DE302825C - - Google Patents

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DE302825C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09FNATURAL RESINS; FRENCH POLISH; DRYING-OILS; OIL DRYING AGENTS, i.e. SICCATIVES; TURPENTINE
    • C09F1/00Obtaining purification, or chemical modification of natural resins, e.g. oleo-resins
    • C09F1/02Purification

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)

Claims (2)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    Es ist bekannt, daß die sogenannten edlen Harze zur Herstellung von Lacken und Firnissen verwendet werden, und daß auch andere Harze, wie Kolophonium usw., sich mehr 5 oder weniger gut zur Herstellung von Lacken eignen.
    Es hat sich nun herausgestellt, daß Gummiharze der Gattung Olibanum, welche bisher zur Lackfabrikation nicht geeignet waren,
    ίο unter gewissen Umständen. geeignet sind, erstklassige Lackkörper zu liefern, welche beim Gebrauch für manche Zwecke die bisher bekannten Lacksorten noch übertreffen.
    Bekanntlich enthalten die Gummiharze der Gattung Olibanum gewisse hier nicht näher zu bezeichnende Substanzen, welche die Veranlassung sind, daß bei dem Arbeiten nach den üblichen Methoden nur klebrige und minderwertige Lacke daraus erhalten werden.
    Der Zweck vorliegender Erfindung ist, diese Beimengungen der angeführten Gummiharze zu entfernen, so daß das davon befreite Harz einen harten und schnell trocknenden Lack von hohem Glanz, großer Durchsichtigkeit und Wasser- und Wetterbeständigkeit liefert. Dies wird durch das die Erfindung bildende Verfahren auf folgende Weise erreicht: Die Gummiharze der Gattung Olibanum werden zuerst zur Gewinnung eines ätherisehen Öles einer Trockendestillation unterzogen, da dieses ätherische Öl die Ursache ist, daß die aus dem Gummiharz bereiteten Lacke schwer trocknen, während dasselbe ätherische öl, welches in den Lacken schädlich ist, für sich ein wertvolles Handelsprodukt bildet. Sodann wird das Gummiharz · mit niedrig siedenden Chlorderivaten u. dgl. unter Rückflußkühlung durch mehrere Stunden extrahiert.
    Es ist wichtig, daß bei niedriger Temperatur extrahiert wird, wofür sich am besten das Dichloraethylen eignet, da bei hoher Temperatur Substanzen in Lösung gehen, welche die Farbe des Harzes sowie auch die Trockenfähigkeit ungünstig beeinflussen. -,
    Zur Gewinnung der restlichen Harzbestandteile, welche einen Lack zweiter Qualität ergeben, werden dann die Rückstände der ersten Extraktion mit höher siedenden Extraktionsmitteln behandelt.
    Das in beiden Fällen gewonnene Harz wird in üblicher Weise auf Lack verarbeitet und gibt einen hochtransparenten sehr lichten, zähen und nicht rissig werdenden, für alle Zwecke geeigneten Lack.
    Man muß bei Durchführung des Verfahrens darauf achten, daß nur wasserfreie und auch in Wasser unlösliche Extraktionsmittel von niedrigem Siedepunkt verwendet werden, da hur diese ihren Zweck erfüllen, weil auch schon ein geringer Wassergehalt des Extraktionsmittels störend wirkt und sich trübe Lösungen ergeben.
    Patent-A ν Sprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung von Lack aus Gummiharzen der Gattung Olibanum, dadurch gekennzeichnet, daß das Gurnnii-
    harz zur Entfernung des darin enthaltenen ätherischen Öles einer trockenen Destillation unterzogen und der erhaltene Rückstand mit niedrig siedenden Lösungsmitteln, z. B. Dichloraethylen, welche nur die Harnsubstanzen lösen, extrahiert wird.
  2. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der bei dem Verfahren nach ι erhaltene Extraktionsrückstand weiter mit höher siedenden Extraktionsmitteln behandelt wird.
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