DE85477C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE85477C DE85477C DE189585477D DE85477DD DE85477C DE 85477 C DE85477 C DE 85477C DE 189585477 D DE189585477 D DE 189585477D DE 85477D D DE85477D D DE 85477DD DE 85477 C DE85477 C DE 85477C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- arm
- plow
- beet
- land side
- herb
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 235000016068 Berberis vulgaris Nutrition 0.000 claims description 10
- 241000335053 Beta vulgaris Species 0.000 claims description 10
- 235000011293 Brassica napus Nutrition 0.000 description 2
- 240000008100 Brassica rapa Species 0.000 description 2
- 235000000540 Brassica rapa subsp rapa Nutrition 0.000 description 2
- 244000144992 flock Species 0.000 description 2
- 235000008216 herbs Nutrition 0.000 description 2
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 2
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 2
- 241000196324 Embryophyta Species 0.000 description 1
- 238000003306 harvesting Methods 0.000 description 1
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D25/00—Lifters for beet or like crops
- A01D25/02—Machines with rigid tools
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zum Ernten von Rüben und anderen Wurzelfrüchten sind bereits Pflüge benutzt worden,
die mit einem vorn muldenförmigen, hinten S-förmigen Schar versehen sind, und, seitlich
an den Rüben entlang geführt, die Rüben mit der umgebenden verdrängten Erde aufheben
(D. R. P. Nr. 71191). Auch hat man hinter
dem Pflugschar auf dessen Landseite ein verticales Messer angebracht, welches die Rübe
mit der umgebenden Erde losschneidet, so dafs sie in die von dem Schar vorher gebildete
Furche hinabfällt (D. R. P. Nr. 54081). In beiden Fällen folgt also die Erde mit der
umgelegten Rübe und wird über das Kraut derselben zerstreut, wobei sie jenes Kraut verunreinigt
und als Futter unbrauchbar macht, was als ein grofser Nachtheil erachtet werden mufs, da das Kraut bekanntlich als Futter eine
grofse Verwendung hat. Das Geräth, welches den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet,
arbeitet dagegen in der Weise, dafs es die Rübe seitwärts nach der Landseite legt, nachdem
das Pflugschar die Erde auf der einen Seite der Rübe aufgelockert hat, wodurch die
Rübe unbeschädigt und frei von Erde und mit reinem, als Futter völlig benutzbarem Kraut
auf den Boden gelegt wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist das Geräth, auf einem Pfluge befestigt, im Aufrifs,
Grundrifs und in Vorderansicht in Fig. 1 bis 3 dargestellt; Fig. 4 veranschaulicht das Geräth
in Hinteransicht und verdeutlicht die Wirkungsweise desselben.
Das Geräth besteht aus einem spitzen Seitenstück, welches aus einer durchbrochenen Wand
oder aus zwei in eine Spitze zusammen laufenden Armen A B bestehen kann, sowie ferner
aus einem von dieser Spitze längs des Seitenstückes liegenden Arm C, der nach aufsen
gekrümmt ist, und endlich aus einem von der erwähnten Spitze schräg auswärts laufenden
zweiten Arm D, der vor und über dem gekrümmten Arm C liegt und nicht so weit aus
dem Seitenstück hervorragt wie dieser. Das Geräth kann auch ferner mit einem von der
Spitze des Seitenstückes laufenden dritten Arm E versehen sein, der vor den beiden letztgenannten
Armen C und D liegt.
Das Geräth wird mittelst Schrauben oder anderer Befestigungsmittel entweder an dem
Pfiugbaum oder an dem Obertheil des Pfluges oder sowohl an dem Pflugbaum als an dem
Obertheil eines gewöhnlichen Pfluges, von welchem das Pflugmesser und das Streichbrett
abgenommen sind, oder auch auf einem pflugähnlichen Gestell in solcher Weise befestigt
dafs seine Spitze schräg nach vorn und unten geneigt, hinter der Pflugscharspitze und etwas
— ungefähr 75 mm — nach rechts von der Landseite liegt, wodurch der Arm C eine nach
der Landseite hervorragende, schräg aufsteigende Führung bildet, vor welcher der
ebenfalls schräg aufsteigende Arm. D liegt. Dieser letztere bildet jedoch einen kleineren
Winkel mit dem Seitenstück, als der Arm C, und liegt innerhalb dieses Armes. Der dritte
Arm E hat den Zweck, das Geräth zu verstärken und eine weitere Führung für das
Kraut zu bilden. Endlich mag hier erwähnt werden, dafs das Schar desjenigen Pfluges, auf
welchem das Geräth befestigt wird, am besten schmäler und spitzer 'gewählt wird, als die
gewöhnlichen Pflugschare.
Bei der Vorwärtsbewegung des Pfluges lockert das Pflugschar zuerst die Erde auf der rechten
Seite der Rübe auf, worauf die Spitze des Seitenstückes unter dem Kraut hindurch geht
und der schräg gegen die Fahrrichtung liegende hervorragende Arm C die Rübe allmälig nach
der Landseite umlegt, während gleichzeitig das Kraut von dem Arm D und zum Theil auch
von dem Arm E zur Seite gebogen und dadurch verhindert wird, in das Geräth zu
kommen und dort sitzen zu bleiben.
Ein Verstopfen des Geräthes mit Kraut, wodurch das fortgesetzte Arbeiten desselben erschwert
oder gänzlich gehindert würde, wird also vermieden. Die in dieser Weise umgelegte
Rübe wird gleichzeitig etwas aus dem Boden gehoben und endlich mit unbeschädigtem
Kraut sowie in vollständig unbeschädigtem Zustande an der Landseite des Pfluges abgelegt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Rübenheber für Pflüge, bestehend aus einem am Pflugbaum oder Pflugkörper zu befestigenden dreieckigen Gestell A B, von dessen Spitze ein schräg nach oben und nach der Landseite hin auswärts gekrümmter Arm (C) und gegebenenfalls vor demselben noch ein oder zwei weniger gekrümmte schräge Arme (D und E) ausgehen, zum Zweck, mittels des Armes C die Rübe zu heben und nach der Landseite umzulegen, sowie gleichzeitig durch die Arme D und E das Kraut vom Geräth abzuhalten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE85477T | 1895-03-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE85477C true DE85477C (de) | 1896-02-22 |
Family
ID=34608318
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189585477D Expired DE85477C (de) | 1895-03-05 | 1895-03-05 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE85477C (de) |
-
1895
- 1895-03-05 DE DE189585477D patent/DE85477C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2640749C3 (de) | Drillmaschine | |
| DE85477C (de) | ||
| DE965667C (de) | Drillschar, insbesondere fuer von einem Schlepper gezogene Drillmaschinen | |
| DE4292949C2 (de) | Baumerntevorrichtung | |
| DE415731C (de) | Beethackschar | |
| DE128165C (de) | ||
| EP4388836B1 (de) | Gartenwerkzeug für verschiedene gartenarbeiten | |
| DE155076C (de) | ||
| DE81054C (de) | ||
| DE32359C (de) | Rübenerntepflug | |
| DE852918C (de) | Zusatzgeraet fuer Pfluege zum Einlegen von Stallmist und anderen langfaserigen Stoffen | |
| DE547849C (de) | Kartoffelrodepflug mit schraeg zur Fahrrichtung liegendem Schar und nach hinten ansteigendem Zinkenfortsatz | |
| DE66401C (de) | Untergrundpflug | |
| DE941031C (de) | Pfeilspitzenartiges, gewoelbtes Scharblatt fuer die Bodenbearbeitung, insbesondere fuer Handhacken | |
| DE102004021359A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Roden von Wurzelfrüchten, insbesondere von Rüben | |
| DE1133745B (de) | Bodenaufreissvorrichtung fuer den Strassenbau oder fuer landwirtschaftliche Zwecke | |
| DE925918C (de) | Ruebenerntegeraet | |
| DE697199C (de) | Vorrichtung zum Ausheben und Freilegen von Rueben und aehnlichen Wurzelfruechten | |
| DE210924C (de) | ||
| DE79984C (de) | ||
| DE253107C (de) | ||
| DE168622C (de) | ||
| DE138517C (de) | ||
| DE624182C (de) | Kartoffelerntemaschine mit Krautausreissvorrichtung und quer zur Fahrrichtung umlaufendem Rechenband | |
| DE302997C (de) | kartoffelerntepflug mit einem an dem einen Schenkel eines Bogengrindels befestigten, nach zwei Seiten wendenden Schar und hinter diesem liegenden Reinigungsrosten |