DE300352C - - Google Patents

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DE300352C
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wheel rim
wheel
rim
tires
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B23/00Attaching rim to wheel body
    • B60B23/04Attaching rim to wheel body by bayonet joint, screw-thread, or like attachments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Testing Of Balance (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 300352 -KLASSE 63d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16* April 1914 ab.
. Für leichtere Kraftfahrzeuge bestimmte Räder mit Hohlbereifung, bei denen der Radkranz radial geteilt ist und sein äußerer Umfang durch Drehung der mit Rechts- und Linksgewinde in den Radkranz und die Nabe eingreifenden Speichen vergrößert bzw. verkleinert werden kann, um die Felge auf den Radkranz festpressen oder von diesem abnehmen zu können, sind bekannt. Diese lediglieh für Räder mit Hohlbereifung und leichtere Kraftfahrzeuge bestimmte Anordnung ist nicht kräftig genug, sobald ein Rad mit Vollgummireifen für schwere Kraftfahrzeuge in Frage kommt.
*5 Es ist bei für den gleichen Zweck ausgeführten Rädern mit Hohlbereifung auch nicht mehr neu, die. Spannmitel an den Speichenköpfen des Rades vorzusehen, indessen ist hier der Radkranz an den Speichenköpfen lediglieh in "der Umfangsrichtung geteilt, wodurch ein genügend festes Aufpressen der Bereifung in Frage gestellt, wird, sobald es sich um Räder mit Vollreifen für schwere Kraftfahrzeuge handelt, weil die Federung des Radkranzes nicht in genügendem Maße zum Aufpressen der Bereifung benutzt wird.
Die benannten Nachteile wirksam zu beseitigen und ein Rad mit Vollreifen für schwere Kraftfahrzeuge zu schaffen, bei welchem nicht nur das Aufpressen der, Bereifung in einfachster Weise mit der nötigen Gewalt und Sicherheit ausführbar ist, vielmehr auch das Lösen der Bereifung möglichst schnell erfolgen kann, ist Zweck der Erfindung.
Nach derselben ist der Radkranz an den Speichenköp'fen sowohl radial als. auch tangen-45
tial geteilt und eine Verbindung der zwischen den Speichenköpfen liegenden Radkranzteile mit den Speichen so hergestellt, daß die Radkranzteile an ihren Trennungsstellen stark federn können, wobei die Spannmittel am Treffpunkt der rechtwinklig zueinander liegenden radialen und tangentialen Stoßstellen angeordnet sind und sich unmittelbar auf die mit nach dem Radkranz verlaufenden und mit diesem ein Ganzes bildenden Armen versehenen Radspeichen stützen.
~ Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Rades in .
Fig. ι in Stirnansicht, in"
Fig. 2 im Querschnitt nach Linie C-D, und in
Fig: 3 im Grundriß veranschaulicht.
Der Radkranz ι ist dort, wo sich die Speichenköpfe 2O befinden in radialer und tangentialer Richtung geteilt. Jede Speiche 9 besitzt zwei nach dem Radkranz 1 verlaufende und mit diesem bei 4 ein Ganzes bildende Arme 3, durch welche Verbindung die zwischen den Speichenköpfen 20 liegenden Radkränzteile an ihren Trennungsstellen stark federn können.
Die Stoßstellen 21 und 22 des Radkranzes 1 greifen, wie aus Fig. 3 ersichtlich, zahnartig" ineinander, um jede Veränderung" der Lage der einzelnen Radkranzarme zueinander oder dieser zu den Speicheriköpfen 20 in der Achsrichtung zu verhindern. Die tangential liegenden Stoßstellen 22 können auch stumpf aneinander liegen. Bei genügender Breite des Radkranzes 1 können auch die radial liegenden Stoßstellen 21 stumpf aneinander ..liegen.
An den Treffpunkten der rechtwinklig" zueinander liegenden und Zwischenstand χ aufweisenden, radialen und tangentialen Stoßoder Trennungsstellen 21 und 22 sind achsial gerichtete, konische Schrauben 6 angeordnet, mit denen die Radkranzteile in radialer Richtung gespreizt werden können, wobei sich die Schrauben 6 auf die Radspeichen 9 stützen. In der die Spreizung" der Radkranzteile bewirkenden Stellung können die Schrauben 6 mittels eier Muttern 7 und der Gegenmuttern 8 gesichert werden.
Handhabung und Wirkung der Anordnung beim Abnehmen und Auflegen einer Bereifung auf das Rad sind folgende:
Der Radkranz 1 ist bei gespannten konischen Schrauben 6, also bei gespreizten Radkranzteilen (Fig. ι bis 3) auf den vorgeschriebenen äußeren Umfang abgedreht. Werden zunächst die Muttern 7 und 8 der konischen Schrauben 6 und dann diese selbst gelockert, so nähern sich die Stoßflächen 21 und 22 der Radkranzteile und der Speichenkö'pfe 20 und der äußere Umfang des Rades bzw. des Radkranz.es 1 wird verkleinert. Die Bereifung kann dann ohne weiteres von dem Rade abgenommen oder eine neue aufgelegt werden.
Das unverrückbare Festlegen der neuaufgclegten Bereifung erfolgt durch einfaches Anziehen sämtlicher konischer' Schrauben 6, die schließlich in ihrer Spannstellung" durch die Muttern 7 und 8 gesichert werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rad mit abnehmbarer. Felge für Vollreifen von schweren Kraftfahrzeugen, mit geteiltem Radkranz und an den Speichenköpfen angeordneten Spannmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß der Radkranz (1.) an den Speichenköpfen (20) radial und tangential geteilt und eine Verbindung der zwischen den Speichenköpfen (20) liegenden Radkranzteile mit den Speichen (9) so hergestellt ist, daß die Radkranzteile an ihren Trennungsstellen stark federn können, wobei die Spannmittel (6) am Schnittpunkt der rechtwinklig zueinander liegenden radialen und tangentialen Stoßstellen angeordnet sind und sich unmittelbar auf die mit nach dem Radkranz (1) verlaufenden und .mit diesem (bei 4) ein Ganzes bildenden Armen (3) versehenen Radspeichen (9) stützen.
    Hierzu ι ISIutr Zeichnungen.·
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