DE301270C - - Google Patents
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- DE301270C DE301270C DENDAT301270D DE301270DA DE301270C DE 301270 C DE301270 C DE 301270C DE NDAT301270 D DENDAT301270 D DE NDAT301270D DE 301270D A DE301270D A DE 301270DA DE 301270 C DE301270 C DE 301270C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B10/00—Means for influencing, e.g. improving, the aerodynamic properties of projectiles or missiles; Arrangements on projectiles or missiles for stabilising, steering, range-reducing, range-increasing or fall-retarding
- F42B10/32—Range-reducing or range-increasing arrangements; Fall-retarding means
- F42B10/48—Range-reducing, destabilising or braking arrangements, e.g. impact-braking arrangements; Fall-retarding means, e.g. balloons, rockets for braking or fall-retarding
- F42B10/56—Range-reducing, destabilising or braking arrangements, e.g. impact-braking arrangements; Fall-retarding means, e.g. balloons, rockets for braking or fall-retarding of parachute or paraglider type
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Raketenapparat mit Fallschirm zur Herbeiführung
von Licht-, Rauch- o. dgl. Signalen, photographischen Aufnahmen o. dgl. aus der
Luft.
Das Neue besteht im besonderen darin, daß die den Apparat in die Höhe treibende Rakete
in nach der Seite offenen Schlitzen des Apparates gelagert ist und bei Erreichung der
ίο größten Flughöhe oder nach Erreichung einer
bestimmten Höhe aus den genannten Schlitzen zur Seite herausgeworfen wird.
Hierdurch wird äußer der bekannten Wirkung, daß das Gewicht der ausgebrannten
Raketenhülse und deren Stab die Landungsgeschwindigkeit des Apparates nicht beschleunigen
kann, der Vorteil erzielt, daß der am Gipfelpunkt der Flughöhe· sich entwickelnde
Fallschirm durch den Raketenstab nicht an seiner freien Entfaltung behindert
werden kann, da die Raketenhülse mit ihrem Stab durch das seitliche Herauswerfen vollkommen
' außerhalb des Entfaltungsbereiches des Fallschirmes kommt.
Das Trennen und seitliche Herauswerfen der' ausgebrannten Raketenhülse mit ihrem
Stab aus dem in die Höhe geworfenen Apparat wird durch eine Gruppe von gesperrt gehaltenen
Hebeln in Verbindung mit Federn veranlaßt, deren ■ Wirkung durch das Abbrennen
eines mit der Rakete gleichzeitig betätigten Satzsäulenzünders im. geeigneten Augenblick
herbeigeführt wird, indem das Feuer des letzteren eine aus brennbarem Material, z.B. Zelluloid, bestehenden Patrone zerstört,
Avodurch die Sperrung der Hebelgruppe ausgelöst wird und die Hebel im Verein mit den
Federn das Herauswerfen nach der Seite bewirken. .
Auf der Zeichnung ist beispielsweise ein mit Vorrichtungen zur Abgabe von Licht-,
Signalen versehener Apparat nach der Erfindung dargestellt.
. Fig. ι und 2 zeigen den Apparat in zwei rechtwinklig zueinander gestellten Ansichten
mit teilweisem Schnitt in Ruhestellung. Fig. 3 zeigt den oberen und Fig. 4 den unte- ■
ren Teil von Fig. 1 in Aufsicht.. ■
Fig. 5 und 6 zeigen den Apparat in zwei rechtwinklig zu einander gestellten' Ansichten
mit teilweisem Schnitt und die Endstellung der Mechanismen, in der die Rakete im Begriff
ist, infolge ihrer lebendigen Kraft den Apparat zu verlassen. Fig. 7 zeigt den oberen
und Fig. 8 den unteren Teil von Fig. 5 in Aufsicht. . .
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, werden die Teile des Apparates von den mit Ausschnitten
versehenen und durch Zwischenstücke verbundenen, scheibenförmigen Platten α, b getragen. Über die Platte α ist eine
Haube c gestülpt, und aus ihr; ragt in der Mitte die mittels einer Fassung an dem auf
der Platte α festgehaltenen Bügel d befestigte
elektrische Glühlampe e heraus. Innerhalb der Haube c ist das Laufwerk/ angeordnet,
auf dessen Achse g die nur zum Teil gezeichnete Scheibe h sitzt. Die Scheibe ist am
Rande entsprechend genutet, um eine beliebige Anzahl Metallsegmente i oder Typen ·
aufnehmen zu können. Die Segmente i sind am Umfang mit verschieden großen Nuten
oder Einkerbungen versehen. Seitlich von der Scheibe h ist eine isolierte Kontaktfeder j
■ so angeordnet, daß sie bei Drehung der Scheibe auf den Metallsegmenten i schleift.
Die Segmente i stehen mit dem Laufwerk /
ίο in metallischer Verbindung,, so daß beim Be-.
rühren der Kontaktfeder / mit den Segmen-. ten i mit Hilfe einer nicht gezeichneten Batterie
und Zwischenschaltung der Glühlampe e ein den Nuten oder Einkerbungen entsprechendes
zeitweises Aufleuchten der Glühlampe e erfolgt.
Zum Auftrieb des Apparates dient die in der Zeichnung nur schematisch angegebene
Rakete k, die in bekannter Weise als sogenannte
Achsenstabrakete ausgebildet und bei Erreichung einer bestimmten Flughöhe des Apparates gemäß der Erfindung nach, der
Seite herausgeworfen wird. Zu diesem Zweck ist die Rakete k in in den Platten a, b vom
Rande bis zur Mitte geführten Schlitzen I, m gelagert und wird von einem von der Platte a
getragenen Hebel η mit klauenartigen abgerundeten Ansätzen 0, p und einem auf der
Platte b angeordneten Riegel q in der Mitte des Apparates gehalten. Der Hebel η ist auf
der Achse r befestigt, die in nach oben gerichteten Lappen ί eines auf der Platte α befestigten
Bleches s drehbar gelagert ist. Die -beiden Lappen ί sind durch ein Querstück u
miteinander verbunden, und in ihm ist eine Stellschraube ν vorgesehen, welche die
Schwingung des Hebels ti um die Achse rnach
der einen Seite hin regelbar begrenzt. Auf der Achse r ist noch das ebenfalls drehbar
angeordnete, dreieckförmige Stück w befestigt,
an das bei χ die Kuppelstange y und bei ζ die beiden Glieder 1, 2 angelenkt
sind. An das freie Ende der Glieder 1, 2 ist das zwischen ihnen gefaßte Gelenk 3 angeschlossen,
und mit dessen freien Ende ist das eine Ende der Feder 4 verbünden,
deren anderes Ende von dem auf der Platte h befestigten Halter 5 festgehalten ist. An
das eine Ende des Hebels η ist die Feder 6 angeschlossen, die mit ihrem anderen
Ende an dem Bügel d befestigt ist und in der Ruhestellung der Apparatteile
- gleich der Feder 4 dadurch gespannt gehalten wird, daß ein auf der Platte α bei 7 schwingbar
gelagerter Hebel 8 mit seinem freien Ende den Hebel η in seiner Ruhelage hält. Eine
auf der Platte b festgehaltene, leicht brennbare. Patrone 9 ist mit einer Stange io-ver-,
bunden, die mit einem Knopf 11 den Hebel 8 gefangen hält, bis die Patrone durch Feuer
zerstört ist.
Auf der Platte b ist das Winkelblech 12
befestigt, welches mit entsprechend abstehenden Lappen zur drehbaren Lagerung einer
Achse 13 sowie zur Lagerung und Führung 6S
der Bewegungsstange 14 für den Riegel q und der mit der Patrone 9 verbundenen Stange 10
versehen ist. Auf der Achse 13 ist das Segment
15 befestigt, und daran ist das freie Ende der andererseits mit dem Stück zv verbuhdenen
Kuppelstange y angeschlossen. Das j Segment 15 ist-ferner · mit einem von ihm
j rechtwinklig abstehenden Arm 16 versehen, j der im Ruhezustande des Apparates, wie
Fig. 4 zeigt, in geeignetem Abstände hinter der Rakete k liegt. Außerdem ist das Segment
15 mit einer Nase 17 versehen, die sich
j in der in Fig. 4 ersichtlichen ■ Sperrstellung ! des Riegels q hinter den Riegel legt und ihn
j unter Anspannung der auf seiner Bewegungsstange 14 gelagerten Druckfeder 18 in der die
Rakete gegen seitliches Verschieben sichernden Sperrstellung hält. Gegenüber der Patrone 9
ist ein Satzsäulenzünder 19 gelagert, dessen Feuerstrahl in vorher bestimmter Zeit die Patrone
9 durchbrennt und dadurch die Bewe-' gung der das seitliche Herauswerfen der ausgebrannten
Raketenhülse mit ihrem Stab bewirkenden Teile veranlaßt.
Wird nun bei dem in der geschilderten Weise eingerichteten, aufrecht gestellten Apparat die Rakete k und der Zünder 19 entzündet,
so wird der Apparat einige hundert Meter emporgeschleudert. Bei Erreichung einer
bestimmten, z. B. der größten Flughöhe zerstört das Feuer des Zünders 19 die Patrone 9,
so daß die Stange ι ο frei wird und demzufolge
ihr Knopf 11 den Hebel 8 nicht mehr in der in Fig. 1 und 3 angegebenen Ruhestellung
zu halten vermag. Es kommen nunmehr die gespannten Federn 4 und 6 derart
zur Wirkung, daß sie den Hebel η und das j Schwingstück w mit den Gliedern 1, 2, 3 um
die Achse r in die in Fig. 5, ersichtlichen Lage j schwingen. Hierbei bringt zugleich die Kuppelstange
y das Segment 15 in die in Fig. 5 ersichtliche Lage, in welcher die Nase 17 von
dem Riegel q wegbewegt und demzufolge dieser von der auf seiner Stange 14 sitzenden
Druckfeder 18, wie Fig. 8 zeigt, aus der seitliehen Bewegungsbahn der Rakete k gebracht
worden ist. Bei der dem Hebel η und dem Segment 15 durch die Wirkung der Federn 4
und 6 erteilten Schwingbewegung fassen der Arm 16 des Segmentes 15 und der abgerun-•
clete Ansatz 0 des Plebels η die Rakete k von
rückwärts an und werfen sie, wie in Fig. 5 und 8 angedeutet, in den Schlitzen I, m geführt
nach der, Seite so weit aus dem Apparat heraus, daß sie dem durch den Fallschirm
niedergetragenen Apparat in keiner AVeise hinderlich sein kann. Nach erfolgtem Nie-
dergang des Apparates kann dieser nach Überführen der Teile in ihre Ruhestellung
und Einsetzen einer neuen Rakete und einer Patrone sowie eines Zünders für letztere wieder
gebrauchsfertig gemacht werden.
Claims (3)
- P ATENT-Ansprüche:ι . Raketenapparat mit Fallschirm, dadurch gekennzeichnet, daß die den Apparat in die Höhe treibende Rakete (k) in nach der Seite offenen Schlitzen (I, in) des Apparates gelagert ist, aus denen sie nach Erreichung· einer bestimmten Höhe durch gesperrt gehaltene Hebel (n) in Verbindung mit Federn (4, 6) herausgeworfen wird.
- 2. Raketenapparat nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Zeitzünder (19), der auf die Hebel und Federn wirkt.
- 3. Raketenapparat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eingesetzte Rakete (k) von abgerundeten Ansätzen (ο, ρ) eines das Auswerfen mit bewirkenden, gesperrten Hebels («) und einem vor dem Auswerfen, nach Freigabe des gesperrten Hebels zum Auslösen gebrachten Riegel (q) in der. Mitte des Apparates gehalten wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE301270C true DE301270C (de) |
Family
ID=555168
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT301270D Active DE301270C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE301270C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1188982B (de) * | 1961-11-13 | 1965-03-11 | Lockheed Aircraft Corp | Geschoss mit Raketenantrieb und mit einer rueckholbaren UEberwachungseinrichtung |
-
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- DE DENDAT301270D patent/DE301270C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1188982B (de) * | 1961-11-13 | 1965-03-11 | Lockheed Aircraft Corp | Geschoss mit Raketenantrieb und mit einer rueckholbaren UEberwachungseinrichtung |
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