DE183573C - - Google Patents
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- DE183573C DE183573C DENDAT183573D DE183573DA DE183573C DE 183573 C DE183573 C DE 183573C DE NDAT183573 D DENDAT183573 D DE NDAT183573D DE 183573D A DE183573D A DE 183573DA DE 183573 C DE183573 C DE 183573C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
- A61F5/00—Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
- A61F5/01—Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
- A61F5/03—Corsets or bandages for abdomen, teat or breast support, with or without pads
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Description
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cju^tigt bet Sa
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ki 183573.-KLASSESO^.
GRUPPE
ARTHUR UNGER in BERLIN.
Paaren von verstellbaren Traggurten.
Die gegenwärtig im Gebrauch befindlichen Leibbinden besitzen trotz Einführung einer
Anzahl recht zweckmäßiger Neuerungen immer noch mannigfache Übelstände. Das Hauptübel
der Leibbinden liegt vornehmlich darin, daß die Einstellung der Binde, wenn eine
solche überhaupt möglich ist, nicht derf_ jeweiligen
Körperformen und dem zu behandelnden Leiden entsprechend erfolgen kann.
ίο Den meisten bisher gebräuchlichen Binden
wird ihr Sitz durch Verschnürung erteilt, welche Art der Einstellbarkeit gänzlich zu
verwerfen ist, da sich die Schnürung immer an der Stelle, wo der größte Druck herrscht,
auseinanderziehen wird.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Leibbinde, welche infolge ihrer Bauart eine
gute Anpassung an den Körper ermöglicht. Die Binde kann deshalb überall da Anwendung
finden, wo die Verhältnisse das Tragen einer Leibbinde bedingen. Dem Umstände,
daß eine Binde entsprechend dem Verlaufe gewisser Krankheiten nachgestellt werden
muß, tragen die wenigsten der bisherigen Binden Rechnung. Die neue Binde hingegen
gestattet nicht nur eine Nachstellung in jeder Höhe, sondern sie schmiegt sich auch dem
Körper bequem an. Die beim Tragen von Leibbinden vielfach auftretenden Nebenerscheinungen,
und zwar Faltenbildungen, Verschiebungen usw. treten bei der neuen Binde nicht auf.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι die Binde im ausgebreiteten Zu-Stande.
Fig. 2 veranschaulicht die Binde an den Körper angelegt gedacht in der Seitenansicht.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, wird der eigentliche Bauchteil I der Binde durch
eine Anzahl von Gurten 2 überspannt (Fig. 1 und 2).
Diese Gurte 2 sind an den in der Mitte zusammenstoßenden Bindenhälften L, R befestigt.
Während die Gurte 2 der linken Bindenhälfte L sich einfach über den Bauchteil
der rechten Bindenhälfte R legen, werden die Gurte 2 der rechten Bindenhälfte durch
in L vorgesehene Schlitze 3 hindurch über den ' Bauchteil der linken Bindenhälfte geführt.
Hierdurch wird es ermöglicht, daß die sich gegenüber stehenden, immer ein Paar bildenden Gurte 2 in ein und derselben wagerechten
Ebene verlaufen, was in Rücksicht auf die Einstellbarkeit und Paßfähigkeit der
Binde von höchster Bedeutung ist. Die Trag- und Spanngurte 2 werden in der gewünschten
Lage zweckmäßig durch Haken und Ösen festgehalten, es können aber auch andere Befestigungsmittel,
z. B. Schnallen, benutzt werden. Im vorliegenden Falle ist der bekannte Druckknopfverschluß 4, 5 verwendet worden.
Im Interesse der leichten Anpassungsfähig-
keit der Binde und zwecks Vermeidung irgendwelcher Faltenbildungen des Bauchteiles
sind in dem letzteren Durchbrechungen 6 vorgesehen. Aus denselben Gründen sind
auch die oberen und unteren Gurtenpaare 2 geteilt, wobei der Teil 2a an der Binde vermittels
Nietung gelenkig befestigt und der Teil 2* als Gummizug ausgebildet ist. Durch
die vorstehend geschilderte Anordnung der Gurte 2 wird der Bauchteil in eine Anzahl
von Zonen zerlegt, deren jede einzeln infolge der Verstellbarkeit der Gurte in denkbar einfachster
Weise behandelt werden kann. Die Befestigung der beiden vom Rücken kommenderi
Verschlußgurte 7 erfolgt zu beiden Seiten des Körpers entweder an den oberen, mittleren oder untersten Knöpfen 5. .
Die Binde gemäß vorliegender Erfindung kann an jeden Körper angelegt werden und
gestattet unter Berücksichtigung der anatomischen Verhältnisse auch eine dem jeweiligen
Leiden angemessene Behandlung des Leibes. Es sei nicht unbemerkt gelassen, daß -die
Binde ein- oder mehrteilig ausgeführt werden kann, ohne das Wesen der Sache irgendwie
zu beeinflussen.
Claims (3)
1. Leibbinde mit drei oder mehreren
an den Enden der Bindenvorderteile befestigten Paaren von verstellbaren Traggurten,
dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilig oberen und unteren Gurtpaare
(2-2) geteilt sind, wobei der eine Teil (2a) undehnbar mit der Binde vermittels
Nietung gelenkig verbunden, während der andere Teil (2*) dehnhar, z. B. als Gummizug
ausgebildet und mit der Binde fest verbunden ist.
2. Leibbinde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bindenvorderteile
zwecks Vermeidung von Faltenbildungen mit Aussparungen (6) versehen sind, die
durch die Traggurte (2) verdeckt werden.
3. Leibbinde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der
vom Rücken kommenden Verschlußgurte (7-7) gleichzeitig an den für die Traggurte
(2-2) vorgesehenen Befestigungs-Organen (5), und zwar je nach Erfordernis in verschiedener Höhe erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE183573C true DE183573C (de) |
Family
ID=447573
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT183573D Active DE183573C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE183573C (de) |
-
0
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