DE304641C - - Google Patents
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D49/00—Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
- D03D49/24—Mechanisms for inserting shuttle in shed
- D03D49/26—Picking mechanisms, e.g. for propelling gripper shuttles or dummy shuttles
- D03D49/28—Driving mechanisms for the picker stick
- D03D49/34—Driving mechanisms for the picker stick operated by liquid or gas pressure
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- Textile Engineering (AREA)
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Description
KAlSE RLIGHE S
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine pneumatisch betätigte
Schützenschlagvorrichtung für Webstühle. Es ist bereits bekannt geworden, zum
Antriebe des Schützens sowohl komprimierte Luft wie auch ein Vakuum zu benutzen.
; Von den bekannten Anordnungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand im wesentlichen dadurch, daß das mittelbar oder unmittelbar für den Schützenschlag benötigte
; Von den bekannten Anordnungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand im wesentlichen dadurch, daß das mittelbar oder unmittelbar für den Schützenschlag benötigte
ίο Vakuum nicht außerhalb der Maschine erzeugt
und an den Ort seiner Verwendung geleitet wird, sondern von einer Stuhl welle aus im
Zeitpunkte seiner Verwendung hergestellt wird. Bei Verwendung von Druckluft hat diese Art
der Erzeugung des Treibmittels erhebliche Nachteile. Es wirkt nämlich dann auf den
Schützenschläger ein schlagartiger Antrieb, auch muß ein ,verhältnismäßig großer Zylinder1
zur Erzeugung der komprimierten Luft benutzt werden. Ferner sind die unvermeidlichen Undichtigkeitsund
Reibungsverluste erheblieh groß.
Demgegenüber ergibt sich bei Vakuumbenutzung
infolge der günstigen ' Beziehungen zwischen Volumen und Druck der technische
Vorteil, daß die erwähnten Übelstände fort-"
fallen; vor allem ist der Antrieb des Schützens über den größten Teil seines Hubes fast gleichmäßig/
Außerdem kann man einen kleineren Zylinder oder einen verhältnismäßig geringeren
Arbeitsdruck als bei Leistung derselben Arbeit durch komprimierte Luft verwenden. Infolge
des geringeren Druckes fallen auch die durch
Undichtigkeiten auftretenden Verluste geringer aus, und in gewissem Umfange wird auch die 35,
Reibung verringert, da der Kolben nicht so genau in den Zylinder zu passen braucht, wie
bei Anwendung von komprimierter Luft.
Schließlich ist noch als Vorzug der Erfindung dem Bekannten gegenüber hervorzuheben,
daß die Gleichmäßigkeit des Druckes der Außenluft gestattet, eine Änderung des Arbeitsdruckes durch Änderung des Zylinderhubes in
den weiten Grenzen vorzunehmen, welche den an den Schützen zu stellenden Anforderungen
entsprechen. Diese Änderung kann sowohl durch Verschiedenheiten des Gewichtes und
der Geschwindigkeit des Schützens wie der Breite des Stuhles und der Anzahl der in der
Minute auszuführenden Schläge bedingt sein. Auch bei der Änderung der Hublänge bleibt
der Druck, welcher den Kolben vorwärts treibt, ein fast gleichmäßiger. .
Da alle diese Vorteile nur bei Verwendung eines Vakuums erreicht werden können, ist
es — wie die Erfindung vorsieht — nur bei · Vakuumantrieb zweckmäßig, das Treibmittel
unmittelbar oder mittelbar von einer Stuhlwelle aus zu erzeugen.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise in mehreren Ausführungsformen
dargestellt.
Fig. ι zeigt die Antriebsvorrichtung für den Schützen im Grundriß;
Fig* 2 ist ein Schnitt nach der Linie 2-2,
Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie 3-3,
Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie 4-4 der
Fig. 1; .
Fig. 5 und 6 zeigen Einzelheiten;
Fig. ι a bzw. 2 a zeigen schaubildlich eine weitere Ausführungsform in Ansicht;
Fig. ι a bzw. 2 a zeigen schaubildlich eine weitere Ausführungsform in Ansicht;
Fig. 3 a zeigt im Schnitt die Teile in dem
Zeitpunkte, in dem das Vakuum gebildet wird;
Fig. 4 a ist eine Seitenansicht derselben Teile nach Bildung des Vakuums;
Fig. 5 a zeigt die gleichen Teile nach Bewegung des Kolbens durch das Vakuum;
Fig. 6a zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 7a und 8a stellen Einzelheiten dar, und Fig. 9 a schließlich ist eine weitere Ausführungsform
im Schnitt.
In den Fig. 1 bis 6 stellt 1 die Lade und
2 das Schützengehäuse des Webstuhles dar. An einer Seite der Lade befindet sich ein
einseitig offener und mit Gewinde zur Aufnähme einer mit Öffnungen 5 versenenen
Kappe 4 versehener Zylinder 3, in dem sich der Kolben 6 bewegt. Die hohle Kolbenstange 7 erstreckt sich durch eine Stopfbüchse 8
nach dem Schützen zu und trägt einen Ansatz 9, der sich in einer Führung 10 im Boden des
Gehäuses 2 unmittelbar unter dem Schützen bewegt.
Das hintere Ende der Kolbenstange 7 ist mit Innengewinde 12 zur Aufnahme eines Stopfens
13 versehen, der als Anschlag für eine Schraubenfeder 14 dient, die in der hohlen
Stange liegt und sich mit ihrem anderen Ende gegen eine Pufferstange 15 legt, die durch eine
Führungsbüchse 16 der hohlen Stange hindurchgeht und eine nachgiebige Pufferscheibe
17 mit einer dem Schützen angepaßten Ausnehmung 18 trägt.
Auf der Lade 1 ist unweit des Zylinders 3
ein Konsol 19 befestigt, das den Drehzapfen 20 (Fig. i, 3, 4, 5) eines Stellhebels 21 trägt, dessen
innerer Arm 22 in den Kanal 10 ragt μηα
dort in den Ansatz 9 einfaßt. Ferner ist auf dem Zapfen 20 über dem Stellhebel 21 ein
Hebel 23 gelagert, der den Zapfen mit einer eine schräge Nut 25 aufweisenden Büchse 24
umfaßt und Zapfen 26 besitzt, die bei einer Bewegung des Hebels 23 den Stellhebel 21
mitnehmen.
Oben auf dem Zapfen 20 sitzt eine Scheibe 27, die einen Zapfen 28 trägt, der unter gewissen
Bedingungen in die Nut 25 der Büchse 24 einfaßt. Die Scheibe 27 umschließt lose eine Büchse 29, die auf dem Zapfen 20 mittels
einer Schraube 30 befestigt ist. Eine Feder 31 liegt zwischen der Unterlagsscheibe der Schraube
30 und der Scheibe 27.
Der Hebel 23 steht mit der Kurbelwelle 31^
des Webstuhls in Verbindung, und zwar trägt die Welle 3ia eine Kurbel 32, die mittels eines
Universalgelenkes 33 und eines Lenkers 34 an den Hebel 23 angreift.
An der Lade 1 ist ferner eine Klinke 35
drehbar gelagert, die den Stellhebel 21 in seiner wirksamen Stellung hält, während am Hebel
23 eine Klinke 36 angebracht (ist, die mit der
Klinke 35 in Eingriff kommen kann.
Erforderlichenfalls wird der Zylinder 3 am inneren, der Lade zugekehrten Ende mit einem
durch ein Nadelventil 38 gesteuerten Nebenkanal 37 versehen, welcher bei der Bildung
des Vakuums den Eintritt einer kleinen Luftmenge in den Zylinder gestattet, der als Puffer
dient. . :■; . ..■■*'
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende
: , ■·■ .'/.:"■■' '75
Infolge der bei der Drehung der Kurbelwelle 3 ia entstehenden Relativbewegung zwK ,
sehen Lade und Hebel 23 drückt letzterer
mittels des Zapfens 26 des Stellhebels 21 und ·
des Ansatzes 9 den Kolben 6 im Zylinder 3. in die in Fig. 2 gezeigte Stellung, wodurch
im Zylinder ein Vakuum geschaffen wird. In dieser Lage tritt die Klinke 35 mit dem Hebel
21 in Eingriff und hält ihn fest, bis die ·
Zeit zum Werfen des Schützens gekommen ist.. ■ ' '■■■■■■■ ·.' ■ ■·■'.. - : :
Es sei angenommen, daß der Schützen während eines vollständigen Arbeitsganges eine
einmalige Hin- und Herbewegung ausführt, während die Kurbelwelle 31s zwei Umdrehungen
macht. Bei der ersten halben Umdrehung wird der Kolben 6 in der erwähnten Weise
bewegt und verriegelt, bei. der zweiten halben
Umdrehung bewegt sich der Hebel 23 leer· zurück, während der Stellhebel 21 ortsfest
bleibt. Während der dritten halben Umdrehung macht der Hebel 23 wieder dieselbe Bewegung
wie bei der ersten halben Drehung, jedoch geht er leer. Hierbei faßt die schräge
Nut 25 .der Büchse 24 über den Zapfen 28 an der Scheibe 27 (Fig. 4), so daß die Büchse
24 und mit ihr der Hebel 23 angehoben wird und die Zapfen 26 den Hebel 21 nicht mehr
treffen. Dagegen befindet sich jetzt die Klinke
36 in der Bahn des Riegels 35 und hebt diesen
an, so daß der Kolben 8 /frei wird und den Schützen wirft. Der Hebel 21 kann sich
hierbei, wie schon erwähnt, unter dem Zapfen 26 vorbeibewegen. Während der vierten
halben Umdrehung bewegt sich der Hebel 23 wieder in die Anfangslage, in der seine Zap-,fen
26 mit dem Hebel 21 in Eingriff kommen. Der Grund, weshalb nicht auch bei der ersten
halben Umdrehung ein Anheben des Hebels 23 stattfindet, liegt in der Reibung zwischen Hebel
'21 und Zapfen 26, die eine Verschiebung der
Buchse 24 verhindert und stark genug sein muß, um die Scheibe 27 entgegen der Wirkung der
Feder 31 bei der Drehung mitzunehmen. Bei
der dritten halben Umdrehung fällt die Reibung fort, weil ja der Hebel 21 festgehalten
wird.
Der Puffer 17, der im Ruhezustand in einem gewissen Abstande von dem aufgebogenen Teil
des Ansatzes 9 steht, mildert den Stoß des Schützens, wenn er in den Schützenkasten
geschleudert wird, und treibt den Schützen wieder ein wenig in der entgegengesetzten
Richtung vor.
Durch die Bildung des Vakuums wird eine starke, aber nachgiebige Bremswirkung ausgeübt,
die den Webstuhl im Falle eines Bruches oder einer Störung seiner arbeitenden Teile stillsetzt und auch einen ruhigen Gang
sichert.
Selbstverständlich befindet sich eine gleiche Einrichtung auch am anderen Ende der Lade.
In den Fig. 1 a bis 8 a ist eine zweite Ausführungsform dargestellt. Hier bezeichnet 101
den Webstuhl, 102 die Kurbelwelle, 103 die Ladenwelle und 104 die zum Antrieb der
Schlagvorrichtung dienende Gegenwelle. Auf der Welle 103 sitzen die Stelze 105 für die
Lade 106, die Schützenkasten 107 zur Aufnahme
des Schützens 108 enthält; die Kurbelwelle 102 ist mit der Lade durch die Stange
109 verbunden. Auf der Welle 103 und einem festen Lager 110 sitzt ein schwingender Rahmen
in, der aus parallelen Seitenstangen ΐΐΐα
und iiiä und einer wagerechten Schiene 112
besteht. Letztere ist durch Bolzen 113 an den Ladenstelzen 105 befestigt. Auf der Oberseite
der Schiene 112 befindet sich eine Führung 3
Zwischen den Stangen iiifl und ΐΐΐέ befindet
sich ein Zylinder 115 mit nach unten gerichteten Augen 116 zur Aufnahme eines
Winkelhebels n6a, der an einem Teil. 117 des
Rahmens 101 gelagert und mit einem Schlitz 118 versehen ist. Die Gegenwelle 104 trägt
einen Kurbelarm 119 mit einem in einem Langloch 122 einstellbaren Zapfen 120, der
durch den Schlitz 118 faßt und außen eine Mutter 121 aufweist. In den oben offenen
Zylinder 115 ist ein hohler Kolben 123 (Fig. 3 a) eingesetzt, an dem zwei in Führungen 114
senkrecht gleitende Arme 124 angreifen, die sich oben vereinigen und mit dem Schuh 126
in Verbindung stehen. Das untere, geschweifte Ende des Schuhes bewegt sich in der Führung
113s. Im Schuh 126 ist ein Arm 127 gelagert,
der an seinem oberen Ende einen Schlagkopf 128 trägt.
In dem schwingenden Rahmen in ist ein Stellhebel 130 gelagert, der durch einen Schlitz
131 und einen Zapfen 132 mit dem Arm 124
verbunden ist (Fig. 3a), und dessen zweiter Arm (Fig. ia) gegabelt und durch einen Bolzen
I33X mit einem Lenker 133 verbunden ist.
Letzterer, der durch eine Feder 134 gegen den Rahmen 101 gezogen wird, ist durch einen
Bolzen 135 an einen Winkelhebel 134^ angelenkt,
der um einen in Augen 137 gelagerten Zapfen 136 schwingen kann. Der nach innen
gerichtete Schenkel 137^ des Winkelhebels 134*
ragt in einen Schlitz in der senkrechten Wand in11 (Fig. 5 a) des Rahmens in hinein. Seitlieh
am Zylinder 115 befindet sich in der Bahn des Schenkels 137^ des Winkelhebels 134s
ein Finger oder Anschlag 139, der z. B. durch Schrauben 139s (Fig. 1 a) einstellbar ist.
Die Wirkungsweise der Ausführungsform nach Fig. ia bis 8a ist die folgende:
In Fig. ia hat die Lade ihre hintere Lage. Die Kurbelwelle 102 ist der Gegenwelle 104
gegenüber so übersetzt, daß sich letztere bei zwei Umdrehungen der Kurbelwelle nur einmal
dreht. Sobald die Drehung der Gegenwelle 104 beginnt, zieht der Kurbelzapfen 120
durch den Hebel n6a (Fig. ia) den Zylinder
115 nach abwärts, während der Kolben gegenüber dem Rahmen in durch die Vorrichtung 80'
I3o-I34fl verriegelt gehalten wird. Bevor
der Zylinder 115 seine unterste Stellung erreicht, schlägt der Finger 139 gegen den Arm
I37a des Kurbelhebels 134* und dreht diesen
so, daß der Lenker 133 seine Totlage überschreitet, infolgedessen die Verriegelung des
Kolbens aufgehoben ist und dieser durch das im Zylinder erzeugte Vakuum plötzlich in den
Zylinder hineingezogen wird, wobei er den Arm 127, 128 mitnimmt und den Schützen
wirft.
Bevor der Zylinder 115 seinen Hub ganz vollendet hat, hält er die Schützenschlagantriebsvorrichtung
an. Zu diesem Zwecke ist nahe dem Zylinderboden ein Ventil 140 angeordnet,
welches in Fig. ia, 4a, 5a, 6a in Ansicht
und in Fig. 8 a für sich im Detail dargestellt ist. Das Ventil besteht aus einem
Gewindestopfen i4Oa, welcher in die Zylinderwand
eingeschraubt ist und mit einer aus der Mitte des Stopfens 140s versetzten Bohrung
141 versehen ist. Über der Bohrung 141 liegt
die in Fig. ia sichtbar und in Fig. 8a punktiert angedeutete Ventilklappe. Durch die
Ventileinrichtung dringt Luft in den Raum zwischen der hinteren Zylinderwand und dem
Kolben, sobald die Vakuumbildung unterbrochen wird. Durch die eingedrungene Luft
wird der Kolbenstoß abgeschwächt und aufgefangen, worauf das Luftkissen bei Vollendung
der rückläufigen Bewegung durch die Bohrung 141 teilweise wieder ausgetrieben
wird. Je nach der Entfernung der exzentrisch angeordneten Öffnung 141 vom Boden des
Zylinders wird ein geringerer oder größerer Teil des Luftkissens wieder ausgetrieben, so
daß sich durch Drehung des Stopfens 140" die Wirkung des Puffers regeln läßt.
Bei Vollendung der Umdrehung der Welle 104 wird der Kolben und der Zylinder wieder
in die Anfangsstellung gebracht. Der Hebel n6a hebt Zylinder und Kolben, und hierbei
wird auch der Hebel 130 durch den Zapfen
132 mitgenommen und durch ihn auch die Verriegelungsvorrichtung 130-137^ wieder in
in die Anfangslage gebracht.
Die Antriebsvorrichtung auf der anderen Seite des Webstuhles führt genau dieselben Bewegungen aus, jedoch ist sie um eine halbe Umdrehung der Welle 104 versetzt.
Die Antriebsvorrichtung auf der anderen Seite des Webstuhles führt genau dieselben Bewegungen aus, jedoch ist sie um eine halbe Umdrehung der Welle 104 versetzt.
Der Schwingpunkt des Rahmens in kann zur Vermeidung von Reibung als Kugellager
in' (Fig. 7a) ausgebildet sein.
In Fig. 6 a ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der nur ein Zylinder und Kolben
in der Mitte des Webstuhles verwendet werden. Hier sind an die oberen Enden der Arme 124 zwei Winkelhebel 142 angelenkt, die
an Stangen 143 angreifen. An letzteren sind Arme 144 mit den Schlagorganen befestigt.
Der Kurbelhebel ii6" ist unmittelbar mit einer
Kurbel der Kurbelwelle 102 verbunden, so daß bei jedem Hub der Lade der Zylinder 115
nach unten gezogen und beide Schlagorgane betätigt werden. Da jedoch nur ein Schützen
vorhanden ist und dieser sich entweder' auf der einen oder auf der anderen Seite befindet,
so wird er in der gewöhnlichen Weise geworfen.
Schließlich ist in Fig. 9 a der Zylinder 115
oben mit einer Ausdrehung 115'' und der obere
Teil des Kolbens 123 mit einem Flansch 115'
versehen, der in die Ausdrehung 115'' paßt,
so daß zwischen Zylinder und Kolben ein Luftkissen gebildet wird. Ein Ventil am Boden
des Zylinders kann hierbei bei Vollendung eines jeden Arbeitsganges die Luft, die vielleicht
in die Vakuumkammer· eingedrungen ist, herauslassen.
Claims (5)
1. Schützenschlagvorrichtung für Webstühle,
dadurch gekennzeichnet, daß von einer Stuhlwelle aus in einem Zylinder ein Vakuum erzeugt wird, welches durch den
Zylinderkolben mittelbar oder unmittelbar den Schützenschlag ausübt.
2. Schützenschlag vorrichtung für Webstühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß von einer Stuhlwelle atfe mittels eines Gestänges die Auslösung des
vorher mechanisch verriegelten Kolbens bzw. Zylinders erfolgt.
3. Schützenschlagvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das
Vakuum zwecks Schleuderns des Schützens noch vor Beendigung des zu seiner Erzeugung
benutzten Hubes zerstört wird.
4. Schützenschlagvorrichtung nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Kolben und nahe der hinteren Zylinderwand ein Ventil vorgesehen
ist, durch welches bei Unterbrechung der Vakuumbildung Luft eindringen kann, die zur Abschwächung des Kolbenstoßes
dient, und welche vor Beginn des nächsten Arbeitshubes ganz oder teilweise ausgetrieben
wird.
5. Schützenschlagvorrichtung nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wirkung des zum Auffangen des Kolbenstoßes dienenden Luftkissens dadurch
geregelt wird, daß die in einem Gewindestopfen exzentrisch angeordnete Ventilbohrung dem Boden des Zylinders
mehr oder weniger genähert wird.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE304641C true DE304641C (de) |
Family
ID=558232
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT304641D Active DE304641C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE304641C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5454369A (en) * | 1992-12-03 | 1995-10-03 | Dragerwerk Ag | Breathing mask with fixed mask body |
-
0
- DE DENDAT304641D patent/DE304641C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5454369A (en) * | 1992-12-03 | 1995-10-03 | Dragerwerk Ag | Breathing mask with fixed mask body |
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