DE134540C - - Google Patents

Info

Publication number
DE134540C
DE134540C DENDAT134540D DE134540DA DE134540C DE 134540 C DE134540 C DE 134540C DE NDAT134540 D DENDAT134540 D DE NDAT134540D DE 134540D A DE134540D A DE 134540DA DE 134540 C DE134540 C DE 134540C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder piston
piston
nose
lever
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT134540D
Other languages
English (en)
Publication of DE134540C publication Critical patent/DE134540C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • F23K3/10Under-feed arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

ES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine hydraulische Beschickungsvorrichtung mit einem durch Druck wasser bewegbaren Kolben für stückförmiges Material, z. B. Kohle, und findet insbesondere bei Feuerungsanlagen Anwendung, bei welchen das frische Brennmaterial dem Feuerungsraume von unten zugeführt wird.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist der Gegenstand der vorliegenden Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar in Fig. ι und 2 im senkrechten Schnitt bei den beiden Endstellungen des das Material verschiebenden Cylinderkolbens und in Fig. 3 im Grundrifs. Die Fig. 4 und 5 sind Querschnitte nach der Linie a-b bezw. c-d in Fig. 3, während die übrigen Figuren Einzelheiten veranschaulichen, auf welche in der Beschreibung näher Bezug genommen ist.
Wie aus den Fig. 1 bis 3 ersichtlich, ist in dem mit einem Trichter 1 versehenen Cylinder 2, welcher sich z. B. an das eigentliche Beschickungsrohr einer Feuerungsanlage anschliefst, ein als hydraulischer Cylinder ausgeführter Kolben 3 hin und her verschiebbar, und zwar ist der mit einer entsprechenden Bohrung 6 versehene cylindrische Theil 4 desselben auf dem eigentlichen Druckkolben 5 verschiebbar, welcher an der am Cylinder 2 vermittelst der Stange 7 angebrachten Platte 8 befestigt ist. Der Druckkolben 5 und die ein Ventilgehäuse 9 tragende Platte 8 sind mit einer Bohrung 10 versehen und an dem Rohransatz 11 des Ventilgehäuses 9 ist eine Druckleitung, z.B. Druckwasserleitung, angeschlossen, so dafs der Cylinderkolben 3 durch das Druckwasser in dem Cylinder 2 nach vorn getrieben und das in dem Cylinder 2 aus dem Trichter 1 hineingefallene Material in das Zuführungsrohr bezw. in den Verbrennungsraum der Feuerungsanlage hineingestofsen wird.
Um den Cylinderkolben 3 in dem Cylinder 2 zurückzuführen, ist an dem ersteren eine über die Rolle 12 geführte, ein Gewicht 13 tragende Schnur 14 befestigt (Fig. 1, 2 und 5) und in dem Ventilgehäuse 9 ein mit Oeffnungen 15 versehener Ventilsitz 16 angebracht, in welchem der bei der Bewegung des Cylinderkolbens 3 selbstthätig gesteuerte Ventilkolben 17 geführt ist. Dieser Ventilkolben 17 wird, wenn der Cylinderkolben 3 am Ende des Vorwä'rtshubes angelangt ist, derartig nach oben geführt, dafs die Oeffnungen 1 5 freigegeben werden und das Druckwasser durch das Rohr 18 aus dem Ventilgehäuse abfliefsen kann, so dafs der Cylinderkolben 3 nunmehr durch das Gewicht 13 zurückgezogen wird.
Zwecks Hebens und Senkeqs des in beliebiger Weise entlasteten Ventilkolbens 17 entsprechend der der jeweiligen Stellung des Cylinderkolbens 3 sind auf dem Bolzen 20 des an der Platte 8 befestigten Blockes 26 ein Gewichtshebel 19 (Fig. i, 2, 3 und 5) und ein Kulissenhebel 21 drehbar angebracht und an dem letzteren ein Zapfen 22 derart befestigt, dafs das gabelförmige Ende des Hebels 19 diesen Zapfen 22 umfafst. Der Kulissenhebel 21 ist mit einem zum Bolzen 20 centrischen und einem daran anschliefsenden excentrischen Schlitz versehen, in welchem ein Zapfen 23 des um den Bolzen 24 drehbaren Doppelhebels 25 geführt ist, welcher mit seinem gabelförmigen Ende an der Stange 27 des Ventilkolbens 17 befestigt ist. An dem Gewichts-
hebel 19 ist eine mit einer Nase 28 versehene Zugstange 29 und an dem Ende des cylindrischen Theiles 4 des Kolbens 3 eine Nase 30 derart angebracht, dafs bei dem Vorwärtshub des Cylinderkolbens 3, und zwar kurz vor Beendigung des Vorwä'rtshubes, die Nase 28 der Zugstange 29 von der Nase 30 des Cylinderkolbens 3 erfafst und hierdurch die Stange 29 derart mitgenommen wird, dais der Gewichtshebel 19 aus der in Fig. 1 in vollen Linien gezeichneten Stellung in die punktirt gezeichnete übergeführt wird, aus welcher er alsdann infolge des Gewichtes 31 in die in Fig. 2 gezeichnete Stellung fällt. Bei Drehung des Gewichtshebels 19 wird der Kulissenhebel 21 und durch den letzteren der Doppelhebel 25 derart bewegt, dafs der Ventilkolben 17 gehoben und das Abfiufsrohr 18 für das Druckwasser freigegeben wird. Infolge dessen kann nunmehr der Cylinderkolben 3 durch das Gewicht 13 zurückgezogen werden. Zwecks Zuführung des Brennmateriales in den Cylinder 2 sind zwischen dem letzteren und dem Trichter 1 zwei Abschlufsschieber 32, 33 angeordnet, weiche auch selbslthätig durch die Bewegung des Cylinderkolbens 3 geöffnet und alsdann durch Federn 34 geschlossen werden (Fig. 3 und 4 bezw. 9 und 10). Zwecks selbsttätigen Oeffnens der Schieber sind an den am Trichter 1 angebrachten Führungsstücken 35 Bolzen 36 und an den mit den Schiebern verbundenen Führungsstücken 37 Bolzen 38 befestigt. An diesen Bolzen 36, 38 sind zwei mit einander durch einen Bolzen 39 gelenkig verbundene Gelenkstucke 40, 41 drehbar angeordnet und an dem Bolzen 39 sind Stangen 42 befestigt, welche an den auf einer Welle 43 festgekeilten Armen 44 derart mit Spielraum angebracht sind, dafs die Gelenkstücke 40, 41 bei Drehung der Welle 43 aus der in Fig. 9 und 10 gezeichneten und in Fig. 3 punktirt angedeuteten Winkelstellung, in der sie durch die Federwirkung gehalten werden, in die voll ausgezogene, aber nicht vollkommen gerade Stellung gebracht und hierdurch die Schieber 32, 33 geöffnet werden. Die Federn 34 sind auf die Führungsstücke 35 aufgeschoben und drücken gegen die in letzteren angebrachten Zapfen 45 und gegen die Schieber 32, 33 derart, dafs beim Freigeben der Welle 43 die Schieber durch die Federn 34 geschlossen werden, da die Gelenkstücke 40, 41 durch die Feder 34 aus der in Fig. 3 gezeichneten Lage leicht in die in Fig. 9 angegebene Winkelstellung übergeführt werden. Die Drehung der in den Lagern 46, 47 des Cylinders 2 gelagerten Welle 43 wird hierbei ebenfalls von dem Cylinderkolben 3 abgeleitet. Zu diesem Zweck ist auf der Welle 43 noch ein Arm 48 befestigt, an welchem eine mit einer Nase 49 versehene Zugstange 50 angebracht ist. An dem einen Ende des cylindrischen Theiles 4 des Cylinderkolbens 3 ist ein Mitnehmer 51 derart befestigt, dafs bei der Rückwärtsbewegung des Cylinderkolbens die Nase 49 der Zugstange 50 von dem Mitnehmer 5 1 mitgenommen wird, so dafs die Welle 43 gedreht und hierdurch die Stangen 42 in der Pfeilrichtung (Fig. 3) bewegt werden, wodurch die Gelenkstücke 40, 41 aus der Winkelstellung in die fast gerade Stellung gebracht und die Schieber geöffnet werden.
Beim Vorwärtshube ' des Cylinderkolbens 3 bleibt die Zugstange 50 mit dem Mitnehmer 51 durch die Wirkung der Federn 34 in Berührung, so dafs sich die Schieber nur allmählich schliefsen würden. Um ein schnelles Schliefsen der Schieber zu bewirken, ist eine Ausrückvorrichtung für die Zugstange 50 vorgesehen. Diese Ausrückvorrichtung besteht aus einer pendelnd angebrachten Ausrückstange 52 (Fig. i, 2, 7 und 8), welche derart angebracht ist, dafs das obere Ende derselben bei senkrechter Stellung mit dem Mitnehmer 51 in gleicher Höhe liegt. Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist nun in Kurzem folgende: Beim Rückwärtshube des Cylinderkolbens 3 legt sich die Ausrückstange 52 an den Mitnehmer 51 so an, dafs sie unter die Nase 49 der Stange 50 zu liegen kommt. Die Nase 49 der Stange 50 ist hierbei so gestaltet, dafs beim Vorwärtshube des Cylinderkolbens 3 ein Ausweichen der Ausrückstangen 52 ■ nach . hinten verhindert und also bei dieser Vorwärtsbewegung des Cylinderkolbens die Stange 50 durch die Ausrückstange von dem Mitnehmer 51 abgehoben und freigegeben wird, worauf die Schieber 32, 33 durch die Feder 34 schnell geschlossen werden können.
Die Wirkungsweise der oben beschriebenen hydraulischen Zuführungsvorrichtung ist folgende:
Wenn sich der Cylinderkolben 3 in der in Fig. ι gezeichneten Stellung befindet und die beiden Schieber 32, 33 geöffnet sind, so wird der Cylinder 2 von dem Trichter 1 aus mit Kohle gefüllt. Da bei der Rückwärtsbewegung des Cylinderkolbens durch Anstofsen der Stange 29 gegen denselben der Gewichtshebel 19 in die in Fig. 1 gezeichnete Lage und hierdurch der Ventilkolben 17 in die untere Stellung gebracht ist, in welcher die Abflufsöffnungen 1 5 und das Abflufsrohr 18 verschlossen sind, so wird nunmehr der Cylinderkolben 3 durch das eintretende Druckwasser nach vorn getrieben. Bei Beginn dieses Vorwärtshubes bleibt die Zugstangeso mit dem Mitnehmer 51 in Berührung, so dafs die Schieber 32, 33 fürs erste offen gehalten werden und die Kohle, welche sich festklemmen würde,
durch den Arbeiter in den Cylinder 2 hineingestofsen werden kann.
Durch die Ausrückstange 52 wird nach einem kleinen Hubweg die Zugstange 50 von dem Mitnehmer 51 selbstthätig freigegeben, so dafs die Schieber 32, 33 nunmehr durch die Federn 34 geschlossen werden. Durch Aenderung der in den Cylinderkölben eingeführten Druckwassermenge kann die Bewegung des Cylinderkolbens 3 beschleunigt oder verzögert werden. Nähert sich der Cylinderkölben 3 seinem vorderen Hubende, so wird die Nase 28 der am Gewichtshebel ig angebrachten Zugstange 29 von der am cylindrischen Theil 4 des Kolbens 3 vorgesehenen Nase 30 erfafst und der Gewichtshebel 19 in die in Fig. 1 punktirt gezeichnete Stellung gebracht, aus welcher er infolge der Wirkung des Gewichtes 31 in die Stellung nach Fig. 2 fällt und somit vollkommen umgelegt ist. Durch dieses Umlegen des Gewichtshebels wird vermittelst des Hebelmechanismus 21, 25 der Ventilkolben 27 nach oben bewegt, die Oeffnungen 15 freigegeben und das Abfiufsrohr 18 geöffnet, so dafs das in das Ventilgehäuse 9 eintretende Druckwasser unmittelbar abfiiefsen kann. Der Cylinderkölben 3 wird infolge dessen durch das Gewicht 13 zurückgezogen, wobei während des Rückwärtshubes die Zugstange 29 gegen den Cylinderkölben 3 stöfst, so dafs der Gewichtshebel 19 in seine Anfangsstellung gebracht, der Ventilkolben 27 nach unten bewegt und die Oeffnungen 15 sowie das Abfiufsrohr 18 geschlossen werden. Beim Rückwärtshub des Cylinderkolbens wird gleichzeitig die Nase 49 der Zugstange 50 von dem Mitnehmer 51 ererfafst und derartig mitgenommen, dafs die Welle 43 gedreht und vermittelst der Stange 42 die GelenkstUcke 40, 41 aus der in den Fig. 9 und 10 gezeichneten Winkelstellung in die in Fig. 3 gezeichnete Stellung gebracht und hierdurch die Schieber 32, 33 geöffnet werden. Die Schieber sind nunmehr geöffnet, das Abfiufsrohr 18 geschlossen, so dafs das Spiel und das Vorwärtsschieben des Cylinderkolbens von Neuem beginnen kann.

Claims (4)

  1. Pate nt-An Sprüche:
    i. Beschickungsvorrichtung mit Hülfe eines durch Druckwasser bewegbaren Kolbens, dadurch gekennzeichnet, dafs beim Vorwärtshub des Cylinderkolbens (3) die den Brennstoffbehälter (2) abschliefsenden Schieber (32, 33) geschlossen werden und der Hebel (19), welcher mit einem den Austritt des Druckwassers regelnden Ventilkolben (17) verbunden ist, umgelegt wird, so dafs der Austritt des Druckwassers freigegeben und der Cylinderkölben (3) beispielsweise durch ein Gewicht zurückgezogen wird, während beim Rückwärtshub der Hebel (19) in seine Anfangsstellung zurückgebracht wird, wobei die Schieber (32, 33) geöffnet werden und die Ausflufsöffnung für das Druckwasser geschlossen wird.
  2. 2. Eine Ausführungsform der im Anspruch 1 beschriebenen Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs an dem Hebel (19), von welchem aus der die Austrittsöffnungen (15) und das Abflufsrohr (18) abschliefsende Ventilkolben (17) gesteuert wird, eine mit einer Nase (28) versehene Zugstange (29) und am Cylinderkölben (3) eine Nase (30) angebracht ist, welche beim Vorwärtshub des Cylinderkolbens (3) die Nase (28) mitnimmt und den Hebel (19) umlegt, wodurch der Austritt für das Druckwasser freigegeben wird.
  3. 3. Eine Ausführungsform der im Anspruch 1 beschriebenen Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs die unter Federwirkung (34) stehenden Abschlufsschieber (32, 33) vermittelst der an ihnen bezw. an den festen Führungsstücken (35) drehbar angebrachten Gelenkstücke (40, 41) und der Stangen (42) mit einer Welle (43) derart verbunden sind, dafs die Schieber bei der während des Rückwärtshubes des Cylinderkolbens hervorgerufenen Drehung der Welle (43) geöffnet werden.
  4. 4. Eine Ausführungsform der im Anspruch 1 und 3 beschriebenen Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs an der Welle (43) vermittelst eines Armes (48) eine mit einer Nase (49) versehene Zugstange (50) angebracht ist, welche beim Rückwärtshub des Cylinderkolbens dem am letzteren vorgesehenen Mitnehmer (51) folgt, dagegen beim Vorwärtshub durch eine Ausrückstange (52) von dem Mitnehmer abgehoben wird, so dafs die Federn (34) den Schlufs der Schieber (32, 33) bewirken können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT134540D Active DE134540C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE134540C true DE134540C (de)

Family

ID=402654

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT134540D Active DE134540C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE134540C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE134540C (de)
DE608987C (de) Umschaltvorrichtung fuer eine wahlweise mit Druckgas oder fluessigem Brennstoff betriebene Brennkraftmaschine
DE112958C (de)
DE415224C (de) Hydraulische Steuerung fuer die Einlassventile von Dampfmaschinen
DE104740C (de)
DE88561C (de)
DE659489C (de) Radialbohrmaschine mit auf dem Radialarm angeordneter Pumpe und durch diese gespeisten hydraulischen Vorrichtungen zur Festklammerung der Saeulenmuffe und des Radialarmes
DE600280C (de) Metallstrangpresse mit Blockeinbringevorrichtung
DE133550C (de)
DE290399C (de)
DE1646364A1 (de) Vorrichtung zum Beschicken und Laden eines Explosionsgenerators mit Sprengstoffpatronen
DE221582C (de)
DE227356C (de)
DE157991C (de)
DE263203C (de)
DE249994C (de)
DE721903C (de) Vorrichtung zum Steuern hydraulischer Pressen
DE242602C (de)
DE537095C (de) Puffervorrichtung fuer Blechpressen
DE200104C (de)
DE185615C (de)
DE540258C (de) Buegelpresse
DE129841C (de)
DE207307C (de)
DE124134C (de)