DE245017C - - Google Patents
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- DE245017C DE245017C DENDAT245017D DE245017DA DE245017C DE 245017 C DE245017 C DE 245017C DE NDAT245017 D DENDAT245017 D DE NDAT245017D DE 245017D A DE245017D A DE 245017DA DE 245017 C DE245017 C DE 245017C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
- A47G25/00—Household implements used in connection with wearing apparel; Dress, hat or umbrella holders
- A47G25/76—Necktie-stretching devices
Landscapes
- Clamps And Clips (AREA)
Description
KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Λ* 245017--KLASSE 34/. GRUPPE
' * in CÖLN.
Vorrichtung zum Glätten von Selbstbindern. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Juli 1911 ab.
Erfindungsgegenstand ist eine Vorrichtung zum Glätten von durch den Gebrauch unansehnlich
gewordenen Selbstbinderkrawatten.
Da die Vorrichtung keine umständlich zu handhabenden Neben- und Zubehörteile besitzt,
kann dieselbe in der kürzesten Zeit angelegt und ebenso rasch wieder entfernt werden.
Der Krawattenspanner besteht aus einem federnden Stahldrahtbügel, dessen elastische
ίο Schenkel sich auseinanderspreizen, nachdem
diese in die schlauchförmigen Enden der Krawatte eingeführt worden sind. Infolge der
Spannung des Stoffes verschwinden die Falten und Brüche in demselben, besonders wenn, um
die Wirkung zu verstärken, der Stoff der Krawatte mit einigen Tropfen Wasser angefeuchtet
worden ist. Wenn die Krawatte über Nacht dieser Spannung ausgesetzt wird, erhält sie
das Aussehen einer neuen, frisch gebügelten Krawatte. .
In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen dargestellt und im folgenden beschrieben:
Fig. ι zeigt den nach den Begrenzungslinien
a5 des Selbstbinders gebogenen und gewünschten-;
falls vernickelten Drahtbügel abc, dessen
Schenkel α im ungefähr rechten Winkel bei d
abgebogen und in seinem weiteren Verlaufe nach einem Kreisbogen c, aus M als Mittelpunkt,
geformt ist.
Die Federung der Schenkel wird durch die gehärtete Öse bei M hervorgerufen. Um diese
entsprechend den verschiedenen Weiten der schlauchförmigen Enden der Selbstbinder veränderlich
zu machen, wird der Schenkel b unter Zuhilfenahme einer auf c verschiebbaren
Hülse h entweder in der Pfeilrichtung 1 oder 2 verschoben. Der Arm c wird in einer aus b
gebildeten Schlinge oder öse bei e geführt. In diesem Falle tritt die Hülse h als besonderer
Teil auf und kann von c abgenommen werden; oder die Hülse h ist unmittelbar am
Schenkel b befestigt, wie das Fig. 8 zeigt.
Noch einfacher gestaltet sich die Vorrichtung, wenn das rechte Ende des Armes c nach
Art der Fig. 3 gewellt ist. Die am Schenkel b befindliche Öse legt sich in die Rillen
und gestattet dadurch die Spannungsänderung.
Der Arm c hat den Zweck, die Krawatte, nachdem sie über die Schenkel α und b gestülpt
worden ist, mit ihren Enden um c herumzulegen und mittels einer Nadel o. dgl. zu
spannen, wodurch ein Glätten des äußersten Krawattenendes bewirkt wird.
Die in den übrigen Figuren dargestellten Ausführungsformen beziehen sich in der Hauptsache
auf die Spannungsänderung der Einrichtung.
Fig. 2 sieht eine um 0 drehbare und in einer Öse bei e geführte Holzleiste (oder ein Rundholz)
vor, um welche das Krawattenende zur besseren Glättung gelegt wird; die Spannungsänderung geschieht mittels der bei I befindlichen
Löcher, in welche der Stift s gesteckt wird. :
Fig. 3 zeigt einen durch die Öse e beider
Schenkel gesteckten Drahtbügel c mit Wellungen, durch welche die Schenkel α und b,
entsprechend der größeren oder geringeren Spreizung, in der angegebenen Pfeilrichtung ι
und'2 zusammengedrückt werden oder federnd auseinandergehen.
Der Krawattenstoff wird wieder um den Steg c herumgeschlagen.
Fig. 4. Ähnliche Ausführung wie Fig. 8. Der Schenkel b besitzt die auf dem kreisförmig gebogenen Bügel c geführte Hülse h.
Die Sicherung erfolgt durch einstellbaren Knopf k, der auch auf einem Gewinde von c
sitzen kann. Der Knopf ist zwecks Federung geschlitzt.
Fig. 5. Die bei M federnden Schenkel a
und b haben Fortsätze υ ν, die zum Zwecke der Spannungsänderung, ähnlich wie in Fig. 3,
in Wellenform gebogen sind, um einen diese Fortsätze υ ν umspannenden Bügel oder auch
ein Band aufzunehmen. Arm c führt sich frei in einer Schlinge des Schenkels a.
Fig. 6. Die Schenkel α und b tragen in
entsprechenden Schlingen bei β den Holzstab R, um welchen wieder die Krawatte gelegt wird.
Zur Spannungsänderung dienen die Drahtschlingen 0 0, durch welche ein Stift s gesteckt
wird.
In derselben Fig. 6 ist eine Abänderung dargestellt,
die mit 6 a bezeichnet wurde.
Die Enden des in der Mitte glatten Holzstabes R können mit Rechts- und Linksgewinde
g versehen sein, welches sich in entsprechenden Drahtschlingen der beiden Schenkel
α und b bewegt. Eine Drehung dieses Rundholzes in der einen oder anderen Richtung
würde ebenfalls eine größere oder geringere Spreizung zur Folge haben. Die Verlängerungen
ν υ können dann wegfallen.
Fig. 7. Beide Schenkel α und b haben kreisförmig
gebogene und in Drahtschlingen oder Hülsen h bewegliche, also verschiebbare Bügel
c.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Glätten von Selbstbindern, gekennzeichnet durch einen im Winkel gebogenen federnden Draht (a b), dessen Winkelspreizung durch eine Feststellvorrichtung (K) geregelt werden kann und dessen Schenkelenden durch einen Arm (c) verbunden sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE245017C true DE245017C (de) |
Family
ID=504004
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT245017D Active DE245017C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE245017C (de) |
-
0
- DE DENDAT245017D patent/DE245017C/de active Active
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