DE301887C - - Google Patents

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DE301887C
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bearing pieces
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D28/00Shaping by press-cutting; Perforating
    • B21D28/24Perforating, i.e. punching holes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Im Eisenbaugewerbe ist es üblich, Durchlochungen in Eisenstäben mittels Bohrung oder Ausstanzen herzustellen. Auch das Durchtreiben eines kegelförmig zugespitzten Domes ist bekannt.
Durch das Ausstanzen oder Bohren werden die Eisenstäb,e um den herausgetrennten Lochquerschnitt geschwächt, wodurch, besonders bei größeren Lochweiten, ein stärkerer Stabquerschnitt bedingt wird, oder aber es muß der Stab an der Lochstelle durch Stauchung um die Lochschwäcbung verstärkt werden.
Bei dem Durchtreiben eines kegelförmig zugespitzten Domes tritt der Übelstand auf, daß die in der Umgebung des Domes lagernden Eisenmassen nicht gleichmäßig für die bedingte Seitenausbauchung beansprucht werden. / Die durch1 den Lochmittelpunkt senkrecht zur Längsachse des Stabes geschnittene kleinste Fläche mit dem infolgedessen geringsten Widerstände wird hierbei am meisten gezogen und geschwächt.
Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile dadurch zu beseitigen, daß zum Durchlochen ein keilförmig zugeschärfter Stempel mit rundem oder ovalem Vollquerschnitt verwendet wird. . Auf der Zeichnung ist die Erfindung schematisch veranschaulicht.
Fig. ι zeigt einen Querschnitt durch den Lochstempel und den Preßtisch,
Fig. 2 einen Längenschnitt desgl.;
Fig. 3 bis 5 zeigen einige Beispiele voller Stempelquerschnitte,
Fig. 6 eine Aufsicht auf einen gelochten Stab. . . '
Der Rund- oder Ovalstempel 1 wird so eingesetzt, daß die Schneide 2 mit der Stablängsachse 3-3 parallel läuft. Der Stempel 1 schneidet das Eisen in der Längsrichtung in voller Lochweite auf. Im Anschluß hieran wird gleichzeitig das zu verdrängende Material von den Endpunkten der Schneide 2 aus sukzessive nach den Seiten so weit ausgerundet, bis der Vollquerschnitt des Stempels erreicht ist. Eine Verlängerung des Stabes, wie dies z. B. beim Durchtreiben eines kegelförmigen Dornes vorkommt, ist hierbei ausgeschlossen.
Um ein Herausdrücken des zu verdrängenden Materials nach unten zu verhindern, ist das Lager 4-4 zweiteilig gestaltet und wird durch Federn 5-5 zusammengehalten. Beim Lochpressen dringt der Stempelkeil in die Fuge 6 ein und drückt die Lagerstücke 4-4 auseinander, jedoch nur so weit, daß die noch auszurundenden Massen immer voll auf dem Lager 4-4 aufliegen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Lochvorrichtung zum Durchlochen von Eisenstäben, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stempel (1) von rundem oder ovalem Querschnitt mit keilförmig angeschnittener Spitze das Eisen in der Längsrichtung in voller Lochweite aufschneidet und darauf das Material von den Endpunkten der - Schneide (2) aus sukzessive nach den Seiten
    so weit herausdrängt, bis das Werkstück j durchstoßen ist. j
  2. 2. Lochvorrichtung nach Anspruch i, da- j durch gekennzeichnet, daß die zugehörige Matrize (4, 4) aus zwei durch Federn (5, 5) gegeneinandergedrückten Lagerstücken besteht, in deren Fuge (6) der keilförmige Teil des Lochstempels eindringt und hierdurch die Lagerstücke (4, 4) so weit auseinanderschiebt, daß die zu verdrängenden Massen" bis zu ihrer fertigen Ausrundung voll auf den Lagerflächen aufliegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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