfseren Durchmesser als die Schleudertrommel und in der Mitte ein kreisrundes Loch, welches mit einem Hohlsaume versehen ist.
In diesem Hohlsaume gleitet eine Schnur oder ein Bindfaden. In den Deckel B ist eine Nuth eingedreht, in welche der Saum des Tuches B3 genau pafst.
Wenn nun die Schnur im Saume angezogen wird und ein Knoten in dieselbe geschürzt wird, so ist das Tuch B3 gegen den Deckel dicht. Gegen die Centrifugentrommel A wird es hermetisch durch Aufliegen des Deckels B auf den gedrehten Rand der Trommel gedichtet.
Das Tuch B3 kann auch gegen den Deckel B vermöge eines aufgeschraubten Druckringes gedichtet werden.
Es genügt auch, das Tuch B3 nur am Deckel B festzuhaken, ohne eine hermetische Verbindung herzustellen, denn die in die Schleuder einfallenden halbflüssigen Körper werden direct den gröfsten Radius suchen und nicht am engeren Umfange ausfliefsen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Zum Oeffhen und Schliefsen der Schleudertrommel auch während der Drehung die Führungsröhre B2, die Muffe £", der Körner F, der Hebel C, die Säule C1 und die Hebelverbindung C2 C3 C4 oder auch ein Schraubengang, welcher auf die Spindel D geschnitten ist, auf dem sich die in den Deckel bei B2 geschnittene Mutter vermöge zeitweiliger Bremsung auf- und abbewegen läfst und so den Deckel auf die Trommel A niederschraubt oder von derselben abhebt.
2. Die leichtere Entleerung der Trommel durch Anwendung eines dehnbaren Tuches, welches einerseits am Deckel, andererseits am Boden befestigt ist und auf welches die abgetrockneten Substanzen sich ablagern.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT30658D Neuerung an kontinuirlich wirkenden Schleudermaschinen Expired - Lifetime DE30658C (de)

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