DE3049593C2 - Fadenzuführung für Rundstrickmaschinen - Google Patents
Fadenzuführung für RundstrickmaschinenInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B15/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
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Description
Die Erfindung betrifft eine Fadenzuführung für Rundstrickmaschine mit über deren Umfang verteilten
Spulenträgern, denen jeweils ein Knotenfänger und eine Fadenumlenkung zugeordnet sind, die im Abstand über
dem Spulenträger angeordnet und durch aufragende Stangen abgestützt sind, und mit den Knotenfängern
und den F.idenumlenkungen in Fadenlaufrichtung nachfolgenden Fadenspeichern.
Eine derartige Rundstrickmaschine ist bekannt s. z. B. Wirkerei- und Strickereitechnik, Juni 1977, S. 309-313.
Dabei tragen die senkrecht aufragenden Stangen einen Ring, an dem sich waagerecht radial nach außen
erstreckende Tragarme für die Knotenfänger und Fadenumlenkungen befestigt sind. Die Knotenfänger
und die Fadenumlenkungen, die den höchsten Punkt der Fadenlaufbahn bilden, sind mit einem größeren Abstand
oberhalb der Spulenträger angeordnet, damit das Garn einwandfrei von den Spulen ablaufen kann.
Die Spulenträger sind in einer bequem erreichbaren Arbeitshöhe über dem Boden angeordnet, damit leere
Spulen möglichst einfach durch neue Garnspulen ersetzt werden können. Dieses hat zur Folge, daß die
Knotenfänger und Fadenumlenkungen in einer Höhe angeordnet sind, in der sie nicht mehl- ohne weiteres
durch eine Bedienungsperson bzw. von Hand erreichbar sind. Daher wird eine Auflegegabel benutzt, um bei
Betriebsbeginn die Fäden bzw. Garne in die Knotenfäner einzufädeln und in die Fadenum! leinkungen
einzulegen. Dieser Vorgang ist umständlich und zeitraubend. Außerdem sind be· der bekannten Rundstrickmaschine
viele sich im wesentlichen waagerecht erstreckende Teile vorhanden, auf denen sich Faserflug
bzw. Flaum ablagert und die durch Abblasen gereinigt werden müssen. Dieses Abblasen wird unter Benutzung
von Leitern durchgeführt. Auch insoweit ist die Arbeitsweise umständlich und überdies ist die Benutzung
von Leitern mit einer erhöhten Unfallgefahr verbunden. Schließlich kommt es durch die vielen
vorgesehenen Garnrechenteile zu einer vergleichsweise starken Verschmutzung, woraus sich Fehler im Stoff
ergeben können.
Dementsprechend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die bekannte Ausbildung so zu verbessern,
daß sich der Arbeitsaufwand beim Betrieb der Maschine verringert und daß sich Schmutz und Flaum in
geringerem Maße ablagern und leicht sowie gefahrlos entfernt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jedem Spulenträger zur Absützung des zugehörigen
Knotenfängers und der Fadenumlenkung eine eigene aufragende Stange zugeordnet ist, die durch eine
Steckverbindung leicht abnehmbar etwa in Höhe des Spulenträgers befestigt ist.
Bei dieser Ausbildung entfallen der hochliegende Ring und die von diesem ausgehenden radialen Arme
für die Knotenfänger und Fadenumlenkungen. Die in w ihrer Betriebsstellung im wesentlichen senkrecht verlaufenden
Stangen bieten eine vergleichsweise geringe Fläche zur Ablagerung von Flaum. Ohne Verwendung
von Leitern oder dgl. lassen sich die Stangen leicht abnehmen, so daß auch ihre oberen Enden mit dem
i'i Knotenfänger und der Fadenumlenkung in eine zum
Hantieren bequeme Höhenlage abgesenkt werden können. Die abgenommenen Stangen lassen sich auf
diese Weise nicht nur bequem reinigen, auch das Einfädeln des Fadens in den Knotenfänger und das
■to Einlegen des Fadens in die Fadenumlenkung können direkt von Hand mühelos vorgenommen werden,
worauf die Stangen mittels der Steckverbindung wieder in ihrer Betriebsstellung befestigt werden. Somit entfällt
das umständliche Hantieren über Kopf mit einer Auflegegabel oder dergleichen. Vielmehr werden die
entsprechenden Tätigkeiten von der Bedienungsperson bei sicherem Stand auf dem Boden durchgeführt. Die
einzelnen Arbeiten gehen schnell und gefahrlos vonstatten, zumal keine Hilfsmittel wie Auflegegabeln
und Leitern benötigt werden und die einzelnen Stangen der Reihe nach und bei Bedarf auch einzeln abgenommen
und wieder aufgesteckt werden können, wobei die Stangen stets an ihrem Platz bleiben. Ein ggf.
erforderlicher Austausch einer Stange mit Knotenfänger und Fadenumlenkung kann ebenfalls schnell und
problemlos vorgenommen werden.
Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ein Auführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand einer schematischen Zeichnung näher
erläutert, die in einer teilweise geschnittenen Sicht in Umfangsrichtung eine in Betriebsstellung befindliche
Stange mit Knotenfänger und Fadenumlenkung über der zugehörigen Spule zeigt, wobei der Ablauf des
t>5 Fadens von der Spule durch den Knotenfänger, über die
Fadenumlenkung bis zu einem Speicherkopf für den Faden angedeutet ist.
Eine Radialstange 1 ist mit Hilfe einer Klemmvorrich-
tung 2 radial verstellbar an einem Träger 3 gelagert Auf der Radialstange 1 ist ein Spulenträger 4 mit einem
Gleitstück 5 radial verschiebbar gelagert und mittels eines Schraubteils 6 feststellbar. Auf den Spulenträger 4
ist eine Spule 8 aufgesteckt
Das radial nach außen über den Spulenträger 4 bzw. die aufgesteckte Spule 8 vorspringende Ende der
Radialstange 1 ist wie dargestellt um etwas mehr als 90° nach oben abgebogen. Dabei ist dieses äußere Enae zu
einem Steckstift 10 von quadratischem Querschnitt verbreiten.
Auf den Steckstift 10 ist eine aufragende Stange 11 mit einer an ihrem unteren Ende angeformten
Steckbuchse 12 aufgesteckt, die eine Aussparung 13 von dem Steckstift 10 angepaßter quadratischer Form
aufweist. Die Stange 11 ist an ihrem oberen Ende mehrmals im wesentlichen unter einem rechten Winkel
abgebogen, so daß eine Fadenumlenkung 15 mit einem im wesentlichen waagerecht verlaufenden Umlenkabschnitt
16 gebildet ist, dessen beide Enden in aufragende Stangenabschnitte übergehen. Die Fadenumlenkung 15
ist ebenso wie der etwas tiefer liegende Knotenfänger 18, der über eine an der Stange 11 angeschweißte
Halterung 19 befestigt ist, wie dargestellt im wesentlichen in der senkrecht verlaufenden Achse des
Spulenträgers 4 bzw. der Spule 8 angeordnet. Der Knotenfänger 18 ist in bekannter Weise ausgebildet, so
daß eine nähere Beschreibung entfallen kann.
Während des Betriebs der Rundstrickmaschine, die eine Vielzahl der dargestellten Anordnungen aufweist,
die gleichmäßig in Umfangsrichtung verteilt hintereinander angeordnet sind, läuft der Faden 20 von der Spule
8 durch den Knotenfänger 18 und über den Umienkabschnitt
16 zu einem Fadenspeicher 22 bekannter Bauart, um dann der Verarbeitung durch die Rundstrickmaschine
zugeführt zu werden.
Der Steckstift 10 und die Steckbuchse 12 bilden eine
Steckverbindung, die ein leichtes Abnehmen und Wideraufstecken der Stange 11 ermöglicht. Der
Steckstift 10 ist mit geringem Führungsspiel in der Aussparung 13 der Steckbuchse 12 aufgenommen.
Dieses gewährleistet in Verbindung mit einer ausreichenden Länge des Steckstiftes 10 und der Aussparung
13 eine sichere und präzise Befestigung der Stange 11 und damit Anordnung des Knotenfängers 18 und der
Fadenumlenkung 15. Es hat sich gezeigt, daß das Gewicht der Stange 11 diese auch während des
Maschinenbetriebes in der dargestellten Betriebslage hält, so daß im Interesse einer einfachen Handhabung
auf besondere Maßnahmen zur Sicherung der Steckverbindung verzichtet werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Fadenzuführung für Rundstrickmaschine mit über deren Umfang verteilten Spulenträgern (4),
denen jeweils ein Knotenfänger (18) und eine Fadenumlenkung (t5) zugeordnet sind, die im
Abstand über dem Spulenträger (4) angeordnet und durch aufragende Stangen (11) abgestützt sind, und
mit den Knotenfängern (18) und den FadenumlenkuRgen (15) in Fadenlaufrichtung nachfolgenden
Fadenspeichern(22), dadurch gekennzeichnet,
daß jedem Spulenträger (4) zur Absützung des zugehörigen Knotenfängers (18) und der Fadenumlenkung
(15) eine eigene aufragende Stange (11) zugeordnet ist, die durch eine Steckverbindung (10,
12, 13) leicht abnehmbar etwa in Höhe des Spulenträgers (4) befestigt ist.
2. Fadenzuführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckverbindungen (10,12,
13) radial außerhalb der Spulenträger (4) angeordnet sind.
3. Fadenzuführung nach Anspruch 1 oder 2, (10, 12, 13) dadurch gekennzeichnet, daß die Steckverbindung
aus einer am unteren Ende der aufragenden Stangen (11) befindlichen Steckbuchse (12) mit
unrunder Aussparung (13) und einem entsprechend profilierter Steckstift (10) besteht, der mit dem
Maschinengestell verbunden ist.
4. Fadenzuführung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckstifte (10) am nach
oben abgebogenen äußeren Ende von Radialstangen (1) ausgebildet sind, auf denen die Spulenträger (4)
montiert sind.
5. Fadenzuführung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (13)
der Steckbuchsen (12) und die Steckstifte (10) ein quadratisches Profil aufweisen.
Priority Applications (3)
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19803049593 DE3049593C2 (de) | 1980-12-31 | 1980-12-31 | Fadenzuführung für Rundstrickmaschinen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3049593A1 DE3049593A1 (de) | 1982-07-22 |
| DE3049593C2 true DE3049593C2 (de) | 1982-12-16 |
Family
ID=6120617
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (3)
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Family Cites Families (5)
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