DE2425882B2 - Vorrichtung zum Abfüllen von schüttfähigem Füllgut - Google Patents
Vorrichtung zum Abfüllen von schüttfähigem FüllgutInfo
- Publication number
- DE2425882B2 DE2425882B2 DE19742425882 DE2425882A DE2425882B2 DE 2425882 B2 DE2425882 B2 DE 2425882B2 DE 19742425882 DE19742425882 DE 19742425882 DE 2425882 A DE2425882 A DE 2425882A DE 2425882 B2 DE2425882 B2 DE 2425882B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- closure
- filling
- hopper
- weighing container
- holding member
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000005303 weighing Methods 0.000 claims description 50
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 38
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 4
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 2
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 2
- 240000007594 Oryza sativa Species 0.000 description 1
- 235000007164 Oryza sativa Nutrition 0.000 description 1
- 244000046127 Sorghum vulgare var. technicum Species 0.000 description 1
- 238000004891 communication Methods 0.000 description 1
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 235000015097 nutrients Nutrition 0.000 description 1
- 238000004806 packaging method and process Methods 0.000 description 1
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 description 1
- 235000009566 rice Nutrition 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B1/00—Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
- B65B1/30—Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled
- B65B1/32—Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled by weighing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Quality & Reliability (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abfüllen von schulfähigem Füllgut mit einem Fülltrichter, dessen
unterem Verschluß Halteglieder zugeordnet sind, die den Verschluß gegen eine Schließkraft in einer
geöffneten Stellung halten, mit einem unter dem Fülltrichter angeordneten Wiegebehälter und einer
hiermit verbundenen Waage, die bei Erreichen eines vorbestimmten Füllgutgewichtes im Wiegebehälter auf
ein Halteglied des Fülltrichterverschlusses einwirkt und mit einem im Wiegebehälter angeordneten Tastglied,
durch welches beim Erreichen einer bestimmten Füllguthöhe ebenfalls ein Halteglied des Fülltrichterverschiusses
betätigt wird.
Bei einer aus der DE-PS 3 09 440 bekannten Vorrichtung zum Abfüllen von schüttfähigem Füllgut
mit Hilfe eines Wiegebehälters befindet sich über dem Wiegebehälter ein verschließbarer Fülltrichter. Der
Fülltrichterverschluß besteht aus zwei unabhängig voneinander betätigbaren, segmentartigen schwenkbaren
Verschlußschiebern, von denen der äußere Schieber zur vollständigen Schließung des Fülltrichters dient,
während der innere Schieber dazu dient, kurz vor Erreichen des vorbestimmten Füllgewichtes im Wiegebehälter
den Zulaufstrom des Füllgutes einzuschränken. Dies ist erforderlich, weil die endgültige Abschließung
des Auslaufes am Fülltrichter durch das freie Abwärtsschwingen des den Wiegebehälter tragenden Waagebalkens
erfolgt und bei nicht vorher eingeschränktem Zulaufstrom zuviel Füllgut vom Augenblick der
beginnenden Abwärtsschwingbewegung des Waagebal-, kens bis zur vollständigen Abschließung des Auslaufes
am Fülltrichter in den Wiegebehälter nachströmen würde, wodurch das Sollgewicht im Wiegebehälter
überschritten würde.
Die Betätigung des den Zulaufstrom einschränkenden Schiebers erfolgt bei der bekannten Vorrichtung über
ein Halteglied, das seinen Steuerimpuls von einem im Wiegebehälter angeordneten Flügel erhält, der seinerseits
durch den sich bildenden Schüttkegel des Füllgutes betätigt wird. Dabei ist der Flügel derart im
Wiegebehälter angeordnet, daß der Schüttkegel des Füllgutes den Flügel erst dann erreicht, wenn die
Füllstandshöhe ein solches Maß im Wiegebehälter erreicht hat, daß das eingeströmte Füllgut kurz vor
Erreichen des Sollgewichtes steht. Dann wird über das Halteglied der innere Schieber in seine den Zulaufstrom
drosselnde Lage gebracht, wobei gleichzeitig der zuvor gesperrte Waagebalken nach Erreichen des Sollgewichtes
frei abwärts schwingen kann und über den äußeren Schieber die vollständige Schließung des Fülltrichters
veranlaßt. Diese bekannte Vorrichtung wird demnach
zur Vermeidung eines Übergewichtes im Wiegebehälter über die Füllstandshöhe vorgesteuert. Dabei ist an sich
die Füllstandshöhe selbst bzw. das Volumen gegenüber dem Gewicht ohne große Bedeutung, in vielen Fällen
jedoch ist es erforderlich, eine bestimmte Volumenmenge eines Materials in einer Verpackung unterzubringen,
selbst wenn dadurch das Materialgewicht geringfügig überschritten wird. Dies ist insbesondere dann erforderlich,
wenn es sich um flockiges Material, wie z. B. Corn Flakes, Puffreis oder anderes handelt. Bei derartigen
Materialien kommt es zeitweilig vor, daß selbst bei Einfüllung des erfciderlichen Materialgewichtes das
Volumen geringer als normal ist. Der Grund für die Differenz des Volumens bei gleichem Materialgewicht
von einer Packung zur anderen ist darin zu sehen, daß sich aufgrund der Verarbeitung und Handhabung des
Materials dessen Dichte ändert, weil bei 'ulockigem Material die Flocken brechen können und deshalb bei
gegebenem Gewicht ein geringeres Volumen einnehmen. Mit der bekannten Vorrichtung ist es jedoch weder
beabsichtigt noch möglich, das Volumen des in den Wiegebehälter einlaufenden Füllgutes über die vorbestimmte
Gewichtsabmessung hinausgehend einzustellen. Der vorliegenden Erfindung liegt von daher die
Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der vorgenannten Art dahingehend zu verbessern, daß mit dieser
hinsichtlich der in Folge unterschiedlicher Teilchengröße auch unterschiedlichen Dichte des Füllgutes bei
einem bestimmten Mindestgewicht des Füllgutes eine vorbestimmte Füllhöhe bzw. eine vorbestiininte Volumenmenge
mit Sicherheit erzielt werden kann, unabhängig davon, daß dann ein größeres Füllgewicht
vorhanden ist.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zum Offenhalten des Fülltrichterverschlusses ein
Halteglied voi banden ist, das einererseits von der Waage und andererseits von dem Tastglied derart
betätigbar ist, daß erst bei Erreichen eines bestimmten Füllgutgewichtes und einer bestimmten Mindestfüllhche
der Verschluß des Fülltrichters freigegeben und die Füllgutzufuhr unterbrochen wird. Dadurch läßt sich ein
Füllgut mit unterschiedlicher Teilchengröße, wie beispielsweise Nährmittel, bei vorbestimmtem Mindestge-,
wicht in vorbestimmter Menge abfüllen. Da der " Verschluß ausschließlich nach Erreichen des Mindestfüllgewichtes
und nach Erreichen einer vorbestimmten Füllmenge freigegeben werden kann, sind die beiden
Anforderungen an ein Mindestgewicht und eine vorbestimmte Volumenmenge einwandfrei erfüllt Falls
nämlich die Teilchengröße kleiner als üblich ist, wird das vorbestimmte Gewicht bereits erreicht, bevor das
gewünschte Volumen erzielt wird. Wenn jedoch die Teilchengröße größer als üblich ist, wird das gewünschte
Volumen erreicht, bevor das Mindestgewicht vorhanden ist Im letzteren Fall wird noch so lange
Füllgut in den Wiegebehälter einströmen, bis auch da"
-Minimalgewicht erreicht ist und erst dann v/ird das bereits durch das Tastglied freigegebene Halteglied am
Fülltrichterverschluß auch durch die Waage endgültig zur Betätigung des Fülltrichterverschlusses im Schließsinne
freigegeben. Ein weiterer Vorteil ist durch die Verwendung nur eines einzigen Haltegliedes mit nur
einem Fülltrichterverschluß gegeben.
Damit sowohl eine unabhängige Anordnung des Verschlusses als auch eine von den verwendeten
Endgliedern unabhängige Wahl der Impulsgeber für die Verschlußbetätigung erzielt werden kann, ist nach
einem Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung der Verschluß durch eine Feder im Schließsinne kraftbelastet
und sind dem Halteglied druckmittelbeaufschlagte Motore zugeordnet, welche aus einer den Verschluß in
der Offenstellung haltenden Steuerlage in eine den Verschluß im Schließsinne freigebende Steuerlage
umsteuerbar sind.
Um die Schließbewegung des Fülltrichterverschlusses unabhängig von der Schwerkraft zu machen, ist nach
einem weiteren Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung der Verschluß durch elastisch nachgiebige Rückstellelemente
im den Ausfluß des Füllgutes in den Wiegebehälter verhindernden Schließsinn betätigbar.
Eine Entleerung des Wiegebehälters wird vorteilhaft erzielt indem am Boden des Wiegebehälters eine
Klappe angeordnet ist, die in Übereinstimmung mit der Schließbewegung des Verschlusses am Fülltrichter in
eine Offenstellung zum Entleeren des Wiegebehälters bringbar ist Dadurch kann das portionierte Füllgut
ausschließlich in seiner im Wiegebehälter befindlichen Menge einer Verpackungseinheit zugeleitet werden.
Es ist vorteilhaft, wt-an die Motore als Kolben-Zylin-"ier-Einheiten
ausgebildet sind, wobei die Kolbenstange des einen durch das Füllgewicht betätigbaren Motors
mit dem Halteglied verbunden ist, während die Kolbenstange des anderen, du«-ch die Füllstandshöhe
betätigbaren Motors als das Halteglied arretierendes Sperrglied ausgebildet ist Dabei sind die als Kolben-Zylinder-Einheiten
ausgebildeten Motore vorzugsweise pneumatisch betrieben.
Ein Austührungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend näher
erläutert Es zeigt
Fig. 1 die erfindungsgemäße Abfüllvorrichtung in einer teilweise im Schnitt dargestellten Seitenansicht,
F i g. 2 die Abfüllvorrichtung in einer Vorderansicht auf deren in F i g. 1 linke Seite gesehen,
F i g. 3 eine Rückansicht der Abfüllvorrichtung auf deren in F i g. 1 rechte Seite gesehen,
Fig.4 ein Schaltbild der Abfüllvorrichtung mit
fotoelektrischen, einen Lichtgeber und eine Empfängerzeile umfassenden Abtastmitteln, zwischen die ein
Reflektor geschaltet ist,
Fig.5 ein Schaltbild der Abfüllvorrichtung mit fotoelektrischen, einen Lichtgeber und einen Reflektor
umfassenden Abtastmitteln, die einander gegenüberliegend angeordnet sind.
Die Abbildungen zeigen einen Fülltrichter 10, eine Aufgabevorrichtung 12 über dem Fülltrichter, um dem
Fülltrichter Material zuzuführen, einen Wiegetrichter 14, der sich auf dem Wiegeelement 16 einer Wiegemaschine
18 unter der Aufgabevorrichtung abstützt und Material vom Fülltrichter aufnimmt, und eine Abgabeleitung
20 unter dem Wiegetrichter, welche das abgelegte Material in einen Karton C darunter abgibt;
alle Teile stützen sich an einem Rahmen 8 ab, der hier nur teilweise gezeigt ist.
Der Fülltrichter 10 weist rechtwinklig angeordnete senkrechte und horizontale Abschnitte 22 und 24 auf, die
an ihren Schnittpunkten miteinander in Verbindung und an ihren Enden offen sind. Eine flache Abdeckung 26,
welche diagonal an der Außenseite der sich schneidenden Abschnitte angeordnet ist ist normalerweise
geschlossen, ermöglicht aber einen Zugang zum Inneren, falls erforderlich. Die Aufgabevorrichtung 12
hat die Form einer Rinne, die von Winkelgliedern 28 und 30 auf dem Rahmen getragen wird, wobei ein Ende 32
im offenen Ende des horizontalen Abschnitts 24 des Fülltrichters angeordnet und das andere Ende 34 mit
dem unteren Ende eines senkrechten Zuführungsrohres 36 in Verbindung ist Der Winkel 30 enthält einen
Vibrator 37, der den Materialstrom durch die Rinne der Aufgabevorrichtung in den Fülltrichter 10 einleitet. Es
ist ein Verschluß 38 vorgesehen, welcher das offene untere Ende des senkrechten Abschnitts 22 schließt und
aus einer die öffnung abdeckenden Stellung in eine zurückgezogene Stellung und umgekehrt durch ein Paar
in Abstand angeordneter Arme 40-40 beweglich gelagert ist, an denen der Verschluß beispielsweise
durch Bolzen befestigt ist Die Arme 40-40 sind auf einer
horizontal angeordneten Welle 42 schwenkbar gelagert, und eine Feder 44, die an einem Ende mit einem der
Arme und an ihrem anderen Ende mit dem Abschnitt 22 des Fülltrichters verbunden ist, drückt den Verschluß im
Uhrzeigersinn, wie in Fig. 1 gezeigt ist, in eine Schließstellung. Die Arme sind durch einen Steg 41
miteinander verbunden, und ein Hebel 43 ist an der Welle 42 zwischen den Armen befestigt, wobei ein Ende
45 so angeordnet ist, daß es durch Bewegung in Eingriff mit dem Steg die Arme im Gegenuhrzeigersinn auf "Uer
Welle 42 verschwenkt Es ist zu beachten, daß der Verschluß bogenförmig ausgebildet ist und um eine
Achse schwenkt, weiche oberhalb der Oberseite des
Fülltrichters über dem offenen unteren Ende zwischen den Seitenwänden und in Eingriff mit den unteren
Kanten der Vorder- und Rückwand gelagert ist.
Ein Arm 46 (F i g. 3) ist an einem Ende an der Welle 42 und am entgegengesetzten Ende an einem Ende einer
Stange 48 befestigt Das entgegengesetzte Ende der Stange 48 ist an einem Ende 30 eines Armes 52 eines
Winkelhebels 54 schwenkbar gelagert
Der andere Arm 56 des Winkelhebels 54 weist an seinem vorderen Ende eine Rolle 58 auf. Die Rolle 58
wird von dem Arm 56 gegen einen Nocken 60 gehalten, der an einer Nockenwelle 62 befestigt ist Der Nocken
weist einen Vorsprung 64 auf, der durch Eingriff mit der Rolle 58 den Winkelhebel 54 im Uhrzeigersinn dreht
und durch diese Drehung die Stange 48 nach unten zieht, so daß der Hebel 43 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt
wird. Durch die Gegenuhrzeigerbewegung des Hebels 43 werden die Arme 40-40 entsprechend
verschwenkt und der Verschluß wird vom unteren Ende des Fülltrichters weggezogen. Ein Verriegelungshaken
66 ist auf dem Steg 41 zwischen den Armen 40-40 angebracht und dient dazu, den Verschluß in Offenstellung
während der Füllung des Wiegetrichters mit der erforderlichen Materialmenge zu halten. Nach der
Verriegelung zieht der Nocken den Hebel 43 zurück.
Der Wiegetrichter 14 hat rechtwinkligen Querschnitt und ist etwas größer als das untere Ende des
Fülltrichters und nahe genug am unteren Ende angeordnet so daß kein Material seitlich entweichen
kann, während es in das obere Ende des Wiegetrichters fällt. Das Wiegeelement 16, an welchem der Wiegetrichter
14 befestigt ist bildet Teil des Wiegemechanismus 68 einer pneumatischen Wiegemaschine. Diese Wiegemaschine
weist eine Düse 70 (Fig. 1) auf, welche neben einem Kappenglied 72 abgestützt ist welches von einem
Arm 74 des Wiegeelementes 16 getragen wird. Durch Bewegung des Armes 74 nach unten wird die Kappe 72
in die Nähe der Düse 70 bewegt und dadurch ein Ventil V betätigt, welches den Druckluftstrom durch einen
Leiter 76 zu einem Druckmittelmotor M1 absperr«, der
an einer Winkelplatte 78 angebracht ist welche ihrerseits am Gehäuse 80 der Wiegemaschine befestigt
ist Eine Spindelwelle 82 (Fig.3) ist drehbar in einem
Lagerbock 84 gelagert, der an der Winkeipiaiie 78
befestigt ist mit einem Ende von dieser nach innen (nach rechts) absteht und mit dem anderen Ende von dieser
nach außen (nach links) absteht. Am inneren Ende der Spindelwelle ist ein Arm 86 angebracht der radial von
dieser verläuft. Am vorderen Ende des Armes 86 befindet sich eine Rolle 88 (Fig. 1), die mit dem
Verriegelungshaken 66 in Eingriff gelangen kann. Am äußeren Ende der Spincelwelle 82 befindet sich ein Arm
90, der von der Welle radial und nach unten in Gegenüberstellung zum Motor M1 verläuft Ein an der
Spindelwelle befestigter und von einer Feder 96 mit einem einstellbaren Anschlag 84 in Eingriff gehaltener
Begrenzungsarm 92 begrenzt die Drehung der Spindelwelle im Uhrzeigersinn. Der Motor AiI weist einen
Kolben 97 auf, der durch diesen von dem Ventil V zugeführte Druckluft in einer ausgezogenen Stellung
gehalten wird. Dabei ist dann der Kolben 97 mit dem Arm 90 in Eingriff, wobei der letztere nachgiebig am
Kolben von einer Feder 100 gehalten wird, Solange der Kolben 97 in der ausgezogenen Stellung gehalten wird,
hält er die Rolle 88 mit dem Riegel 66 in Eingriff und ■folglich den Verschluß in seiner Offenstellung. Wenn das
Wiegeelement 16 durch das Vorhandensein eines vorgegebenen Materialgewichtes im Wiegetrichter
herabgedrückt wird, bewirkt es eine Betätigung des Ventils V, wie vorstehend erwähnt um den Strom von
Druckluft zum Motor MX zu unterbrechen, worauf der
Kolben 97 eine Bewegung des Armes 90 im Gegenuhrzeigersinn durch die Feder 100 zuläßt und somit den
Verriegelungshaken 66 löst Die Feder 44 bewegt dann den Verschluß in seine Schließstellung.
Wie vorstehend bereits erwähnt kann die Dichte der Stoffe, Weiche zwecks Abfüllen in Kartons zum Verkauf
ίο abgewogen werden, von Füllung zu Füllung so weit variieren, daß ein erheblicher Unterschied im Volumen
auftritt und der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diesen Zustand dadurch zu beheben, daß das
Material dem Wiegebehälter weiter zugeführt wird, nachdem eine der speziellen Menge gewichtsmäßig
entsprechende Menge abgefüllt worden ist, bis das Materialvolumen im Wiegebehälter eine vorgegebene
annehmbare Höhe erreicht. Um dies zu erzielen, ist auf der Winkelplatte 78 unter dem Motor AfI ein zweiter
Motor M 2 angebracht, der mit einem Kolben 102 versehen ist der innen in eine zurückgezogene Stellung
federbelastet ist Der Motor A/2 ist luftbetrieben, um
den Kolben 102 auszuziehen. Der Betrieb des Motors M 2 wird durch photoelektrische Mittel bewirkt welche
eine Zelle 104 und eine Lampe 106 nach Art eines Reflektors oder nach Art direkter photoelektrischer
Mittel aufweisen. In Fig.4 sind die Teile 104, 106 auf
einer Seite neben einem Fenster 105 angeordnet, und das Lichtbündel von der Lampe 106 verläuft durch das
Fenster quer über den Trichter auf einer Linie X-X, welche der absolut minimalen annehmbaren Materialhöhe
im Trichter entspricht zu einem Reflektor 107 und wird quer über den Trichter durch das Fenster
zurückreflektiert auf die Zelle 104. In F i g. 5 ist die Zelle 104 auf einer Seite neben einem Fenster 109 und die
Lampe 106 ist auf der entgegengesetzten Seite neben einem Fenster 111 angebracht so daß das Lichtbündel
von der Lampe auf einer Linie X-X, welche der absolut minimalen annehmbaren Materialhöhe im Trichter
entspricht, quer d'irch den Trichter zur Zelle verläuft. Die photoelektrischen Mittel sind in einem Schaltkreis
108 (F i g. 4 und 5) angeordnet, der seinerseits die Zufuhr von Luft zum Motor Ml durch ein magnetbetriebenes
Ventil V 2 steuert Die beiden Motoren Mi und M 2
halten also gemeinsam durch Eingriff mit dem Arm 90 die Rolle 88 mit dem Verriegelungshaken 66 in Eingriff.
Wenn das richtige Materialgewicht im Wiegetrichter abgelegt worden ist wird, wie oben erwähnt der dem
Motor MX zugeführte Druck unterbrochen, so daß der Kolben 97 den Arm nicht mehr in der Verriegelungsstellung
hält Wenn jedoch das Volumen kleiner als das annehmbare Volumen ist bleibt der Kolben 102 in der
ausgezogenen Stellung in Eingriff mit dem Arm 90, der ihn in seiner ausgezogenen Stellung hält, so daß der
Verschluß offen bleibt Wenn das annehmbare Volumen erreicht ist wird dem Motor A/2 zugeführter Druck
unterbrochen, und der Kolben 102 bleibt zurückgezogen und ermöglicht dem Arm ein Verschwenken im
Gegenuhrzeigersinn, um den Verschluß zu lösen.
Der Wiegetrichter 14 ist an seinem unteren Ende von einer Klappe 104.1 verschlossen, welche sich bei 106.1 abstützt und von einer Feder 108.1 in einer Schließstellung gehalten wird. Die Klappe weist in Abstand angeordnete parallele Seitenwände 110.1-110-1 auf, welche auf entgegengesetzten Seiten des Wiegetrichters nach oben verlaufen, und eine dieser Wände weist einen Ansatz 112 auf, durch welchen die Klappe nach unten vom unteren Ende des Wiegetrichters ver-
Der Wiegetrichter 14 ist an seinem unteren Ende von einer Klappe 104.1 verschlossen, welche sich bei 106.1 abstützt und von einer Feder 108.1 in einer Schließstellung gehalten wird. Die Klappe weist in Abstand angeordnete parallele Seitenwände 110.1-110-1 auf, welche auf entgegengesetzten Seiten des Wiegetrichters nach oben verlaufen, und eine dieser Wände weist einen Ansatz 112 auf, durch welchen die Klappe nach unten vom unteren Ende des Wiegetrichters ver-
schwenkt werden kann, um den Inhalt des Wiegetrichters in den Abgabeleiter 20 zu entleeren. Niederdrücken
des Ansatzes 112 wird durch eine Rolle 114 an einem Ende eines Armes 116 bewirkt, dessen anderes Ende an
einer Welle 118 befestigt ist. Auf der Welle 118 ist ein
gabelförmiger Arm 120 angebracht, der durch ein Gelenk 122 mit einem Arm 124 verbunden ist, der an
seinem vorderen Ende eine Rolle 126 aufweist, welche an einem mit der Nockenwelle 62 festen Nocken 128
eingreift. Der Nocken 128 weist einen Vorsprung 130 auf der durch Eingriff mit der Rolle 126 den
gabelförmigen Arm 120 im Uhrzeigersinn verschwenkt, wodurch wiederum der Arm 116 im Uhrzeigersinn
verschwenkt wird, um den Ansatz 112 niederzudrücken.
Der Abgabeleiter 20 füllt das Material direkt in das obere Ende des Kartons Cab, der in aufrechter Stellung
unter dem unteren Ende des Abgabetrichters zwischen Führungsschienen 132-132 derart gelagert ist, daß
aufeinanderfolgende Kartons in eine Stellung unter dem Abgabetrichter zur Aufnahme einer Materialfüllung,
beispielsweise mittels eines Förderers 134 bewegt werden können.
Der photoelektrische Kreis, durch welchen das Luftventil Vl zur Zufuhr von Luft zum Motor M2
betätgt wird, weist, wie schaltbildlich in F i g. 4 und 5 dargestellt ist, ein Relais R1 auf, das erregt wird, wenn
das Licht ununterbrochen zwischen den Teilen 104,106 der photoelektrischen Mittel wandert, und entregt wird,
wenn das Licht durch das Vorhandensein von Material zwischen den Teilen 104, 106 behindert wird; eine
Magnetspule S, welche das Ventil V2 betätigt; und Kontakte c, die in Reihe mit dieser liegen. Durch die
Erregung der Magnetspule wird das Ventil V2 zur Zufuhr von Druck zum Motor M 2 betätigt.
Das so beschriebene Gerät ist für einen zyklischen Betrieb ausgebildet, um ihm zugeführte Behälter
nacheinander zu füllen, wobei der Betrieb bei geöffnetem Verschluß 38 nach Rückkehr des Wiegemechanismus
in seine nicht-ausgeglichene Stellung eingeleitet wird, nachdem der Inhalt des Wiegetrichters in den
Karton entleert ist. Das Material wird weiter dem Wiegetrichter zugeführt, bis das Wiegeelement vom
richtigen Materialgewicht herabgedrückt wird und noch weiter, wenn das Gewicht nicht dem erforderlichen
Volumen entspricht, bis das erforderliche Volumen vorhanden ist, woraufhin der Verschluß geschlossen
wird und die Klappe sich öffnet. Durch das Öffnen der Klappe wird der Mechanismus vom Gewicht entlastet,
so daß er in seinen nicht-ausgeglichenen Zustand zurückkehrt. Die Nockenwelle 62 wird von einem
geeigneten Motor und einer Kupplung angetrieben, die schematisch bei MK dargestellt sind, und der Wiegevorgang
wird durch Drehung der Nockenwelle in eine Stellung eingeleitet, in welcher der Vorsprung 64 mit
dem Nocken 56 des Winkelhebels 54 in Eingriff gebracht wird, der über die Stange 48 den Verschluß 38
in eine Offenstellung bewegt, in welcher er verriegelt ist.
Der Füllzyklus geht weiter mit der Zufuhr von Material zum Wiegetrichter, und wenn sowohl Gewichts- und
Volumenerfordernisse erfüllt sind, wird der Verschluß geschlossen und durch weitere Drehung der Nockenwelle
wird der Vorsprung 130 mit dem Arm 124 in Eingriff gebracht, wobei dieser im Uhrzeigersinn
verschwenkt wird, um seinerseits die Klappe herabzudrücken.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
4M 108/198
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Abfüllen von schüttfähigem Füllgut mit einem Fülltrichter, dessen unterern
Verschluß Halteglieder zugeordnet sind, die den Verschluß gegen eine Schließkraft in einer geöffneten
Stellung halten, mit einem unter dem Fülltrichter angeordneten Wiegebehälter und einer hiermit
verbundenen Waage, die bei Erreichen eines vorbestimmten Füllgutgewichtes im Wiegebehälter
auf ein Halteglied des Fülltrichterverschlusses einwirkt und mit einem im Wiegebehälter angeordneten
Tastglied, durch welches beim Erreichen einer bestimmten Füllguthöhe ebenfalls ein Halteglied des
Fülltrichterverschlusses betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum Offenhalten des
Fülltrichterverschlusses (38) ein Halteglied (86, 88, 90) vorhanden ist, das einerseits von der Waage (17)
und andererseits von dem Tastglied (104,106) derart betätigbar ist, daß erst bei Erreichen eines
< i- bestimmten Füllgutgewichtes und einer bestimmten
"Mindestfüllhöhe der Verschluß (38) des Fülltrichters
(10) freigegeben und die Füllgutzufuhr unterbrochen wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (38) durch eine Feder
(44) im Schließsinne kraftbelastet ist und dem Halteglied (86,90) druckmittelbeaufschlagte Motore
(Mi, M2) zugeordnet sind, welche aus einer den
Verschluß (38) in der Offenstellung haltenden Steuerlage in eine den Verschluß (38) im Schließsinne
freigebende Steuerlage umsteuerbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (38) durch elastisch
nachgiebige Rückstellelemente in den Ausfluß des Füllgutes in den Wiegebehälter (14) verhindernden
Schließsinne betätigbar ist.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß am Boden des Wiegebehälters (14) eine Klappe (104.1) angeordnet ist, die in Übereinstimmung
mit der Schließbewegung des Verschlusses (38) am Fülltrichter (10) in eine Offenstellung ^um
Entleeren des Wiegebehälters (14) bringbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Motore (Mi, M2) als Kolben-Zylinder-Einheiten
ausgebildet sind, wobei die Kolbenstange (97) des einen durch das Füllgewicht betätigbaren Motors (Mi) mit dem Halteglied (90)
verbunden ist, während die Kolbenstange (102) des anderen, durch die Füllstandshöhe betätigbaren
Motors (M2) als das Halteglied arretierendes Sperrglied ausgebildet ist
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die als Kolben-Zylinder-Einheiten ausgebildeten Motore (Mi, M2) pneumatisch
betrieben sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742425882 DE2425882C3 (de) | 1974-05-28 | 1974-05-28 | Vorrichtung zum Abfüllen von schuttfahigem Füllgut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742425882 DE2425882C3 (de) | 1974-05-28 | 1974-05-28 | Vorrichtung zum Abfüllen von schuttfahigem Füllgut |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2425882A1 DE2425882A1 (de) | 1975-12-18 |
| DE2425882B2 true DE2425882B2 (de) | 1980-02-21 |
| DE2425882C3 DE2425882C3 (de) | 1980-10-30 |
Family
ID=5916729
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19742425882 Expired DE2425882C3 (de) | 1974-05-28 | 1974-05-28 | Vorrichtung zum Abfüllen von schuttfahigem Füllgut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2425882C3 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US12269631B2 (en) | 2022-08-05 | 2025-04-08 | Clear IP Corporation | Concentrate filling system |
| US12290788B2 (en) | 2022-08-05 | 2025-05-06 | Clear IP Corporation | Concentrate filling system |
-
1974
- 1974-05-28 DE DE19742425882 patent/DE2425882C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2425882A1 (de) | 1975-12-18 |
| DE2425882C3 (de) | 1980-10-30 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2785594B1 (de) | Packmaschine und verfahren zum füllen von säcken | |
| DE2625263A1 (de) | Vorrichtung zur aufgabe von schuettgut in eine pneumatische foerderleitung | |
| DE2901715A1 (de) | Vorrichtung zum verpacken von im voraus abgemessenen warenportionen in behaeltnissen | |
| WO2012152401A1 (de) | Packmaschine und verfahren zum füllen von offenen säcken | |
| DE3103274A1 (de) | Vorrichtung zum steuerbaren abziehen von schuettguetern aus behaeltern | |
| EP2359704A1 (de) | Entleermagazin und Verfahren zum Entleeren von mit stabförmigen Produkten gefüllten Schragen, insbesondere Schachtschragen sowie Einrichtung zum Zusammenführen von Massenströmen insbesondere für ein Entleermagazin | |
| DE2425882C3 (de) | Vorrichtung zum Abfüllen von schuttfahigem Füllgut | |
| EP3728051A1 (de) | Packmaschine und verfahren zum füllen von schüttgütern in gebinde | |
| DE363389C (de) | Selbsttaetige Waage, bei der eine der Zufuhr des Materials dienende Klappe o. dgl. bei der Beendigung eines Wiegevorganges stufenweise geschlossen wird | |
| DE4027319A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum zufuehren von rieselfaehigem gut in eine einlaufoeffnung einer verarbeitungsmaschine | |
| DE586426C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von pulverfoermigem Gut | |
| DE3922738C2 (de) | Ventilsackfüllmaschine | |
| EP1184648B1 (de) | Ausgabevorrichtung für ein Produktbereitstellungssystem | |
| DE4232398C2 (de) | Vorrichtung zum Befüllen von Säcken mit einem pulverförmigen, körnigen oder granulatförmigen Füllgut, insbesondere Sand | |
| DE2651270C2 (de) | Dosier- und Abfüllvorrichtung für pulvriges oder körniges Füllgut | |
| DE2214164A1 (de) | Vorrichtung zum anlegen und fuellen eines oben offenen sackes od. dgl | |
| DE955936C (de) | Fuell- und Wiegemaschine fuer einen oder mehrere Saecke mit ventilartigen Verschluessen | |
| DE953663C (de) | Abfuellwaage mit pneumatischer Steuerungsvorrichtung fuer die Zufuehrung des Wiegegutes zum Lastgefaess | |
| DE1209936B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Fuellen von Ventilsaecken mit staubfoermigem oder koernigem Gut | |
| DE1498462C3 (de) | Vorrichtung zum Dosieren von pulverlörmigem Gut | |
| DE422741C (de) | Foerdergefaess zur selbsttaetigen Foerderung von Massenguetern | |
| DE303673C (de) | ||
| DE1010448B (de) | Kontinuierlich arbeitende Verpackungs-Maschine fuer Schuettgut mit Dosiergefaessen und einer Kontrollwiegevorrichtung | |
| DE10031099A1 (de) | Befülleinrichtung | |
| DE599142C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von pulverfoermigem Material in abgewogenen Mengen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |