DE155127C - - Google Patents
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- DE155127C DE155127C DE1903155127D DE155127DD DE155127C DE 155127 C DE155127 C DE 155127C DE 1903155127 D DE1903155127 D DE 1903155127D DE 155127D D DE155127D D DE 155127DD DE 155127 C DE155127 C DE 155127C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D13/00—Diggers, e.g. potato ploughs
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
- M 155127 KLASSE 45 c.
Kartoffelerntegeräte mit die Erde rechenartig durchfurchenden Werkzeugen, welche
die Kartoffeln durch Keilwirkung an die Erdoberfläche drängen, die Erde aber zwischen
ihren Zinken oder Sprossen hindurchgehen lassen sollen, sind in mehrfacher Ausführung
bekannt. Meist bestehen die rechenartigen Werkzeuge aus in senkrechten Längsebenen
schräg nach hinten und oben gerichteten
ίο Sprossen. Diese Ausführung hat den Nachteil,
daß bei weiter Sprossenstellung kleine Knollen, die außerhalb der Mitte getroffen
werden, seitlich ab- und zwischen den Sprossen hindurchgleiten, während bei einer diesen
Nachteil vermeidenden engen Sprossenstellung leicht eine Verstopfung des Rechens
mit Wurzeln und Kraut eintritt. Diesen Nachteilen ist weder durch eine in der Seitenansicht
gebrochene Gestaltung der längs verlaufenden Sprossen, vermöge welcher mit schräg ansteigenden Sprossenteilen wagrechte
Sprossenteile abwechseln, abzuhelfen, noch durch die Anordnung von mit ihrer Spitze
vorangehenden Kegeln auf den Sprossen bei beweglicher Anhängung der Sprossen.
Das vorliegende Gerät zeichnet sich dadurch aus, daß der Rechen von staffeiförmig
hinter- und übereinander angeordneten, wesentlich quer und wagrecht verlaufenden Sprossen
gebildet wird, also eine Art Leiter darstellt, die in schräger Lage durch' das Erdreich
hindurchgezogen wird und den Boden im Gegensatz zu den oben genannten Geräten, welche ihn senkrecht durchfurchen, in mehreren
übereinander liegenden wagrechten Ebenen durchfurcht. Wesentlich wagrecht und quer
verlaufende Sprossen hintereinander sind zwar auch schon bekannt, aber nicht zu mehreren
staffeiförmig hinter- und zugleich übereinander als eine den Boden in der angegebenen
Weise durchfurchende Leiter, sondern in gleicher Ebene — und zwar in der Sohlebene
der Arbeitstiefe — und als Träger der in Übereinstimmung mit den übrigen oben
genannten Geräten in senkrechten Ebenen nebeneinander angeordneten, schräg nach
hinten und oben gerichteten Sprossen. Für das Zutagefördern der Knollen kommen die
wagrechten Sprossen des älteren Gerätes überhaupt nicht, für die Gesamtwirkung des
Gerätes nur insoweit in Betracht, als sie das Erdreich unterhalb des Bereiches der Knollen
wagrecht durchschneiden.
Das mit Bezug auf das ältere Gerät mit wagreehten Grundsprossen und in senkrechten
Ebenen schräg angeordneten Fördersprossen Gesagte gilt auch für die bekannten Kartoffelpflüge
mit keilförmigem Schar und über dieses heraustretenden hornförmigen Sprossen.
Der Unterschied in der Wirkung zwischen dem Gerät nach der vorliegenden Erfindung
und dem Bekannten besteht — wie schon angedeutet — darin, daß die Erde bei dem Bekannten
in nebeneinander liegenden senkrechten Ebenen, bei der Erfindung in staffelförmig
übereinander liegenden wagreehten Ebenen durchfurcht wird, wobei alle Knollen
: durch die Sprossen schrittweise emporge-
Claims (1)
- drängt werden. Bei dieser Wirkungsweise ist weder ein Zurückbleiben kleiner Knollen, noch ein Verkrauten des Gerätes zu befürchten. Mit Rücksicht auf das Hindurchfallen kleinerer Knollen kann man die Sprossen der Höhe nach eng aneinander reihen, mit Rücksicht, auf das Verkrauten kann man ihnen im Grundriß einen genügend großen Abstand geben. Ein Zurücksinkenίο der von einer Sprosse erfaßten und in den Bereich der folgenden Sprosse gehobenen Knollen ist nicht zu befürchten, weil das spezifisch schwerere und in Bewegung befindliche Erdreich hinter der Sprosse nach unten strebt und die leichteren Kartoffeln sozusagen emporschwemmt. Da nun kleinere Knollen auch nicht, wie es bei den älteren Geräten der Fall ist, seitlich ausweichen und durchschlüpfen können, so werden sie sicher an die Erdoberfläche gebracht.Ein derartiges Gerät ist auf der Zeichnung im senkrechten Längsschnitt und im Grundriß dargestellt. Es bezeichnet A den zum Aufpflügen der Kartoffelreihe gewöhnlich benutzten Pflug (Ruhrhaken), B das angehängte Gerät.Um einen senkrechten Bolzen a am hinteren Ende der Pflugsohle ist das kurze Eisen b drehbar, welches die starken, seitwärts und rückwärts ausladenden Vorschneider c trägt. Die Vorschneider haben denselben Tiefgang wie die Pflugsohle, greifen aber seitlich weiter aus als das Pflugschar und lockern das Erdreich auf, damit die Sprossen weniger Widerstand finden. Mit dem Erdreich heben die Vorschneider auch die etwa in ihrem Bereich liegenden, außergewöhnlich tief steckenden Kartoffeln, die, während das schwerere Erdreich hinter den Vorschneidern sogleich wieder niederfällt, etwas gehoben bleiben und dadurch sicher in den Bereich der Sprossenstaffel gelangen. An die Flanken der Vorschneider schließen sich Streichbretter d an, welche, an den Wänden der von den Vorschneidern erzeugten flachen Furche schleifend, zur Führung des nachfolgenden Gerätes dienen.Dieses besteht zunächst aus einem Flacheisenbalken e als Rückgrat, .dessen vorderes Ende mit Gelenkaugen den am hinteren Ende des Eisens b angebrachten wag rechten Gelenkbolzen/ umfaßt. Am hinteren Ende der Schiene e wird zweckmäßig eine auf der Furchensohle laufende Stütze g (Gleitschuh) angebracht. In Querschlitzen der. hochkantig liegenden Schiene e sind die stumpfwinkligen Sprossen h aus Flacheisen eingezogen, welche wagrecht oder annähernd wagrecht liegen sollen und in verschiedenen, dicht übereinander liegenden, wagrechten Ebenen das aufgelockerte Erdreich durchwühlen.Sind die Sprossen etwas schräg nach hinten gerichtet, was wegen des Angriffs an das Erdreich vorteilhaft ist, so verbindet sich zwar mit der hebenden Wirkung der Sprossen auch eine seitwärts nach außen gerichtete Bewegung der Knollen, die von der einzelnen Sprosse zu bewirkende Hebung der Knollen ist aber so gering, daß eine wesentliche Seitwärtsbewegung der Knollen während der Angriffszeit der Sprosse, und zumal ein seitliches Abgleiten der Knollen vom Ende der Sprosse nicht zu befürchten ist, um so weniger, als die Arbeitsbreite des Gerätes die Furchenbreite reichlich deckt. ■Zweckmäßig sind die Sprossen h an der Schiene e nicht starr, sondern mit Hilfe von Stiften i (Fig. 2) derart angebracht, daß sie in wagrechter Ebene um ihre in den Schlitzen der Schiene e liegenden Scheitelstücke pendeln können. Die Sprossen können auf diese Weise beim Auftreffen auf Steine nachgeben, indem der auf den Stein treffende Sprossenarm rückwärts schwingt. Sie stellen sich aber nach Passieren des Hindernisses sofort wieder in die ursprüngliche Lage ein, da ja unter normalen Verhältnissen der Druck auf beide Arme gleich ist. Diese Beweglichkeit der Sprossen soll die Gefahr des Bruches verhindern.Pate ν τ-Anspruch :Kartoffelerntegerät mit an einem Pflug angehängten, wesentlich wagrecht und quer verlaufenden Sprossen zum Durchwühlen des Bodens, dadurch gekennzeichnet, daß diese Sprossen (h) staffeiförmig hinter- und übereinander angeordnet sind, so daß sie eine den Boden in schräger Lage mit ihren Sprossen durchwühlende Leiter bilden, welche die Kartoffeln allmählich Sa die Oberfläche drängt, die Erde aber zwischen den Sprossen hindurchgehen läßt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE155127T | 1903-03-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE155127C true DE155127C (de) | 1904-11-01 |
Family
ID=34624784
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1903155127D Expired DE155127C (de) | 1903-03-11 | 1903-03-11 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE155127C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1179034B (de) * | 1956-07-09 | 1964-10-01 | Lely Nv C Van Der | Vorrichtung zum Roden von Knollen- oder Wurzelgewaechsen |
| US4793163A (en) * | 1987-02-19 | 1988-12-27 | The Stanley Works | Hasp-type latch and method of making and using same |
-
1903
- 1903-03-11 DE DE1903155127D patent/DE155127C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1179034B (de) * | 1956-07-09 | 1964-10-01 | Lely Nv C Van Der | Vorrichtung zum Roden von Knollen- oder Wurzelgewaechsen |
| US4793163A (en) * | 1987-02-19 | 1988-12-27 | The Stanley Works | Hasp-type latch and method of making and using same |
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