DE264236C - - Google Patents
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- DE264236C DE264236C DENDAT264236D DE264236DA DE264236C DE 264236 C DE264236 C DE 264236C DE NDAT264236 D DENDAT264236 D DE NDAT264236D DE 264236D A DE264236D A DE 264236DA DE 264236 C DE264236 C DE 264236C
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- 238000013459 approach Methods 0.000 claims 1
- 210000003127 knee Anatomy 0.000 claims 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 2
- 241000854350 Enicospilus group Species 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D90/00—Component parts, details or accessories for large containers
- B65D90/54—Gates or closures
- B65D90/58—Gates or closures having closure members sliding in the plane of the opening
- B65D90/582—Gates or closures having closure members sliding in the plane of the opening having a rotational motion
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 264236 KLASSE
81 e. GRUPPE
ALFRED FRIEDRICH in BERLIN.
Verschlußeinrichtung für Füllrumpfausläufe.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Februar 1911 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verschlußeinrichtung für Füllrumpfausläufe mit
einem beim Öffnen um eine Drehachse nach unten schwingenden, im wesentlichen zylindrisch
mit der Drehachse als Zylinderachse geformten Schieber, bei welcher das Ziel angestrebt
ist, die Kraft, welche der Arbeiter bei der Bedienung des Verschlusses aufzuwenden
hat, möglichst gering zu machen, so daß die
ίο Auslauföffnung verhältnismäßig groß gehalten
werden kann, ohne daß der Mann übermäßig angestrengt wird, und den Kraftverlauf während
des ganzen Schieberweges möglichst gleichförmig zu gestalten, so daß keine unnötigen
toten Wege zurückzulegen sind und das öffnen und Schließen möglichst rasch vor sich geht.
Das Ziel ist dadurch erreicht worden, daß der Schieber in seinem vorderen Teile eben oder
nach einem erheblich größeren Radius gekrümmt ist, als dem Abstand vom Drehpunkt
des Schiebers entspricht, daß ferner der Schieber so angeordnet ist, daß das vordere Stück
in der geöffneten Stellung eine Fortsetzung der Auslaufrutsche bildet, und daß endlich
durch ein Gestänge mit Kniehebelwirkung zu Anfang der Öffnungsbewegung eine Übersetzung
ins Langsame, gegen das Ende dagegen eine Übersetzung ins Schnelle stattfindet.
Zwar sind Verschlüsse mit Kniehebelwirkung an sich bereits bekannt] indessen findet hier
keine Übersetzung gegen den Schluß der Bewegung hin statt, so daß an diesem Punkte, wo
keine oder kaum noch eine Kraft aufzuwenden ist, der Arbeiter unnötig große Bewegungen auszuführen
hat. Der Zweck, dem Arbeiter ein sehr rasches öffnen und Schließen zu ermöglichen,
wird also bei der bekannten Anordnung nicht erreicht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι einen Schnitt durch den Füllrumpfauslauf bei geschlossenem Schieber,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Füllrumpfauslauf bei geöffnetem Schieber.
Der Schieber b, der um einen festen Punkt drehbar ist, hat in seinem vorderen Teile
flache Form. Die Folge davon ist, daß er sich zu Anfang der Bewegung vom Material abhebt
und nur eine verhältnismäßig geringe Kraft zur Bewegung erfordert, nachdem durch die
starke Übersetzung, welche der Kniehebel d, e hervorbringt, die Reibung der Ruhe überwunden
ist. Während die Übersetzung infolge Entfernung der Glieder d, e aus der gestreckten
Lage stark zurückgeht, sinkt also auch die zum Bewegen erforderliche Kraft, da beim
weiteren öffnen der runde Teil des Schiebers, der anfangs noch an dem Material entlang
schleifen muß, immer mehr hinter das Bodenblech der Rutsche zurücktritt. Die Öffnung
ist vollendet, nachdem der Schieber um ungefähr zwei Drittel seiner Länge zurückgezogen
ist, da jetzt der vordere Teil des Schiebers eine Fortsetzung der Auslaufrutsche bildet und
das Material nach dem unteren Teil der Rutsche überleitet. Hierdurch ist für den bedienenden
Arbeiter ganz erheblich an Weg gespart. In dieser Endstellung nehmen nun
die Gelenkpunkte der Verbindungsstange e und der Drehpunkt des Schiebers eine Lage ein,
die sich nicht mehr weit von einer Geraden entfernt, so daß die Glieder e und f gewisser-
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maßen einen umgekehrten Kniehebel bilden, der eine Übersetzung ins Schnelle hervorruft.
Dies entspricht dem geringen Widerstand, den der Schieber nahe der Endstellung der Bewegung
entgegensetzt, so daß die Kraft des Arbeiters in richtiger Weise ausgenutzt wird.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:
- i. Verschlußeinrichtung für Füllrumpfauslaufe mit einem beim öffnen um eine Drehachse nach unten schwingenden Schieber, der im wesentlichen zylindrisch mit der Drehachse als Zylinderachse geformt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (b) in seinem vorderen, d. h. bei der Schließbewegung sich voranbewegenden Teile eben oder nach einem erheblich größeren Radius gekrümmt ist, als dem Abstande vom Drehpunkt entspricht.
2. Verschlußeinrichtung für Füllrumpfausläufe nach Anspruch i, bei welcher der Drehschieber durch einen Schlitz der Auslaufrutsche nach unten schwingt, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz bei geöffnetem Drehschieber dadurch überdeckt wird, daß der vordere Teil des Schiebers vermöge seiner ebenen Ausführung den Schlitz überbrückt. - 3. Verschlußeinrichtung für Füllrümpfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb ein Gestänge mit Knie-■ 1 hebelwirkung benutzt wird, bei dem der Arm (d) des Antriebshebels auf den Arm (f) des Verschlußorganes durch eine Verbindungsstange (e) wirkt, derart, daß zu Anfang der Öffnungsbewegung die Gelenkpunkte der Glieder d und e angenähert in einer Geraden liegen, gegen den Schluß der Bewegung dagegen die Gelenkpunkte der Glieder e und f eine Lage einnehmen, bei welcher die Verbindungslinie sich einer geraden Linie nähert, so daß zu Anfang eine Übersetzung der Bewegung ins Langsame, gegen das Ende der Öffnungsbewegung eine Übersetzung ins Schnelle stattfindet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE264236C true DE264236C (de) |
Family
ID=521568
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT264236D Active DE264236C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE264236C (de) |
-
0
- DE DENDAT264236D patent/DE264236C/de active Active
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