DE28477C - Verfahren und Einrichtung zum Schälen von Getreide - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Schälen von GetreideInfo
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- DE28477C DE28477C DENDAT28477D DE28477DA DE28477C DE 28477 C DE28477 C DE 28477C DE NDAT28477 D DENDAT28477 D DE NDAT28477D DE 28477D A DE28477D A DE 28477DA DE 28477 C DE28477 C DE 28477C
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- grain
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- sieve
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- housing
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- 238000000034 method Methods 0.000 title claims 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 3
- 241000239290 Araneae Species 0.000 description 1
- 230000008439 repair process Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02B—PREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
- B02B3/00—Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming
- B02B3/08—Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming by means of beaters or blades
Landscapes
- Adjustment And Processing Of Grains (AREA)
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
PATENTAMT.
Die neue Getreide-Schälmaschine, welche den Gegenstand dieses Patentes bildet, wirkt in
der Weise, dafs die Getreidemasse mit einem gewissen Druck und bei beständiger Durchmengung
langsam einen siebartig durchlochten Cylinder passirt, welcher von einem dicht geschlossenen,
mit einem Ventilator communicirenden Gehäuse umgeben ist. Durch das Reiben der beständig bewegten und durch
den vorhandenen Druck der an einander geprefsten Körner wird die Schale abgeschliffen
und der Ventilator saugt die gebildete Kleie ab. Das Bewegen der Körnermasse durch den Siebcylinder und die gleichzeitige
beständige Durchmengung derselben bewirken Metallstifte, welche auf einer rasch rotirenden,
den Siebcylinder axial durchziehenden Welle in solcher Weise ziemlich dicht an einander in
radialer Stellung befestigt sind, dafs ihre Fufspunkte mehrere parallele Schraubenlinien von
geringer Ganghöhe bilden. Infolge dieser Anordnung ist jede von einer Schraubenlinie ausgehende
Serie dieser knapp bis an die Wände des Siebcylinders reichenden Stifte als eine
durchbrochene Transportschnecke anzusehen, welche die Getreidemasse langsam fortschiebt
und welche, da eine grofse Anzahl von Körnern durch die Oeffnungen zwischen den Stäben
immer zurückgleitet, die Masse gleichzeitig auch durchmengt. Der Siebcylinder kann dabei
eine aufrechte oder liegende Stellung besitzen und der ihn durchziehenden Welle langsam
entgegenrotiren oder auch nicht.
Beiliegende Zeichnung stellt nach dem angegebenen Princip construirte Getreide-Schälmaschinen
mit stehendem und liegendem Siebcylinder dar, und zwar ist:
Fig. ι ein Verticallängsschnitt einer liegenden Maschine und
Fig. 2 ein Querschnitt derselben, während
Fig. 3 ein Schnitt durch die Achse einer stehenden Maschine ist.
In beiden Fällen enthält das geschlossene, bei e mit der Saugöffnung eines Ventilators
communicirende Gehäuse E einen siebartig durchlochten Metallcylinder C, in welchem
die die eingangs erwähnten Stifte b tragende Welle A rotirt. Die Stifte b sitzen nicht direct
auf der Welle A, sondern können entweder, wie in Fig. 1 und 2 gezeigt, auf einem auf
diese Welle aufgekeilten Hohlcylinder B oder aber, wie in Fig. 3 dargestellt, auf einzelnen,
auf die Welle A aufgeschobenen Naben Bx B2 B1 . . . befestigt sein. Letzteres zieht
Erfinder vor, da es die Vornahme von Reparaturen erleichtert. Es ist dabei jede Nabe mit
einer Keilnuth versehen, in welche der auf der Welle A angebrachte Keil, die Nabe bei der
Rotation mitnehmend, eingreift, während die an den Enden der Nabenreihe auf die Welle A
geschraubten Muttern m m axiales Gleiten verhindern.
Zum Zweck gröfserer Deutlichkeit sind auf der Zeichnung weder mehrere Schraubengänge,
noch dicht gestellte Stifte oder Schraubengänge von geringer Höhe dargestellt, obwohl das, wie
oben deutlich gesagt, wesentliche Erforder-
nisse guten Functionirens der Schälmaschinen sind.
Der Einlauf des Getreides findet bei der stehenden Maschine von unten statt und mufs,
wie gesagt, unter einem gewissen Druck geschehen, welcher durch ein Zuführungsrohr mit
Transportschnecke oder in ähnlicher Weise hervorgebracht wird. In der Zeichnung ist zu
diesem Zweck der untere Theil der Maschine von einem Trichter T umschlossen, in welchen
beständig Getreide einläuft, und der unterste Theil der Welle A trägt mehrere volle Schraubengangsfiiigel
s, durch welche das einlaufende Getreide emporgeprefst wird. Für den Auslauf
des geschälten Getreides ist bei der stehenden Maschine eine das Gehäuse E ringförmig umschliefsende,
nach einer Seite stark geneigte Rinne R vorhanden.
Bei der liegenden Schälmaschine geschehen Auslauf und Einlauf durch die hohlen Ständer
HHx.
Der Antrieb der die Stifte b tragenden AVelle A geschieht mittelst einer Riemscheibe M.
Soll der Siebcylinder C gleichfalls rotiren, so ist derselbe durch Armkreuze mit einer hohlen
Welle Ax sammt Riemscheibe Mx, Fig. 2, verbunden.
Claims (1)
- Patent-AnSprüche:Ein Verfahren zum Schälen von Getreide, darin bestehend, dafs die Getreidemasse unter einem gewissen Druck und unter beständiger Durchmengung langsam durch einen siebartig durchlochten Cylinder geschoben wird, welcher von einem dicht geschlossenen , mit der, Saugöffnung eines Ventilators communicirenden Gehäuse umschlossen ist.Eine Maschine zur Ausführung des unter 1. charakterisirten- Getreideschälverfahrens, bestehend aus einem liegend oder stehend angeordneten Siebcylinder, welcher von einem dicht geschlossenen, mit der Saugöffnung eines Ventilators communicirenden Gehäuse' umschlossen ist, wobei in der Achse des Siebcylinders eine schnell rotirende Welle gelagert ist, auf welcher ziemlich dicht an einander radiale, bis knapp an die Siebcylinderwand reichende Metallstifte in solcher Weise befestigt sind, dafs ihre Fufspunkte auf der Welle mehrere parallele Schraubenlinien von geringer Ganghöhe bilden und wobei das Getreide stehende Siebcylinder von unten nach oben passirt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE28477C true DE28477C (de) |
Family
ID=304718
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT28477D Active DE28477C (de) | Verfahren und Einrichtung zum Schälen von Getreide |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE28477C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3341314A1 (de) * | 1982-11-16 | 1984-05-17 | Marcel 9040 Oostakker Deckx | Verfahren zur behandlung von pflanzenkoernern, die zur tierfuetterung bestimmt sind |
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- DE DENDAT28477D patent/DE28477C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3341314A1 (de) * | 1982-11-16 | 1984-05-17 | Marcel 9040 Oostakker Deckx | Verfahren zur behandlung von pflanzenkoernern, die zur tierfuetterung bestimmt sind |
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