DE304069C - - Google Patents

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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/20Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for washing or drying articles, e.g. clothes, motor cars

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vending Machines For Individual Products (AREA)
  • Testing Of Coins (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Vorrichtung zur Ausgabe eines Wäschestückes nach Patent 293190. Erfindungsgemäß ist eine mit einer Freilaufkupplung zusammenwirkende, durch einen Elektromagneten gesteuerte Sperrung angeordnet; der Stromkreis des Elektromagneten wird in an sich bekannter Weise durch die eingeworfene Münze geschlossen.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Fig. ι ist eine Vorderansicht der Vorrichtung nach Entfernung der Stirnwand, und Fig. 2 ein von links nach rechts gesehener Schnitt
!5 nach der Ebene A-B der Fig. 1. während Fig. 3 den Schnitt nach der gleichen Ebene A-B der Fig. 1 von rechts nach links gesehen zeigt.
Die gesamte Schalt- und Sperrvorrichtung ist in dem Gehäuse α untergebracht, das eine Öffnung b zur Einführung der Geldmünze und einen Längsschlitz c zur Führung eines mit dem Schaltmechanismus verbundenen Handgriffes d an der Vorderwand aufweist. Der zur Benutzung freiwerdende Teil i des Wäschestückes tritt durch Schlitz e aus dem Gehäuse aus und durch Schlitz f wieder ein. Die seitliche Platte g dient zum Auffangen des von einem Seifenspender s im Gehäuse a kommenden Seifenstückes υ (Fig. 1).
Innerhalb des Gehäuses dient die in den Seitenwänden gelagerte Welle h1 aus Holz oder Eisen zur Aufnahme des Wäschestückes in ungebrauchtem Zustand, während die ähnlich gelagerte Welle A2 aus gleichem Material zur Aufwicklung des benutzen Teiles dient. Das reine Wäschestück wird, als fertige Rolle i1 auf einer spulenförmigen Hülse A3 aus Hartpappe oder Holz sitzend, auf die Welle A1 aufgeschoben und mit ihr mittels der Hülse hs gekuppelt. In ähnlicher Weise ermöglicht eine auf die Welle A2 aufgebrachte spulenförmige Hülse A4, das darauf sich aufwickelnde gebrauchte Wäschestück als ganze Rolle i2 von der Welle A2 abzunehmen. Der von der Welle A1 kommende Teil i des unbenutzten Wäschestückes wird zwischen zwei mit Gummiüberzug versehenen oder gerauhten Walzen I1 und Is aus Holz oder Eisen hindurchgeführt, welche ihn bei Drehung von der Rolle i1 in der eingezeichneten Pfeilrichtung abwickeln, wobei sie in einer auf der Zeichnung nicht dargestellten Weise durch Federdruck aneinändergepreßt werden, um das Wäschestück in glattem Zustand zur Ausgabe zu bringen. Die Führungswalzen I2 und Z4, die nicht federnd angeordnet zu sein brauchen, sichern das straffe Aufwickeln der benutzten Rolle i2 auf der Welle A2.
Die beiden Wellen A1 und A2 sind über die Seilscheiben A5 und A6 durch das Seil i3 miteinander gekuppelt. Ein Zahnrad o2 auf der
Welle A2 arbeitet mit einer unter Federdruck stehenden Sperrklinke ο4 zusammen, um das mißbräuchliche Wiederabrollen des gebrauchten Wäschestückes i2 entgegen der eingetragenen Pfeilrichtung zu verhindern, während das unbefugte Abwickeln der unbenutzten Rolle i1 vor Freigabe des Automaten durch Münzeinwurf mittels einer ebenfalls durch eine Feder belasteten Sperrklinke ο3 unmög-Hch gemacht ist, die in ein auf der Welle A1 sitzendes Zahnrad o1 eingreift.
Die Walze I1 ist für den der Fortschaltung des Wäschestückes entsprechenden Drehsinn durch eine Freilaufkupplung m mit der einen
j 5 Scheibe m1 eines außerdem über eine Scheibe m2 . gehenden Seilzuges m3 gekuppelt, der demnach in entgegengesetzter Richtung leer läuft. Der Antrieb des Seilzuges m3 erfolgt von dem auf den Stangen k1, k2 verschiebbaren Schlitten k aus, der bei Freigabe des Automaten durch Münzeinwurf mittels des Griffes d von Hand nach unten gezogen und durch das über das Seil η1 an ihm angreifende Gewicht n2 selbsttätig in die Ruhelage zurückgeholt wird. Der Schlitten k trägt einen Arm k3, durch dessen Bohrungen A4, k5 das Seil m3 frei hindurchgeht, das seinerseits zwei Anschläge mi und m6 unter- bzw. oberhalb des Armes kz aufweist, um bei der Abwärts- bzw. Aufwärtsbewegung des Schlittens mitgeführt zu werden. Ein weiterer am Schlitten angebrachter Arm k6 dient dazu, gegen Ende des Niederganges den Seifenausstoßer r durch Auftreffen auf eine an ihm sitzende Schrägfläche r2 (Fig. 1) entgegen der Wirkung der Feder r1 zwecks Seifenauswurf zu verschieben.
Um den Schlitten k in der Ruhelage zu sperren, ist das ihn mit dem Rückhohlgewicht n2 verbindende Seil η1 in zwei oder mehr Windungen über eine Schnurrolle ns geführt (Fig. 1J, die in dem der Abwärtsbewegung des Schlittens entsprechenden Drehsinn mittels einer Freilaufkupplung «4 mit einem von einer Klinke p gesperrten Zahnrad p1 gekuppelt ist, an einer Drehung in der anderen Richtung bei hochgehendem Schlitten aber nicht gehindert ist.
Das Ein- und Ausheben der Sperrklinke p erfolgt auf elektrischem Wege mittels eines Elektromagneten p2, der bei Erregung die mit seinem Anker p3 verbundene Klinke p entgegen der Wirkung einer Feder pl aus dem . Zahnrade p1 auslöst. Die Elektromagnetwicklung ist mit dem einen Ende an den einen Pol der Batterie q und andererseits über Leitung ^8 (Fig. 3) an einen Kontakt q1 angeschlossen, dem ein mit dem anderen Batteriepol über Leitung q9 verbundener zweiter Kontakt q2 gegenübersteht. Die beiden Kontakte q1, q2 sind in der Bahn der Münzfallrinne δ1, b2 als bogenförmige Schienen in solchem Abstand voneinander angeordnet, daß die herabfallende Münze q3 zwischen beiden aufgefangen wird und so als Kontaktbrücke wirkt.
Die Fangschiene q2 ist drehbar gelagert und ; trägt eine rückwärtige Verlängerung ^4, die ; mit einer Schrägfläche q5 derart in die Bahn j eines am Seifenausstoßer r sitzenden Armes r3 j hineinragt, daß beim Vorschub des Seifenausstoßers r der Arm r3 die Schrägfläche qs zur Seite drückt (Fig. 1) und so die Fangschiene q2 zum Ausschwenken bringt, wodurch die Münze q3 zum Durchfallen nach dem Sammler t freigegeben und der Stromkreis des Elektromagneten p2 wieder unterbrochen wird. Zur Rückführung der drehbaren Fangschiene q2 in die Sperrstellung dient eine Feder qe, während eine Stellschraube q1 die Einstellung des Abstandes der Schiene q2 von der Fangschiene q1 für verschiedene Münzendurchmesser ermöglicht.
Um die das unbenutzte Wäschestück i1 sperrende Klinke o3 für die Anwärtsbewegung des Schlittens k zu lösen, ist diese Klinke mit einer durch den Mitnehmerarm k3 des Schiittens beeinflußten Ausklinkvorrichtung verbunden. Diese besteht aus der in Schellen geführten Stange u, die mittels eines über eine einseitig gesperrte Drehnase w4 nur in der Abwärtsrichtung des Schlittens beeinflußbaren Hebels u1 gleich bei Beginn des Niederganges des Schlittens k entgegen der Wirkung einer Feder u2 angehoben wird und durch das Glied u3 die Klinke o3 außer Eingriff mit dem Sperrade o1 bringt. Hierbei wird die Stange u auch aus der Einfallnut w1 einer Scheibe w ' gezogen, die über eine Zahnradübersetzung w2, w3 mit der Walze I3 und damit auch mit der Walze I1 gekuppelt ist, so daß sie in Umdrehung versetzt wird, sobald der Mitnehmerarm k3 beim Auftreffen auf den Anschlag mi den Seilzug m3 antreibt.
Der gegenseitige Abstand von Mitnehmerarm k3, Anschlag m* und Hebel u1 in der Ruhelage ist derart gewählt, daß die Stange u in die Ausklinkstellung vom Mitnehmerarm k3 vor Drehung der Scheibe w angehoben wird, andererseits die Scheibe w bereits um einen das Wiedereinfallen der Stange u in die Nut w1 verhindernden Winkel gedreht ist, wenn der seine Abwärtsbewegung fortsetzende Mitnehmerarm k3 die Stange u wieder freigibt. Das j Übersetzungsverhältnis w2-w3 ist so anzunehmen, daß die Scheibe w während eines Abwärtsganges des Schlittens k eine Umdrehung macht, was zur Folge hat, daß die Stange u jeweils nach Abwicklung des unbenutzten Wäschestückes i1 in einer bestimmten gleichbleibenden Länge wieder in die Nut w1 einfällt und die Klinke o3 in die Sperrstellung
zurückführt. So ist gleichzeitig eine unzulässige Weiterabrollung des ungebrauchten Wäschestückes i1 für den Fall unmöglich gemacht, daß unter Festhalten des Schlittens k.
an einem Punkt des Abwärtsweges eine mißbräuchliche Mehrabwicklung durch Ziehen am heraushängenden Teil i versucht wird, indem hier die Bewegung des Wäschestückes selbst die Scheibe w über Walze P und Zahnräder
ίο w2·, w3 weiterschaltet, bis die Nut w1 wieder die Stange u zurückfallen und die Sperrklinke ο3 der Trommel i1 einschalten läßt. Das Weiterabwärtsführen des Schlittens k aus dieser Festhaltestellung kann dann nur einen Leergang der Walze I1 bewirken, die an dem ,· Wäschestück zwar infolge ihrer federnden Lagerung vorbeistreifen, aber keine Fortschaltung desselben oder der Nutenscheibe hervorzurufen vermag. Erst nach Rückgang des Schlittens in die Ruhelage und neuem Münzeinwurf ist wieder eine Abwicklung des ungebrauchten Wäschestückes i1 möglich.
Die Gesamtwirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist kurz folgende: Eine in den Schlitz b geworfene Münze q3 fällt längs der Rinne δ1 hinab, bis sie von den Fangschienen q1, q2 festgehalten wird. Der Erregerstromkreis des elektrischen Schlosses ist nunmehr über Batterie q, Elektromagnetwicklung p2, Leitung qs, Fangschiene q1, Münze qa, Fangschiene q2, Leitung q9 zurück zur Batterie q geschlossen, so daß der Elektromagnet p2 durch Anzug seines Ankers p3 die Sperrklinke p außer Eingriff mit dem Zahnrade p1 bringt und für die Dauer des Stromschlusses in der Entriegelungsstellung festhält. Die Schnurrolle η3 ist somit für die Drehung im Sinne des Abwärtsganges des Schlittens k freigegeben, der nunmehr mittels des Griffes d von Hand nach unten gezogen wird. Dabei trifft der Mitnehmerarm k3 zuerst auf die Nase μ4 des Hebels u1- und entriegelt durch Anheben der Stange u die Sperrung der die unbenutzte Wäscherolle i1 tragenden Welle h1.
Kurz danach stößt er auf den Anschlag m4 und versetzt den Seilzug m3 in Bewegung, der seinerseits durch Vermittlung der Walze I1 das Wäschestück i1 abrollt und über die Walze Is die Nutenscheibe w dreht. Gleich nach Einleitung dieses Antriebes wird die Nase μ4 des Hebels u1 vom Mitnehmerarm ks wieder freigegeben, die Stange u wird aber am Zurückgehen in die Ruhelage jetzt durch die bereits weitergeschaltete Nutenscheibe w gehindert, welche die Entsperrung der Welle h1 aufrechterhält. Gleichzeitig mit dem Abwickeln des ungebrauchten Teiles des Wäschestückes findet ein Aufrollen des benutzten Teiles infolge der Kupplung der Wellen h1 und h2 durch das Seil i3 statt.
Gegen Ende des Abwärtsganges trifft der Schlitten mit dem Arm A6 auf die Schrägfläche v2 des Seifenausstoßers r, der dadurch gegen den Seifenspender s hin verschoben wird und das in der Bereitschaftsstellung be-Endliche unterste Seifenstück ν durch den Austrittsschlitz auf die Platte g ausstößt. Bei dieser Verschiebung trifft der am Seifenausstoßer r sitzende Arm r3 gegen die Schrägfläche qs an der Verlängerung q* der Fangschiene q2 und schwenkt diese aus, so daß die Münze q3 längs der Rinne δ2 nach dem Sammler t durchfallen kann. Damit ist der Erregerstromkreis des Elektromagneten p2 bei den Kontakten q1, q2 unterbrochen, der Anker p3 fällt zurück und die Klinke p geht unter Wirkung der Feder p* wieder in die Sperrlage. Die Freilaufkupplung nl ermöglicht das Hochziehen des Schlittens k in die Ruhelage durch das Gewicht n2 trotz Sperrung des Zahnrades p1, eine Abwärtsbewegung ist aber erst wieder nach Lösung des elektrischen Schlosses durch Münzeinwurf möglich.
Während des Abwärtsganges des Schlittens k hat die Nutenscheibe w eine Umdrehung gemacht, so daß etwa gleichzeitig mit der Öffnung des Erregerstromkreises des Elektromagneten p2 die neuerliche Sperrung der Welle h1 infolge Einfaliens der Stange u in die Nut w1 eintritt. Der hochgehende Schlitten k führt mittels des dabei sich an den Anschlag m6 legenden Mitnehmerarmes k3 den Seilzug m3 in die Ausgangslage zurück, wobei die Freilaufkupplung m einen Antrieb der Walze I1 ausschließt und die Drehnase m4 am Hebel u1 95 ' durch Ausklinken nach oben den Mitnehmerarm k3 vorbeigehen läßt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur Ausgabe eines Wäschestückes nach Patent 293190, dadurch gekennzeichnet, daß ein Elektromagnet (p2) angeordnet ist, der auf die Sperrung (p) einer Freilaufkupplung (w4) einwirkt, welch letztere (w4) in eine Schnurrolle 3), über die ein einerseits mit dem Handgriff (d) zum Antrieb der Schaltvorrichtung (k) und andererseits mit einem Rückholgewicht (n2) verbundenes Seil 1) in mehrfacher Windung geführt ist, in dem der Schaltrichtung entsprechenden Drehsinn eingreift, im anderen, dem Leerrückgang der Schaltvorrichtung entsprechenden Drehsinn aber sich nicht mit ihr kuppelt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem durch die Sperrnase (p) in der einen Laufrichtung gesperrten Seil 1) ein durch den Handgriff (d) bzw. das Rückholgewicht (n2) ver-
schiebbarer Schlitten (k) verbunden ist, der mittels eines Mitnehmerarmes (k3) einen das Wäschestück schaltenden Seilzug (m3) antreibt und durch ein Gestänge (u1, u) die Sperrung (o3) einer das ungebrauchte Wäschestück (i1) tragenden Welle (h1) auslöst, während ein zweiter am Schlitten (k) sitzender Arm (k6) durch einen Schieber {r) am Ende der Schaltbewegung den dreh- : baren Fangarm (q2) zur Freigabe der ■ Münze (q3) und öffnung des Entriegelungsstromkreises in an sich bekannter Weise ausschwenkt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Seife (i>) ausgebende Schieber (r) einen Anschlag [r3) besitzt, der eine mit Schrägflächen (#5) versehene rückwärtige Verlängerung (#4) des drehbaren Fangarmes (^2) in an sich bekannter Weise ausschwenkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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