AT106312B - Durch Münzeinwurf auszulösende Ausgabevorrichtung. - Google Patents
Durch Münzeinwurf auszulösende Ausgabevorrichtung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Durch Mitnzeinwurf auszllösende AnsgabevorrichtuMS. Es sind bereits je nach dem Ausgabegegenstand verschieden konstruierte Ausgabevorrichtungen, sogenannte Automaten bekannt geworden, darunter auch solche mit Rollenanlage, Triebwerk und Sperr- vorrichtung, mit nach Münzeinwurf von dem Benützer in Bewegung gesetztem Griff, mit Auslösung einer Sperrvorrichtung durch die Fallkraft des eingeworfenen Geldstuckes, mit gegen das vorstehende Geldstüek stossendem Hebel, mit der Vorkehrung, dass der auszugebende Stoff von einem über eine Walze zur Rolle geformten Band weg von zwei Transportwalzen gefasst wird und die Bewegung der Walzen von Hand aus erfolgt, bis sie durch eine Hemmvorrichtung eingestellt wird n. dgl. m. ES gibt derzeit EMI1.1 gemeinsam hätte, wenngleich alle diese auch nicht demselben Zwecke dienen : doch es ist zweifellos, dass auch bei Zuhilfenahme bekannter Elemente durch neue eigenartige Kombinationen noch weiter Automaten mit qualitativ verschiedenen Eigenschaften und Wirkungsweisen erzielt werden können. Unter den bekannten Automaten haben sich jedoch wegen nicht tadellosen Funktionierens und zufolge Kostspieligkeit verhältnismässig nur sehr wenige bewährt. Speziell weisen auch die bekannten Ausgabevorriehtungen für Papier, z. B. Klosettpapier, zumeist die grossen Nachteile auf, dass das Papier in ihnen nur in losen Blättern oder im Kuvert eingelegt, daher nur eine beschränkte, verhältnismässig sehr geringe Menge Papier in diesen Vorrichtungen enthalten ist, EMI1.2 EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 des Handgriffes 8 die hereingefallene Münze samt ihrem Lager bogenförmig nach rückwärts schiebt und dadurch das Antriebsrad 6 in Bewegung und Funktion setzt. In seine Zähne greifen die des Zahnrades 13 ein, das durch seine Welle mit der Transportwalze 4 und mit der Sperrvorrichtung zwangsläufig verbunden ist. Die Zahnradübersetzung ist so gewählt, dass bei einer Drittelumdrehung des Antriebsrades 6 dem Klosettpapier durch die Transportwalze 4 ein entsprechend grosser Vorschub erteilt wird. An ihrer linken Seite trägt die Achse 5 die Nocke 12, Fig02, als einen Teil der Sperrvorrichtung, welche des weiteren aus der Sperrscheibe 14 besteht, die auf dem linken äusseren Wellenende der Transportwalze 4 festsitzt und eine Sperrnut aufweist, in welche die Sperrldinke 15 eingreift ; die Feder 17 besorgt das jeweilige Einschnappen der Sperrklinke 15 in die Sperrnut der Sperrscheibe M Die linksseitige Anordnung hat den Zweck, den Automaten nach jedesmaliger Benutzung zu sperren bzw. zu verhüten, dass das Papier unbefugt länger als dem Münzwert entspricht oder gar ununterbrochen herausgezogen werden kann, und den Automaten erst nach neuem Münzeinwurf und Betätigung des Handrades wieder freizugeben ; erst dann erscheint das Klosettpapier wieder vor dem Schlitz der Schutzkappe, u. zw. nur in stets gleicher Länge. Die Ausgabevorrichtung gemäss der Erfindung funktioniert bei technologischer Betrachtung wie folgt : Wird durch die Einwurföffnung 18, Fig. 2, eine Münze von bestimmten Massverhältnissen, z. B. ein Zweigroschenstüek, eingeführt, so fällt die Münze zwischen zwei Warzen 9,9, an die sie vorerst angelehnt bleibt. Wird nun das Handrad 8 gedreht, so legt der hiedurch in der gleichen Richtung bewegte Hebelarm 7 erst ein Stück Weges leer zurück, bevor sein Vorsprung 11 an die über die Peripherie des Antriebsrades 6 vorstehende Münze 10 stosst. Während des rechtsseitigen Leerganges zu Anfang der Bewegung des Hebelarmes 7 wird die auf der Achse 5 aufsitzende Nocke 12 gedreht. Sie drückt dadurch den Hebelarm 16 auf die Seite, wodurch die Sperrklinke 15 aus der Sperrnut der Sperrscheibe 14 gehoben wird. Dadurch ist die Transportwalze 4 freigegeben. Bei der Weiterdrehung des Handrades 8 nimmt der Vorsprung 11 des Hebelarmes 7 die zwischen den Warzen 9 nun geklemmte Münze 10 und mit ihr das Antriebsrad 6 mit. Dieses setzt die mit ihm durch das Zahnrad 13 zwangläufig verbundene Transportwalze 4 in Rotation, die wieder das zwischen ihr und der Walze aus elastischem Material 3 geklemmte Stoffstück nach vorwärts schiebt. Dieser Vorgang dauert so lange, bis der Hebelarm 7 durch den Anschlage EMI2.2 Lager zwischen zwei Warzen 9,9 und gleitet etwa in einer Rinne oder in einem Leitrohr in den Sammel- kasten 20. Diese Kasse hat einen schief gestellten Boden, damit die einfallenden Münzen gleichmässig verteilt werden und ist versperrbar eingerichtet. Während die Transportwalze 4 mit Triebwerk und Sperrvorrichtung in direkt zwangsläufiger Verbindung steht, ist dies bei der Stoffwalze 1 nicht der Fall, sondern sie dreht sich mit ihrer fixen Welle nur infolge des Abrollens des Stoffes, der von ihr durch die Klemmung des Stoffes zwischen den sich drehenden Transportwalzen abgezogen wird. Bei dem Umstande, dass sich der Durchmesser der Stoffwalze 1 durch das Abrollen des Stoffstreifens stets ändert und die Walzen mit verschiedenen Tourenzahlen laufen, ist die Erzielung von Stoffstreifen von stets gleicher Länge eben nur dadurch möglich, dass die Stoffwalze 1 mit den Transportwalzen 3,4 nicht durch das Triebwerk zwangläufig verbunden ist. Wenn der Hebelarm 7 seine Drehung vollendet hat, schnappt die Sperrldinke 15 durch den Zug der Feder 17 wieder in die Sperrnut der Sperrscheibe 14 ein, wodurch alle Walzen sofort zum Stillstand kommen und der Automat bis zum nächsten Geldeinwurf gesperrt bleibt. Dadurch wie durch die Unzulänglichkeit zum Stoffstreifen von aussen her wird ein etwa willkürliches Herausziehen desselben verhindert. Der Hebelarm 7 wirkt somit sowohl als Auslöse-wie auch als Sperrhebelarm. Der die Ausgabe des Stoffstreifens vermittelnde Schlitz in der Schutzkappe hat in seinem Unterteil eine entsprechend scharfe oder gezahnte Kante, über welche z. B. das heraustretende Papier auch ohne Perforierung glatt abgerissen werden kann. Je nach Bedarf können auch zwei oder mehrere über-oder nebeneinander gelagerte Stoffwalzen mit der entsprechenden Anzahl von Transportwalzen angebracht, gesperrt und wieder freigegeben werden. Alle diesbezüglichen mit bekannten Hilfsmitteln durchgeführten Vervollständigungen oder Abänderungen an Walzenanlage, Triebwerk und Sperrvorrichtung werden das Wesen der vorliegenden Erfindung nicht zu ändern vermögen. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : l. Durch Münzeinwurf auszulosende Ausgabevorriehtung, dadurchgekennzeichnet, dass die passende Münze in ein Münzenlager eines Triebwerkszahnrades fällt, worauf vorerst durch Drehung einer vom Getriebe weg durch das feste Gestell der Vorrichtung durchgehenden Achse die Sperrvorrichtung, zweckmässig eine Sperrldinke, zwangläufig ausgelöst wird, sodann die Münze nach Beendigung des rechtsseitigen Leerganges bei ihrer während der Weiterdrehung eines mit einem Handgriff verbundenen Hebelarmes erfolgenden Fortbewegung das Triebwerk und hiedurch eine mit diesem zwangläufig verbundene Transportwalze, und diese durch Klemmung eine zweite Transportwalze so lange mitbewegt, bis die Münze aus dem Münzenlager frei herabfällt,wobei der begrenzt bewegliche Hebelarm durch Bewegung und Stillstand nur ein teilweise zwangsläufiges Zusammenspiel von Triebwerk, Walzenund Sperrvorrichtung <Desc/Clms Page number 3> einleitet und beendet, insofern, als nur eine der Transportwalzen mit. Triebwerk und Sperrvorrichtung direkt in zwangsläufiger Verbindung steht, während die Walze, über die der Stoff zur Rolle gewickelt ist, mit den Transportwalzen nicht zwangsläufig verbunden ist, sondern sich nur durch Abrollen des sich zwischen den drehenden Transportwalzen klemmenden und ich vorschiebenden Stoffes, und nur bis zur Wiedersperre, die sofort nach dem freien Münzfall eintritt, dreht, wodurch die Abwicklung und Ausgabe des Stoffes in stets gleicher Länge wie auch die wiederfolgende Sperrung gesichert ist.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eingebrachte Münze (10) zwischen zwei auf der Unterseite eines Antriebsrades (6) festsitzende und nur die Münze von ganz bestimmten Massverhältnissen festhaltende Warzen (9, 9) fällt, welches Antriebsrad (6) ein Bestandteil eines Triebwerkes ist, dessen mit Vorsprung (11) versehener Hebelarm (7) durch Drehung einer Kurbel oder eines Handrades (8) die über die Peripherie des Antriebsrades (6) vorstehende Münze und damit auch das Antriebsrad selbst bis zu einem Anschlag (19) führt, in dessen Höhe die Münze aus ihrem bisherigen Lager in eine Sammelkasse (20) mit schiefgestelltem Boden fällt,während eine Münze, die den Massverhältnissen im Lager des Triebwerkes nicht entspricht, wenn einbringbar, im Triebwerk gleich herabfällt, ohne die beabsichtigte Wirkung auszulösen.3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebelarm (7) anfangs eine hinsichtlich des Triebwerkes leergängige Bewegung ausführt, doch hinsichtlich der Sperr- vorrichtung dieaufderdurchgehendenAchse (5) aufsitzende Noeke (,2) dreht, wodurch der Hebelarm (16) auf die Seite gedrückt und die Sperrklinke (15) aus der Sperrnut der Sperrscheibe (14) gehoben wird, was die Freigabe der Transportwalze (4) zur Folge hat, die zwangsläufig durch die Bewegung des Antriebsrades (6) vermittels des Zahnrades (13) in Rotation versetzt wird und hiedurch den auf der Walze (2) aufgerollten und sodann zwischen einer Transportwalze (4)und einer Walze aus elastischem Material geklemmten Stoffstreifen durch einen mit scharfer oder gezahnter Kante versehenen Schlitz in der Schutzkappe der Vorrichtung vorschiebt.4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass nach jeder Vollendung der Bewegung des Antriebsrades (6) beim Anschlag (19) die Sperrklinke (15) durch den durch Drehung der Nocke (12) freigegebenen Zug einer Feder (17) wieder in die Sperrnut der Sperrscheibe (14) einschnappt, wodurch alle Walzen zum Stillstand kommen, stets nur Stoffstreifen von genau gleichen Massen entnommen werden können und das Vorschieben des Stoffstreifens bis zum nächsten Geldeinwurf gesperrt wird.5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzenanlage je nach Bedarf auch aus zwei oder mehreren, über-oder nebengelagerten Walzen mit aufgerollten Stoff. streifen und der ihrer Anzahl entsprechenden Anzahl von Transportwalzen besteht und von einer Stoffwalze zwei oder mehrere übereinander liegende Stoffstreifen abgerollt und freigegeben werden.
Applications Claiming Priority (1)
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- 1926-04-26 AT AT106312D patent/AT106312B/de active
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