DE303673C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D90/00—Component parts, details or accessories for large containers
- B65D90/54—Gates or closures
- B65D90/58—Gates or closures having closure members sliding in the plane of the opening
- B65D90/587—Gates or closures having closure members sliding in the plane of the opening having a linear motion
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 303673 KLASSE 81 e. GRUPPE
Druckluftsteuerung für Bunkerverschlüsse. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Februar 1917 ab.
Es ist bereits vorgeschlagen, Bunkerverschlüsse mit Druckluft zu steuern. Der Verschluß
wurde unmittelbar durch Seilzug oder durch eine sonstige Kupplung mit einem in einem Zylinder arbeitenden Kolben verbunden,
der durch Einlassen von Druckluft in den Zylinder, mit Hilfe eines Schiebers oder auf
sonstige Weise in dem einen oder anderen Sinne den Verschluß steuerte.
Diesen Steuerungen haftete der Nachteil an, daß die Stellung der Verschlußklappe nicht zu
regeln war. Sie konnte wohl vollständig geöffnet oder vollständig geschlossen, nicht aber in ■
eine Zwischeristellung genau eingestellt werden. Diesen Nachteil beseitigt die Erfindung. Sie
besteht darin, die Steuerung mit einer Rückführung nach der bei Servomotoren, Schiffsrudermaschinen
usw. gebräuchlichen Art zu versehen, die die Bunkerklappe, nachdem ihr durch Verstellung des auf den Druckluftkolben
wirkenden Steuerorgans ein Antrieb in der einen oder in der anderen Richtung erteilt
worden ist, wieder zum Stillstand bringt, nachdem sie einen gewissen Weg durchlaufen hat.
Die Einrichtung kann so getroffen werden, daß die Stellung des Steuerorgans ein getreues
Abbild derjenigen der Bunkerklappe bietet, so daß ohne weiteres zu erkennen ist, wie weit
diese jeweilig geöffnet oder geschlossen ist.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung schematisch dargestellt.
Die Verschlußklappe ι des Bunkers 2, die bei dem Ausführungsbeispiel als Schieber ausgebildet
ist, die aber auch die Form einer um eine Achse schwingbaren Klappe haben kann,
ist durch eine Kolbenstange 3 mit dem Kolben 4 eines Zylinders 5 verbunden. Diesem
kann durch Rohrleitungen 6 und 7 entweder an dem einen oder an dem anderen Ende die
Druckluft zugeführt werden, die aus irgend einem Behälter durch die Speiseleitung 8 in
einen. Steuerzylinder 9 gelangt. Die Verteilung erfolgt mittels eines Schiebers 10 dieses Steuerzylinders,
der von einer Schieberstange 11 aus eingestellt wird.
Nach der Erfindung steht die den Schieber 10 bewegende Stange 11 unter der Wirkung eines
Rückführungsgetriebes. Sie ist mittels des Gelenkes 12 mit einem Gelenkhebel 13 verbunden,
der seinerseits mittels derGelenke i4und 15
von den Lenkstangen 16 und 17 getragen wird. Die Gelenkstange 16 greift mit dem Gelenk 18
an einen Winkelhebel 19, 20 an, der um den Festpunkt 21 drehbar ist und dessen Arm 20
mit Hilfe der Gabel 27 einen Zapfen 22 der Kolbenstange 3 umgreift. Die Gelenkstange 17
ist mittels des Gelenkes 23 mit dem Steuerhebel 24 verbunden, der um den Festpunkt 25
drehbar ist und über einem Bogen 26 verstellt werden kann.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Wird der Steuerhebel 24 aus der in der Zeichnung dargestellten Mittellage nach der einen oder anderen Richtung um eine gewisse Strecke auf dem Bogen 26 verschoben, so wird dem Gelenkhebel 13 eine Schwingung nach oben oder nach unten um das zunächst als Festpunkt wirkende Gelenk 14 erteilt. Daraus ergibt sich eine entsprechende Verstellung des Schiebers 10 nach oben oder nach unten. Die durch die Speiseleitung 8 eintretende Druckluft gelangt vor oder hinter
Wird der Steuerhebel 24 aus der in der Zeichnung dargestellten Mittellage nach der einen oder anderen Richtung um eine gewisse Strecke auf dem Bogen 26 verschoben, so wird dem Gelenkhebel 13 eine Schwingung nach oben oder nach unten um das zunächst als Festpunkt wirkende Gelenk 14 erteilt. Daraus ergibt sich eine entsprechende Verstellung des Schiebers 10 nach oben oder nach unten. Die durch die Speiseleitung 8 eintretende Druckluft gelangt vor oder hinter
den Kolben 4, während die auf der entgegengesetzten Kolbenseite im Zylinder 5 enthaltene
Druckluft durch die entsprechende Rohrleitung austreten kann. Infolgedessen wird der KoI-ben
4 nach der einen oder nach der anderen Richtung verschoben und damit die Klappe 1
entweder weiter geöffnet oder weiter geschlossen. Sobald aber die Bewegung des Kolbens 4 begonnen
hat, wird durch den von der Gabel 27
ίο umfaßten Zapfen 22 der Kolbenstange 3 der
Winkelhebel 20, 19 verstellt. Daraus ergibt sich eine neue Schwenkung des Gelenkhebels 13,
bei der nun nicht mehr das Gelenk 14, sondern das zweite Gelenk 15 als Festpunkt wirkt.
Durch diese Schwenkung wird aber der Schieber 10 wiederum verstellt, und zwar in entgegengesetztem
Sinne und um die gleiche Strecke wie vorher, so daß die Rohrleitungen 6, 7 wieder abgeschlossen werden und der Kolben 4
zum Stillstand kommt.
Die beschriebene genaue Einstellung von Bunkerverschlüssen ist in zahlreichen Fällen
von großer Bedeutung. Bei stückigem Gut liegt das Bedürfnis vor, den Querschnitt der
Auslaßöffnung rasch und bequem zu ändern und den Schieber oder die Klappe ohne Stoß
und schädliche Beanspruchung zu bewegen. Die Hauptschwierigkeit liegt im Schließen, da
das mit großer Geschwindigkeit fließende stückige Schüttgut schnell zum Stillstand gebracht
werden muß, wenn man ein gleichmäßiges Beschicken der aus dem Bunker zu
beladenden Förderwagen erzielen will. Wenn die Schieber geöffnet werden, so kommt das
Gut erst allmählich ins Rutschen. Oft ist es notwendig, mit dem Schieber während des
öffnens erst eine Rüttelbewegung auszuführen, um den Ablauf des Schüttgutes langsam einzuleiten,
Würde die Klappe zu weit geöffnet werden, so würde das Gut in zu großer Menge stürzen und ein rechtzeitiges Schließen wäre
nicht mehr möglich. Die sichere Beherrschung der Schieberbewegung ist z. B. für die Hochofenbegichtung
eine dringende Notwendigkeit, weil die Behälter mit verschiedenen Erzsorten
in bestimmten Gewichtsverhältnissen gefüllt werden müssen, wobei auch das Erz in
möglichst gleichmäßigen Schichten verteilt werden soll.
Sind die Verhältnisse des Rückführungsgetriebes so gewählt, wie in der Zeichnung dargestellt,
liegt also das Gelenk 12 im Mittelpunkt des Gelenkhebels 13, sind die Lenkstangen
16 und 17 einander gleich, und ebenso die Hebelstangen 19 einerseits und 23, 25 anderseits
entsprechend gewählt, so steht die jeweilige Verschiebung der Klappe 1 in genauem
Verhältnis zu der Verstellung des Steuerhebels 24 auf dem Bogen 26. Diese Stellung bietet daher
ein genaues Abbild für die jeweilige Öffnurig
der Klappe.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Druckluftsteuerung für Bunkerverschlüsse, gekennzeichnet durch die Benutzung der unter anderem bei Servomotoren bekannten Steuerungsrückführung. *Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE303673C true DE303673C (de) |
Family
ID=557371
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT303673D Active DE303673C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE303673C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1211945B (de) * | 1955-04-29 | 1966-03-03 | New York Air Brake Co | Hydraulisches Steuersystem mit Steuerrueckfuehrung zum Steuern eines doppeltwirkenden Arbeitszylinders |
-
0
- DE DENDAT303673D patent/DE303673C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1211945B (de) * | 1955-04-29 | 1966-03-03 | New York Air Brake Co | Hydraulisches Steuersystem mit Steuerrueckfuehrung zum Steuern eines doppeltwirkenden Arbeitszylinders |
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