DE303369C - - Google Patents

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/02Yarns or threads characterised by the material or by the materials from which they are made
    • D02G3/08Paper yarns or threads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 22. JUL11919
Es ist bekannt, Papierstreifen mit Eisenoder Metalldraht zu verweben oder zu verflechten.; der Draht dient als Trag- oder Festigkeitsgerippe und das Papier besorgt die Ausfüllung der Maschen^ ohne wesentlich zur Festigkeitserhöhung beizutragen. Es ist auch bekannt, Garne 'herzustellen, deren Wesen darin besteht, daß ein Draht mit Papier umsponnen wird. Ferner ist ein für Web- und
ίο Flechtzwecke bestimmtes Flachgarn bekannt, bei dem zwischen Papierstreifenlagen ein oder mehrere Längsrippen bildende Fäden aus Draht eingebettet sind. Bei dieser Anordnung sollen die Drahtrippen im wesentlichen die Zugfestigkeit übernehmen, während die Papierstreifen von verhältnismäßig geringer, d.h. die Weichheit der Streifenkanten noch gewährleistender Stärke, die Füllung des Gewebes bewirken sollen. Die vorliegende Erfindung will nun ein für Web- und Flechtzwecke besonders geeignetes Garn dadurch schaffen, daß in ein Papierflachgarn eine Einlage aus flach gewalztem Draht bzw. dünnem Metallband eingelegt wird. Einerseits wird dadurch- erreicht, daß das Papierflachgarn einerseits und die Metalleinlage andererseits so gewählt werden können, daß sie beide an der Zugfestigkeit des Garnes teilnehmen, da sie beide die gleiche Längung besitzen und »gleich gestreckt und gleich gewellt werden. ■ Dies kann durch entsprechende Wähl der Stärke der Metalleinlage einerseits und des Papiers andererseits ohne weiteres erreicht werden. Dadurch, daß die Metalleinlage flach ist, wird der weitere Vorteil erreicht, daß das Garn sich leicht biegen läßt und keine Rippen aufweist.
Die Vermeidung der Rippen ist für die Qualität von aus dem neuen Flachgarn hergestellten Gewebe und, Geflechten von großer Wichtigkeit. Bekanntlich ist es der Vorteil des Flachgarns, daß das aus ihm hergestellte Flächenerzeugnis sehr flach ausfällt und infolge des scharfen Aneinanderliegens der Garnkanteri dichte Flächenerzeugnisse erzeugt werden können. Diese Vorteile werden durch Einlage von Runddraht in das Papierflachgarn zerstört. : Die Rippen tragen besonders an' den Kreuzungsstellen stark auf und infolgedessen werden die Zwischenräume 'zwischen den Fäden größer, das Flächenerzeugnis wird durchlässiger und dort, ,wo z. B. Gewebe als Einlage benutzt wird, "wie bei der Linoleum-, Linkrusta- oder Kunstlederfabrikation machen sich die Rippen ,auf der Stoffoberfläche unangenehm bemerkbar. Dadurch, daß man derartige Gewebe aus Flachgarn mit bandartiger Metalleinlage herstellt, macht man neben der Verstärkung noch alle diejenigen. Vorteile nutzbar, die die Verwendung von gewöhnlichem, unverstärktem Flachgarn dem Gewebe verleiht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Papierflachgarn mit Metalleinlage, dadurch gekennzeichnet, daß diese aus einem flächgewalzten Draht oder einem Metallband besteht.
2. Flachgarngewebe oder -Geflecht, dadurch gekennzeichnet, daß es ganz oder teilweise aus dem Flachgarn nach Anspruch ι hergestellt ist.^
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