DE30074C - Neuerung am dochtlosen Petroleum-Kochapparat - Google Patents

Neuerung am dochtlosen Petroleum-Kochapparat

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DE30074C
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DE
Germany
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retort
petroleum
kerosene
wickless
cooker
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Expired
Application number
DENDAT30074D
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English (en)
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J. P. GOVERTS in Viborg, Dänemark
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE30074C publication Critical patent/DE30074C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • F23D99/002Burners specially adapted for specific applications
    • F23D99/004Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2206/00Burners for specific applications
    • F23D2206/0047Vapour burners for illumination by radiation, with vaporiser heated by the main flame

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cookers (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: Beleuchtungsgegenstände.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. December 1883 ab.
Es giebt dochtlose Petroleumheizbrenner, bei welchen das Petroleum, bevor es zur Brenneraustrittsmündung gelangt, durch einen hohlen Körper fliefst, der in der mit dem Petroleum selbst erzeugten Flamme liegt und von dieser von unten her umspült wird. Solcher hohler rohr- oder scheibenförmiger Körper ist gewissermafsen eine Vergasungsretorte für das Petroleum.
Bei dem vorliegenden neuen Petroleumkochapparat ist dieser Retorte α die Form eines flachgedrückten Ringes von abgestumpft kegelförmiger Gestalt gegeben. Mitten unter der Oeffnung dieses horizontal liegenden Ringes hängt an der Retorte, an kleinen Rohrarmen c durch diese mit dem Retorteninnern verbunden, ein kleiner, hohler Cylinder b.
Durch die Rohrarme strömt das vergaste Petroleum in den Cylinder und durch die Brenneröffnung des letzteren, die Heizflamme bildend, gerade aufwärts, mitten durch den Retortenring hindurch.
Oberhalb dieses Ringes stöfst die Flamme gegen eine kleine Platte d, stäubt deshalb aus einander und wird von dem auf der Platte d liegenden Drahtnetz e noch weiter vertheilt.
Die Platte d ruht nur mit drei kleinen Armen lose auf der Retorte auf, welche von der Flamme nur von oben her getroffen wird, Fig. i, und darum nie so übermäfsig heifs werden kann, wie dies sonst bei allen derartigen Apparaten geschieht, bei denen die Retorte direct über der Flamme liegt.
Auf dem Wege von der Retorte zur Brennermündung zersetzen sich zuweilen Spuren von Petroleumgas und es entstehen Kohlenrufspartikelchen, welche dadurch höchst störend auftreten, dafs sie die Brennermündung verstopfen. Auch wenn man letztere mit einer feinen Nadel reinigt, setzen sich die Rufstheilchen doch immer wieder in ihr fest, denn weil sie mit der Nadel nur nach innen gestofsen werden können, werden sie durch den Petroleumdampf immer wieder in das Ausblaseloch hineingeblasen.
Hier ist nun für diese Rufstheilchen in dem unteren Raum des Cylinders b ein Platz zum ungestörten Ablagern geschaffen, und wenn man den mittelst der Schraubenklammer f dicht angeprefsten Boden des Cylinders entfernt, kann man den letzteren und die Brenneröffnung gründlich reinigen.
Das Petroleum wurde seither der Retorte dadurch zugebracht, dafs man Luft über dasselbe in seinen dicht geschlossenen Behälter blies und es damit in das vom Boden des letzteren zur Retorte führende Rohr hinaufdrückte.
Es ist nun nicht möglich, eine einfache, kleine, nicht kostspielige Luftpumpe herzustellen, die immer mit Sicherheit functionirt; eine einfache Pumpe für eine Flüssigkeit ist immer zuverlässiger, und deshalb wird bei dem vorliegenden Petroleumkochapparat der Luftdruck zum Aufdrücken des Petroleums durch Ueberpumpen und Einpressen von Petroleum aus seinem Reservoir in einen dicht geschlossenen, mit der Retorte von seinem Boden aus verbundenen Behälter in letzterem erzeugt.
Die Petroleumbehälter haben hier speciell die Gestalt zweier concentrischen Ringe g und h. Mittelst der Pumpe i, Fig. 2, wird
das Petroleum aus dem äufseren Gefäfs g in das innere, verschlossene Ringgefäfs h übergeführt und die in dem letzteren einmal eingeschlossene Luft wird dabei comprimirt.
Vom Boden des Behälters· h geht, Fig. i, ein Rohr k aufwärts zu dem kleinen Schraubenventil I und von diesem weiter zur Retorte a. Man kann mit Hülfe des Ventils / den Petroleumzuflufs zur Retorte reguliren.
Am äufseren Ringbehälter g befindet sich der Pumpe i gegenüber die Auffüllöffnung m für das Petroleum, und ein dünnes Luftröhrchen η gestattet der Luft, über der Flüssigkeit in diesem Behälter beim Auffüllen und beim Pumpen zu entweichen oder einzutreten.
Die zur Flamme tretende Verbrennungsluft steigt mitten durch den inneren Ringbehälter h auf. Die Flamme selbst ist durch den weiten, oberen Blechring ο gegen Störung durch seitlichen Zugwind möglichst gedeckt, und auf die Stützen ρ an diesem Blechring wird das Kochgeschirr aufgesetzt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: An einem dochtlosen Petroleumkochapparate:
1. Die Combination der concentrischen, ringförmigen Behälter./z und g mit der Pumpe i der Regulirschraube Z mit dem centrisch darüber befindlichen Brenner.
2. Die Construction des Brenners, bestehend aus dem Cylinder b mit abnehmbarem Boden, dem Retortenringe α und der Platte d.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT30074D Neuerung am dochtlosen Petroleum-Kochapparat Expired DE30074C (de)

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