DE302997C - kartoffelerntepflug mit einem an dem einen Schenkel eines Bogengrindels befestigten, nach zwei Seiten wendenden Schar und hinter diesem liegenden Reinigungsrosten - Google Patents

kartoffelerntepflug mit einem an dem einen Schenkel eines Bogengrindels befestigten, nach zwei Seiten wendenden Schar und hinter diesem liegenden Reinigungsrosten

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DE302997C
DE302997C DE1914302997D DE302997DA DE302997C DE 302997 C DE302997 C DE 302997C DE 1914302997 D DE1914302997 D DE 1914302997D DE 302997D A DE302997D A DE 302997DA DE 302997 C DE302997 C DE 302997C
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Germany
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leg
mouldboards
plow
bars
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Expired
Application number
DE1914302997D
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English (en)
Inventor
Jakob Spilger
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Jakob Spilger II
Original Assignee
Jakob Spilger II
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D15/00Digging machines with sieve graters but without conveying mechanisms
    • A01D15/02Digging machines with sieve graters but without conveying mechanisms with rigid grates

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Lageruempiar
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 302997 -.. KLASSE 45 c. GRUPPE
JAKOB SPILGER II in SCHWETZINGEN, Baden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. November 1914 alh
Die Erfindung betrifft einen .Kartoffelerntepflug, bei welchem an dern^ einen Schenkel eines bogenförmigen Grindels ein nach zwei Seiten' wendendes Schar und hinter diesem Reinigungsroste angeordnet sind. Es sind bereits derartige Kartoffelerntepflüge bekannt, jedoch ist deren Durchbildung unzweckmäßig und unvollkommen, so daß nach kurzem Ge-
. brauph eine Verstopfung des Pfluges mit Kartoffelkraut eintreten muß und außerdem eine restlose Förderung der Kartoffeln auf die Oberfläche nicht erreicht wird.
Durch die Erfindung sollen diese Übelstände beseitigt werden und durch zweck mäßige Gestaltung der Einrichtung zur Be7 seitigung des Kartoffelkrautes aus dem Bereiche des Schars und durch'vorteilhafte Ausbildung der Roste zur Beförderung der Kartoffeln auf die Oberfläche des Erdbodens.
-Zur Beseitigung des Krautes wird neben der Gestaltung des Schars als vollkommen umwendendes, Kraut nach unten förderndes Pfluggerät eine Stange verwendet, die vom Schar ausgehend im Bogen über dieses hinweggeführt ist und neben der Teilung des Kartoffelstockes und des Erddammes in zwei Teile das oben bleibende und dem oberen Teil des Schars zustrebende Kraut über dieses hinweg in den hinter dem Schar befindliehen freien Raum des Bogens des Grindels führt, wo es seitlich'abfällt. Es ist zwar eine ähnliche Stange bei solchen Pflügen bekannt v geworden, jedoch wird diese, da. sie-am unteren Ende ohne Verbindung mit dem Schar ist, Kraut nach dem unteren hinteren Teil des Schars durchlassen und auch gestatten, daß sich Kraut oben am Schar festsetzt, weil' sie unmittelbar über dem Schar am Grindel befestigt ist. Infolgedessen tritt leicht ein Verstopfen ein.
Gemäß der Erfindung sind zur Förderung der Kartoffeln an die Oberfläche auf jeder Seite des Streichbleches des Schars Roste \ron besonderer Gestaltung übereinander angeordnet. Der untere Rost besitzt im wesentliehen nach oben gerichtete, zweckmäßig gebogene Stäbe, während die oberen Roste nach hinten gerichtete, zweckmäßig gerade Stäbe bzw. Ansätze aufweisen. Durch diese neuartige Ausbildung der Roste wird folgendes erreicht: Der untere Teil des von der Stange in zwei Hälften geteilten und vom Schar gewendeten Arbeitsgutes gelangt von den seitlich die Flügel des Streichbleches überragenden Teilen des Schars aus auf den unteren rechenartigen Rost mit den im wesentlichen nach oben gerichteten Stäben. Dieser Rost trennt die Erde und die Kartoffeln voneinander und legt die letzteren infolge der eigenartigen Anordnung der Stäbe in den mittleren Teil der vom Schar erzeugten Furche auf den Erdboden ab. Der obere Teil des gewendeten Gutes gelangt von den Flügeln des Streichbleches auf die oberen Roste, die ebenfalls die Erde und die Kartoffeln voneinander trennen und infolge ihrer seitlichen Richtung und ihrer nach hinten gerichteten Ansätze die Kartoffeln auf den Böschungen, der er-

Claims (1)

  1. zeugten Furchen ablegen. Sämtliche bekannten Pflüge dieser Art weisen eine derartige Behandlung des Erddammes zwecks Abscheidung des .Krautes und zwecks Obenauf förderung der Kartoffeln nicht auf. Die geschilderten Vorzüge des Pfluges der Erfindung bedingen einen dauernd leichten Gang desselben und ermöglichen die Verwendung nur eines ' Pferdes für das Ausheben der Kartoffeln.
    ίο Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht.
    Fig. ι zeigt eine Seitenansicht des Pfluges, Fig. 2 eine Draufsicht.
    Fig. β ist ein Schnitt nach Linie A-B der
    Fig. i. ■
    Das Grindel des Pfluges ist in bekannter Weise bogenförmig gestaltet^ Sein oberer , Schenkel a, an dem die Zugkette bei χ angreift, wird durch einen sogenannten Sacksehen Vorderwagen unterstützt. Der untere Schenkel b des Grindels ist langgestreckt und dient mit seiner Unterseite als Führung. Der Fühungsteil kann natürlich mit Rücksicht auf die Abnutzung auswechselbar sein.
    Am vorderen Ende des Schenkels b ist das Schar c befestigt. Dieses ist von langgestreckter Form, flach nach oben gewölbt, ganz all-
    ' mählich ansteigend und so breit, daß es den ganzen Fuß des Kartoffeldammes untergreift und so den Damm ganz allmählich anhebt. Infolge dieser zweckmäßigen Form setzt das Schar seinem Vorwärtsdringen nur geringen Widerstand entgegen.
    An das Schar c schließen sich Streichbleche d an, die, wie bekannt, um eine senkrechte, am Grindelschenkel b befestigte Achse e, die durch Augen e± der Streichbleche greift, drehbar sind und mittels einer Lochstange / bezüglich ihrer Lage eingestellt werden können. Infolgedessen kann der Widerstand des Streichbleches geändert und damit der verschiedenen Bodenbeschaffenheit sowie den verschiedenen Anbauverhältnissen Rechnung getragen werden. Die Streichbleche können aber auch fest mit dem Schar verbunden sein.
    An den Streichblechen d sind je zwei (oder mehr) nach der Seite vorspringende Stangen g befestigt, die Stäbe oder Ansätze h tragen, welche im wesentlichen nach hinten, d. h. entgegengesetzt zur Fahrrichtung verlaufen. Die Stangen g sind in Augen ^1 der Streichbleche drehbar und können mittels eines Gestänges §·2 verstellt werden, so daß ihre Lage der jeweiligen Bodenbeschaffenheit angepaßt werden kann. Die Stäbe g können aber auch fest an den Streichblechen angebracht sein.
    Unterhalb der durch die Stangen g und die Stäbe /;. gebildeten Roste sind hinter den über die .Streichbleche überstehenden Teilen des Pflugschars c am unteren Schenkel des Grindels befestigte Stangen i angeordnet, an die eine Reihe von Stäben I befestigt sind. Diese Stäbe sind im wesentlichen nach oben gerichtet, dabei aber zweckmäßig etwas nach hinten und innen gebogen. Da sie somit im wesentlichen in Richtung der Erdbewegung verlaufen, so ist ein Verstopfen der durch die Stäbe gebildeten Roste ziemlich ausgeschlossen; die Roste werden infolge des Druckes der sich über sie schiebenden Erdmassen von selbst gereinigt. Die Stangen i liegen etwas tiefer als die Hinterkante k des Schars, so daß das diese Kante überschreitende Gut fallend auf die durch die Stäbe I gebildeten Roste hinabfällt. Stangen i sind zweckmäßig' um Zapfen in drehbar, so1 daß sie sich nach oben etwa in die in Fig. 3 strichpunktierte Lage drehen können, wenn sich der Pflug nach der Seite neigt. Dadurch wird das Ausheben des Schars verhindert und das Lenken des Pfluges erleichtert.
    Am vorderen Ende des Schars c -ist eine Stange η befestigt, die in schräger Richtung nach oben und im Bogen über die Stoßkante der Streichbleche hinweggeführt ist. Das rückwärtige Ende der Stange η ist . zweckmäßig gegabelt und am Schenkel b des Grindels befestigt. Die Lage der Stange kann einstellbar sein. ;
    Aus der Zeichnung geht hervor, daß das Schar mit den Streichblechen usw. in keiner Verbindung mit dem oberen Schenkel des Grindels steht, daß vielmehr ein ziemlich großer Zwischenraum zwischen den Teilen vorhanden ist und das Schar mit den Streichblechen usw. außerdem weit vom Bogen p des Grindels entfernt ist. Infolgedessen kann eine Verstopfung nicht leicht eintreten.
    Ρλτεν τ-Ans J? ruch:
    Kartoffelerntepflug" mit einem an dem einen Schenkel eines Bogengrindels be- 1 festigten, nach zwei Seiten wendenden-105 Schar und hinter diesem liegenden Reinigungsrosten, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sichbekannte Stange zum Fernhalten des Krautes vom Schar an dessen Spitze befestigt sowie im Bogen über das Schar hinweggeführt ist, und daß auf jeder Seite . des Streichbleches des Schars Roste übereinander angeordnet sind, von denen der untere nach oben gerichtete gebogene Stäbe und die oberen schräg nach hinten gerichteten gerade Stäbe haben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1914302997D 1914-11-17 1914-11-17 kartoffelerntepflug mit einem an dem einen Schenkel eines Bogengrindels befestigten, nach zwei Seiten wendenden Schar und hinter diesem liegenden Reinigungsrosten Expired DE302997C (de)

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