DE200450C - - Google Patents

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DE200450C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/03Corsets or bandages for abdomen, teat or breast support, with or without pads

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Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
200450 KLASSE 30 d. GRUPPE
Leibbinde, bestehend aus mehreren elastischen Bändern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. April 1907 ab.
Leibbinden, die aus mehreren miteinander verbundenen Bandstücken zusammengesetzt sind, sind bereits bekannt. Diese Bandstücke sind jedoch in Zwischenräumen miteinander
.5 verbunden, so daß eine solche Binde zur Unterstützung einer operierten Stelle nicht zweckdienlich sein kann. In einem Teil dieser Bänder sind auch vielfach Einlagen von Metallstreifen, Fischbeinbändern usw. eingenäht,
ίο welche ein genaues Anpassen der Leibbinde an. die Leibform erschweren. Es ist ferner ein Leibgürtel bekannt, welcher aus zwei oder mehreren übereinanderliegenden Streifen besteht, von denen der unterste am breitesten und festesten und die oberen an Breite äb- und an Nachgiebigkeit zunehmen. Dieser Gürtel kann jedoch nur zum Halten der allgemeinen Form des Leibes, nicht aber zum Stützen besonders empfindlicher Stellen zweckdienlich sein, da die einzelnen Bandteile für sich nicht verschieden elastisch ausgebildet sind, wodurch ein Anliegen der Binde an allen Teilen der von ihr umschlossenen Körperform ausgeschlossen ist. Auch läßt sich ein solcher Gürtel auf der vorderen Seite nicht stark unter den Leib ziehen, ohne daß dadurch zwischen den Bändern Zwischenräume entstehen. Leibbinden mit elastischen Schenkelriemen zu verbinden, ist ebenfalls schon bekannt; jedoch umschließen bei den bekannten Anordnungen die Schenkelriemen das Bein nicht völlig, so daß ein Verrutschen der Binde nur durch starkes, für den Patienten sehr unbequemes Anziehen der Riemen vermieden werden kann.
Demgegenüber ist die Leibbinde gemäß der vorliegenden Erfindung so ausgebildet, daß sie den Leiden jedes einzelnen Patienten ganz genau entsprechend angepaßt werden kann. Zu diesem Zwecke sind die einzelnen Bänder a, a1, a2, as, deren Enden durch die gemeinschaftlichen Schlußstücke b, b1 vereinigt sind, mehr oder weniger untereinander geschoben und mit Nähten in verschiedenen Abständen sowie mit Zugstreifen c, d, e untereinander verbunden, so daß die Binde an verschiedenen Stellen verschieden elastisch wird, und die einzelnen Bandteile, wo sie nicht miteinander vernäht sind, sich dehnen und zueinander verschieben können. Dadurch wird erreicht, daß jede beliebige Stelle der Binde dem Leiden des Patienten entsprechend ausgebildet werden kann, und daß sie sich an den Leib in möglichst vorteilhafter Weise anlegt. Diese Wirkung wird noch besonders dadurch erhöht, daß die einzelnen Bänder a, a1, <z2, a3 aus mehreren Teilen bestehen, welche verschieden elastisch sind, so z. B. die Teile zwischen c und e bei f oder zwischen c und d. Die Strumpfhalter i sind je mit einem der Querstreifen e und je einem der Schenkelriemen h lösbar verbunden. Diese Schenkelriemen h werden um jedes Bein völlig herumgeführt und mit ihren Enden auf der Vorderseite der Leibbinde bei g befestigt, auf der Rückseite werden zwei besondere Zugriemen k, die unter den Schenkelriemen h hindurchgeführt sind, an den Bindenhälften verstellbar befestigt, so daß ein Verrutschen der Binde vermieden bleibt. Um einem lästigen Druck

Claims (3)

  1. der Schnürbänder auf der Rückseite vorzubeugen, ist unter dem einen Schlußstück b ein Zeugstreifen η angeordnet.
    In Fig. 4 ist eine Ausführungsform dargestellt, welche sich für besondere Umstände eignen soll, die eine besonders wirksame Unterstützung des Leibes erfordern. Diese Binde ist aus drei breiten, elastischen Bändern zusammengesetzt, welche jedoch mehr übereinander liegen als beim vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel. Hierbei ist das auf der Rückseite oben liegende Band auf der Vorderseite nach unten gezogen, alle drei Bänder sind bei / miteinander vernäht, vorn durch Zeugstreifen m verbunden.
    Pate ν t-An Sprüche:
    i. Leibbinde, bestehend aus mehreren elastischen Bändern, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Bänder mehr oder weniger untereinander geschoben und an einzelnen Stellen miteinander vernäht und durch Zeugstreifen untereinander verbunden sind, zu dem Zwecke, die Leibbinde an verschiedenen Stellen ungleich elastisch zu machen.
  2. 2. Leibbinde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Bänder aus verschieden elastischem Stoff hergestellt sind.
  3. 3. Leibbinde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei elastische Schenkelriemen (h) bekannter Art ringförmig die Oberschenkel umschließen, wobei dieselben vorn unmittelbar mit der Leibbinde selbst und hinten durch je einen besonderen, verstellbar auf der Rückseite der Binde zu befestigenden elastischen Zugriemen (k) mit der Binde verbunden sind, zu dem Zwecke, die Leibbinde gegen Verrutschen zu sichern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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