DE46636C - Selbstthätiger Wickler für Walzdrahtringe - Google Patents

Selbstthätiger Wickler für Walzdrahtringe

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Publication number
DE46636C
DE46636C DENDAT46636D DE46636DA DE46636C DE 46636 C DE46636 C DE 46636C DE NDAT46636 D DENDAT46636 D DE NDAT46636D DE 46636D A DE46636D A DE 46636DA DE 46636 C DE46636 C DE 46636C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
drum
wire rod
automatic winder
rod rings
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT46636D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. ERKENZWEIG in Hagen i. Westf., Körnerstr. 63
Publication of DE46636C publication Critical patent/DE46636C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C47/00Winding-up, coiling or winding-off metal wire, metal band or other flexible metal material characterised by features relevant to metal processing only
    • B21C47/003Regulation of tension or speed; Braking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Unwinding Of Filamentary Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 7: Blech- und Drahterzeugung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Juli 1888 ab.
Die Vorrichtung besteht aus mindestens zwei, eventuell aber auch aus drei oder vier ringförmigen Trommeln A, welche auf einem zwei-, drei- oder vierarmigen Tragstück B gelagert sind. (Die Beschreibung bezieht sich auf eine Vorrichtung mit zwei Trommeln.) Dieses Tragstück ist um einen Zapfen C in horizontaler Richtung drehbar und kann gleichzeitig mit diesem Zapfen C um einen Bolzen M in verticaler Richtung in beschränkter Weise pendeln. Der Bolzen M dient auch dem Klinkhebel D, durch den das Tragstück B festgestellt wird, als Drehpunkt. Vermittelst dieses Hebels D -wird auch bei der jeweiligen Inbetriebstellung der Vorrichtung die zur Aufnahme des ersten Drahtringes eingerückte Trommel durch den Arbeiter gegen die Frictionsscheibe geprefst und durch diese in Drehung gesetzt. Auf der Zeichnung ist eine cylindrische Frictionsscheibe angegeben, welche auf einen flachen, am Trommelumfang befindlichen Flantsch einwirkt; doch können Flantsch und Scheibe auch kegelförmig angeordnet werden. An der inneren Seite des äufseren Trommelrandes befinden sich vier oder mehr durch vorspringende Lappen gebildete Rinnen, welche in der Drehungsrichtung der Trommel schräg von oben nach unten führen. Der die Trommel tragende Zapfen E läuft in einer mit OeI reichlich versehenen Lagerbüchse und kann durch die Schraube F in verticaler Richtung verstellt werden. Die zum Antrieb der Trommel dienende Frictionsscheibe. G kann von der Walzenstrafse aus durch eine mit den Fertigwalzen verbundene Riemscheibe oder von einer besonderen Transmissionswelle aus in Betrieb gesetzt werden.
Durch das Leitungsrohr L wird der aus den Fertigwalzen kommende Draht in der durch die Zeichnung angedeuteten Weise gegen die Innenseite des äufseren Trommelrandes geführt. Die Trommel selbst ist bereits durch die Frictionsscheibe in gleichem Sinne mit der Drahtrichtung in Drehung gesetzt worden, und zwar derart, dafs die Umfangsgeschwindigkeit des äufseren Trommelrandes etwas geringer ist als die Geschwindigkeit des Drahtes. Infolge dessen wird dann die Drahtspitze an der äufseren Trommelwand entlang geführt, bis sie in eine der erwähnten Rinnen gelangt und nun gleichfalls drehend auf die Trommel einwirkt. Der nachschiefsende Draht legt sich dann an die Aufsenwand der Trommel an, und nur wenn die Geschwindigkeit der Trommel gröfser wird als die des Drahtes, ziehen sich die letzten Windungen desselben zusammen und umfassen die Innenwandung, die dann als Bremsscheibe dient, bis die Geschwindigkeit der Trommel wieder normal geworden ist. Sobald der Arbeiter sieht, dafs das Ende des Drahtes das Leitrohr verlassen hat, rückt er den Klinkhebel D aus und dreht das Tragstück B so weit herum, dafs die leere Trommel mit der Frictionsscheibe in Eingriff kommt. Der Eingriff erfolgt jetzt selbstthätig, indem die gefüllte Trommel vermöge ihres Uebergewichtes die leere Trommel gegen die Frictionsscheibe drückt. Nachdem der Arbeiter die gefüllte Trommel zum Stillstand gebracht. und durch Einstecken des Stiftes H am Drehen gehindert
hat, hebt er den Drahtring heraus. Während dessen hat sich nun die zur Aufnahme eines neuen Ringes eingestellte Trommel allmälig mit Draht gefüllt und unter gleichzeitiger Einwirkung von Frictionsscheibe und Draht die der Geschwindigkeit des letzteren entsprechende Umfangsgeschwindigkeit angenommen. Gleichzeitig erhält sie das Uebergewicht über die gegenüberstehende entleerte Trommel und sinkt herab. Die Einwirkung der Frictionsscheibe hört auf und die Drehung der Trommel wird jetzt durch den Draht allein bewirkt.
Je nach Bedürfnifs können gröfsere oder kleinere Trommeln zur Anwendung gelangen. Die dadurch bedingte Veränderung der Geschwindigkeit läfst sich auf verschiedene Weise durch allgemein bekannte Mittel erzielen, welche einer Beschreibung nicht bedürfen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum selbstthätigen Wickeln von Walzdrahtringen, bestehend aus mindestens zwei ringförmigen Trommeln, welche auf einem horizontal drehbaren und vertical pendelnden Trägerstück gelagert sind, von denen die eine stets —· mit Ausnahme der kurzen, zur Einstellung erforderlichen Zeit — zur Aufnahme des Walzdrahtes bereit ist, zunächst durch die Frictionsscheibe G in Drehung gesetzt wird, dann aber eine Steigerung ihrer Geschwindigkeit durch Mitwirkung des aus den Fertigwalzen kommenden Drahtes erfährt und schliefslich durch den Draht allein gedreht wird, während zur Vermeidung zu grofser Geschwindigkeit der Trommel der innere, die Ringform bildende Trommelrand als Bremsscheibe dient.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT46636D Selbstthätiger Wickler für Walzdrahtringe Expired - Lifetime DE46636C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1021317B (de) * 1954-11-20 1957-12-27 Demag Ag Unterflurhaspel in Garret-Bauweise
DE976938C (de) * 1951-04-05 1964-08-20 Siemag Siegener Maschb Ges Mit Drahthaspel mit ortsfester Wickelstelle
US4691874A (en) * 1985-08-27 1987-09-08 Daido Tokushuko Kabushiki Kaisha Method and apparatus for winding wire rod
US5275034A (en) * 1991-10-15 1994-01-04 M.E.P. Macchine Elettroniche Piegatrici Spa Multipurpose device for rolls of round bars of reinforced concrete
US20180311714A1 (en) * 2017-04-28 2018-11-01 Actuant Corporation Tendon processing system and method

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