DE305336C - - Google Patents

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DE305336C
DE305336C DENDAT305336D DE305336DA DE305336C DE 305336 C DE305336 C DE 305336C DE NDAT305336 D DENDAT305336 D DE NDAT305336D DE 305336D A DE305336D A DE 305336DA DE 305336 C DE305336 C DE 305336C
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clamp
spring
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band
transversely
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/12Surgical instruments, devices or methods for ligaturing or otherwise compressing tubular parts of the body, e.g. blood vessels or umbilical cord
    • A61B17/132Tourniquets
    • A61B17/1322Tourniquets comprising a flexible encircling member

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30«. GRUPPE
GEORG HAERTEL, KOM.-GES. in BERLIN.
hierfür besonders geeignete Klemmschelle.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Oktober'1917 ab.
In der Technik sowohl wie in der Chirurgie
und Tierheilkunde sind Klemmschellen oder Kompressionsfederbinden nach Art der in den Patenten 255825 und 255826 beschriebenen vielfach üblich. Der Einfachheit halber sei nachstehend nur von Klemmschellen gesprochen.
Klemmschellen der fraglichen Art bestehen
aus einer bandförmigen Drahtfeder, welche meist eine begrenzte Dehnung besitzen.
Bisher war es ziemlich umständlich, die Klemmschellen in angezogenem Zustande festzuhalten. Zu diesem Zweck waren die Enden der Schelle mit Schnürbändern, Haken oder sonstigen Befestigungsmitteln versehen, die bei scharf angezogener Schelle recht schwierig zur Wirkung zu bringen waren. Bei Benutzung der genannten Befestigungsmittel trat ferner sehr leicht ein höchst unerwünschtes Nachlassen der Klemmschelle ein. Auch er-
ao höhten die Befestigungsmittel die Raumbeanspruchung, das Gewicht und den Preis der Klemmschelle und boten auch, soweit es sich ,um Haken u. dgl. handelte, bei der Handhabung sonstige Unbequemlichkeiten dar.
Alle diese Nachteile werden nach der Erfindung durch ein neues Verriegelungsverfahren für die angezogene Klemmschelle beseitigt. Dieses Verfahren besteht darin, daß die beiden Enden des angespannten Federbandes quer ineinandergeschoben werden, so daß die Drahtwindungen sich durchgreifen. Infolgedessen ist auch der Ungeübte in der Lage, nach dem Anlegen und Anziehen der Klemmschelle mit einer einzigen Bewegung die Schelle verriegeln zu können, ohne auch nur das geringste Nachlassen befürchten zu müssen.
Auf der Zeichnung ist die Ausführung des neuen Verfahrens und eine besonders hierfür geeignete neue Schelle in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι zeigt die Ausführung des Verriegelungsverfahrens.
Fig. 2 ist ein Grundriß des mittleren Teils der neuen Schelle in auseinandergeklapptem Zustande,
Fig. 3 eine schematische Seitenansicht der Schelle nach Fig. 2 in zusammengeklapptem Zustande.
' Die Schelle nach Fig. 1 besteht, wie üblich, aus der bandförmigen Drahtfeder a, durch welche zwecks Hubbegrenzung ein Stoffband b durchgezogen ist. Nach der Erfindung ist nun die Schelle an dem von ihr umschnürten Gliede d in der Weise festgelegt, daß das obere Ende f der Schelle in das untere Ende g derselben quer eingeschoben ist, so daß die einzelnen Drahtwindungen sich mit Sperrwirkung durchgreifen, wie dies insbesondere an den Punkten A und B erkennbar wird.
Es ist ersichtlich, daß auf diese Weise eine sichere Verriegelung auch durch Ungeübte augenblicklich herstellbar ist.
Selbstverständlich könnte die Schelle auch noch mit weiteren Befestigungsmitteln, wie Schnürbändern o. dgl., versehen sein, damit die freien Enden nicht abstehen.
Es bat sich nun allgemein sowohl wie im besonderen bei Ausführung des neuen Verfahrens gezeigt, daß die Federkraft der Schelle quer zur Bandebene sehr störend ist, weil dadurch namentlich bei rascher Handhabung ein heftiges Hin- und Herschlagen und eine gewisse Sperrigkeit der freien Enden der Schelle hervorgerufen wird, sofern diese Schelle in der bisher üblichen Art aus einer einzigen
ίο fortlaufenden Drahtfeder oder, wie dies für abnorm lange Ausführungen üblich ist, aus mehreren fest und unmittelbar hintereinander geschalteten Teilfedern besteht.
Nach der Erfindung wird nun dadurch Abhilfe geschaffen, daß die hintereinander geschalteten Teile a1 und a2 der Bandfeder gelenkig miteinander verbunden sind, indem beispielsweise ihre benachbarten Enden h und i in einem gewissen gegenseitigen Abstande an dem zur Hubbegrenzung dienenden Stoffbande δ befestigt sind. Die Befestigung ist durch die Nähte k angedeutet. Der zwischen den beiden Federenden befindliche Teil m des Stoffbandes δ
- wirkt als Verbindungsscharnier. Hierdurch wird der Schelle ohne Beeinträchtigung ihrer Längsfederung die Federkraft quer zur Bandebene in ausreichendem Maße genommen.
Hiermit ist gleichzeitig noch unabhängig von dem neuen Verriegelungsverfahren ein weiterer, sehr erheblicher Vorteil verknüpft. Die bisherigen Schellen waren nämlich wegen der unerwünschten Federkraft quer zur Ebene der geteilt oder ungeteilt durchlaufenden Feder, wie schon oben angedeutet, außerordentlich sperrig, so daß sie nur in gerolltem Zustande aufbewahrt werden konnten, wozu in der Regel noch besondere Wickeltrommeln gehören (Patent 255826). In der gerollten Form ist aber eine Kompressionsbinde dieser Art so sperrig, daß sie vom einzelnen Soldaten nicht mitgeführt werden kann, wie dies an sich dringend wünschenswert wäre.
Die neue Binde kann demgegenüber mittels des Scharniers m, wie dies Fig 3 schematisch zeigt, in flache Form zusammengeklappt werden, so daß die Teite a1 und a2 übereinander zu liegen kommen. Die Teile a1 und a2 verhalten sich beim Zusammenklappen unbeschadet der Längselastizität des Ganzen steif wie Brettchen, so daß die Binde ebenso leicht wie eine Brieftasche zusammenzuklappen ist. Infolgedessen kann eine solche Binde normaler Länge vom Soldaten bequem in einer Kleidertasche, beispielsweise einer Brusttasche mitgeführt werden, wobei sie vermöge ihrer zweckmäßigen Zusammensetzung aus Gewebe und zähem Stahldraht gleichzeitig als eine Art örtlicher Panzer wirkt.

Claims (2)

  1. Patent-An s PS üc he:
    i. Verfahren, um Klemmschellen, Kom-
    einer
    pressionsfederbinden u. dgl., die aus
    bandförmigen Drahtfeder bestehen, in der Änzugslage zu verriegeln, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Enden des Federbandes quer ineinandergeschoben werden, so daß die Drahtwindungen sich durchgreifen.
  2. 2. Besonders zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 geeignete Klemmschelle o. dgl. von anormaler Länge, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder ähnlich der für abnorm lange Schellen üblichen Ausführung aus zwei oder mehreren hintereinander geschalteten Teilen besteht, und daß diese Teile gelenkig verbunden sind, indem beispielsweise die benachbarten Enden der Teile in ausreichendem gegen-■ seitigen Abstande an dem zur Hubbegrenzung dienenden Stoffstreifen befestigt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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