DE3045185C2 - Verfahren zur Herstellung einer stabilen Titanylsulfatlösung und deren Verwendung - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer stabilen Titanylsulfatlösung und deren VerwendungInfo
- Publication number
- DE3045185C2 DE3045185C2 DE3045185A DE3045185A DE3045185C2 DE 3045185 C2 DE3045185 C2 DE 3045185C2 DE 3045185 A DE3045185 A DE 3045185A DE 3045185 A DE3045185 A DE 3045185A DE 3045185 C2 DE3045185 C2 DE 3045185C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- solution
- titanyl sulfate
- reaction mixture
- reaction
- titanium
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01G—COMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
- C01G23/00—Compounds of titanium
- C01G23/04—Oxides; Hydroxides
- C01G23/047—Titanium dioxide
- C01G23/053—Producing by wet processes, e.g. hydrolysing titanium salts
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
- C22B34/00—Obtaining refractory metals
- C22B34/10—Obtaining titanium, zirconium or hafnium
- C22B34/12—Obtaining titanium or titanium compounds from ores or scrap by metallurgical processing; preparation of titanium compounds from other titanium compounds see C01G23/00 - C01G23/08
- C22B34/1236—Obtaining titanium or titanium compounds from ores or scrap by metallurgical processing; preparation of titanium compounds from other titanium compounds see C01G23/00 - C01G23/08 obtaining titanium or titanium compounds from ores or scrap by wet processes, e.g. by leaching
- C22B34/124—Obtaining titanium or titanium compounds from ores or scrap by metallurgical processing; preparation of titanium compounds from other titanium compounds see C01G23/00 - C01G23/08 obtaining titanium or titanium compounds from ores or scrap by wet processes, e.g. by leaching using acidic solutions or liquors
- C22B34/125—Obtaining titanium or titanium compounds from ores or scrap by metallurgical processing; preparation of titanium compounds from other titanium compounds see C01G23/00 - C01G23/08 obtaining titanium or titanium compounds from ores or scrap by wet processes, e.g. by leaching using acidic solutions or liquors containing a sulfur ion as active agent
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01G—COMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
- C01G23/00—Compounds of titanium
- C01G23/008—Titanium- and titanyl sulfate
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Geology (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Inorganic Chemistry (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Inorganic Compounds Of Heavy Metals (AREA)
- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
Description
Titandioxid ist ein bekanntes Material mit wünschenswerten Pigmenteigenschaften, das für Färb- und Überzugszusammensetzungen
und Kunststoffmaterialien geeignet ist. Es sind verschiedene Verfahren zur Herstellung
von Titandioxidmaterial bekannt, z. B. das Sulfatverfahren und das ChJoridverfahren. Die vorliegende
Erfindung geht on dem Sulfatverfahren aus.
Bei dem üblichen Sulfatverlahren zur Herstellung von Titanverbindungen werden titanhaltige Materialien,
wie Ilmeniterz, das massiven llmenit einschließt, llmenitsand und titanhaltige oder Ofen-Schlacke, mit konzentrierter
Schwefelsäure (z. B. 90- bis 96%ige Schwefelsäure) umsetzt. Die Reaktion wird manchmal als »Digerierung«
oder »Erzdigerierung« bezeichnet. Die Digerierungsreaktion des titanhaltigen Materials und der konzentrierten
Schwefelsäure ist exothermer Natur und schreitet sehr heftig fort. Tynischerwei.se werden das titanhaliige
Material und die konzentrierte Schwefelsäure in einen sogenannten Digerierungstank eingebracht. Wasser
oder Wasserdampf wird üblicherweise zu dem Digerierungstank zugegeben, um die Säure-Erz-Reaktion zu initiieren
und zu beschleunigen. Die große Menge an Wärme, die durch die exotherme Reaktion erzeug' wird,
40 ergibt eine heftig siedende Wirkung der Wasser-Säure-Lösung bei etwa 1000C bis etwa 190°C und die Freisetzung
von gewaltigen Mengen Wasserdampfund Dampf, die leilchenförmiges Material mit sich führen. In dem
Maße, wie die heftige Reaktion fortschreitet, wird Wasser abgegeben, und die Reaktionsmasse wird fest; die
Reaktion wird in der festen Phase bei einer Temperatur von etwa 1800C bis 2100C vervollständigt. Die feste
Reaktionsmasse, bezeichnet als ein »Kuchen«, wird abkühlen gelassen. Danach wird der feste Kuchen in Wasser
45 oder verdünnter Säure gelöst, um eine Lösung von Sulfatsalzen des Eisens, Titans und anderer Spurenmetalle,
ii die in dem titanhaltigen Material vorliegen, zu ergeben. Der Digerierungsvorgang ist ein ansatzweises Verfah-
ren, das in einem einzigen Digerierungstank durchgeführt wird. Es werden so viele Digerierungstanks wie notwendig
gemäß der gewünschten Kapazität der Herstellungsanlage verwendet, um eine Titanylsulfatlösung herzustellen.
Nach der Digerierung wird die entstehende Sulfatsalzlösung (enthaltend Eisen- und Titansalze) weiter nach
bekannten Maßnahmen zur Entfernung des Ferrosullats, üblicherweise als »Eisenvitriol« bezeichnet, behandelt,
um eine Lösung von Tilanylsulfat zu erhalten, die nach der Hydrolyse hydratisiertes Titandioxid ergibt.
DasTilandioxidhydrat wird üblicherweise einerCalcinierungsbehundlung in einergeeigneten Röstofenvorrichtung
unterworfen, um das Hydratationswasser zu entfernen und ein wasserfreies Titandioxidpigment zu ergeben.
Die vorstehenden Verfahren sind im einzelnen z. B. in den US-PS 15 04 672, 36 15 204 und 30 71 439 |
beschrieben.
Wenn Ilmeniterze mit hohen Eisengehalten digeriert werden und die FeststofTreaktionsmasse gelöst wird,
werden große Mengen von Eisen in die Sulfatsalzlösung übertragen. Der übermäßige Anteil an in die Lösung
aus den Erzen eingebrachtem Eisen und der entstehende begleitende Abfall im Titangehalt kann eine instabile
hO Sulfatsalzlösung ergeben, die unerwünscht niedrig im freien Schwefelsäure-Gehalt ist. Solche Lösungen neigen
\ zu einer vorzeitigen Hydrolyse oder werden »aktiv« infolge der Bildung und der Anwesenheit von »Kernen«
\ darin, manchmal als kolloidale dispergierte Schlämme bezeichnet. Die Anwesenheit dieser Nuclei bei der nachfolgenden
Hydrolysestule kam die Qualität des aus diesen Lösungen hergestellten Titandioxidpigments verschlechtern.
b5 Die US-PS 24 13 641 offenbart eine Methode zur Steigerung des aktiven Schwefelsäuregehalts bei der Auflösungsstufe
des Verfahrens, wobei die Bildung von Nuclei beschränkt wird. Diese Methode erlaubt auch eine
verbesserte Kontrolle des Verhältnisses von aktiver Säure zu löslichem Titan. Die Methode regelt die Zusammensetzung
der Sulfaisalzlösung, die gebildet wird, wenn die feste Reaktionsmasse durch Rückführung der nach
jp Entfernung von Ferrosulfat erhaltenen Titanylsulfatlösung zu der Lösungsstufe gelöst wird.
} Die vorerwähnten Schwierigkeiten wurden teilweise überwunden durch Verwendung eines Digenerungsver-
I fahrens in flüssiger Phase, wie dies in der DE-OS 30 45 248 ausgeführt ist, wobei die Bildung von Kernen regu-
I liert wird, da derGehalt an freierSchwefelsäure leicht innerhalb des Verfahrens geregelt werden kann. Das Dige-
Ψ rierungsverfahren in flüssiger Phase ergibt nicht eine feste Reaktionsmasse oder einen Kuchen während der
% Digerierung; d. h. dasTitan>lsulfatprodukt verbleibt innerhalb dergesamten Digerierungsreaktion löslich. Die-
|: ses Digerierungsverfahren verbessert die Verfahrenskontrolle der Digerierungslösung vor der Hydrolysestufe
\ und erlaubt so, daß die Titankonzentration in der Reaktionsmischung wesentlich mehr gesteigert werden kann.
ΐ als dies durch die üblichen Sulfatverfahrenstechniken ohne die vorerwähnten unerwünschten Wirkungen mög-
I lieh wäre. Bei höheren Sulfatsalzkonzentrationen wird die Löslichkeit des Ferrosulfats gesenkt, insbesondere
€ wenn Ilmeniterze von hohem Eisengehalt verwendet werden. Eine Steigerung derTitanylsulfatkonzentration in
I der Reaktionsmischung jedoch ergibt einen gleichzeitigen Anstieg an ausgefälltem Ferrosuifat. Zum Beispiel ist
χ Ferrosulfat das am wenigsten lösliche Salz in einer Reaktionsmischung, die eine Säurekonzentration von weni-
P ger als 30 Gewichts-% besitzt. Daher kann bei höheren Titankonzentrationen, wie bei der Sättigungsgrenze, die
r Titanylsulfatkonzentration unter dem Aufwand der Ausfällung von Ferrosulfat-monohydrat gesteigert werden.
I Der hier verwendete Ausdruck »Sulfatsaiz« bezieht sich auf Salze mit einem in der Reaktionsmischung anwe-
f senden Sulfation, wie Titanylsulfat, Schwefelsäure und Ferrosulfat.
I Es soll bemerkt werden, daß das Ferrosulfat aus der Lösung als Ferrosulfat-monohydrat-Kristallite ausfallt.
J* Die Anwesenheit der Kristallite in der Reaktionsmischung macht die Trennung von nieht-reagiertem Erz und
V Gang-Material sehr schwierig. Die hohe Konzentration der Sulfatsalze und die Anwesenheit · v;i Ferrosulfat-
|- rnonohydrat-Kristaiiilen kombiniert sich, um eine Reaktionsmischung mit gehindertem Absetzen, h.rher Visko-
I sität und hoher Dichte zu ergeben. Diese bedingungen ergeben ein vermehrtes Volumen an Gang-Materiai
,1 infolge der Anwesenheit von großen Mengen an Ferrosulfat-monohydrat-Kristalliten, Titanylsulfat und freier
.· Schwefelsäure in dem Gang-Material. Der Verlust dieser wertvollen Materialien ist nicht nur kostspielig, son-
|. dem addiert sich zu den Verunreinigungsproblemen im Zusammenhang mit der Unterbringung des Gang-
t Materials.
I Aus der DE-OS 15 92 406 ist es bekannt, titanhaltiges Material bei Temperaturen von 1000C bis zum Siede-
I punkt der Lösung mit 40-70%iger Schwefelsäure aufzuschließen und anschließend das gelöste Titan bei Ternis
peraturen von 60 bis 1500C in Form von Tiu.nylsulfatdihydrat auszufällen, wobei die Säurekonzentration auf
S einen bestimmten Gehalt eingestellt wird. Nicht bekannt ist aus diesem Stand der Technik die Erzielung einer
I stabilen Titanylsulfatlösung in der Reaktionszone unter Vermeidung einer Ausfällung.
I ^ Aus der US-PS 36 47 414 ist es bekannt. Eisen aus Ilmeniterz abzutrennen, wobei man den Titangehalt in
|; Form von Titandioxiden zurückbehält. Hierbei wird das titanhaltige Material mit verdünnterSchwefelsäure auf-.;
geschlossen und ein unter 1100C liegender Temperaturbereich eingehalten. Auch diesem Verfahren liegt nicht
'f die Herstellung einer stabilen Titanylsulfatlösung als Aufgabe zugrunde. .^
! Das gleiche gilt auch für die US-PS 30 71 439, die ein Verfahren zur Hydrolyse von Titanylsulfat offenbart.
* Demgegenüber sieht die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer stabilen Titanylsullatlöj:
sung vor, das im wesentlichen die vorstehend erwiihnten Nachteile der Digerierung in flüssiger Phase genvß
; dem Sulfatverfahren vermeidet oder reduziert, wobei die Schwierigkeiten im Zusammenhang mit den üblichen
;■ Sulfat-Techniken vermieden werden. J11
I Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung _-iner stabilen Titanylsulfatlösung, bei dem man
, ein titanhaltiges Material mit einer verdünnten Schwefelsäurelösung in einer Konzentration zwischen etwa
; 25 Gew.-% und etwa 60 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht dieser Lösung, bei einer Temperaiur unter etwa
; 1400C umsetzt und
! die entstehende Reaktionsmischung auf eine Temperatur unter etwa 1100C ohne Ausfällung des Titanylsu!-
j fats zur Herstellung einergelöstes Titanylsulfat enthaltenden Reaktionsmischung abkühlt, das dadurch gekenn-
, zeichnet ist, daß man das Ausgangsmaterial in einer Menge zwischen etwa 10% und etwa 400% über der stöchio-
i metrischen Menge an Material, das notwendig is:;, um mit Schwefelsäure zur Bildung von Tiianylsulfat zu reagieren,
einsetzt
, die gekühlte Titanylsullat enthaltende Reaktionsmischung mit einem ausreichenden Anteil eines Verdün-
! nungsmaterials, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Wasser, einer Titan;ljulfatlösung und Mischungen
;■ davon, verdünnt, um eine Reaktionsmischung her/ustellen, die die folgendenEigenschaften in Abwesenheit
ι von ungelösten Feststoffen besitzt: ein Gewichtsverhältnis von P'son zu Tiiandioxid von eiwa 0,5 bis 1.2 :1,0
! t einen Titandioxidgehalt von etwa 120 bis etwa ! 80 g/l, ein spezifisches Gewicht von etwa 1.4 bis etwa 1,8 und ein
Molverhältnis von aktiver Schwefelsäure zu Titandioxid von etwa 1,4 bis 1,9 1;
j und anschließend in üblicher Weise die ungelösten Feststoffe abtrennt und eine stabile Titanylsulfatlösung
gewinnt.
< Die Erfindung betrifft weite-hin die Verwendung der nach dem vorstehenden Verfahren erhaltenen Titanyl-
■ sulfatlösung zur Herstellung von Titandioxid.
^ Die Herstellung von Titandioxid kann hierbei ausgehend von dem titanhaltigen Ausgangsmaterial durch fol-
I gende Stufen erfolgen:
I (1) ein titanhaltiges Material in einem Anteil zwischen etwa 10% und etwa 400% über der stöchiometrisehen
I Menge an titanhaltigem Material, das notwendig ist, um mit der Schwefelsäure unter Bildung von Titanyl-
I . sulfat zu reagieren, mit einer verdünnten Schwefelsäurelösung mit einer Konzentration zwischen etwa
Ij 25 Gew.-% und etwa 60 Gew.-%, bezogen aurdas Gesamtgewicht dieser Lösung, bei einerTemperatur unter
I etwa 1400C umselz·.;
I (2) die entstehende Reaktionsmischung aul eine Temperatur unter etwa 1100C ohne Ausfällung von Titanvl-
sulfat zur Herstellung einer lösliches Titanylsulfat enthallenden Reaktionsmischung abkühlt;
(3) die Titanylsulfat enthaltende Reaktionsmischung mit einem ausreichenden Anteil eines Verdünnungsmaterials,
ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Wasser, einer Titanylsulfatlösung und Mischungen
davon, zur Herstellung einer Reaktionsmischung mit den folgenden Eigenschaften in Abwesenheit von.
ungelösten Feststoffen verdünnt: einem Gewichtsverhältnis von Eisen zu Titandioxid von etwa 0,7 bis
1,1:1,0, einem Titandioxidgehalt von etwa 120 bis etwa 180 g/l, einem spezifischen Gewicht von etwa 1,4
bis etwa 1,8 und einem Molverhältnis von aktiver Schwefelsäure zu Titandioxid von etwa 1,4 bis 1,9:1,0;
(4) ungelöste Feststoffe aus der Reaktionsmischung zur Bildung einer Lösung von Eisensulfat und Titanylsulfat
abtrennt;
(5) das Eisensulfat aus dieser Lösung von Eisensulfat und Titanylsulfat zur Herstellung einer Lösung von Titanylsulfat
entfernt:
(6) dieses Titanylsulfat zur Bildung eines Titandioxidhydrats und erschöpfter Schwefelsäurelösung hydrolysiert;
(7) dieses Titandioxidhydrat zur Bildung von Titandioxid calciniert und
(8) das Titandioxid gewinnt.
Die Figur stellt ein schematisches Fließdiagramm einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens
dar, bei der ein? Methode 71.1 r Ausführung der Digerierung des titanhaltigen Materials beschrieben wird, und die
Ausfällung des Ferrosulfat-monohydrats zur Herstellung von Titandioxid beschränkt ist.
Die Digerierungsreaktion wird mit einem titanhaltigen Material durchgeführt. Der Ausdruck »titanhaltiges
Material« soll hier ein Material bedeuten, das gewinr.bare Titanwerte enthält, wenn es gemäß dem erfindungsgemäßen
Verfahren behandelt wird. Beispielhafte Materialien schließen ein titanhaltige Schlacke, Ofenschlacke,
Ilmeniterze, wie magnetischer Ilmenit und massiver limenit, und Ilmenitsand. Die Digerierungsreaktion wird mit einem ausreichenden Anteil an titanhaltigem Material durchgeführt, um
einen Überschuß dieses Materials in einem Anteil zwischen etwa 10% und etwa 400% über der stöchiometrischen
Menge zu ergeben. Die folgende Formel stellt die Stöchiometrie der Digerierungsreaktion dar:
FeTiO3 + 2H2SO4 ♦ TiOSO4 + FeSO4 + ^H2O
Die Verwendung von überschüssigem titanhaltigen Material bei der Digerierungsreaktion ist wirksam und
wünschenswsrt zum Erhalt eines zufriedenstellenden und arbeitsfähigen Verfahrens gemäß der vorliegenden
Erfindung ohne die Notwendigkeit zur übermäßigen Vermahlung des Erzes. Wie vorstehend angegeben, soll ein
Überschuß an titanhaltigem Material zwischen etwa 10% und etwa 400% über der stöchiometrischen Menge, die
notwendig zur Reaktion mit der Schwefelsäure ist, bei der Digerierungsreaktion des Verfahrens verwendet werden.
Die Verwendung von geringeren Anteilen ergibt unannehmbar niedrige Reaktionsgeschwindigkeiten und
lange Verfahrenszeiten, so daß das Verfahren ökonomisch unattraktiv wird. Die Verwendung von Anteilen an
überschüssigem Material höher als angegeben ist unerwünscht infolge der stark reduzierten Fiuiuitäi der Reaktionsmischung
und der Notwendigkeit, große Mengen an unreagiertem titanhaltigen Material und anhaftender
Lösung zu den Digerierungsreaktoren zurückzuführen. Es soll bemerkt werden, daß die Reaktionsgeschwindig-
-10 keiten mit der Quelle des während der Digerierung verwendeten titanhaltigen Materials schwanken.
Die bei dem Verfahren gemäß der Erfindung verwendete Schwefelsäure soll eine Konzentration zwischen
etwa 25 Gewichts-% und etwa 60 Gewichts-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Säurelösung, besitzen. Eine
Säurekonzentration unter etwa 25 Gewichts-% ist nicht wünschenswert, da eine Hydrolyse des Titanylsulfats
während und in Verbindung mit der Digerierungsreaktion erfolgt, wenn solche Säuren verwendet werden. Die
Verwendung einer Säurekonzentration größer als etwa 60 Gewichts-% ist nicht wünschenswert, und zwar aus fol- |
genden Gründen: (1) die entstehende Reaktionslösung ist viskoserund schwer zu behandeln, (2) die Wirtschaft- I,
lichkeit der Rückführung der erschöpften Säure wird nicht realisiert, außer die erschöpfte Säure wird konzen- ff
triert, was unnötigerweise die Kosten der Arbeitsweise steigert, (3) die höhere Konzentration der Reaktionspro- |i
dukte in der Lösung beschleunigt die Ausfällung von Ferrosulfat-monohydrat, das schwer durch Filtrieren zu |
entfernen ist. und (4) begünstigt die Ausfallung von TiOSO4 · 2 H2O. I
Wenn man das Digerierungsverfahren an der oberen Löslichkeitsgrenze durchführt, um die Titanylsulfatkon- |
zentration in der Reaktionsmischung maximal zu gestalten, wird üblicherweise eine bestimmte Menge an Ferro- f
sulfat-monohydrat während der Digerierungsreaktion ohne eine wesentliche Verschlechterung der Fluidität der |
Reaktionsmischung ausgefällt. Es wurde gefunden, daß die Löslichkeit des Ferrosulfat-monohydrats eine Ftink- |
tion der Gesamtmenge an in der Reaktionslösung vorliegenden Sulfatsalzen ist, dargestellt durch die Summe
der Konzentration an Titanylsulfat, gemessen als TiO;., an Gesamtschwefelsäure und Ferrosulfat. Die Summe *=
der Konzentration dieser drei Arten besitzt eine obere Grenze der Löslichkeit bei etwa 50 bis 55 Gewichts-%. j
Titanylsulfat und Schwefelsäure besitzen eine größere Löslichkeit als Ferrosulfat. Daher wird in einer gesättig- j
ten Titanylsulfat. Schwefelsäure und Ferrosulfat enthaltenden Lösung, wenn entweder die Konzentration an
fO Titanylsulfat oder Schwefelsäure in der Reaktionslösung gesteigert wird, die Löslichkeit an Ferrosulfat abneh- g
men. Dies ergibt eine Ausfallung von Ferrosulfat als Ferrosulfat-monohydrat in einer Menge, die gleich ist der jj
Menge, die über die obere Grenze der Löslichkeit hinausgeht. '
Es wurde gefunden, daß Ferrosulfat-monohydrat durch Verdünnen der Ferrosulfatkonzentration in der Reak- |
tionslösung durch die Zugabe von V/asser, einer Titansulfatlösung oder Mischungen davon zu derReaktionsmi- |
schung gelöst werden kann. Der Anteil an zur Lösung der Ferrosulfat-rnonohydrat-Kristaüiie erforderlichem |
Verdünnungsmaterial hängt von dem Gehalt an löslichem Eisensulfat in dem Verdünnungsmaterial, dem Grad, ϊ
zu dem man den Anteil an ausgefälltem Ferrosulfat-monohydrat begrenzen will, und der Gesamtmenge der lös- S
liehen Sulfatsalze in der Reaktionsmischung und dem Verdünnungsmateria] ab. Im allgemeinen ist, je höher der I
Gehalt an löslichem Ferrosulfat und löslichem Sulfatsalz ist, desto größer der Anteil an zur Lösung der Ferrosulfat-monohydrat-Kristallite
erforderlichem Verdünnungsmaterial. Der Anteil an zur ausreichenden Lösung von Ferrosulfat-mciiohydrat erforderlichen Verdünnungsmaterialien wird mit den gewünschten Ergebnissen
schwanken und kann leicht ohne übertriebene Experimente gefunden werden. Es ist nicht kritisch, eine Menge
an Verdünnungsmaterial zur Lösung allen ausgefällten Ferrosulfat-monohydrats zuzugeben, es ist nur kritisch,
eine Menge zuzugeben, die ausreichend ist, um genug Ferrosulfat-monohydrat zu lösen, um eine wirksame
Ab'^snnung von nicht-reagiertem titanhaltigen Material zu erlauben.
Wasser ist das meist-wirksame Verdünnungsmaterial bei der Begrenzung der Ausfallung von Ferrosullatmonohydrat.
Ein geringerer Gewichtsanteil Wasser ist erforderlich, um die Monohydrat-Kristallite zu lösen als
irgendeines der anderen erwähnten Verdünnungsmaterialien. Die Verwendung von Wasser kann jedoch nachteilig
sein, indem viel Wasser durch Konzentrieren in einer nachfolgenden Stufe bei dem Verfahren entfernt
werden muß, um eine wirksame Hydrolysereaktion zu erlauben.
Wenn eine Titanylsulfatlösung zur Verdünnung verwendet wird, ist es vorteilhaft, eine Titanylsulfatlösung zu
verwenden, die im wesentlichen frei von Ferrosulfat ist. Wenn jedoch Titandioxid hergestellt wird, ist die bevorzugte
Titanylsulfatlösung eine solche, die aus einer nachfolgenden Stufe des Verfahrens rückgeführt wird und
"die von dem Eisensulfat nach der Kristallisation, aber vor der Hydrolyse des Titanylsulfats abgetrennt wird. Die
rückgeführte Titanylsulfatlösung sollte ein Gewichtsverhältnis von Eisen zu Titandioxid unter demjenigen der
Reaktionsmischung besitzen, wobei eine Lösung bevorzugt ist, die ein Gewichtsverhältnis von Eisen zu Titandioxid
unter 0,4 :1,0 besitzt. Im allgemeinen ist, je weniger Eisen in der rückgeführten Lösung vorhanden ist,
desto größer die Wirksamkeit bei der Löslichmachung der Ferrosulfat-monohydrat-Kristallite in der Reaktionsmischung.
Ein Teil der Reaktionslösung, insbesondere derjenige, der unmittelbar nach der Kristallisierung von
Ferrosulfat-heptahydrat aus der Titanylsulfatlösung erhalten wird, wird zu einer früheren Stufe des Verfahrens
rückgeführt und mit der Reaktionsmischung vor der Abtrennung der ungelösten Feststoffe gemischt.
Der Titanylsulfatgehalt, gemessen als TiO3, in der Verdünnungs-Titanylsulfat-Lösung sollte zwischen etwa
140 und etwa 200 g/l und vorzugsweise zwischen etwa 160 und etwa 180 g/l betragen. Ihr Eisengehalt sollte
geringer als 40 Teile pro 100 Teile Titanylsulfat (gemessen als TiO2) und vorzugsweise von etwa 25 bis
35 Gewichtsteile für je 100 Teile des Titanylsulfat (gemessen als TiO2) in Lösung betragen. Dieser niedrige
Eisengehalt ist notwendig, um eine wirksame Löslichmachung des ausgefällten Ferrosulfat-monohydrats zu
gewährleisten. Im allgemeinen wird, je mehr Titanylsulfatlösung rückgerührt wird, desto weniger wirksam eine
zusätzliche Menge an Titanylsulfatlösung bei der Verhinderung der Ausfällung an Ferrosulfat-monohydrat sein, jo
Der Anteil an rückgeführter Titanylsulfatlösung ist vorzugsweise geringer als das oder gleich dem Gewicht der
Reaktionsmischung. Er wird im allgemeinen das Zwei- oder Mehrfache des Reaktionsmischungsgewichts der
Titanylsulfatlösung betragen, um vollständig die Ausfällung des Ferrosulfat-monohydrats zu verhindern, in
Abhängigkeit von der Eisen- und Titankonzentration in der Rückführungslösung.
Eine andere Methode der Verdünnung besteht darin, eine Mischung von Wasser und einer Titanylsulfatlösung
zu verwenden. Die Titanylsulfatlösung wird vorzugsweise aus einer nachfolgenden Verfahrensstufe wie vorstehend
beschrieben rückgeführt. Durch eine Verwendung einer Kombination von wasser und Titanyisuifatiösung
können die günstigsten Wirkungen der aus Wasser und Titanylsulfatlösung bestehenden Verdünnungsmittel
ausgenützt werden. Die Wasserzugabe löst die größte Menge an Ferrosulfat-monohydrat, aber das Gewicht des
verwendeten Wassers ist durch die zusätzliche Zugabe von Titanylsulfat begrenzt, wobei die Notwendigkeit für -40
eine separate Konzentrierungsstufe im Laufe des Verfahrens auf ein Minimum herabgesetzt wird. Zusätzlich
löst die Titanylsulfatzugabe etwas Ferrosulfat-monohydrat, aber es wirkt als ein Puffer für die lösliche Titankonzentration,
d. h. es beschränkt die Wirkungen der Wasserzugabe auf die Lösung der löslichen Titanwerte.
Eine zweite, aber nicht weniger wichtige Wirkung der Verdünnung ist die Verminderung des spezifischen
Gewichts der Reaktionsmischung. Da das spezifische Gewicht von der Konzentration dergelösten Salze und der -45
Säure abhängt, ergibt die Kombination der Reaktionsmischung mit den ein niedrigeres spezifisches Gewicht
besitzenden Verdünnungsmalerialien eine Gesamtwirkung der Erniedrigung des spezifischen Gewichts der verdünnten
Reaktionsmischung.
Die Abtrennung von ungelösten Feststoffen ist leichter in Lösungen von niedrigem spezifischen Gewicht
durchführbar. Eine Lösung mit einem zu niedrigen spezifischen Gewicht wird schädliche Wirkungen bei den
nachfolgenden Verfahrensstufen ausüben. Umgekehrt sind Lösungen mit hohem spezifischen Gewicht schwer
von ungelösten Feststoffen zu klären, und diese Schwierigkeit nimmt sehr schnell bei einer Steigerung der Konzentration
zu. Deshalb arbeitet man mit Lösungen, die ein spezifisches Gewicht zwischen 1,4 und 1,8 besitzen.
Der bevorzugte Bereich des spezifischen Gewichts liegt zwischen 1,4 und 1,6. Zusätzlich sollte infolge der Höhe
der Salzkonzentration der Verfahrenslösungen die Temperatur der Lösungen wesentlich über der Sättigungstemperatur
gehalten werden, um eine übermäßige Ausfällung von Ferrosulfat-monohydrat zu verhindern. Die
Sättigungstemperatur ist die Temperatur, bei der eine ein gelöstes Salz enthaltende Lösung kein Salz mehr lösen
wird. Zum Beispiel arbeitet die Lösung von Ferrosulfat-monohydrat gut bei Temperaturen zwischen etwa 500C
und etwa 700C.
Es ist nicht kritisch, in welcher Stufe bei dem Verfahren die Verdünnung durchgeführt wird, solange als dies
vor der Entfernung der ungelösten Feststoffe aus der Reaktionsmischung geschieht. Im allgemeinen ist es bevorzugt,
nicht irgendwelche Verdünnungsmaterialien in der ersten Reaktorstufe, wenn ein Vielstufen-Digerierungs-Verfahren
verwendet wird, zuzugeben wegen der ungünstigen Wirkungen, die es auf die Reaktionsgeschwindigkeit
haben wird. Die Zugabe von Verdünnungsmaterialien zu anderen Reaktorstufen mildert die vorstehend
erwähnten Probleme nach dem Stan i -ier Technik, die mit der Entfernung der ungelösten Feststoffe und
derFerrosulfat-monohydrat-Kristallite verbunden sind, und trägt zur Temperaturregelung bei. Bei eineransatzweisen
Reaktion wird die Verdünnung durchgeführt, während die Reaktionsmischung auf unter 110°C gekühlt
Wenn die Verdünnung nach der Digerierung, aber vor der Entfernung der ungelösten Feststoffe durchgeführt
wird, wird sie bedeutend die Probleme bei der Durchführung der Feststoffabtrennung, ζ. B. dem Absetzen und
der Filtrierung, erleichtern. Die Verdünnung ergibt gesteigerte Absetzungsraten, vermindert die Viskosität und
Dichte, verhindert das Verstopfen des Filtertuchs durch feine Kristallite, vermindert das Volumen an Gang-Material
für die Ausbringung und vermindert die Kapitalerfordernisse zur Installierung des neuen Verfahrens,
indem die Verwendung einer Vorrichtung ermöglicht wird, die laufend bei den üblichen Suifatverfahrensarbeitsweisen
erhältlich ist.
Die Stabilitäider Reaktionsmischung gegenüber der Hydrolyse ist eine Funktion der Säure- und Wasserkonzentration
und der Temperatur. Im allgemeinen ist, je größer die Wasserkonzentration und die Temperatur und
lü je niedriger die freie Säure-Konzentration ist, die Lösung um so weniger hydrolytisch stabil. Umgekehrt wird die
Stabilität einer verdünnten Reaktionsmischung gegenüber der Hydrolyse durch Erniedrigung der Temperatur
der Mischung gesteigert. Es wurde gefunden, daß die Zugabe eines heißen Verdünnungsmaterials zu der Reaktionsmischung
eine lokalisierte Instabilität hervorruft, die zur Hydrolyse und zur Bildung von Kernen führt.
Wenn die Verdünnungszugabe durchgeführt ist und die Temperatur des Verdünnungsmaterials geringer als die
Temperatur der Reaktionsmischung ist, wird die Bildung von Kernen stark vermindert. Daher ist es ein Merkmal
des erfindungsgemäßen Verfahrens, eine Verdünnung mit dem Verdünnungsmaterial bei einer Temperatur
durchzuführen, die geringer ist als die Temperatur der Reaktionsmischung, um eine hydrolytische Kernbildung
des Titanylsulfats zu verhindern.
Nach der Verdünnung soil die Reaktionsrnischüng die folgenden Eigenschaften in. Abwesenheit von ungelösten
Feststoffen besitzen: ein Verhältnis von Eisen zu Titandioxid von etwa 0,5 bis 1,2:1,0, einen Titandioxidgehalt
von etwa 120 bis etwa 180 g/l, ein spezifisches Gewicht von etwa 1,4 bis etwa 1,8 und ein Molverhältnis von
aktiver Schwefelsäure zu Titandioxid von etwa 1,4 bis 1,9: 1.
Die Arbeitsbedingungen zur Durchführung der Digerierungsreaktion können leicht in Abhängigkeit von der
Konzentration der verdünnten Schwefelsäure und dem spezifischen Anteil von überschüssigem titanhaltigen
Material, das verwendet wird, eingestellt werden, um eine optimale Verfahrensführung zu erreichen. Zur Erläuterung
erfordert die Verwendung einer verdünnten Schwefelsäure von niedriger Konzentration, z. B. unter
40 Gewichts-%, anfänglich die Durchführung des Verfahrens bei einer niedrigeren Temperatur des bevorzugten
Temperaturbereichs infolge des niedrigeren Siedepunkts der verdünnten Schwefelsäure. Es ist wünschenswert,
den Anteil an verwendetem titanhaltigen Material zu steigern, um so so viel Material wie möglich in dem ersten
ίο Digerierungsreaktor zu digerieren, an welchem Punkt die Arbeitstemperatur und Reaktionsgeschwindigkeit
üblicherweise höher sind. Wie nachfolgend ausgeführt wird, wird die Temperatur in den nachfolgenden Digerierungsreaktoren
auf einem Stand unter demjenigen des ersten Digerierungsreaktors gehalten und muß schließlich
reduziert werden, um eine vorzeitige Hydrolyse der Titanylsulfatlösung auszuschließen oder zu vermeiden.
Die Temperatur, bei der die Digerierungsreaktion abläuft, liegt unter etwa 1400C und vorzugsweise zwischen
etwa 55°C und etwa 1400C. Die Auswahl einer Temperatur, die zu niedrig bei einer Digerierungsreaktion ist,
sollte vermieden werden, da die Digerierungsreaktion zu langsam ablaufen wird und so eine gesteigerte Verweilzeit
der Reaktanten in dem Digerierungsreaktor erfordert. Außerdem sollten gesteigerte Verweilzeiten vermieden
werden, um das Risiko einer unerwünschten Kernbildung in der Reaktionslösung infolge einer vorzeitigen
Hydrolyse des Titansalzes auszuschließen. Eine bevorzugte Arbeitstemperatur für die Durchführung der Digerierungsreaktion
liegt zwischen etwa 700C und 1100C.
Es soll bemerkt werden, daß die Digerierungsreaktion des Verfahrens nach der vorliegenden Erfindung durch
eine ansatzweise Reaktion vervollständigt werden kann, z. B. in einem Reaktionsgefaß, aus dem die Reaktionsmischung, nachdem die Digerierungsreaktion in einem gewünschten Ausmaß abgelaufen ist, abgezogen worden
ist und weiter in anderen Gefäßen behandelt wird. Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemä-Ben
Verfahrens besteht darin, die Digerierungsreaktion kontinuierlich in mindestens zwei Reaktionsgefäßen
durchzuführen, in die das titanhaltige Material und die verdünnte Schwefelsäure gleichzeitig fließen können.
Wenn das Verfahren auf kontinuierliche Weise durchgeführt, wird es vorzugsweise unter Verwendung von
zwei oder mehr Digestor-Reaktoren durchgeführt. Die gesamte Anzahl an Digestoren ist abhängig von der
Leichtigkeit der Reaktionskontrolle, dem VorrichtungsausstoQ und der Verfahrensdurchführung.
Die bevorzugten Arbeitstemperaturen zur Durchführung der Digerierungsreaktion in zwei Digestor-Reaktoren
oder -Stufen sind solche, worin der erste Digestor unter etwa 1400C, vorzugsweise unter etwa 1100C, und der
zweite Digestor unter etwa 1000C, vorzugsweise unter etwa 75°C, gehalten wird.
Die bevorzugten Arbeitstemperaturen zur Durchführung der Digerierungsreaktion in drei Digestor-Reaktoren
oder -Stufen sind solche, wobei der erste Digestor unter etwa 1400C, vorzugsweise unter etwa 1100C, der
zweite Digestor unter etwa 1100C, vorzugsweise unter etwa 1000C, und der dritte Digestor unter etwa 800C, vorzugsweise
unter etwa 75°C, gehalten wird.
Die bevorzugten Arbeitstemperaturen zur Durchführung der Digerierungsreaktion in vier Digestor-Reaktoren
oder -Stufen sind solche, wobei der erste Digestor unter etwa 1400C, vorzugsweise unter etwa 1100C, der |
zweite Digestor unter etwa 1100C, vorzugsweise unter etwa 900C, der dritte Digestor unter etwa 1000C, Vorzugs- |
«ο weise unter etwa 86°C, und der vierte Digestor unter etwa 900C, vorzugsweise unter etwa 75°C, gehalten wird.
Alle vorstehenden Digestortemperaturen können in Abhängigkeit von dergewünschten Ausbeute und den in
jeder Stufe vorliegenden Reaktionszeiten variiert werden.
Eine der wesentlichen und bedeutenden Merkmale des Flüssigphasen-Digerierungsverfahrens zum Erhalt
eines durchführbaren Verfahrens liegt darin, daß die Temperatur der Digerierungsreaktion vermindert wird,
sobald die Reaktion fortschreitet, um eine vorzeitige H; drolyse der entstehenden Titanylsulfatlösungen auszuschließen.
Eine vorzeitige Hydrolyse schließt die Bildung eines Titandioxids von Pigmentgrad oder-qualität
aus.
Die Dauer der Digerierungsreaktion in einem Digestor wird durch den optimalen Grad der Umwandlung oder
Die Dauer der Digerierungsreaktion in einem Digestor wird durch den optimalen Grad der Umwandlung oder
Digerierung des litanhaltigcn Materials in diesem Abschnitt kontrolliert. Allgemein gesagt, ist es bevorzugt, so
viel wie möglich des titanhaltigen Materials in dem ersten Digestor-Reaktor oder-Abschnitt, wo die Temperatur
aufdorn höchsten Stand gchaltca wird, zu digerieren oder in Reaktion /u bringen, um eine I lydrolyse des Titanylsullats
in Lösung auszuschließen, /.um Beispiel ist es in einem kontinuierlichen Mehrslufensyslcm unter Verwendung
von Macl ntyrc-lir/. als Quelle des trtanhaltigen Materials manchmal möglich, in der ersten Stufe bis /u >
etwa 90 Gewichts-% der stöchiomctrischcn Menge des in das Verfahren eingeführten l-r/cs, abgesehen von dem
überschüssigen Erz, zu digerieren. Vorzugsweise werden zwischen etwa 30 Gewichts-% und 80 Gewichts-"» unii
insbesondere zwischen etwa 60 Gewichts-% und 80 Gewichts-% des stöchiometrischcn Anteils des Er/.es in der
ersten Stufe digeriert, abgesehen von dem überschüssigen Erz. Die Umwandlung wird gemessen durch den
Anteil von mit einer stöchiometrischen Menge an titanhaltigem Material vervollständigter Reaktion.
Die Temperatur wird verwendet zur Regelung der Digerierungsreaktion, vorzugsweise durch Aufzeichnung
des Verhältnisses von aktiver Säure zu Titan in der Reaktionslösung. Dieses Verhältnis ist ein Anzeichen des
Grades der Umwandlung oder Digerierung. Der Ausdruck »aktive Säure« bedeutet die Gesamtmenge an freier
Säure in der Reaktionslösung plus der Säure, die mit dem Titan in der Reaktionslösung kombiniert ist. Das Verhältnis
von aktiver Säure zu Titandioxid (aktive Säure : Titandioxid) wird als die Summe sowohl der freien Säure
in Lösung plus der Säure kombiniert mit dem Titan in Lösung, dividiert durch das Titan in Lösung (berechnet als
TiO2), berechnet. Zum Beispiel kann der aktive Säure-Gehait einer Lösung durch Titrieren einer ausgewählten
Probe (gemäß Wiege- oder Pipettierungstechniken) mit einer 0,5 η-kaustischen Lösung (NaOH) auf einen pH-Wert
von 4,0 in einer Bari'jmchlcrid/Arrimcp.iumchlcrid-gepufferter! Lösuf!" bestimmt werden Dis Tiirierun"
ergibt den Gehalt an freier Säure plus Säure kombiniert mit dem TiO:, wobei diese als aktive Säure bezeichnet
wird. Zur Läuterung, 60 ml einer Pufferlösung, einhaltend 75 g/l Bariamchlorid und 250 g/l Ammoniumchlorid,
werden zu dem Becher zugegeben, der die betretende Probe enthält, und mit Wasser auf250 ml verdünnt
und mit 0,5 η-kaustischer Lösung zu dem Methylorange-Endpunkt titriert.
In einem Chargenverfahren kann der aktive Säure-Gehalt in weiten Grenzen schwanken und ist nicht kritisch,
mit der Ausnahme, daß die Digerierung und Reduktion in einer flüssigen Phase erfolgen muß. Bei einem
kontinuierlichen Verfahren darf das aktive Säure-Verhältnis von unendlich am Beginn der Reaktion bis zwischen
1,50 und 7,0 bei Vervollständigung der Reaktion in Abhängigkeit von den Digerierungsbedingungen fallen.
Typischerweise variiert der aktive Säure- zu TiO2-Wert zwischen 2,0 und 3,5. Wenn der aktive Säure-Stand
abfällt, fällt auch die Stabilität der Titanylsulfatlösung gegenüber Hydrolyse ab. Im allgemeinen sollte die Temperatur
der Reaktionslösung unter etwa 14O0C und vorzugsweise unter etwa 1100C gehalten werden, wenn das
Verhältnis von aktiver Säure zu Titan (berechnet als Titandioxid) auf etwa 2,0 fällt. Zur Erläuterung, in einem
Zweistufen-Verfahren sollte die Temperatur der Reaktionslösung in der ersten Stufe oder dem ersten Digestor
der Digerierungsreaktion bei einer Temperatur unter etwa 1400C, z. B. 1100C, gehalten werden, bis das Verhältnis
von aktiver Säure zu Titandioxid der Reaktionslösung auf etwa 3,0 fällt, zu welchem Zeitpunkt die Temperatur
der Reaktionslösung auf unter etwa 1000C, z. B. 7O0C, reduziert wird. Im Gegensatz dazu wird bei einem
Dreistufen-Digerierungsverfahren die Temperatur der ersten Stufe bei etwa 1100C gehalten, um eine Reaktionsmischung mit einem Verhältnis von aktiver Säure zu Titandioxid in der Reaktionslösung im Bereich von zwischen
etwa 2,5 und etwa 3,0 zu ergeben, und danach die Reaktion in einer zweiten Stufe bei einer Temperatur von
etwa 1000C durchgeführt, um eine Reaktionsmischung mit einem Verhältnis von aktiver Säure zu Titandioxid in
der Reaktionslösung im Bereich zwischen etwa 2,2 und etwa 2,5 zu erhalten. Die Reaktion kann dann in einer
dritten Stufe bei einer Temperatur unter etwa 800C vervollständigt werden, um eine Reaktionsmischung mit
einem Verhältnis von aktiver Säure zu Titandioxid in der Reaktionslösung von etwa 2,0 zu erhalten.
Nach Vervollständigung der Digerierungsreaktion kann die entstehende Titanylsulfat, Eisensulfat und Spurenelemente
aus dem titanhaltigen Material enthaltende Reaktionsmischung behandelt werden, um eine staoile
Titanylsulfatlösung zu gewinnen, oder gemäß den üblichen Sulfatbearbeitungstechniken zur Herstellung von
Titandioxidpigment behandelt werden.
Unter Bezug auf das in der beigefügten Figur abgebildete Fließschema bedeutet 10 einen Digerierungstank.
Ilmeniterz kann in den Digestortank 10 aus dem Erzbehälter 11 eingeführt werden. Verdünnte Schwefelsäure
mit einer Konzentration zwischen etwa 25 Gewichts-% und etwa 60 Gewichts-%, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Säurelösung, wird entwederaus einer Mischung von starkerSäure (96 Gewichts-%) aus einer Quelle 12
von frischer Säure, kombiniert mit rückgeführter erschöpfter Säure (15 bis 45 Gewichts-%) oder Wasser, direkt zu
dem Digestortank 10 geführt.
Die Reaktanten in dem Digestortank 10 werden bei einer Temperatur unter etwa 1400C und vorzugsweise zwischen
etwa 55°C und etwa 1400C gehalten. Im einzelnen werden die Reaktanten in dem Digestor-Reaktor 10
vorzugsweise bei zwischen etwa 1000C und etwa 1100C gehalten. Der Digestortank 10 kann bei jedem geeigneten
Druck gehalten werden; Atmosphärendruck ist aus Gründen der Ökonomie bevorzugt. «
Wenn das abgebildete Zweistufen-Digerierungs-System in einer kontinuierlichen Weise durchgeführt wird,
wird die Reaktionsmiscnung kontinuierlich aus dem Digestortank 10 zu dem Digestortank 15 übergeführt. '
Die Reaktionsmischung in dem Digestortank 15 wird vorzugsweise bei einer Temperatur etwas niedriger als
die Temperatur in dem Digestortank 10 gehalten. Zum Beispiel wird die Reaktionsmischung in dem Dbestortank
15 bei einer Temperatur zwischen etwa 75°C und etwa 1000C gehalten. Die Regelung der Temperatur in
dem Digestortank 15 kann durch die Zugabe von Wasser, zurückgeführter Titanylsulfatlösung oder Mischungen
davon mittels der Leitung 34 erzielt werden. Der Druck indem Digestortank 15 ist vorzugsweise atmosphärisch
aber höhere Drücke können gewünschtenfails verwendet werden.
Ein geeignetes Reduktionsmittel, wie z. B. Eisen(II)-sulfat oder TitandID-suIfat, kann aus dem Behälter 22 zu
dem Digestortank 10 und/oder dem Digestortank 15 zugegeben werden. Auch sollte jeder Digestortank mit
geeigneten Rührmitteln, bezeichnet als 9, zum Erhalt eines guten Rührens der Reaktanten und der Reaktionslösune
versehen sein.
Die Reaktionsmischung aus dem Digestortank 15 wir kontinuierlich in eine geeignete Trennvorrichtung 19,
z. B. einen Schwerkraftseparator (oder mehrere davon in Reihen- und/oder paralleler Rußanordnung) eingeführt,
wo das grobe unreagierte Ilmeniterz aus der flüssigen Reaktionsmischung abgetrennt wird. Der unreagierte
Ilmenit wird gegebenenfalls mittels der Leitung 21 zu dem Digestor-Reaktor 10 rückgeführt Das flüssige
ReaktionsprodutLaus der Trennvorrichtung 19 wird zu der Absetzvorrichtung 20, wie einer üblichen Absetzvorrichtung,
geführt, iu welcher das Gang-Material oder ein anderes unerwünschtes festes Material aus dem Reaktionsprodukt
entfernt wird.
Alternativ kann die Reaktionsmischung aus dem Digestortank 15 oder das flüssige Reaktionsprortukt aus der
Trennvorrichtung 19 mit Wasser, rückgeführter Titanylsulfatlösung oder Mischungen davon aus den Leitungen
36 bzw. 38 gemischt werden, um jeden Ferrosulfat-monohydrat-Niederschlag löslich zu machen.
Die entstehende Titanylsulfat, Eisensulfat und Spurenelemente aus dem Ilmeniterz enthaltende Lösung kann
gewonnen und behandelt werden, um eine stabile Titanylsulfatlösung herzustellen.
Alternativ kann die Lösung behandelt werden, um Titandioxidpigment herzustellen, wobei die Reaktionslösung
dann zu einer Absetzvorrichtung 20 und aus der Absetzvorrichtung 20 zu einer Kristallisiervorrichtung 23
geführt wird, worin das Eisenvitriol (d. h. Ferrosuifat-heptahydrat) nach bekannten Verfahrensmaßnahmen kristallisiert
und entfernt wird. Die Reaktionslösung kann entweder vor oder nach der Kristallisierung nach der
Entfernung des Ferrosulfat-heptahydrats geklärt werden. Eine Klärungsstufe vor der Kristallisierung ist günstig
wenn es gewünscht wird, ein Ferrosuifat-heptahydrat von hoher Reinheit zu erhalten, das weiterbehandelt werden
kann, z. B. zur Herstellung von Reagentien, die für die Reinigung von Wasser und Abwasser verwendet wer-2ü
den.
Zum Beispiel wird während der Kristallisierung die Lösung in einem kontinuierlichen oder ansatzweisen
Vakuumkristaüisator auf etwa 100C bis etwa 2C°C durch Ausbilden eines Vakuums von 50,8 cm Quecksilber
gekühlt, um große Kristalle von Eisenvitriol (FeSO4 - 7 H2O) zu bilden, die leicht auf einem Trommel- oderTafelfilter
filtriert werden können. Der Kuchen von Eisenvitriol kann gewaschen werden, um die löslichen Titanwerte
zu gewinnen.
Nach Entfernung des Ferrosulfat-heptahydrats und gegebenenfalls Klären und Feinfiltrieren wird eine Titanylsulfatreaktionslösung
mit einem günstigen Verhältnis von Fe:TiO2 erhalten.
Ein Teil der Reaktionslösung wird zu dem Mischtank 30 über die Leitung 31 geführt, um eine Titanylsulfatlösung
zur Rückführung zu erhalten. Die Titanylsulfatlösung kann mit Wasser einer Quelle 29 in einem Mischtank
30 gemischt werden. Die Titanylsulfatiösung, Wasser oder Mischungen davon werden zu dem Verfahren über
die Leitungen 34,36 oder 38 geführt, um ausgefälltes Ferrosulfat-monohydrat zu lösen. Die verbleibende Titanylsulfatreaktionslösung
kann direkt hydrolysiert werden oder gegebenenfalls durch bekannte Mittel in einem
Vakuumverdampfer auf die gewünschte TiO2-Konzentration, gefolgt von der Hydrolyse, verdampft werden.
Die Reaktionslösung aus dem Kristallisator 23 besteht aus einer Titanylsulfat (TiOSO4)-Lösung, die in die
Hydrolysiervorrichtung 24 geführt wird, worin das Titanylsulfat nach bekannten Verfahrensmaßnahmen hydrolysiert
wird, um Titandioxidhydrat zu erhalten. Ein solches Verfahren wird in den US-FS 18 51487 und
30 71 439 offenbart.
Nach der Hydrolyse wird das Titandioxidhydrat durch eine Filtriervorrichtung 25 filtriert, und der entstehende
Filterkuchen wird zu dem Calcinator 26 geführt, worin er in bekannter Weise zur Entfernung von Hydratwas-H)
ser und adsorbierter Schwefelsäure erhitzt wird, um ein für pigmentgradiges Material geeignetes Titandioxid zu
erhalten. Die erschöpfte, von den Digerierungs-, Kristallisierungs- und Hydrolyse-Stufen des Verfahrens stammende
Säure kann wiederbehandelt oder zur Verwendung bei der Durchführung der Digerierungsreaktion mit
Ilmeniterz rückgeführt werden.
Die nachfolgenden Beispiele dienen zur weiteren Erläuterung der Erfindung. Alle hierangegebenen Teile und
■45 Prozentangaben beziehen sich auf das Gewicht, und die Umwandlungen sind durch den Anteil an durch eine
stöchiometrische Menge an Iimeniterz eingegangene Reaktion gemessen, wenn nicht anders angegeben.
5882 g einer Digerierungsreaktionsmischung mit einer Temperatur von 500C wurden in einem 8-1-Pyrex-Gefäß,
das einen Teflonrührer enthielt, mit 4284 g einer rückgeführten Titanylsulfatlösung mit einer Temperatur
von 400C kombiniert. Der Inhalt des Gefäßes wurde auf 68°C erhitzt und bei dieser Temperatur 3 Stunden lang
bei konstantem Rühren gehalten. Eine Analyse der Digerierungsreaktionsmischung, der rückgeführten Lösung
und der kombinierten Mischung ist in Tabelle I angegeben.
| Digerierungs- | Rückgeluhrte | Kombinierte | |
| Reaktionsmischung | Lösung | Mischung | |
| Spezifisches Gewicht | 1,961 @57°C | 1,428 @40°C | 1,650 @68°C |
| Spezifisches Gewicht (nach Filtration) | 1,700 @50°C | - | 1,580 @50°C |
| % TiO2 | 11,6 | 11,47 | 11,02 |
| % FeSO4 (löslich) | 20,4 | 9,10 | 17,43 |
| % H3SO4 | 20,8 | 20,22 | 20,61 |
| % Gang-Feststoffe | 14,2 | - | 6,8 |
Fortsetzung
Digerierungs- Rückgeführte Kombinierte
Reaktionsmischung Lösung Mischung
% TiO2 in den Feststoffen 45,8 - 6,8
% Fe in den Feststoffen 33,4 - 31,7
Gesamt-FeSO4 (löslich und suspendiert) 34,8 9,10 21,16
Gemäß der Analyse in Tabelle I enthielt die Digerierungsreaktionsmischung 14,5% suspendiertes unlösliches
Ferrosulfat Die Analyse der kombinierten Mischung nach3 Stunden bei 68°C zeigt an, daß sie nur3,7% suspendiertes
unlösliches Ferrosulfat nach der Zugabe der rückgeführten Titanylsulfatlösung zu der Reaktionsmischung
unter Bildung einer stabilen Titanylsulfatlösung enthielt
416 1 einer Digerierungsreaktionsmischung mit einer Temperatur von etwa 54°C wurden in einem gerührten
9461 Polypropylen-ausgekleideten Tank mit 416 1 einer rückgeführten Titanylsulfatlösung mit einer Temperatur
von etwa 32°C kombiniert. Die kombinierte Mischung wurde auf 57°C unter konstantem Rühren erhitzt und
innerhalb 1,5 Stunden gehalten. Die Analysen der Digerierungsreaktionsmischung, der rückgeführten Lösung
und der kombinierten Mischung sind in Tabelle II angegeben.
25
Digerierungs- RDcfcgeführte Kombinierte
Reaktionsmischung Lösung Mischung
Spezifisches Gewicht 1,810 @54°C 1,424 @32°C 1,633 @57°C }(l
% FeSO4 (löslich) 20,58 9,15 19,07
%JreS04-H,0 10,75 - 1,13
%TiO2 11,82 11,63 11,25
% Gang-Feststoffe 7.24 - 2(94
Gemäß den Analysen in der Tabelle II enthielt die Digerierungsreaktionsmischung 10,75% suspendiertes
unlösliches Ferrosulfat-monohydrat. Die Analyse der kombinierten Mischung nach 1,5 Stunden bei 57°C zeigt,
daß sie nur 1,13% suspendiertes unlösliches Ferrosulfat-monohydrat enthielt und daß sie eine stabile Titanylsulfatlösung
war.
2284 g einer Digerierungsreaktionsmischung bei etwa 510C wurden mit 777 g Wasser bei Umgebungstemperatur
mit einem 4-1-Pyrex-Becher, der mit einem Teflonrührer ausgestattet war, kombiniert Die kombinierte
Mischung wurde auf etwa 500C unter konstantem Rühren erhitzt und während einer Stunde gehalten. Die Analysen
der Digerierungsreaktionsmischung und der kombinierten Mischung sind in Tabelle III angegeben.
50
Digerierungs- Kombinierte
Reaktionsmischung Mischung
| Spezifisches Gewicht | 1,727 | 1,4SO |
| Spezifisches Gewicht (nach Filtration) | 1,615 | 1,455 |
| % TiO2 | 8,91 | 6,8 |
| % FeSO4 (löslich) | 21,7 | 21,0 |
| % H2SO4 | 18,9 | - |
| % Gang-Feststoffe | 3,7? | - |
| Gesamt-FeSO4 (löslich und suspendiert) | 29,5 | 21,0 |
| % FeSO4 ■ H2O | 7,7 | 0,0 |
Gemäß den Analysen in Tabelle III enthielt die Digerierungsreaktionsmischung 7,7% suspendiertes unlösliches
Ferrosulfat-monohydrat. Die Analysen der kombinierten Mischung zeigen, daß sie kein suspendiertes Ferrosulfat-monohydrat
enthielt und sie eine stabile Titanylsulfatlösung war.
| 1,727 | 1,620 |
| 1,615 | 1,515 |
| 8,91 | 7,76 |
| 21,7 | 19,53 |
| 18,9 | - |
| 3,77 | - |
| 29,5 | 24,75 |
| 7,7 | 2,9 |
3187 g einer Digerierungsreaktionsmischung bei etwa 57°C wurden mit 254 g Wasser bei Raumtemperatur in
einem 4-1-Pyrex-Becher, der mit einem Teflonrührer ausgestattet war, kombiniert Die kombinierte Mischung
wurde auf etwa 500C unter konstantem Rühren erhitzt und während einer Stunde gehalten. Die Analysen der
Digerierungsreaktionsmischung und der kombinierten Mischung sind in Tabelle IV angegeben.
Digerierungs- Kombinierte
Reaktionsmischung Mischung
Spezifisches Gewicht
15 Spezifisches Gewicht (nach Filtration)
15 Spezifisches Gewicht (nach Filtration)
% TiO2
% FeSO4 (löslich)
% H2SO4
20 fc Gang-Feststoffe
20 fc Gang-Feststoffe
% Gesamt-FeSO4 (löslich und suspendiert)
% FeSO4 · H2O
Gemäß den Analysen in Tabelle IV enthielt die Digerierungsreaktionsmischung 7,7% suspendiertes unlösliches
Ferrosulfat-monohydrat. DLs Analysen der kombinierten Mischung zeigen, daß sie nur 2,9% suspendiertes
Ferrosulfat-monohydrat enthielt und eine stabile Titanylsulfatlösung war.
4149 g einer Digerierungsreaktionsmischung mit einer Temperatur von 610C wurden in einem gerührten 8-1-
Pyrex-Gefäß mit 319 g Wassert Raumtemperatur und 1207 g einer rückgeführten Titanylsulfatiösung mit
einer Temperatur von 38ΟΓ. kombiniert. Die kombinierte Mischung wurde auf 500C unter konstantem Rühren
erhitzt und eine Stunde lang gehMten. Die Analysen der Digerierungsreaktionsmischung, der rückgeführten
Lösung und der kombinierten Mischung sind in Tabelle V angegeben.
Digerierungs- Rückgefiihrte flombir -jrte
Reaktionsmischung Lösung Mischung m
Spezifisches Gewicht 1,655 1,450 - I
Spezifisches Gewicht (nach Filtration) 1,600 - - *
%TiO2 8,8 10,6 8,79
% FeSO4 (löslich) 21,2 9,7 17,71
% H2SO4 19,05 21,2
% Gang-Feststoffe 3,37 - »
% Ge-samt-FeSO4 (löslich und suspendiert) 25,6 9,7 18,90 |
% FeSO4 · H2O 7,3 - 1,3
Gemäß der Analysen der Tabelle V enthielt die Digerierungsreaktionsmischung 7,3% suspendiertes unlösliches
Ferrosulfat-monohydrat. Die Analysen der kombinierten Mischung nach einer Stunde bei 500C zeigen,
daß sie nur 1,3% suspendiertes unlösliches Ferrosulfat-monohydrat enthielt und eine stabile Titanylsulfatlösung
war.
1919 g einer Digerierungsreaktionsmischung bei 52°C wurden in einem gerührten 4-1-Pyrex-Becher mit 339 g
Wasser bei Raumtemperatur und 1330 g einer Titanylsulfatlösung mit einer Temperatur von 42°C kombiniert.
Die kombinierte Mischung wurde auf 5O0C unter konstantem Rühren erhitzt und 1 Stunde lang gehalten.
Die- Analysen der Digerierungsreaktionsmischung, der rückgeführten Lösung und der kombinierten
Mischung sind in Tabelle VI angegeben.
10
Digerierungs- Rückgeführte Kombinierte
Reakläonsmischung Lösung Mischung
Spezifisches Gewicht Spezifisches Gewicht (nach Filtration)
% TiO2
% FeSO4 (löslich) 22.0 9.72 18.21 io
% H2SO4 % Gang-Feststoffe
% Gesamt-FeSO4 (löslich und suspendiert)
% FeSO4 ■ H2O ' 7,1 - 1,6 15
Gemäß den Analysen der Tabelle VI enthielt die Digerierungsreaktionsmischung 7,1 % suspendiertes unlösliches
Ferrosulfat-monohydrat. Die Analysen der kombinierten Mischung nach einer Stunde bei 50°C zeigten,
daß sie nur 1,6% suspendiertes unlösliches Ferrosulfat-monohydrat enthielt. Die entstehende kombinierte
Mischung war eine stabile Titanylsulfatlösung, die zur Herstellung von Titandioxidpigment ^eignet ist. 20
daß sie nur 1,6% suspendiertes unlösliches Ferrosulfat-monohydrat enthielt. Die entstehende kombinierte
Mischung war eine stabile Titanylsulfatlösung, die zur Herstellung von Titandioxidpigment ^eignet ist. 20
| 1,704 | 1,425 | — |
| 1,625 | - | - |
| 9,16 | 10,67 | 8,75 |
| 22,0 | 9,72 | 18,21 |
| 20,6 | 20,3 | - |
| 2,37 | - | - |
| 28,9 | 9,72 | 18,38 |
| 7,1 | - | 1,6 |
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
I :
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung einer stabilen Titanylsulfatlösung, bei dem man eintitanhaltiges Material mit
einer verdünnten Schwefeisäurelösung in einer Konzentration zwischen etwa 25 Gew.-% und etwa
60 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht dieser Lösung, bei einer Temperatur unter etwa 1400C umsetzt
und
die entstehende Reaktionsmischung auf eine Temperatur unter etwa 110°C ohne Ausfallung des Titanylsulfats
zur Herstellung einer gelöstes Titanylsulfat enthaltenden Reaktionsmischung abkühlt, dacrurch
; I gekennzeichnet, daß man das Ausgangsmaterial in einer Menge zwischen etwa 10% und etwa 400% über
derstöchiometrischen Menge an Material, das notwendig ist, um mit Schwefelsäure zurBildung von Titanylsulfat
zu reagieren, einsetzt,
die gekühlte Titanylsulfat enthaltende Reaktionsmischung mit einem ausreichenden Anteil eines Verdünnungsmaterials,
ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Wasser, einer Titanylsulfatlösung und Mischungen
davon, verdünnt, um eine Reaktionsmischung herzasteilen, die die folgenden Eigenschaften in Abwesenheit
von ungelösten Feststoffen besitzt: ein Gewichts\ .;rhältnis von Eisen zu Titandioxid von etwa 0,5 bis
1,2:1,0, einen Titandioxidgehalt von etwa 120 bis etwa 180 g/l, ein spezifisches Gewicht von etwa 1,4 bis
etwa 1,8 und ein Molverhäitnis von aktiver Schwefelsäure zu Titandioxid von etwa 1,4 bis 1,9:1;
und anschließend in üblicher Weise die ungelösten Feststoffe abtrennt und eine stabile Titanylsulfatlösung gewinnt.
und anschließend in üblicher Weise die ungelösten Feststoffe abtrennt und eine stabile Titanylsulfatlösung gewinnt.
2. Verfahre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verdünnungsmittel eine Titanylsulfatlösung
mii einem Gewichisverhältriis von Eisen zu Titandioxid von weniger als 0,4:1,0 ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdünnung vor der Abtrennung der
ungelösten Feststoffe vorgenommen wird.
4. Verwendung der gemäß Anspruch 1 erhaltenen Titanylsulfatlösung zur Herstellung von Titandioxid.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US06/188,805 US4275041A (en) | 1980-09-19 | 1980-09-19 | Process for manufacturing a stable titanyl sulfate solution |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3045185A1 DE3045185A1 (de) | 1982-04-01 |
| DE3045185C2 true DE3045185C2 (de) | 1986-04-10 |
Family
ID=22694595
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3045185A Expired DE3045185C2 (de) | 1980-09-19 | 1980-12-01 | Verfahren zur Herstellung einer stabilen Titanylsulfatlösung und deren Verwendung |
Country Status (18)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4275041A (de) |
| JP (1) | JPS5756323A (de) |
| KR (1) | KR830002426B1 (de) |
| AU (1) | AU540040B2 (de) |
| BE (1) | BE886899A (de) |
| BR (1) | BR8008525A (de) |
| CA (1) | CA1158414A (de) |
| DE (1) | DE3045185C2 (de) |
| ES (1) | ES8201933A1 (de) |
| FI (1) | FI803728A7 (de) |
| FR (1) | FR2490618A1 (de) |
| GB (1) | GB2084121B (de) |
| IN (1) | IN155017B (de) |
| IT (1) | IT1141121B (de) |
| NL (1) | NL8006505A (de) |
| PL (2) | PL133743B1 (de) |
| YU (2) | YU314980A (de) |
| ZA (1) | ZA807481B (de) |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4505886A (en) * | 1983-07-01 | 1985-03-19 | Nl Industries, Inc. | Process for preparing high quality titanium dioxide |
| JPH02144032A (ja) * | 1988-11-25 | 1990-06-01 | Matsushita Electric Ind Co Ltd | 充電式電気掃除機 |
| ITVR20120236A1 (it) * | 2012-12-05 | 2014-06-06 | Michelangelo Manfrini | Concia eco-compatibile con titanio (iv) ossisolfato. |
| US11339075B2 (en) | 2018-04-19 | 2022-05-24 | Graver Technologies Llc | Titania-based treatment solution and method of promoting precipitation and removal of heavy metals from an aqueous source |
| CN113713591A (zh) * | 2021-08-20 | 2021-11-30 | 淄博火炬能源有限责任公司 | 高含铜量高挥发性废酸处理系统及操作方法 |
| CN115536061B (zh) * | 2022-11-04 | 2024-01-26 | 攀枝花东方钛业有限公司 | 一种低品位钛矿制备硫酸氧钛的方法 |
Family Cites Families (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1338473A (en) * | 1919-02-04 | 1920-04-27 | Peter Spence & Sons Ltd | Preparation of titanium compounds |
| US1504671A (en) * | 1923-07-17 | 1924-08-12 | Blumenfeld Joseph | Titanium compound |
| US1504669A (en) * | 1924-04-28 | 1924-08-12 | Blumenfeld Joseph | Titanium compound |
| US1504670A (en) * | 1924-04-28 | 1924-08-12 | Blumenfeld Joseph | Titanium compound |
| FR623718A (fr) * | 1926-08-03 | 1927-06-29 | Titan Co A S | Procédé pour dissoudre des matières titanifères dans des acides |
| US2617724A (en) * | 1947-10-04 | 1952-11-11 | Nat Lead Co | Process for dissolution of titaniferous materials |
| US3071439A (en) * | 1960-01-27 | 1963-01-01 | Dow Unquinesa S A | Method for the preparation of titanium hydrate |
| DE1592406B2 (de) * | 1967-09-25 | 1978-12-14 | Bayer Ag, 5090 Leverkusen | Verfahren zur Herstellung von Titandioxydpigmenten mit hohem Weißgrad |
| BE754202A (fr) * | 1969-07-31 | 1970-12-31 | Titangesellschaft Mbg | Procede pour extraire le fer de minerais titaniferes |
| CA923711A (en) * | 1969-09-12 | 1973-04-03 | Ishihara Sangyo Kaisha | Titanium dioxide concentrate and its manufacturing process |
-
1980
- 1980-09-19 US US06/188,805 patent/US4275041A/en not_active Expired - Lifetime
- 1980-11-25 CA CA000365443A patent/CA1158414A/en not_active Expired
- 1980-11-27 IN IN845/DEL/80A patent/IN155017B/en unknown
- 1980-11-28 GB GB8038295A patent/GB2084121B/en not_active Expired
- 1980-11-28 ES ES497252A patent/ES8201933A1/es not_active Expired
- 1980-11-28 NL NL8006505A patent/NL8006505A/nl not_active Application Discontinuation
- 1980-12-01 DE DE3045185A patent/DE3045185C2/de not_active Expired
- 1980-12-01 FI FI803728A patent/FI803728A7/fi not_active Application Discontinuation
- 1980-12-01 ZA ZA00807481A patent/ZA807481B/xx unknown
- 1980-12-01 JP JP55168143A patent/JPS5756323A/ja active Granted
- 1980-12-03 AU AU65027/80A patent/AU540040B2/en not_active Ceased
- 1980-12-05 IT IT26475/80A patent/IT1141121B/it active
- 1980-12-05 KR KR1019800004640A patent/KR830002426B1/ko not_active Expired
- 1980-12-11 PL PL1980243538A patent/PL133743B1/pl unknown
- 1980-12-11 PL PL1980228394A patent/PL133082B1/pl unknown
- 1980-12-15 YU YU03149/80A patent/YU314980A/xx unknown
- 1980-12-22 FR FR8027258A patent/FR2490618A1/fr active Granted
- 1980-12-29 BR BR8008525A patent/BR8008525A/pt unknown
- 1980-12-29 BE BE0/203352A patent/BE886899A/fr not_active IP Right Cessation
-
1983
- 1983-01-13 YU YU00071/83A patent/YU7183A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2084121B (en) | 1984-06-27 |
| FR2490618A1 (fr) | 1982-03-26 |
| KR830002426B1 (ko) | 1983-10-26 |
| ES497252A0 (es) | 1982-01-01 |
| FI803728L (fi) | 1982-03-20 |
| AU540040B2 (en) | 1984-11-01 |
| IN155017B (de) | 1984-12-22 |
| BR8008525A (pt) | 1982-08-10 |
| IT8026475A0 (it) | 1980-12-05 |
| YU314980A (en) | 1983-04-30 |
| DE3045185A1 (de) | 1982-04-01 |
| GB2084121A (en) | 1982-04-07 |
| ES8201933A1 (es) | 1982-01-01 |
| KR830004160A (ko) | 1983-07-06 |
| BE886899A (fr) | 1981-04-16 |
| IT1141121B (it) | 1986-10-01 |
| AU6502780A (en) | 1982-06-24 |
| NL8006505A (nl) | 1982-04-16 |
| FR2490618B1 (de) | 1983-10-14 |
| FI803728A7 (fi) | 1982-03-20 |
| ZA807481B (en) | 1981-11-25 |
| PL133743B1 (en) | 1985-06-29 |
| US4275041A (en) | 1981-06-23 |
| JPS6127327B2 (de) | 1986-06-25 |
| JPS5756323A (en) | 1982-04-03 |
| PL133082B1 (en) | 1985-05-31 |
| CA1158414A (en) | 1983-12-13 |
| PL228394A1 (de) | 1982-04-26 |
| YU7183A (en) | 1986-04-30 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0529453B1 (de) | Verfahren zur Abtrennung von schwerlösliche Sulfide bildenden Metallen aus technischen Abwässern | |
| EP2401228A1 (de) | Herstellung von eisenorthophosphat | |
| EP0207403A2 (de) | Verfahren zur Herstellung von hochwertigem Titandioxid nach dem Sulfatverfahren | |
| US4288418A (en) | Process for manufacturing titanium dioxide | |
| US4288416A (en) | Process for manufacturing titanium compounds | |
| EP0031507B1 (de) | Verfahren zur Herstellung einer hydrolysierbaren Titanylsulfatlösung | |
| DE60311674T2 (de) | Titanherstellung | |
| DE3045185C2 (de) | Verfahren zur Herstellung einer stabilen Titanylsulfatlösung und deren Verwendung | |
| DE2817551A1 (de) | Titandioxidhydrat mit besonderer struktur, seine herstellung und seine verwendung | |
| DE3045248A1 (de) | Verfahren zur extraktion von titanwerten aus titanhaltigem material | |
| DE2456320A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von grobkoernigem gips und magnetit | |
| DE3413317A1 (de) | Verfahren zur herstellung von zeolith a | |
| EP1758823B1 (de) | Wolframsäurepulver bestehend aus sphärischen wolframsäurepartikeln und verfahren zu deren herstellung | |
| EP0273244A2 (de) | Verfahren zur Herstellung von hochwertigem Titandioxid nach dem Sulfatverfahren | |
| DE3030177C2 (de) | ||
| DE2625631C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Alkaligoldsulfit | |
| DE3030178C2 (de) | ||
| DE3022874A1 (de) | Verfahren zur herstellung von tantal-konzentraten | |
| DE2726418C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von konzentrierten Titanylsulfataufschlußlösungen | |
| EP0100870A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Calciummonohydrogenphosphatdihydrat | |
| DE3206355C2 (de) | ||
| DE1792582A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines TiO2-Pigmentes mit reinerem Farbton und erhoehter Helligkeit | |
| EP0145984A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Titandioxid | |
| EP0003824B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Eisenoxidpigmenten und Natriumsulfat | |
| DE4125910C1 (en) | Recovery of chromium from waste water - comprises adding base to waste water contg. trivalent chromium and organic solvent to ppte. chromium hydroxide |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: ZUMSTEIN SEN., F., DR. ASSMANN, E., DIPL.-CHEM. DR |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |