DE30515C - Revolverlade für Webstühle - Google Patents
Revolverlade für WebstühleInfo
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- DE30515C DE30515C DENDAT30515D DE30515DA DE30515C DE 30515 C DE30515 C DE 30515C DE NDAT30515 D DENDAT30515 D DE NDAT30515D DE 30515D A DE30515D A DE 30515DA DE 30515 C DE30515 C DE 30515C
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Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D43/00—Looms with change-boxes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86: Weberei.
HERMANN GENTSCH in GLAUCHAU. Revolverlade für Webstühle.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Mai 1884 ab.
Fig. ι zeigt den Stuhl von der Antriebseite, Fig. 2 die Ausrückvorrichtung in gröfserem
Mafsstabe,
Fig. 3 den Stuhl im Grundrifs,
Fig. 4 die Einrichtung zum Zurückziehen des Schützentreibers.
Die in den Zellen \ angebrachten Federn f
stellen für gewöhnlich nach innen und werden von dem Schützen gegen die Zellenwand gedrückt,
Fig. 3 links. Dabei drückt die Feder y den Stift i so weit hinein, dafs er mit seinem
anderen Ende aus dem Revolverkasten r hervorsteht und den Fühlhebel h in die in Fig. 2
punktirte Lage bringt. Die Hebel h stecken auf der an der Lade L gelagerten Welle k,
die aufserdem noch die Haken d trägt, welche ebenfalls in die punktirte Lage kommen und
bei der Ladenbewegung mit ihren Nasen an den Knaggen c und C1 vorüberschwingen. Ist
jedoch der Schützen in der Zelle nicht angekommen, so wird auch der Stift i nicht herausgedrückt,
die Feder e hält die Klinke d in der höchsten Lage, Fig. 2, der Haken d stöfst gegen
den um g drehbaren Knaggen C1 und bewegt denselben sowie den mit ihm verbundenen
' Arm α derart, dafs die mit α verbolzte Stange s,
Fig. i, den Ausrücker S1 von der im Schlitzloch
S2 angebrachten Nase sä herunterstöfst,
so dafs derselbe infolge seiner Federkraft die Riemengabel S4 auf die Losscheibe lenkt.
Währenddessen ist aber der Haken d auf der linken Seite des Stuhles an den festen Knaggen c
angelaufen und verhindert die Weiterbewegung der Lade. Damit der Schützen beim Aus- und
Einlaufen nicht die starken Federn e zu überwinden hat, wird während dieser Zeit die
durch den Arm b mit der Welle k verbundene Rolle 6 j und somit auch Fühler h und
Haken d von der an der Gestellwand befestigten schrägen Fläche ba in der punktirten Lage gehalten,
Fig. 2.
Um' bei Webstühlen mit Revolverlade, ohne leere Schläge machen zu müssen, mehrere
Male hinter einander von einer und derselben Seite schlagen zu können zur Herstellung von
Mustern, bei denen gewisse Farben einfädig auf einander folgen sollen, ist die Einrichtung
getroffen, dafs die Schlagarme auf beiden Seiten der Waare gleichzeitig schlagen.
Die auf der Schlagwelle w steckenden Excenter
m haben zwei Nasen und stehen für beide Schläghebel η gleich, so dafs bei jeder
Umdrehung der Welle w jeder Hebel η zweimal schlägt. Die Welle w macht bekanntlich
halb so viel Touren als die Kurbelwelle Jc1, und es werden deshalb jedesmal, wenn die
Lade zurückgegangen ist, beide Schützentreiber gleichzeitig vorwärts geschlagen, von denen selbstverständlich
nur der, welcher einen Schützen in der Zelle vorfindet, seine Wirkung thut, während der andere nur leer schlägt. Damit
aber der Schützentreiber t, wenn zweimal von einer Seite geschossen wird, und kein ankommender
Schützen ihn zurückschiebt, nicht in ■ der Schützenkastenzelle sitzen bleibt und die
Claims (1)
- Drehung des Revolvers hindert, sind die durch die Federn f1 bewegten Hebel K1 mit dem Treiber t verbunden und bringen denselben nach jedem Schlag in seine äufserste Lage zurück, Fig. 4.Da an dem vorbeschnebenen Stuhl das Blatt vollständig feststehend angebracht ist, so kann derselbe auch zur Herstellung schwerer karrirter Stoffe benutzt werden, während man die Revolverstühle mit beweglichem Blatt nur zu leichten Waaren verwenden kann.Patent-Α nspruch:Eine Revolverlade, bei welcher die auf beiden Seiten der Waare vorhandenen Schützenschläger für jedes Ladenspiel gleichzeitig die Schlagbewegung ausführen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE30515C true DE30515C (de) |
Family
ID=306632
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT30515D Expired - Lifetime DE30515C (de) | Revolverlade für Webstühle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE30515C (de) |
-
0
- DE DENDAT30515D patent/DE30515C/de not_active Expired - Lifetime
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