DE30103C - Schaltvorrichtung für Fernsprecher, theilweise abhängig vom Patente Nr. 21806 - Google Patents

Schaltvorrichtung für Fernsprecher, theilweise abhängig vom Patente Nr. 21806

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DE30103C
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Germany
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line
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30103D
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English (en)
Original Assignee
H. CLAY in Philadelphia, Pennsylv., V. St. A
Publication of DE30103C publication Critical patent/DE30103C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M5/00Manual exchanges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Structure Of Telephone Exchanges (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Theilweise abhängig vom Patent No. 21806. Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Juli 1883 ab.
In Fig. ι ist ein Schaltbrett in der" Seitenansicht, theilweise im Schnitt, dargestellt. Fig. 2 und 4 zeigen einzelne Theile desselben in der Ansicht von oben. Fig. 3 ist eine Endansicht zu Fig. 4. Dieses Schaltbrett enthält die Vorrichtungen der vorliegenden Erfindung.
A ist eine mit Löchern versehene Metallplatte in elektrischer Verbindung mit dem Telephon der Centralstation; 1B ist ein Magnet, der von einer auf der Platte A befestigten Grundplatte B1 getragen wird. C ist eine Armatur für den Elektromagneten 'S; diese Armatur ist auf der Platte jB1 montirt und die beiden Haken D D sind an dem dem Magneten entgegengesetzten Ende durch Gelenkzapfen befestigt. An der Platte .B1 sind zwei Hebel EE auf Zapfen beweglich angebracht; dieselben legen sich in normaler Lage gegen die Haken DD an. Diese normale Lage ist in der Zeichnung die senkrechte; es. kann aber auch eine horizontale oder schräge Stellung als normale eingerichtet werden. Die Hebel werden durch Federkraft oder Gewichte in der normalen Stellung gehalten und sind an den Punkten, wo sie die Haken D berühren, mit Isolirungversehen. Auch unter sich sind die beiden Hebel durch die nichtleitende Platte JS1 isolirt.
F sind die Drähte der Leitung, die nach den Abonnenten- oder Anschlufsstationen führen; jeder dieser Drähte führt durch eines der Löcher der Platte A herab und hat am oberen Ende einen Metallkopf G, welcher den Contact mit den Wänden der durch die Platte A führenden Löcher herstellt. Der Draht F ist.
mit einem Gewicht H oder auf eine andere Weise belastet, um den Contact des Kopfes G mit der Platte A zu sichern. Das obere Ende jedes Drahtkopfes ist mit einem Ausschnitt / versehen, welcher, wenn der Draht emporgezogen ist, an einen der Hebel EE angehängt werden kann. Zwischen dem Ausschnitt / und dem unteren Drahtkopf G ist eine Isolirung K angebracht, welche ein Anfassen des Drahtes an dieser Stelle gestattet, um ihn ein- oder ausschalten zu können.
Um den Strom zu schliefsen, führt ein Draht von der Erdplatte 1 nach dem an die Leitung 33 angeschlossenen Telephon. Die Stromleitung geht also von der in die Erde versenkten Platte 1 durch - den Apparat der Leitung 33, den Leitungsdraht ^33, die Platte A, von da durch den Verbindungsdraht nach der Centralstation und von hier durch einen Draht nach der in die Erde versenkten Platte 2. Die Handhabung geschieht wie folgt:
Wenn der Abonnent No. 33 mit einem anderen Abonnenten zu sprechen wünscht, so nimmt er zuerst sein Telephon oder Empfangsinstrument vom Haken ab, welcher einen Theil eines Weckapparates bildet. Wenn auf der Centralstation die Bestellung des Abonnenten No. 33 bemerkt worden ist, so nimmt der Beamte das mit Ausschnitt versehene Ende /33 des Leitungsdrahtes .F33 und hängt es an den Hebel E. Hierbei tritt das Stück /33 nothwendigerweise mit demjenigen Haken D, gegen welchen dieser Hebel anliegt, in Berührung und . hebt ihn hoch. Da dieser Haken

Claims (3)

  1. mit dem Generator durch einen Draht C in metallischer Verbindung steht, so wird ein momentaner Stromkreis durch das Telephon des Abonnenten 33 hergestellt und es entsteht ein gurgelndes Geräusch, welches erkennen läfst, dafs die Bestellung zur Herstellung des Anschlusses ausgeführt ist'.
    Der Draht F mit ausgeschnittenem Endstück J des vom Abonnenten No. 33 angerufenen Empfangstelephons wird nun ebenso an den anderen Hebel E angehängt, es wird wieder durch Aufheben des Hakens JD ein momentaner Stromkreis geschlossen, in welchen jedoch nur der Wecker und nicht das Telephon des Empfängers eingeschlossen ist. Durch das Geläute des Weckers wird der Abonnent von dem stattgefundenen Anschlüsse benachrichtigt.
    Sowohl das Endstück J33 der Leitung des Abonnenten No. 33, als auch dasjenige des anderen Ahonnenten No. 37 ist nun in elektrischer Berührung mit demjenigen Hebel E, an welchem es hängt. Der Apparat der Leitung No. 37 hat natürlich eben solche Verbindung mit einer in die Erde versenkten Platte 3 und mit dem Leitungsdraht No. 37, wie dies bei dem Apparat des Abonnenten No. 33 der Fall ist. Der geschlossene Strom geht nun von der Erdplatte 1 durch das Instrument und den Draht F der Leitung 33, das Endstück /33, den Hebel E, den Leitungsdraht zur Spule des Magneten B, von diesem durch einen anderen Leitungsdraht zum anderen Hebel E, an welchem das Endstück /37 hängt, von da durch die Leitung .F37, den Apparat dieser Leitung und durch den Draht und die Platte 3 wieder zur Erde.
    Haben die Abonnenten 33 und 37 ihre Unterhaltung beendet, so hängen sie ihre Telephone wieder an den Haken ihres Weckers an.
    Der elektrische Strom, welcher auf den vorbeschriebenen Stromkreis folgt, hat genügende Kraft, um die Kerne des Magneten B zu magnetisiren und die Armatur C anzuziehen, wodurch die Haken D an den Hebeln E abgehoben werden. Die Gewichte H der Leitungsdrähte F ziehen dann die drehbaren Hebel E herab und die Endstücke J gleiten nach unten, so dafs der Strom unterbrochen wird. Die Hebel E werden darauf durch Federkraft oder Gewicht wieder emporgehoben; die Haken D fallen durch eigene Schwere, nachdem die Armatur nicht mehr vom Magneten angezogen wird, herab, und die Lage ist wieder wie in Fig. 1.
    Patenτ-Ansprüche:
    In einer Schaltvorrichtung für Fernsprecher: ι. An der durch Patent-Anspruch 2. des Patentes No. 21806 geschützten Anordnung die Ersetzung der nichtleitenden Unterlage mit eingefügten und mit der Erde elektrisch verbundenen Metallringen durch die in elektrischer Verbindung mit der Central - Telephonstation angeordnete Lochplatte Λ., welche zur Aufnahme der durch Gewicht beschwerten Leitungsdrähte F und zur Herstellung eines Leitungscontactes zwischen den letzteren und der Centralstation dient und aus welcher je zwei der mit einander zu verbindenden Drähte F behufs Schliefsung eines die Armatur C einschliefsenden Stromkreises herausgehoben werden können. -
  2. 2. Die Anordnung der an ihren Enden und unter einander isolirten, mit den Spulen des Magneten B verbundenen Hebel E in Verbindung mit der Armatur C, wobei die letztere durch die Hebel E während der stattfindenden Unterredung hochgehalten, von denselben aber abgezogen wird, wenn die Unterredung beendet ist, so dafs dann die Hebel E herabkippen und die daran gehängten Drähte F wieder in ihre normale Lage herabfallen können.
  3. 3. Die Construction der Leitungsdrähte F mit den Metallköpfen G, den ausgeschnittenen Kopfenden J und den Isolirungen K, um einestheils den Contact der Platte A mit den Drähten herzustellen, anderenteils ein bequemes Emporheben und Aufhängen der letzteren zu ermöglichen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT30103D Schaltvorrichtung für Fernsprecher, theilweise abhängig vom Patente Nr. 21806 Expired - Lifetime DE30103C (de)

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