DE150368C - - Google Patents

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DE150368C
DE150368C DENDAT150368D DE150368DA DE150368C DE 150368 C DE150368 C DE 150368C DE NDAT150368 D DENDAT150368 D DE NDAT150368D DE 150368D A DE150368D A DE 150368DA DE 150368 C DE150368 C DE 150368C
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abdominal
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/03Corsets or bandages for abdomen, teat or breast support, with or without pads

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
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Description

<&^g[e■)·^t(.^v^t bet.
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fiv
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Neuerung betrifft eine eigenartige Leibbinde, die sich der Form des Leibes sowohl bei größerer Veränderung des letzteren, als auch bei Veränderung des weichen Materials der Binde durch Ausdehnung ohne Faltenbildung stets gleichmäßig und innig anschmiegt. Diese Wirkung der Leibbinde wird durch eine besondere Form des Bauchstückes erzielt. Dieses besteht zweckmäßig aus einem ungeteilten Stück eines weichen, elastischen Stoffes (z. B. diagonal geschnittener rechtwinkliger Stoff, Trikot oder dergl.) und ist auf herden Seiten mit Aussparungen versehen. An den dazwischen verbleibenden Lappen sind Bänder befestigt, mittels welcher die Leibbinde in jeder1 Höhenlage, also oben, unten und in der Mitte beliebig" angezogen und nachgestellt werden kann, wobei infolge der Aussparungen die seitlichen Teile der Binde ohne jede B'altenbildung gleichmäßig" am Körper anliegen.
Wird außerdem bei den bisherigen Leibbinden, die zur Benutzung bei Hängeleib bestimmt sind, für das Bauchstück Trikotgewebe verwendet, wie z. B. nach der Patentschrift 120452, so stellen sich folgende Nachteile ein. Bei , den nach allen Seiten elastischen Trikotgeweben dehnt und verzieht sich der Bauchteil über dem mittleren, die höchste Wölbung besitzenden Teil des Bauches, wo die Binde den stärksten Widerstand zu leisten hat, stets mehr als wie oben oder unten, da der obere und der untere, je mit Einfaßbändern versehene Teil des Bauchstückes sich nicht ausdehnen können. Es bildet sich deshalb beim Tragen der Binde in" der Mitte des Trikotbauchstückes eine kugelabschnitt-
Verein deutschst Jnqsmeure
OoZsfKSVBfSlfi ä. Ci. nißüBrtiM ηΙ:ΠΓ,
förmige gewölbte, bleibende Ausweitung, welche bei Leibverminderung den Bauch nur noch an ihren Rändern unterstützt. Da nun einerseits durch das Tragen solcher Leibbinden der Bauch an Größe und Wölbung verlieren soll, und ein Nachstellen namentlich des Bauchstückes erforderlich wird, dieses aber bei der bisher üblichen Nachstellvorrichtung, z. B. der der Patentschrift 120452, überall nur gleichmäßig so weit nachgestellt werden kann, bis der obere und untere durch das Einfaßband unelastische Rand des Bauchstückes am Bauch anliegt, so liegt der ausgeweitete Mittelteil der Binde nicht straff am Bauch an: Die Nachstellbarkeit hört also für diesen Teil, für welchen sie gerade dienen soll, auf, und es fehlt dem unterstützungsbedürftigsten Teil des Bauches gerade die Unterstützung und der elastische Widerstand, welche die weitere Rückbildung des Bauches veranlassen sollen. Solche Leibbinden erfüllen ihren Zweck deshalb nur in sehr begrenzter Weise.
Der Versuch, diesen Mißstand dadurch zu beseitigen, daß der Bauchteil mittels Schenkelriemen und Schulterbänder fester nach oben oder unten angezogen wird, kann den Übelstand nur in geringem Maße mildern, hat aber wieder den großen Nachteil, daß das Tragen der Schenkelriemen und Schulterbänder sehr lästig und unbequem empfunden wird und leicht Wundscheuern veranlaßt.
Der Bauch hat bekanntlich eine mehr oder minder gewölbte, sich auch verändernde Kugelform; wenn der Bauchteil der Binde sich dieser veränderlichen Form anpassen und

Claims (1)

  1. ah allen Stellen stets genau anliegen soll, ist es erforderlich, daß sich die seitlichen Teile des Bauchstückes zusammenziehen oder ver-
    ■ breitern können. Bei den bisher bekannten wollenen Leibbinden trifft dies nicht zu.
    Ferner ist es bei Leibbinden mit einem Bauchstück aus elastisch wirkendem Material im Interesse eines beständig guten Sitzes erforderlich, daß eine Nachstellbarkeit vorhanden ist, welche einerseits der Verminderung der Bauchwölbung und dann den Veränderungen des weichen Materials infolge der Ausdehnung des letzteren durch den Gebrauch Rechnung zu tragen imstande ist.
    Die Verminderung der Bauchwölbung erstreckt sich in erster Linie auf den mittleren Teil des Bauches, auf dem das Fettpolster lagert; ebenso dehnt sich naturgemäß die Mitte des Bauchstückes der Leibbinde am meisten aus, weil dort die höchste Bauchwölbung entgegenwirkt und außerdem an dieser Stelle der größte Widerstand zu leisten ist. Ferner dehnen sich, wie schon eingangs erwähnt, die oberen und unteren Teile cleshalb weniger aus, weil die Bindeneinfassung sie an der Ausdehnung verhindert.
    Durch die Anordnung der Einteilung des Bauchstückes in obere, mittlere und untere Querlagen und durch deren vollständig, unabhängig voneinander wirkende Verstell- und Nachstellvorrichtung kann bei jeder beliebigen Bauchwölbung und bei größter Ausweitung des mittleren Teiles des elastischen Bauchstückes jederzeit ein auf der ganzen Bauchdecke gleichmäßig strammes Anliegen der Leibbinde erzielt werden,- was bei keiner anderen der Fall ist. So z. B. ist bei der Leibbinde der Patentschrift 120452 zur Erzielung der Wölbung an der Seite die Bildung von Falten nötig, wie ausdrücklich in der Patentschrift gesagt ist. Dann sind an den Seiten der Leibbinde Versteifungsstäbe angebracht, welche der ganzen Breite nach von oben nach unten laufen und eine Verstellbarkcit der mittleren Lage unmöglich machen, indem eine Zugwirkung in der Mitte infolge der Versteifungsstäbe auch nach oben und unten wirken müßte, und umgekehrt.
    Die Neuerung ist auf beiliegender Zeichnung erläutert.
    Der Bauchteil α erhält durch Aussparungen an beiden Seiten Lappen b, an welchen die Ränder c oder dergl. zum Nachstellen der Binde befestigt sind. Wie ersichtlich, können dadurch der obere sowie der untere und hauptsächlich auch der mittlere Teil der Binde vollständig unabhängig voneinander ohne Faltenbildung enger oder weiter gestellt werden. Infolge des großen Anpassungsvermögens und der bedeutenden Nachstellbarkeit benötigen die bei solchen Binden unvermeidlichen Schenkelriemen und Schulterträger ein weit weniger strammes Anziehen, wodurch das Tragen solcher Binden wesentlich angenehmer erscheint.
    Es ist klar, daß am Bauchstück auf jeder Seite anstatt drei Lappen, wie gezeichnet, auch eine beliebig" andere Anzahl Lappen verwendet werden kann.
    Die Leibbinde, welche aus jedem beliebigen weichen und elastischen Material und zweckmäßig aus einem ungeteilten Stück hergestellt sein kann, ist in gleich vorteilhafter Weise auch in Verbindung mit Korsetten oder dergl. zu verwenden.
    PateNT-Aν SPK υ cn :
    Bauchstück aus einem Stück elastisch wirkenden Materials für Leibbinden und dergl., dadurch gekennzeichnet, daß das Stück an beiden Seiten mit Aussparungen versehen ist,-und daß an die.dadurch gebildeten Lappen Bänder befestigt sind, mittels welcher die Binde in den einzelnen Höhenlagen ohne Faltenbildung beliebig nachgestellt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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