DE2425882C3 - Vorrichtung zum Abfüllen von schuttfahigem Füllgut - Google Patents
Vorrichtung zum Abfüllen von schuttfahigem FüllgutInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abfüllen von schüttfähigem Füllgut mit einem Fülltrichter, dessen
unterem Verschluß Halteglieder zugeordnet sind, die den Verschluß gegen eine Schließkraft in einer
geöffneten Stellung halten, mit einem unter dem Fülltrichter angeordneten Wiegebehälter und einer
hiermit verbundenen Waage, die bei Erreichen eines vorbestimmten Füllgutgewichtes im Wiegebehälter auf
ein Halteglied des Fülltrichterverschlusses einwirkt und mit einem im Wiegebehälter angeordneten Tastglied,
durch welches beim Erreichen einer bestimmten Füllguthöhe ebenfalls ein Halteglied des Fülltrichterverschlusses
betätigt wird.
Bei einer aus der DE-PS 3 09 440 bekannten Vorrichtung zum Abfüllen von schüttfähigem Füllgut
mit Hilfe eines Wiegebehälters befindet sich über dem
ίο Wiegebehälter ein verschließbarer Fülltrichter. Der
Fülltrichterverschluß besteht aus zwei unabhängig voneinander betätigbaren, segmentartigen schwenkbaren
Verschlußschiebern, von denen der äußere Schieber zur vollständigen Schließung des Fülltrichters dient,
während der innere Schieber dazu dient, kurz vor Erreichen des vorbestimmten Füllgewichtes im Wiegebehälter
den Zulaufstrom des Füllgutes einzuschränken. Dies ist erforderlich, weil die endgültige Abschließung
des Auslaufes am Fülltrichter durch das freie Abwärts-
2(i schwingen des den Wiegebehälter tragenden Waagebalkens
erfolgt und bei nicht vorher eingeschränktem Zulaufstrom zuviel Füllgut vom Augenblick der
beginnenden Abwärtsschwingbewegung des Waagebalkens bis zur vollständigen Abschließung des Auslaufes
ji am Fülltrichter in den Wiegebehälter nachströmen
würde, wodurch das Sollgewicht im Wiegebehälter überschriuen würde.
Die Betätigung des den Zulaufstrom einschränkenden Schiebers erfolgt bei der bekannten Vorrichtung über
«ι ein Halteglied, das seinen Steuerimpuls von einem im
Wiegebehälter angeordneten Flügel erhält, der seinerseits durch den sich bildenden Schüttkegel des Füllgutes
- betätigt wird. Dabei ist der Flügel derart im Wiegebehälter angeordnet, daß der Schüttkegel des
ι, Füllgutes den Flügel erst dann erreicht, wenn die
Füllstandshöhe ein solches Maß im Wiegebehälter erreicht hat, daß das eingeströmte Füllgut kurz vor
Erreichen des Sollgewichtes steht. Dann wird über das Halteglied der innere Schieber in seine den Zulaufstrom
in drosselnde Lage gebracht, wobei gleichzeitig der zuvor
gesperrte Waagebalken nach Erreichen des Sollgewichtes frei abwärts schwingen kann und über den äußeren
Schieber die vollständige Schließung des Fülltrichters veranlaßt. Diese bekannte Vorrichtung wird demnach
r> zur Vermeidung eines Übergewichtes im Wiegebehälter
über die Füllstandshöhe vorgesteuert. Dabei ist an sich die Füllstandshöhe selbst bzw. das Volumen gegenüber
dem Gewicht ohne große Bedeutung. In vielen Fällen jedoch ist es erforderlich, eine bestimmte Volumenmen-
Vi ge eines Materials in einer Verpackung unterzubringen,
selbst wenn dadurch das Materialgewicht geringfügig überschritten wird. Dies ist insbesondere dann erforderlich,
wenn es sich um flockiges Material, wie z. B. Corn Flakes, Puffreis oder anderes handelt. Bei derartigen
γ, Materialien korn,nt es zeitweilig vor, daß selbst bei
Einfüllung des erforderlichen Materialgewichtes das Volumen geringer als normal ist. Der Grund für die
Differenz des Volumens bei gleichem Materialgewicht von einer Packung zur anderen ist darin zu sehen, daß
.,(i sich aufgrund der Verarbeitung und Handhabung des
Materials dessen Dichte ändert, weil bei blockigem Material die Flocken brechen können und deshalb bei
gegebenem Gewicht ein geringeres Volumen einnehmen. Mit der bekannten Vorrichtung ist es jedoch weder
beabsichtigt noch möglich, das Volumen des in den Wiegebehälter einlaufenden Füllgutes über die vorbestimmte
Gewichtsabmessung hinausgehend einzustellen. Der vorliegenden Erfindung liegt von daher die
Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der vorgenannten Art dahingehend zu verbessern, daß mit dieser
hinsichtlich der in Folge unterschiedliche* Teilchengröße auch unterschiedlichen Dichte des Füllgutes bei
einem bestimmten Mindestgewicht des Füllgutes eine vorbestimmie Füllhöhe bzw. eine vorbestimmte Volumenmenge mit Sicherheit erzielt werden kann, unabhängig davon, daß dann ein größeres Füllgewicht
vorhanden ist.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zum Offenhalten des Fülltrichterverschlusses ein
Halteglied vorhanden ist, das einererseits von der Waage und andererseits von dem Tastglied derart
betätigbar ist, da'3 erst bei Erreichen eines bestimmten
Füllgutgewichtes und einer bestimmten Mindestfüllhöhe der Verschluß des Fülltrichters freigegeben und die
Füllgutzufuhr unterbrochen wird. Dadurch läßt sich ein Füllgut mit unterschiedlicher Teilchengröße, wie beispielsweise Nährmittel, bei vorbestimmtem Mindestgewicht in vorbestimmter Menge abfüllen. Da der
Verschluß ausschließlich nach Erreichen des Mindestfüllgewichtes und nach Erreichen einer vorbestimmten
Füllmenge freigegeben werden kann, sind die beiden Anforderungen an ein Mindestgewicht und eine
vorbestimmte Volumenmenge einwandfrei erfüllt. Falls nämlich die Teilchengröße kleiner als üblich ist, wird das
vorbestimmte Gewicht bereits erreicht, bevor das gewünschte Volumen erzielt wird. Wenn jedoch die
Teilchengröße größer als üblich ist, wird das gewünschte Volumen erreicht, bevor das Mindestgewicht
vorhanden ist. Im letzteren Fall wird noch so lange Füllgut in den Wiegebehälter einströmen, bis auch das
Minimalgewicht erreicht ist und erst dann wird das bereits durch das Tastglied freigegebene Halteglied am
Fülltrichterverschluß auch durch die Waage endgültig zur Betätigung des Fülltrichterverschlusses im Schließsinne freigegeben. Ein weiterer Vorteil ist durch die
Verwendung nur eines einzigen Haltegliedes mit nur einem Fülltrichterverschluß gegeben.
Damit sowohl eine unabhängige Anordnung des Verschlusses als auch eine von den verwendeten
Endgliedern unabhängige Wahl der Impulsgeber für die Verschlußbetätigung erzielt werden kann, ist nach
einem Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung der Verschluß durch eine Feder im Schließsinne kraftbelastet und sind dem Halteglied druckmittelbeaufschlagte
Motore zugeordnet, welche aus einer den Verschluß in der Offenstellung haltenden Steuerlage in eine den
Verschluß im Schließsinne freigebende Steuerlage umsteuerbar sind.
Um die Schließbewegung des Fülltrichtcrverschlusses unabhängig von der Schwerkraft zu machen, ist nach
einem weiteren Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung der Verschluß durch elastisch nachgiebige Rückstellelemente im den Ausfluß des Füllgutes in den Wiegebehälter verhindernden Schließsinn betätigbar.
Eine Entleerung des Wiegebehälters wird vorteilhaft erzielt, indem am Boden des Wiegebehälters eine
Klappe angeordnet ist, die in Übereinstimmung mit der Schließbewegung des Ver«vr. L'-.ses am Fülltrichter in
eine Offenstellung zum Entleeren des Wiegebehälters bringbar ist. Dadurch kann das portionierte Füllgut
ausschließlich in seiner im Wiegubehälter befindlichen
Menge einer Verpackungseinheit zugeleitet werden.
Es ist vorteilhaft, wenn die Motore als Kolben-Zylin der-Einheiten ausgebildet sind, wobei die Kolbenstange
des einen durch das Füllgewicht betätigbaren Motors mit dem Halteglied verbunden ist, während die
Kolbenstange des anderen, durch die Füllstandshöhe betätigbaren Motors als das Halteglied arretierendes
Sperrglied ausgebildet ist. Dabei sind die als Kolben-Zylinder-Einheiten ausgebildeten Motore vorzugsweise pneumatisch betrieben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend näher
erläutert Es zeigt
F i g. 1 die erfindungsgemäße Abfüllvorrichtung in
ι ο einer teilweise im Schnitt dargestellten Seitenansicht,
Fig.2 die Abfüllvorrichtung in einer Vorderansicht
auf deren in F i g. 1 linke Seite gesehen.
Fig.3 eine Rückansicht der Abfüllvorrichtung auf
deren in F i g. 1 rechte Seite gesehen,
η rig.4 ein Schaltbild der Abfüllvorrichtung mit
fotoelektrischen, einen Lichtgeber und eine Empfängerzelle umfassenden Abtasi mitteln, zwischen die ein
Reflektor geschaltet ist,
Fig.5 ein Schaltbild der Abfüllvorrichtung mit
jo fotoelektrischen, einen Lichtgeber und einen Reflektor
umfassenden Abtastmitteln, die einander gegenüberliegend angeordnet sind.
Die Abbildungen zeigen einen Fülltrichter 10, eine Aufgabevorrichtung 12 über dem Fülltrichter, um dem
2") Fülltrichter Material zuzuführen, einen Wiegetrichter
14, der sich auf dem Wiegeelement 16 einer Wiegemaschine 18 unter der Aufgabevorrichtung abstützt und
Material vom Fülltrichter aufnimmt, und eine Abgabeleitung 20 unter dem Wiegetrichter, welche das
«ι abgelegte Material in einen Karton C darunter abgibt;
alle Teile stützen sich an einem Rahmen 8 ab, der hier nur teilweise gezeigt ist.
Der Fülltrichter 10 weist rechtwinklig angeordnete senkrechte und horizontale Abschnitte 22 und 24 auf, die
r> an ihren Schnittpunkten miteinander in Verbindung und
an ihren Enden offen sind. Eine flache Abdeckung 26, welche diagonal an der Außenseite der sich schneidenden
Abschnitte angeordnet ist, ist normalerweise geschlossen, ermöglicht aber einen Zugang zum
4(i Inneren, falls erforderlich. Die Aufgabevorrichtung 12
hat die Form einer Rinne, die von Winkelgliedern 28 und 30 auf dem Rahmen getragen wird, wobei ein Ende 32
im offenen Ende des horizontalen Abschnitts 24 des Fülltrichters angeordnet und das andere Ende 34 mit
4"> dem unteren Ende eines senkrechten Zuführungsrohres
36 in Verbindung ist. Der Winkel 30 enthält einen Vibrator 37, der den Materialstrom durch die Rinne der
Aufgabevorrichtung in den Fülltrichter 10 einleitet. Es ist ein Verschluß 38 vorgesehen, welcher das offene
ίο untere Ende des senkrechten Abschnitts 22 schließt und
aus einer die Öffnung abdeckenden Stellung in eine zurückgezogene Stellung und umgekehrt durch ein Paar
in Abstand angeordneter Arme 40-40 beweglich gelagert ist, an denen der Verschluß beispielsweise
v> durch Bolzen befestigt ist. Die Arne ΊΟ-40 sind auf einer
horizontal angeordneten Welle 42 schwenkbar gelagert, und eine Feder 44, die an einem Ende mit einem der
Arme und an ihrem anderen Ende mit dem Abschnitt 22 des Fülltrichters verbunden ist, drückt den Verschluß im
(,ο Uhrzeigersinn, wie in Fig. 1 gezeigt ist, in eine
Schließstellung. Die Arme sind durch einen Steg 41 miteinander verbunden, und ein Hebel 43 ist an der
Welle 42 zwischen den Armen befestigt, wobei ein Ende 45 so angeordnet ist, daß es durch Bewegung in Eingriff
h'i mit dem Steg die Arme im Gegenuhrzeigersinn auf der
Welle 42 verschwenkt. Es ist zu beachten, daß der Verschluß bogenförmig ausgebildet ist und um eine
Achse schwenkt, welche oberhalb der Oberseite des
Fülltrichters über dem offenen unteren Ende zwischen den Seitenwänden und in Eingriff mit den unteren
Kanten der Vorder- und Rückwand gelagert ist.
Ein Arm 46 (F i g. 3) ist an einem Ende an der Welle 42 und am entgegengesetzten Ende an einem Ende einer ■">
Stange 48 befestigt. Das entgegengesetzte Ende der Stange 48 ist an einem Ende 50 eines Armes 52 eines
Winkelhebels 54 schwenkbar gelagert.
Der andere Arm 56 des Winkelhebels 54 weist an seinem vorderen Ende eine Rolle 58 auf. Die Rolle 58
wird von dem Arm 56 gegen einen Nocken 60 gehalten, der an einer Nockenwelle 62 befestigt ist. Der Nocken
weist einen Vorsprung 64 auf, der durch Eingriff mit der Rolle 58 den Winkelhebe! 54 im Uhrzeigersinn dreht
und durch diese Drehung die Stange 48 nach unten zieht, ι r>
so daß der Hebel 43 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt wird. Durch die Gegenuhrzeigerbewegung
des Hebels 43 werden die Arme 40-40 entsprechend verschwenkt und der Verschluß wird vom unteren Ende
des Fülltrichters weggezogen. Ein Verriegelungshaken 2« 66 ist auf dem Steg 41 zwischen den Armen 40-40
angebracht und dient dazu, den Verschluß in Offenstellung während der Füllung des Wiegetrichters mit der
erforderlichen Materialmenge zu halten. Nach der Verriegelung zieht der Nocken den Hebel 43 zurück. 2r>
Der Wiegetrichter 14 hat rechtwinkligen Querschnitt und ist etwas größer als das untere Ende des
Fülltrichters und nahe genug am unteren Ende angeordnet, so daß kein Material seitlich entweichen
kann, während es in das obere Ende des Wiegetrichters in
fällt. Das Wiegeelement 16, an welchem der Wiegetrichter 14 befestigt ist, bildet Teil des Wiegemechanismus 68
einer pneumatischen Wiegemaschine. Diese Wiegemaschine weist eine Düse 70 (Fig. 1) auf, welche neben
einem Kappenglied 72 abgestützt ist, welches von einem Arm 74 des Wiegeelementes 16 getragen wird. Durch
Bewegung des Armes 74 nach unten wird die Kappe 72 in die Nähe der Düse 70 bewegt und dadurch ein Ventil
V betätigt, welches den Druckluftstrom durch einen Leiter 76 zu einem Druckmittelmotor M I absperrt, der
an einer Winkelplatte 78 angebracht ist, welche ihrerseits am Gehäuse 80 der Wiegemaschine befestigt
ist. Eine Spindelwelle 82 (Fig. 3) ist drehbar in einem Lagerblock 84 gelagert, der an der Winkelplatte 78
befestigt ist, mit einem Ende von dieser nach innen (nach rechts) absteht und mit dem anderen Ende von dieser
nach außen (nach links) absteht. Am inneren Ende der Spindelwelle ist ein Arm 86 angebracht, der radial von
dieser verläuft. Am vorderen Ende des Armes 86 befindet sich eine Rolle 88 (Fig.!), die mit dem so
Verriegelungshaken 66 in Eingriff gelangen kann. Am äußeren Ende der Spindelwelle 82 befindet sich ein Arm
90, der von der Welle radial und nach unten in Gegenüberstellung zum Motor M1 verläuft. Ein an der
Spindelwelle befestigter und von einer Feder 96 mit einem einstellbaren Anschlag 84 in Eingriff gehaltener
Begrenzungsarm 92 begrenzt die Drehung der Spindelwelle im Uhrzeigersinn. Der Motor M1 weist einen
Kolben 97 auf, der durch diesen von dem Ventil V zugeführte Druckluft in einer ausgezogenen Stellung «)
gehalten wird. Dabei ist dann der Kolben 97 mit dem Arm 90 in Eingriff, wobei der letztere nachgiebig am
Kolben von einer Feder 100 gehalten wird, Solange der Kolben 97 in der ausgezogenen Stellung gehalten wird,
hält er die Rolle 88 mit dem Riegel 66 in Eingriff und f>5 folglich den Verschluß in seiner Offenstellung. Wenn das
Wiegeelement 16 durch das Vorhandensein eines vorgegebenen Materialgewichtes im Wiegetrichter
herabgedrückt wird, bewirkt es eine Betätigung des Ventils V, wie vorstehend erwähnt, um den Strom von
Druckluft zum Motor M 1 zu unterbrechen, worauf der Kolben 97 eine Bewegung des Armes 90 im Gegenuhrzeigersinn
durch die Feder 100 zuläßt und somit den Verriegelungshaken 66 löst. Die Feder 44 bewegt dann
den Verschluß in seine Schließstellung.
Wie vorstehend bereits erwähnt, kann die Dichte der Stoffe, welche zwecks Abfüllen in Kartons zum Verkauf
abgewogen werden, von Füllung zu Füllung so weit variieren, daß ein erheblicher Unterschied im Volumen
auftritt, und der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diesen Zustand dadurch zu beheben, daß das
Materia! dem Wiegebehälter weiter zugeführt wird, nachdem eine der speziellen Menge gewichtsmäßig
entsprechende Menge abgefüllt worden ist. bis das Materialvolumen im Wiegebehälter eine vorgegebene
annehmbare Höhe erreicht. Um dies zu erzielen, ist auf der Winkelplatte 78 unter dem Motor M1 ein zweiter
Motor M 2 angebracht, der mit einem Kolben 102 versehen ist, der innen in eine zurückgezogene Stellung
federbelastet ist Der Motor M 2 ist luftbetrieben, um den Kolben 102 auszuziehen. Der Betrieb des Motors
M2 wird durch photoelektrische Mittel bewirkt, welche
eine Zelle 104 und eine Lampe 106 nach Art eines Reflektors oder nach Art direkter photoelektrischer
Mittel aufweisen. In Fig.4 sind die Teile 104, 106 auf
einer Seite neben einem Fenster 105 angeordnet, und das Lichtbündel von der Lampe 106 verläuft durch das
Fenster quer über den Trichter auf einer Linie X-X, welche der absolut minimalen annehmbaren Materialhöhe
im Trichter entspricht, zu einem Reflektor 107 und wird quer über den Trichter durch das Fenster
zurückreflektiert auf die Zelle 104. In F i g. 5 ist die Zelle
104 auf einer Seite neben einem Fenster 109 und die Lampe 106 ist auf der entgegengesetzten Seite neben
einem Fenster 111 angebracht, so daß das Lichtbündel
von der Lampe auf einer Linie X-X, welche der absolut minimalen annehmbaren Materialhöhe im Trichter
entspricht, quer durch den Trichter zur Zelle verläuft. Die photoelektrischen Mittel sind in einem Schaltkreis
108 (F i g. 4 und 5) angeordnet, der seinerseits die Zufuhr von Luft zum Motor Ml durch ein magnetbetriebenes
Ventil V2 steuert. Die beiden Motoren M\ und M 2
halten also gemeinsam durch Eingriff mit dem Arm 90 die Rolle 88 mit dem Verriegelungshaken 66 in Eingriff.
Wenn das richtige Materialgewicht im Wiegetrichter abgelegt worden ist, wird, wie oben erwähnt, der dem
Motor M1 zugeführte Druck unterbrochen, so daß der
Kolben 97 den Arm nicht mehr in der Verriegelungsstellung hält Wenn jedoch das Volumen kleiner als das
annehmbare Volumen ist, bleibt der Kolben 102 in der ausgezogenen Stellung in Eingriff mit dem Arm 90, der
ihn in seiner ausgezogenen Stellung hält, so daß der Verschluß offen bleibt. Wenn das annehmbare Volumen
erreicht ist, wird dem Motor M 2 zugeführter Druck unterbrochen, und der Kolben 102 bleibt zurückgezogen
und ermöglicht dem Arm ein Verschwenken im Gegenuhrzeigersinn, um den Verschluß zu lösen.
Der Wiegetrichter 14 i, η seinem unteren Ende von
einer Klappe 104.i verschlossen, welche sich bei 106.1
abstützt und von einer Feder 108.1 in einer Schließstellung gehalten wird. Die Klappe weist in Abstand
angeordnete parallele Seitenwände 110.1-110-1 auf, welche auf entgegengesetzten Seiten des Wiegetrichters
nach oben verlaufen, und eine dieser Wände weist einen Ansatz 112 auf, durch welchen die Klappe nach
unten vom unteren Ende des Wiegetrichters ver-
schwenkt werden kann, um den Inhalt des Wiegetrichters in den Abgabeleiter 20 zu entleeren. Niederdrücken
des Ansatzes 112 wird durch eine Rolle 114 an einem Ende eines Armes 116 bewirkt, dessen anderes Ende an
einer Welle 118 befestigt ist. Auf der Welle 118 ist ein gabelförmiger Arm 120 angebracht, der durch ein
Gelenk 122 mit einem Arm 124 verbunden ist, der an seinem vorderen Ende eine Rolle 126 aufweist, welche
an einem mit der Nockenwelle 62 festen Nocken 128 eingreift. Der Nocken 128 weist einen Vorsprung 130
auf der durch Eingriff mit der Rolle 126 den gabelförmigen Arm 120 im Uhrzeigersinn verschwenkt,
wodurch wiederum der Arm 116 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, um den Ansatz 112 niederzudrücken.
Der Abgabeleiter 20 füllt das Material direkt in das obere Ende des Kartons Cab, der in aufrechter Stellung
unter dem unteren Ende des Abgabetrichters zwischen Führungsschienen 132-132 derart gelagert ist, daß
aufeinanderfolgende Kartons in eine Stellung unter dem Abgabetrichter zur Aufnahme einer Materialfüllung,
beispielsweise mittels eines Förderers 134 bewegt werden können.
Der photoelektrische Kreis, durch welchen das Luftventil V 2 zur Zufuhr von Luft zum Motor M 2
betälgt wird, weist, wie schaltbildlich in Fig.4 und 5
dargestellt ist, ein Relais R 1 auf, das erregt wird, wenn das Licht ununterbrochen zwischen den Teilen 104,106
der photoelektrischen Mittel wandert, und entregt wird, wenn das Licht durch das Vorhandensein von Material
zwischen den Teilen 104, 106 behindert wird; eine Magnetspule 5, welche das Ventil V2 betätigt; und
Kontakte c, die in Reihe mit dieser liegen. Durch die Erregung der Magnetspule wird das Ventil V2 zur
Zufuhr von Druck zum Motor M 2 betätigt.
Das so beschriebene Gerät ist für einen zyklischen Betrieb ausgebildet, um ihm zugeführle Behälter
nacheinander zu füllen, wobei der Betrieb bei geöffnetem Verschluß 38 nach Rückkehr des Wiegemechanismus
in seine nicht-ausgeglichene Stellung eingeleitet wird, nachdem der Inhalt des Wiegetrichters in den
Karton entleert ist. Das Material wird weiter dem Wiegetrichter zugeführt, bis das Wiegeelement vom
richtigen Materialgewicht herabgedrückt wird und noch weiter, wenn das Gewicht nicht dem erforderlichen
Volumen entspricht, bis das erforderliche Volumen vorhanden ist, woraufhin der Verschluß geschlossen
wird und die Klappe sich öffnet. Durch das öffnen der Klappe wird der Mechanismus vom Gewicht entlastet,
so daß er in seinen nicht-ausgeglichenen Zustand zurückkehrt. Die Nockenwelle 62 wird von einem
geeigneten Motor und einer Kupplung angetrieben, die schematisch bei MK dargestellt sind, und der Wiegevorgang
wird durch Drehung der Nockenwelle in eine Stellung eingeleitet, in welcher der Vorsprung 64 mit
dem Nocken 56 des Winkelhebels 54 in Eingriff gebracht wird, der über die Stange 48 den Verschluß 38
in eine Offenstellung bewegt, in welcher er verriegelt ist.
Der Füllzyklus geht weiter mit der Zufuhr von Material zum Wiegetrichter, und wenn sowohl Gewichts- und
Volumenerfordernisse erfüllt sind, wird der Verschluß geschlossen und durch weitere Drehung der Nockenwelle
wird der Vorsprung 130 mit dem Arm 124 in Eingriff gebracht, wobei dieser im Uhrzeigersinn
verschwenkt wird, um seinerseits die Klappe herabzudrücken.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Abfüllen von schüttfähigem Füllgut mit einem Fülltrichter, dessen unterem
Verschluß Halteglieder zugeordnet sind, die den Verschluß gegen eine Schließkraft in einer geöffneten
Stellung halten, mit einem unter dem Fülltrichter angeordneten Wiegebehälter und einer hiermit
verbundenen Waage, die bei Erreichen eines vorbestimmten Füllgutgewichtes im Wiegebehälter
auf ein Halteglied des Fülltrichterverschlusses einwirkt und mit einem im Wiegebehälter angeordneten
Tastglied, durch welches beim Erreichen einer bestimmten Füllguthöhe ebenfalls ein Halteglied des
Fülltrichterverschlusses betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum Offenhalten des
Fnlltrichterverschlusses (38) ein Halteglied (86, 88, 90) vorhanden ist, das einerseits von der Waage (17)
und andererseits von dem Tastglied (!04,106) derart
betätigbar ist, daß erst bei Erreichen eines bestimmten Füllgutgewichtes und einer bestimmten
Mindestfüllhöhe der Verschluß (38) des Fülltrichters (10) freigegeben und die Füllgutzufuhr unterbrochen
wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (38) durch eine Feder
(44) im Schließsinne kraftbelastet ist und dem Halteglied (86,90) druckmittelbeaufschlagte Motore
(MX, M2) zugeordnet sind, welche aus einer den
Verschluß (38) in der Offenstellung haltenden Steuerlage in eine den Verschluß (38) im Schließsinne
freigebende Steuerlage umsteuerbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (38) durch elastisch
nachgiebige Rückstellelemente in den Ausfluß des Füllgutes in den Wiegebehälter (14) verhindernden
Schließsinne betätigbar ist.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß am Boden des Wiegebehälters (14) eine Klappe (104.1) angeordnet ist, die in Übereinstimmung
mit der Schließbewegung des Verschlusses (38) am Fülltrichter (10) in eine Offenstellung zum
Entleeren des Wiegebehälters (14) bringbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Motore (M 1, Ml) als Kolben-Zylinder-Einheiten
ausgebildet sind, wobei die Kolbenstange (97) des einen durch das Füllgewicht betätigbaren Motors (Mi) mit dem Halteglied (90)
verbunden ist, während die Kolbenstange (102) des anderen, durch die Füllstandshöhe betätigbaren
Motors (M 2) als das Halteglied arretierendes Sperrglied ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die als Kolben-Zylinder-Einheiten
ausgebildeten Motore (MX, M2) pneumatisch
betrieben sind.
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| US12269631B2 (en) * | 2022-08-05 | 2025-04-08 | Clear IP Corporation | Concentrate filling system |
-
1974
- 1974-05-28 DE DE19742425882 patent/DE2425882C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2425882A1 (de) | 1975-12-18 |
| DE2425882B2 (de) | 1980-02-21 |
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