DE304500C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C5/00—Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose
- B22C5/02—Dressing by centrifuging essentially or additionally
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Devices For Molds (AREA)
Description
■KAISERLICHES1
PATENTAMTS
KLASSE 31c. GRUPPE
RUDOLF GEIGER in RAVENSBURG.
Transportable Aufbereitungsmaschine für Formsand.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. August 1915 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine transportable Aufbereitungsmaschine
für Formsand, und zwar für Gießereizwecke.
Bei den bisher bekannten Aufbereitungsmaschinen jener Gattung ist das Unterteil der
Maschine entweder fußartig oder karrenartig ausgebildet und steht die Maschine während
des Arbeitsvorgangs auf dem Gießereiboden.
ίο Außerdem ist an diesen Maschinen der Antriebsmotor
entweder unterhalb der Arbeitsmaschine oder aber neben dieser angeordnet. Das Kennzeichen vorliegender Erfindung
besteht darin, daß die ganze Maschine aufgehängt, d. h. freischwebend gelagert ist.
Außerdem befindet sich der Antriebsmotor oberhalb der eigentlichen Arbeitsmaschine.
Die mit diesen Merkmalen versehene Aufbereitungsmaschine bietet gegenüber den be-
ao kannten Bauarten folgende Vorteile:
Durch die schwebende Anordnung ist die Maschine äußerst bequem transportierbar.
Die Maschine wird zweckmäßig an eine Laufkatze gehängt und kann hierdurch leichf
von einem Arbeitsplatz zum andern gefahren werden. Da die Maschine mit dem Gießereiboden
in keinem Zusammenhang steht, kommt ein Freilegen und Ausschaufeln der Maschine vor dem Weitertransport vollständig
in Wegfall. Dadurch, daß sich der Antriebsmotor oberhalb der Arbeitsmaschine befindet, ist der Motor vor Formsand geschützt
und jederzeit leicht zugänglich. Ferner ist der zentrale Raum unterhalb der Arbeitsscheibe
gänzlich frei von Hindernissen, wodurch die im Formsand befindlichen Eisenteile,
wie Kernnagel usw., nach unten durchfallen können und mithin ein Abbauen von
Teilen, zwecks Eisenentleerung, sich erübrigt.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand im Aufriß, und zwar teilweise
im Schnitt und teilweise in Ansicht.
Die Maschine besteht aus einem Rohrgestänge a, dem Elektromotor b, welcher zu
beiden Seiten vermittels der Träger c an dem Rohrgestänge befestigt ist. Auf der
Wellenachse d sitzt unten die Schleuderscheibe
e, welche ,mit Stiftenreihen f, g, h versehen ist. Die Wellenachse ist unten in
dem Lager i gelagert, k ist der Aufgabetrichter,
I der Deckel des Arbeitskorbes. m ist die Seitenwand des Korbes, η der
Eisenabfallschlauch. Der Arbeitskorb ist ebenfalls an dem Rohrgestänge α befestigt.
Der Arbeitsvorgang: Die Maschine hängt zweckmäßig an einer Häng^bahnlaufkatze
oder an einem drehbaren Ausleger und wird vor Beginn der Arbeit an die Formsandstelle
gezogen. Nachdem der Elektromotoreingeschaltet und die volle Tourenzahl er- reicht hat, wird der aufzubereitende Formsand
in den Aufgabetrichter k geschaufelt. Das Aufgabematerial fällt nun nach der Arbeitsscheibe,
d. h. Schleuderscheibe. Hier wird der Formsand nun durch die Fliehkraft radial nach außen, also gegen die am Anfange
befindlichen Stiftenreihen f, g, h geschleudert,
-i
Der Formsand preßt sich zwischen den Stiften hindurch, wird mithin zerkleinert,
mischt sich sodann an der Innenwand des Korbes und fällt sodann in feinem durch-
lüfteten Zustand auf den Boden und bildet dort einen kreisrunden Haufen. Die im Aufgabematerial
befindlichen Kernnägel u. dgl. fallen infolge ihrer Schwerkraft, bevor sie die
erste Stiftenreihe erreicht haben, nach unten und gelangen sodann durch den Ablaufschlauch
η nach dem Boden, wo solche durch ein Gefäß aufgefangen werden. Der achsiale
Druck von Motoranker, Wellenachse und ίο Schleuderscheibe wird durch das Kugellager i
aufgefangen. Die somit oberhalb des Lagers i senkrecht rotierenden Kräfte bewirken
nach dem Gesetz des Kreisels eine Stabilität der pendelnden Maschine. Da der Elektromotor
sich oberhalb der Arbeitszone befindet, ist er vor Formsand vollkommen geschützt
und überdies bequem zugänglich.
Überhaupt ist die ganze Maschine von größter Einfachheit und Übersichtlichkeit.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Transportable Aufbereitungsmaschine für Formsand, dadurch gekennzeichnet, daß die ganze Maschine schwebend aufgehängt ist und der Elektromotor oberhalb des 25· Aufgabetrichters sich befindet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE304500C true DE304500C (de) |
Family
ID=558099
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT304500D Active DE304500C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE304500C (de) |
-
0
- DE DENDAT304500D patent/DE304500C/de active Active
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