DE540352C - Unterleibsguertel - Google Patents

Unterleibsguertel

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DE540352C
DE540352C DE1930540352D DE540352DD DE540352C DE 540352 C DE540352 C DE 540352C DE 1930540352 D DE1930540352 D DE 1930540352D DE 540352D D DE540352D D DE 540352DD DE 540352 C DE540352 C DE 540352C
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DE
Germany
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plate
belt
abdomen
abdominal belt
front part
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Expired
Application number
DE1930540352D
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RENE JOHN LOUIS SIMARD
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RENE JOHN LOUIS SIMARD
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/03Corsets or bandages for abdomen, teat or breast support, with or without pads

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Description

  • Unterleibsgürtel Die Erfindung betrifft einen Unterleibsgürtel, der für Schwangere und für Personen bestimmt ist, die an einer Senkung der Unterleibsorgane leiden. Es sind bereits derartige Gürtel bekannt, bei denen die Vorderseite, die in lösbarer Weise mit deal Seitenteilen des Gürtels verbunden sein kann, durch eine ebene oder gewölbte Metallplatte gebildet ist. Diese bekannten Einrichtungen passen sich der Form des Unterleibs an und drücken ihn auf seiner ganzen Oberfläche zusammen, ohne irgendeine Aufwärtsbewegung oder Hebung der Unterleibsorgane zu gewährleisten.
  • Nach der Erfindung ist :der die Metallplatte aufnehmende Vorderteil derart angeordnet und ausgebildet, daß die Befestigungsmittel den unteren Teil des die Platte aufnehmenden Vorderteils derart beeinflussen, daß. der Gürtel sich nur mit seinem unteren Teil in den oberhalb des Schambeins gelegenen Teil des Unterleibs .einsenkt. Auf diese Weise wird der lästige Druck auf die ganze Oberfläche des Unterleibs vermieden, und die mit einer ebenen Oberfläche versehene Einrichtung berührt die Bauchwand nur in einer geringen Breite. Man erhält dadurch eine nach Belieben durch die Befestigungsmittel regelbare Aufwärtsbewegung oder Hebung der Unterleibsorgane. Die metallene Stützplatte ist ferner erfindungsgemäß unten mit einer Auswölbung versehen, die sich unter Wirkung von Federn und Verschnürungen in den Unterleib oberhalb des Schambeins einsenkt. Zweckmäßig ist die obere Kante der Stützplatte mit einer zweiten-, durch Federn von ihr abgespreizten festen Platte gelenkig verbunden.
  • Auf beiliegender Zeichnung zeigt Abb. i eine Vorderansicht, Abb. z eine Rückansicht, Abb.3 eine Innenansicht des Vorderteils, Abb. q. :eine Seitenansicht, Abb.5 einen Längsschnitt nach der Linie V-V in Abb. i, Abb.6 einen ähnlichen Schnitt durch eine Ausführungsform mit der Hubplatte, Abb. 7 eine Seitenansicht der Hubvorrichtung nach Abb. 6, Abb. ß eine Vorderansicht derselben, Abb. 9 eine Vorderansicht eines Gurtes für Herren, Abb. io eine Seitenansicht desselben, Abb. i i eine Rückansicht.
  • Entsprechend dem Ausführungsbeispiel der Abb. i bis 5 besitzt der Gurt für Frauen einen Vorderteil i, deren Umfang mit a, b, c, d (Abb. i) bezeichnet ist, und einen Rückenteil a mit den Begrenzungslinien e, f, ä, h (Abb. z). Beide Teile i, z sind durch zwei Seitenteile 15, 16 vereinigt.
  • Der Vorderteil i besitzt Trapezform o. dgl. und ist niedriger als die Seiten- und Rückenteile. Der Vorderteil i ist mit den Seitenteilen durch Schnüre 3, q. lösbar verbunden und besteht aus beliebigem Material, wie Zwilch, Batist, Satin, Leder, Trikot usw. In den oberen Teil des Vorderteils ist ein elastisches Gewebe 5 eingesetzt. Sein unterer Teil. ist abgefüttert und nimmt zwischen Futter und Oberstoff eine Metallplatte 5 auf, z. B. trap,ezförmiger Gestalt m, n, p, g. Die Platte ist flach oder kann nach Wunsch gewölbt sein.
  • In dem in den Abb. 6, 7, 8 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die ,einfache Metallplatte durch eine Hubvorrichtung mit regelbarem Druck ersetzt. Sie besteht aus einer Metallplatte 7 von z. B. trapezförmiger Gestalt, die nach Wunsch gewölbt sein kann und mittels eines Scharniers 8 an einer zweiten Metallplatte 9 angelenkt ist, die mit dem Oberstoff i o des Vorderteils vernäht ist. Zwischen beide Platten 7 und 9 sind Federn i i eingesetzt, welche einen Hub der Platte 7 in Richtung des Pfeiles f (Abb. 6) ausüben. Die Federn i i sind auswechselbar und können gegebenenfalls durch kräftigere Federn ersetzt werden. Sie werden durch Zapfen 12 und 13 in den gegenüberstehenden Platten 9 und 7 festgehalten. Die Platte 7 ist durch den Futterstoff 14 überdeckt.
  • Das Wesen der Erfindung wird nicht geändert, wenn die Platte 7 unmittelbar mit ihrem oberen Randm, n an dem Vorderteil des Gurtes befestigt ist und die Federn i i auf das Gewebe i o, welches in geeigneter Weise verstärkt ist, sich aufstützen. Die Federn i i können auch durch andere elastische Mittel ersetzt werden.
  • Die Seitenteile des Gurtes bestehen aus beliebigem Stoff. In den Abb. i bis 5 ist der eine Teil 15 aus elastischem Gewebe, der anstoßende Teil 16 .aus nichtelastischem Gewebe gefertigt. Das elastische Gewebe wird entsprechend den Linien f, h und e, ä (Abb. 2') mit dem Rückenteil vernäht, in welchem Fischbeinstäbe 17 eingesetzt sind und der aus nichtelastischem Stoff, aus Zwilch, Batist, Satin, Trikot usw., hergestellt ist. Die Höhe der Seiten- und Rückenteile ist größer als die des Vorderteils i, so dä.ß sie das Gesäß und den oberen Teil der Schenkel umschließen und überdecken. Die beiden Seitenteile sind an ihrem unteren Ende durch ein elastisches Gewebe 18 (Abb. i, 4) verbunden, dessen Höhe verschieden ist. Dieses Gewebe kann leicht .ausgewechselt werden und trägt an jedem seiner Enden eine beliebige Anzahl von Patten i9 oder anderen Befestigungsmitteln.
  • Innen setzen sich die beiden Teile in zwei Patten 2o, 21 (Abb. 3) fort, welche das abnehmbare Verbindungsgewebe 18 überdecken. Ebenso sind die beiden oberen Streifen 22 und 23 an dem Vorderteil, z. B. durch Stiche 24, angenäht und ganz oder zum Teil mit Molton besetzt; sie überdecken den Gurt an den Verschnürungsstellen. Die beiden Streifen 22 und 23 sind mit Schlaufen 25 und 26 versehen zur Befestigung des Gurtes an einem Gürtel oder einer Monatsbinde.
  • Ein Paar elastischer Strumpfhalter 27 ist an dem unteren Vorderteil i angenäht und ein zweites Paar 28 an der Rückseite 2. Jedes Seitenteil trägt ebenfalls einen elastischen Strumpfhalter 29.
  • Zum Überziehen des Leibgürtels wird derselbe über die Füße geschoben, der Rückenteil wird auf die Lenden aufgelegt und der Vorderteil .auf den unteren Teil der Bauchwand. Hierauf zieht man die Schnüre 3 und 4 fest. Während des Schnürens hebt sich der Unterleib und geht in die normale Stellung über.
  • Für schwangere Frauen muß der Vorderteil i individuell und entsprechend der fortgeschrittenen Schwangerschaft angepaßt werden.
  • In den Abb. 9 bis i i ist ein Gurt für Männer dargestellt. Er unterscheidet sich von dem der Frauen, der oben beschrieben worden ist, dadurch, daß @er niedriger ist, daß die Seiten- und Rückenteile wesentlich gleicher Höhe wie der Vorderteil sind. Letzterer ist ebenfalls mit einer Hubplatte 6 versehen oder mit der Hubvorrichtung entsprechend den Abb. 5, 6, 7.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Unterleibsgürtel mit einer auf den Unterleib wirkenden, mit den Seitenteilen lösbar verbundenen festen Platte, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (3, 4) der festen Platte den unteren Teil (c, d) des Vorderteils (i) der Platte derart beeinflussen, daß der Gürtel sich nur mit dem unteren Teil (c, d) in den oberhalb des Schambeins gelegenen Teil des Unterleibs einsenkt.
  2. 2. Unterleibsgürtel nach Anspruch i mit einer unter der Wirkung von elastischen Mitteln stehenden festen Stützplatte für den Leib, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützplatte (7) unten mit .einer Auswölbung versehen ist, die sich unter Wirkung von Federn (i i) und Verschnürungen (3, 4) in den Unterleib des Schambeins einsenkt.
  3. 3. Unterleibsgürtel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Kante der Stützplatte (7) mit :einer zweiten festen, durch die Federn (i i) von ihr abgespreizten Platte (9) gelenkig verbunden ist.
DE1930540352D 1929-07-13 1930-06-22 Unterleibsguertel Expired DE540352C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR540352X 1929-07-13

Publications (1)

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DE540352C true DE540352C (de) 1931-12-14

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ID=8929396

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DE1930540352D Expired DE540352C (de) 1929-07-13 1930-06-22 Unterleibsguertel

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