DE305751C - - Google Patents

Info

Publication number
DE305751C
DE305751C DENDAT305751D DE305751DC DE305751C DE 305751 C DE305751 C DE 305751C DE NDAT305751 D DENDAT305751 D DE NDAT305751D DE 305751D C DE305751D C DE 305751DC DE 305751 C DE305751 C DE 305751C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
light
green
images
red
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT305751D
Other languages
English (en)
Publication of DE305751C publication Critical patent/DE305751C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
    • G03C7/22Subtractive cinematographic processes; Materials therefor; Preparing or processing such materials

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf die Her-.. stellung von farbigen Photographien und im ,besonderen auf die Herstellung von farbigen Negativen und Positiven. Nach der Erfindung hergestellte Positive können als Bewegungsbilder, Bilder für Zauberlaternen, Transparentbilder u. dgl. verwendet werden. Der Hauptzweck der Erfindung liegt darin, eine farbige Aufnahme mittels einer einzigen Belichtung auf einem Negativ zu ,erzielen, dessen Positivkopie für die Projektion in einem gewöhnlichen Projektionsapparate geeignet ist; ferner die richtige Übereinanderlagerung der Farben zu sichern, eine verlängerte Belichtungszeit bei Herstellung der ,Negative gegenüber dem Kinemacolor-Verfahren "zu ermöglichen, den gebrauch eines bei Aufnahme und Projektion der Bilder zu bewegenden' Farbenschirmes entbehrlich zu machen, den Film zu verkürzen sowie. die Geschwindigkeit seines Durchganges durch den Projektionsapparat zu verringern, eine vollkommenere Mischung der Farben zu erzielen, den Lichtbedarf bei der Projektion der Bilder zu verringern und ein reines Weiß im Bilde hervorzubringen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von farbigen Bildern auf einem Film oder ähnlichen Träger, der auf beiden Seiten mit lichtempfindlicher Emulsion bedeckt ist. Das Verfahren beruht darauf, das vom abzubildenden Gegenstand ausstrahlende farbige Licht zum Teil auf die Emulsion der einen Seite des Films, zum Teil auf die Emulsion auf der anderen Seite des Films wirken zu lassen.
. Es ist bereits . angestrebt worden, Photographien in natürlichen Farben dadurch zu erzielen, daß man die verschiedenen Farbengruppen des von dem Objekt ausstrahlenden Lichtes auf übereinandergelagerte Schichten wirken ließ, die für verschiedene Farbengruppen empfindlich gemacht waren. Zu diesem Zweck ist vorgeschlagen worden, die zur Erzielung eines naturfarbigen Bildes erforderlichen verschieden gefärbten Teilbilder durch eine einzige Aufnahme mittels eines Objektives dadurch zu erzielen, daß man mehrere lichtempfindliche Schichten hintereinander anordnete, deren jede für eine be- stimmte Farbengruppe empfindlich, für die ' anderen Farbengruppen aber unempfindlich war. Hierbei bereitet es aber stets Schwierigkeiten, nach der Aufnahme die verschiedenen Schichten ohne Beeinträchtigung der darunter oder darüber liegenden Schichten richtig zu behandeln, zu entwickeln, zu fixieren usw., so daß man bisher gezwungen war, , die einzelnen Schichten zu trennen, was die bekannten Nachteile bietet.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf einen Film für die Herstellung farbiger Bilder. Dieser Film ist auf beiden Seiten mit Emulsionen bekleidet, und zwar ist die eine Schicht für das Licht der einen Farbengruppe, beispielsweise also der grünen oder blauen empfindlich gemacht, während die andere Schicht fürl das Licht einer abweichenden Farbengruppe, z. B. der roten, empfmdlich gemacht ist.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beschrieben. Auf dieser ist . Fig. ι ein in größerein Maßstabe gehaltener Schnitt durch einen auf, beiden Seiten lichtempfindlich gemachten Film,
Fig. 2 durch einen Film, bei welchem eine gefärbte Schicht z\vischen den Film und eine, der lichtempfindlichen Schichten eingeschaltet ist..
Die Fig. 3 bis 13 stellen einen farbigen Gegenstand und die Abbildungen desselben auf beiden Seiten des positiven und negativen Films vor und nach der Färbung sowie die Projektion des negativen und positiven
Films dar.
An Hand der Fig. 1 soll nunmehr eine vollständige Ausführungsweise des Verfahrrens beschrieben werden. Der photographische Film ι ist auf einer Seite in der Weise lichtempfindlich gemacht, daß er durch das Licht einer Farbengruppe, beispielsweise der blauen und grünen, beeinflußt wird, während die andere Seite des Films derartig empfindlich gemacht ist, daß sie durch Licht von anderer Farbe, beispielsweise durch rot oder orange, beeinflußt wird. Nachdem der Film in einem Aufnahmeapparat mit der grünempfindlichen. Seite dem Objektiv zugekehrt belichtet worden ist, wird er entwickelt und fixiert... Die Bilder auf beiden Seiten des Films werden mit verschiedenen Farben gefärbt,' so daß ein farbiges Negativ entsteht, das auf einem in gleicher Weise präparierten
: Film, kopiert werden kann. Die Seite des Films, welche dem Objektiv zugewendet war, sei die Vorderseite genannt. Sie ist mit einer Emulsion 2 bekleidet, welche vorzugsweise geeignet ist, durch blaues und grünes Licht beeinflußt zu werden, und sie ist so durchsichtig wie nur irgend möglich gehalten, um eine möglichst große Lichtmenge hindurchzulassen, die durch den Film geht und auf die Emulsion 3 auf der anderen Seite des Films wirkt, welche panchromatisch oder für rot und orange empfindlich ist. , Die Aufnahme geschieht gewöhnlich durch ein nicht dargestelltes Lichtfilter von vorzugsweiser gelber Farbe, das geeignet ist, violettes und ultraviolettes Licht abzuhalten.
Das grüne und blaue Licht nebst etwas gelbem Licht wirkt nach dem Durchgang durch das Lichtfilter auf die . transparente Emulsion 2 auf der Vorderseite des Films, während das rote und orangefarbene Licht zusammen ' mit etwas gelbem Licht durch den Film hindurchgeht · und auf die panchromatische ■ Emulsion 3 auf der Rückseite des Films einwirkt. Die Farbe, mit welcher die transpa- ! rente Emulsion 2 gefärbt ist, verhindert den Durchgang einer nennenswerten Menge von blauem und grünem Licht durch den Film,, das auf die panchromatische Schicht der Rückseite wirken könnte. ' Der Film kann darin in der üblichen Art entwickelt und fixiert werden. Das an der Stirnseite des Films niedergeschlagene Silber wird blaugrün oder grün gefärbt, während das an der Rückseite niedergeschlagene Silber rot oder orange gefärbt wird. Der übrige Teil des Films bleibt ungefärbt. Die zwei zur Färbung benutzten Farben sind vorzugsweise ' Komplementärfarben. Von diesem Negativ wird nunmehr ein Positiv hergestellt, indem das Negativ auf einen Film kopiert wird, der in derselben Weise wie der Negativfilm präpariert ist. Eine Seite des Positivfilms ist also mit einer zweckmäßig transparenten gelbgefärbten Emulsion bedeckt, während die andere Seite mit einer panchromatischen Emulsion oder mit einer für orange und rot empfindlichen Emulsion bedeckt ist. Das zur Herstellung des positiven Films benutzte Licht sollte möglichst keine violetten oder ultravioletten Strahlen enthalten oder aber diese Strahlen sollten mittels eines Farbenfilters ausgeschieden werden, bevor das Licht auf den positiven Film gelangt. Mannigfache andere \Vege zur Fernhaltung unerwünschter Farben in dem für den Druck des Positivs benutzten Licht können verwendet werden, beispielsweise könnten die Positive durch Licht von zwei verschiedenen Farben wie rot und grün kopiert werden. Nachdem der Positivfilm entwickelt und fixiert ist, "wird jede Seite desselben mit derselben Färbe eingefärbt, welche das darauf einwirkende Licht gehabt hatte; das an der Grünseite und Blaugrünseite des Films niedergeschlagene Silber wird also grün oder blaugrün gefärbt, während das Silber, das auf der durch orangefarbenes und rotes Licht beeinflußten Seite' ■'.. des Films niedergeschlagen wurde, rot oder orange eingefärbt 'wird. Die hellen Lichter auf beiden Seiten des Films bleiben klar, und die" Tiefe der Einfärbung ändert sich mit der Menge des auf den Film niedergeschlagenen Silbers.
Angenommen, der aufgenommene Gegenstand α sei von hellroter Farbe amd befinde sich vor einem hell blaugrünen Hintergrund b, während eine Schneefläche c den Vordergrund bilde, wie dies Fig. 3 veran-
schaulicht. Nachdem das Negativ entwickelt
• ist, erscheint auf dessen Vorderseite gemäß Fig. 7 der blaugrüne Hintergrund b schwarz, der ,rote Gegenstand α durchsichtig und der Schnee c dunkel (infolge der durch den Schnee reflektierten blaugrünen Strahlen). Auf der Rückseite des Negativs dagegen erscheint gemäß Fig. 6 der irote Gegenstand in schwarzer Farbe, der blaugrüne Hintergrund
ίο durchsichtig und der Schnee dunkel. Nachdem das Negativ gefärbt ist, zeigt seine Vorderseite (Fig. 9) den Gegenstand durchsichtig, den Hintergrund dunkelgrün und den Schnee dunkelgrün, während die Rückseite des, Negativs (Fig. 8) den roten Gegenstand dunkelrot, den Hintergrund durchsichtig und den Schnee rot zeigt. ' Wird der Negativfilm gegen das Licht gehalten, so ergibt sich gemäß Fig. 4, daß der · Gegenstand dunkelrot
20. erscheint, der Hintergrund dunkelblaugrün und der Schnee schwarz; letztere Erscheinung rührt davon her, daß durch ein dunkles Rot und ein dunkles Blaugrün kein Licht hindurchgeht. 'Die..Vorderseite des Positivfilms (Fig. 11) zeigt vor der Einfärbung den "Gegenstanddurchsichtig, den Hintergrund hellblau und den Schnee durchsichtig, während die Rückseite des Positivfilms (Fig. 10) den Gegenstand hellgrau und den Hintergrund sowie Schnee durchsichtig zeigt. Nach der Einfärbung des Positivs zeigt seine Vorderseite (Fig. 13) den Gegenstand durchsichtig, den Schnee durchsichtig und den Hintergrund hellblaugrün. Die Rückseite des Films (Fig. 12) zeigt den Gegenstand hellrot und den Hintergrund sowie Schnee durchsichtig. Bei der Projektion mit weißem Licht erscheint das Bild in natürlichen Farben, wie dies Fig. 5 veranschaulicht. Der Gegenstand
erscheint also rot, der Hintergrund hellblaugrün und, der Schnee weiß. Die Weißen in dem Positiv können, falls sie leicht gefärbt erscheinen, mittels eines Abschwächers oder durch Behandlung mit Natriumkarbonat aufgehellt werden, so daß der Film vollständigklar wird.
Eine Anzahl von Abänderungen kann im Rahmen des Verfahrens ohne Abweichung
-.-- vom1 WTesen der Erfindung geschehen. So kann die Emulsion auf der Vorderseite des Films derart empfindlich gemacht werden, daß-sie für alle anderen'Farben, mit Ausnahme von blau und grün, unempfindlich ist und die Anwendung eines Farbenfilters ent- t 55 behrlich wird. Ferner kann die Vorderseite des Films mit einer transparenten Emulsion bekleidet werden und das Zelluloid des Films bzw.. der Filmkörper selbst kann, gefärbt werden, um den Durchgang von blauem und grünem Licht zu -verhindern. Oder . es könnte auch, wie dies Fig. 2 veranschaulicht, zwischen den Körper 1 des Films und die zwei lichtempfindlichen Schichten 2 und 3 eine Schicht 4 aus Gelatine o. dgl. eingeschaltet werden, welche derart gefärbt ist, daß sie den Durchgang von blauem und grünem Licht verhindert. Die Emulsion auf der Rückseite des Films könnte anstatt panchromatisch zu sein, derart behandelt werden, daß sie außerordentlich empfindlich für rot und orange ist, so daß hierdurch die Aufnahmezeit abgekürzt wird. Eine, 'gewöhnliche Emulsion kann für blaugrün empfindlich gemacht werden, indem man sie mit Acridin-Orange NO behandelt und für rot, indem man sie mit Cyanin behandelt. Eine große Anzahl von Stoffen bzw.. von Farben zum Empfindlichmachen ist verfügbar, um verschiedene Resultate zu sichern. Wenn die Emulsion auf der Rückseite des Films mit einem Empfindlichmacher wie Cyanin behandelt wird, der die Emulsion außerordentlich empfindlich für rot, dabei. aber verhältnismäßig unempfindlich für blau und grün macht, kann der Film benutzt werden, ohne daß die Emulsion auf der Vorderseite des Films oder aber der Filmkörper gefärbt wird, um deii Durchgang von blauem und grünem Licht zur Rückseite des Films zu verhindern. Hierdurch wird die Zeit für die Aufnahme weiterhin herabgesetzt, indem ein Verlust in der Intensität der aroten Strahlen bei ihrem Durchgang durch gefärbte Emulsion vermieden wird. Eine fernere Ausführungsart unter Benutzung eines Empfindlichmachers dieser Art besteht darin, daß eine recht transparente Emulsion auf der Vorderseite des Films mit Dicyanin behandelt wird, was die Empfindlichkeit für rot und orange sehr erheblich steigert und die Empfindlichkeit für blau und grün sehr herabsetzt, während die andere Seite des Films mit einer. Emulsion bekleidet wird, die für blau und grün empfindlich, aber für rot und orange unempfindlich ist. Der Film wird durch ein gelbes Lichtfilter belichtet, das die violetten und ultravioletten Lichtstrahlen fern hält und die blauen Strahlen abschwächt; infolgedessen wird das Bild auf einer Seite des Films praktisch durch orangerotes Licht, das Bild auf der anderen Seite aber durch blaugrünes Licht verzeichnet. Dicyanin gibt dem Film eine blaugrüne Farbe, welche den leichten Durchgang von blauem und grünem Licht ermöglicht.. Die erzielten negativen und positiven Films können verbessert" werden, indem die »rote« Seite des Films mit einem Abschwächer behandelt wird, wie beispielsweise mit Kaliumferricyanid · und unterschwefligsaurem Natron, um in praktisch erwünschter Weise den Einfluß der etwa auf diese Seite des Films gelangten
blaugrünen Strahlen auszugleichen. Auch kann dies erzielt \verden, indem diese Seite des Films tiefer eingefärbt wird. Dieses Verfahren ist besonders für Landschaften gedacht, wobei blau und grün die vorherrschenden Farben sind. Die Vorteile dieses Verfahrens, Belichtung des Films mit der rotempfindlichen Seite nach dem Objektiv, liegen darin, daß die roten. Lichtstrahlen nur durch
ίο den einen Lichtschirm hindurchzugehen haben' und nicht durch den Lichtschirm und eine gefärbte Emulsion auf einer Seite des Films, und daß sie deshalb kräftiger sind und eine Abkürzung der Belichtung erlauben,
J5 deren Dauer von der Empfindlichkeit des Films für rot abhängt.
Der negative und positive Film kann gefärbt werden durch Eintauchen in eine wäßrige Lösung·von Jod und Jodkalium, um das Silber in Jodsilber zu verwandeln, und durch eine .Behandlung des Films mit einem basischen Farbstoff geeigneter Färbung, der das Jodid niederschlägt und ein dunkles Bild gibt, ■ das mit Zyankali oder in einem Alaunbade, das Gerbsäure oder Brechweinstein enthält, behandelt wird. Diese Stoffe verhindern das Auswaschen der Färbe. Nach der Fixierung wird der Film lediglich gewaschen und das Bild wird in vollständig durchsichtiger Färbung erhalten. Die Lichtfilter können durch Einfärbung von Gelatine mit Pikrinsäure oder Naphtolgelb · hergestellt werden oder mit Auracin zur Herstellung" __ tieferer Orangefilter. Die Einzelheiten dieser
3^ Herstellung von Lichtfiltern sind völlig bekannt. Die Filme werden in ähnlicher Art wie die geAvöhnlichen oder orthochromatischen Filme und Platten entwickelt und fixiert. Ein Negativfilm kann auch durch ein bekanntes. Umkehrverfahren in einen Positivfilm umgewandelt werden. Eine gleichmäßige Einwirkung des Lichtes auf die beiden Emulsionen kann erzielt werden, indem die Tönung des Farbenfilters geändert wird, so daß es die Wirkung der blauen und grünen Lichtstrahlen abschwächt, bis die roten und blaugrünen Strahlen die gleiche Stärke der Einwirkung auf ihre zugehörigen Emulsionen ausüben. Die Farben können ferner noch ausgeglichen werden, indem die eine oder andere Seite des Films tiefer oder leichter eingefärbt wird, so daß durch die Mischung der Farben die natürlichen Farben wiedergegeben werden. In der Beschreibung sind die Aus-
·*$ drücke orange und rot oder orangerot sowie blau und grün oder blaugrün nur beispielsweise verwendet worden. Selbstverständlich könnte jede der roten Farbengruppen in Verbindung mit j'eder der blaugrünen Farben Verwendung finden. Zur Herstellung kinematographischer Bilder müssen die Bilder selbstverständlich auf einem langen Filmstreifen hergestellt werden, der auf beiden; Seiten in vorstehend beschriebener Art präpariert ist, um die. geeigneten Resultate zu ergeben.

Claims (6)

Patent-Ansprüche:
1. Farbiger Kinofilm, dadurch gekennzeichnet, daß er auf jeder Seite photographische Bilder trägt, die in verschiedenen· Farben eingefärbt sind, wobei die Bilder auf beiden Seiten sich decken und die Teile des' bewegten Gegenstandes in genau derselben Stellung des Gegenstandes und vom selben Punkte gesehen zeigen. ' ■ \ .
2. Negativ zur Herstellung eines farbigen Films nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Seite des negativen Films sich ein Satz von Bildern desselben Gegenstandes befindet, die gleichzeitig durch dieselbe Linse aufgenommen sind, wobei ein Satz von Bildern durch Licht einer bestimmten,, vom Gegenstand ausgehenden Farbengruppe, beispielsweise der roten, aufgezeichnet ist, und der andere Satz von Bildern durch Licht einer anderen vom Gegenstand ausgehenden Farbengruppe \vie der grünen und der blaugrünen.
3. Verfahren zur Herstellung von ■ Films nach Anspruch 1 unter Benutzung des bekannten Verfahrens der Teilung des Lichtes in Farbengrupperi, die auf verschiedene übereinanderliegende lichtempfindliche Schichten wirken, dadurch gekennzeichnet, daß ein Film, dessen beide Seiten mit lichtempfindlicher Schicht bedeckt sind, belichtet wird, und zwar in der Weise, daß das Licht einer Farbengruppe auf eine Seite des Films, .das Licht einer anderen Farbengruppe aber auf die v andere Seite des Films wirkt, worauf der Film entwickelt und fixiert wird und die Bilder auf beiden Seiten verschieden eingefärbt, werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das vom Gegenstand ausgehende Licht durch eine einzige Linse hindurchgeht und dann in Farbengruppen geteilt wird.
5. Auf beiden Seiten mit einer lichtempfindlichen Schicht versehener Film zur Ausführung des Verfahrens nach An- : Spruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht auf der einen Seite des Films für Licht einer Farbengruppe, beispielsweise der grünen oder blauen, die Schicht auf der anderen Seite des Films aber für Licht einer davon verschiedenen Farben-
■gruppe, beispielsweise der roten, empfindlich gemacht ist.
6. Verfahren zur . Herstellung von Positiven, dadurch gekennzeichnet, daß man das Positiv von einem nach Anspruch 2 hergestellten Negativ auf einen Film nach Anspruch 4 kopiert und nach der üblichen Behandlung, beispielsweise durch Entwickeln und Fixieren, die Bilder auf jeder Seite des Films mit verschiedenen Farben, wie rot und grün, einfärbt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT305751D Active DE305751C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE305751C true DE305751C (de)

Family

ID=559224

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT305751D Active DE305751C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE305751C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE723388C (de) Verfahren zur direkten Erzeugung eines Naturfarbenbildes
DE305751C (de)
DE680688C (de) Verfahren zur Herstellung photographischer Farbstoffbilder
DE689587C (de) Verfahren zur Herstellung von Farbtrennungsbildern
DE678455C (de) Verfahren zur Herstellung von Dreifarbenkopien unter Benutzung von mehreren uebereinandergegossenen gefaerbten lichtempfindlichen Schichten
DE879361C (de) Verfahren zur Herstellung von Farbphotographien
DE297862C (de)
DE723913C (de) Verfahren zum Herstellen mehrfarbiger Kopien auf Mehrschichtenmaterial
DE635990C (de) Verfahren zur Erzeugung von Mehrfarbenbildern auf Aluminium oder seinen Legierungen
DE378959C (de) Verfahren zur Herstellung farbiger photographischer Bildschichten
DE388345C (de) Verfahren zur Herstellung farbiger Photographien
DE561868C (de) Verfahren zur Herstellung farbiger kinematographischer Bildfilme
DE737926C (de) Mehrschichtenmaterial fuer Farbenphotographie und Farbenkinematographie
DE484901C (de) Verfahren zur Herstellung von Farbenphotographien auf Bildtraegern mit mehreren uebereinandergeschichteten Emulsionen
DE642893C (de) Verfahren zur Herstellung von farbigen Aufnahmen und Kopiervorlagen fuer die Zwecke der Farbenphotographie auf einem Mehrpack
DE973403C (de) Verfahren zur Herstellung von Mehrfarbenbildern mit Maskenschichten in einem farbenphotographischen Mehrschichtenmaterial
DE546257C (de) Verfahren zur Herstellung von photographischen und kinematographischen Zweifarben-Diapositiven oder -Filmen
DE703257C (de) ichtdurchlaessigen, mit Linsenrasterung versehenen und mit einer lichtempfindlichen Schicht ueberzogenen Traegern
DE701687C (de) Verfahren zur Herstellung von mehrfarbigen Kopien
DE686564C (de) Verfahren zur Herstellung photographischer Bilder in natuerlichen Farben durch Aufnahme dreier den Grundfarben entsprechender Negative
DE838694C (de) Verfahren und Material zur Herstellung von Dreifarbenbildern
DE729268C (de) Verfahren zur Herstellung von positiven, subtraktiven Mehrfarbenfilmen
DE660123C (de) Verfahren zur Herstellung mehrfarbiger photographischer Bilder, Kinofilme und Tonfilme, wobei farbige Bilder mit einem Silberbild oder dunklen Metallbild kombiniert werden
DE659720C (de) Verfahren zur Herstellung von Mehrfarbenbildern auf der Grundlage von Mehrschichtenfilmen
DE694395C (de) it Linsenrasterung versehenen Schichttraegern