DE500670C - Drahtspeichenrad - Google Patents
DrahtspeichenradInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Räder, bei denen Draht- oder ähnliche
Speichen unter Spannung benutzt werden. Bei dieser Art von Rädern ist es bereits bekannt,
die Gesamtheit der Speichen in zwei Sätze aufzuteilen und die beiden Sätze mit unabhängigen Ringen zu verbinden, die auf
den beiden Enden der Nabe angeordnet werden, so daß die Spannung in den Speichen
durch entgegengesetzt auseinander, parallel zur Drehachse des Rades gerichtete Bewegung
der Ringe erhöht werden kann.
Bei solch einem Rad muß ein auf dem inneren Ende der Nabe sitzender Ring über
einen Vorsprung oder irgendein anderes Mittel, das mit dem Ring am äußeren Ende der Nabe zusammenwirkt, herübergehen
können, und zu diesem Zweck muß eine mittlere öffnung von genügender Größe vorgesehen
sein. Wenn der am äußeren Ende sitzende Vorsprung groß ist und das innere Glied, das über ihn herübergehen muß, in
Gestalt eines Flansches oder eines anderen Ringes ausgeführt ist, was für die notwendige
Befestigung des Radteiles an dem Wagen durch eine Rieihe von Bolzen Erleichterungen
mit sich bringt, so muß auch das innere Glied groß sein, und es hat infolgedessen
ein erhebliches Gewicht.
Bei Rädern mit Speichen, die durch Verschiebung zweier 'Glieder in axialer Richtung,
wie vorstehend beschrieben, angespannt werden, muß der äußere Satz der Speichen außerhalb einer bestimmten Entfernung von
der Vorderkante der Felge um einen bestimmten Betrag über den mittleren Teil der Speichen
vorspringen, und es müssen auch einige der inneren Speichen schräg gerichtet sein
in entgegengesetzter Richtung zu dem äußeren Speichensatz und nach innen geneigt von
ihren äußeren Verbindungspunkten mit der Felge.
Unter den genannten Bedingungen bewirkt, wenn das Rad von der Nabe oder der Achse
abgenommen wird, jeder Druck in axialer Richtung, der auf die Glieder, an denen die
Speichen befestigt sind, ausgeübt wird, daß die Speichen in Stellungen gedrückt werden,
in denen sie nahe parallel mit der Mittelebene des Rades sind; dadurch werden die Enden
durch die Felge hindurch in radialer Richtung nach außen gedrückt, wodurch der Reifen
beschädigt werden kann. Das abgenommene Rad ist auch unstabil und schwer zu handhaben oder mit einem Reifen zu versehen.
Gemäß vorliegender Erfindung vereinigen sich die Enden des äußeren Speichensatzes an
einem Ring, der den Nabenvorderteil umschließt, während die Enden des inneren Speichensatzes gruppenweise an Einzelringen
sitzen, die auf Befestigungszapfen angeord-
net sind, welche auf dem Umfang der Nabenscheibe verteilt sind. Hieraus ergeben sich
noch weitere Vorteile.
In den beiliegenden Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsformen der Erfindung
dargestellt, und zwar zeigen die Abb. ι und 2 eine Bauart.
Die Abb. 3 und 4 zeigen eine zweite Ausführungsform.
Die Abb. 5,6 und 7 zeigen eine weitere Ausführungsform.
Die Abb. 8, 9 und 10 zeigen eine Ausiführungsfortn,
bei der der innere Speichensatz zunächst befestigt wird und die Spannung des Rades bewirkt wird durch eine Verschiebung
des mittleren Ringes, der den äußeren Satz der Speichen trägt.
Die Abb. 11 und 12 zeigen eine Ausführungsform,
bei welcher die Speichen mit Köpfen versehen und in die ösen eingeschraubt
sind.
Die Abb. 13, 14 und 15 zeigen eine andere
Einrichtung mit mit Köpfen und Gewinde versehenen
Speichen.
Die Abb. 16 und 17 zeigen abgeänderte Ausführungsformen des mittleren Ringes für
den äußeren Speichensatz und der Einrichtung zum Halten desselben.
Abb. 18 schließlich zeigt eine Bauweise mit langen Hülsen.
Was zunächst die Ausführungsform nach den Abb. 1 und 2 anbetrifft, so ist auf einer
inneren, um einen Achszapfen drehbaren Nabe α ein Flansch dl· vorgesehen, der dazu
dient, das Rad an dem Wagen zu befestigen, und zwar so, wie es in bekannter Weise bei
den aufgeholzten Rädern geschieht (bolted-on wheels), wobei dieser Flansch auch gleichzeitig
noch zur Befestigung einer Bremstromtnel
b dienen kann.
Der innere Nabenteil α ist mit einer
Kappe Φ versehen, die an ihrem äußeren Ende oder in einer bestimmten Entfernung
von dem Flansch, der gleich der Länge einer gewöhnlichen Nabe ist, einen Zapfen Φ trägt,
der konzentrisch mit der Drehachse ist und von einer konischen Schulter oder einem ähnlichen
Vorsprung α4 der Kappe a* sich nach
außen erstreckt. Der Flansch al· ist von genügender Größe, um Befestigungspunkte vorzusehen,
die einen Tangentialkreis für die zu spannenden Drahtspeichen bilden. Der Flansch
al· ist, wie insbesondere Abb. 2 zeigt, an genügend weit von der Drehachse entfernten
Punkten mit Bolzen c für die Befestigung des Rades versehen, wobei die vorspringenden
Teile dieser Bolzen teilweise zylindrisch und teilweise kegelförmig c1 sind.
Zu dieser Einrichtung gehört eine gewöhnliehe Felge d, die mit ziwei Sätzen gebogener
Speichen e und e1, e2 versehen ist, welche von
der einen Kante und von der Mittelebene der Felge entspringen oder aber von beiden Kanten
der Felge entspringen können. Der äußere Satz der Speichen e ist mit einer öse verbunden,
die mit den Flanschen Z1 und f versehen
ist und auf dem Zapfen as sitzt, und es ist
ein Ring g· angebracht, der einen größeren Durchmesser hat, so daß eine Windung des
Speichendrahtes zwischen die öse f und die Innenfläche des Ringes gelegt werden kann.
Der Satz e der Speichen ist aus einer Anzahl haarnadelförmig gebogener Drähte hergestellt,
von denen ein jeder um die öse f innerhalb des Ringes g herum liegt, wobei sich
der eine Schenkel an der Vorderseite und der andere Schenkel an der Hinterseite des genannten
Ringes anlegt, während die beiden Enden an der Kante der Felge d durch Nippel
befestigt werden.
Für den Satz e1, e2 der Speichen auf der
inneren Seite des Rades sind ösen /8 vorgesehen, die außen zwischen ihren Flanschen jF4
und /5 mit Nuten versehen sind und auf den
Bolzen c, c1 sitzen. In den Nuten dieser ösen
liegen die haarnadelförmig gebogenen Drahtspeichen e1 und e2, deren Enden bis an den
mittleren Teil der Felge gehen und hier befestigt sind. Die beiden haarnadelförmig gebogenen
Drähte e1 und e2 auf der öse f werden
nach entgegengesetzter Richtung zur Felge geführt, so daß die Speichen, wenn der
Radteil abgenommen wird, die öse /8 in richtiger
Stellung erhalten, so daß sie mit der Lage der Bolzen c, c1 übereinstimmen.
Die Speichenlängen sind so in den beiden Sätzen e, e1 und e" getroffen, daß alle Speichen
beim Aufsetzen des Radteiles angespannt werden.
In den Abb. 3 und 4 sind alle Speichen an die Felge angeschweißt, und die Speichen e*
des äußeren Satzes sind an ihren nach innen gerichteten Enden an einem einzigen Ring/i
angeschweißt, der auf dem konischen Zapfen a5 sitzt. Die Speichensätze es, e6, e7 und es
auf der inneren Seite des Rades sind wie bei der vorhergehenden Ausführungsform um die
ösen/8 herumgeschlungen, welche Ösen auf den zur Befestigung dienenden Bolzen c, c1
sitzen. Dabei sind diese Ösen mit breiten Flanschen f und /8 versehen, so daß sie die
vier Speichenschleifen einschließen.
Die nach innen gerichteten Enden der Speichen des inneren Satzes können auch an den
Ösen angeschweißt sein, wie in den Abb. 5, 6 und 7 dargestellt ist, wobei eine Befestigungsvorrichtung
c2, c3 mit zwei ösen /
und j1 nebeneinander angeordnet ist; die Speichen k der öse / gehen nach der einen
Richtung zur Radfelge, und die Speichen kl· von der öse j1 gehen in der entgegengesetzten
Richtung. Die ösen sind mit einer mittleren
konischen öffnung versehen, die vor der
Montage des Rades etwas exzentrisch zueinander stehen, wobei die innere öse j1 eine
größere öffnung als die äußere hat und beide Ösen auf einem konischen Teil c8 des Bolzens
sitzen, so daß, wenn die beiden ösen auf diesem Bolzen aufgespannt werden, sie sich
relativ zueinander entsprechend den in den Speichen auftretenden Zugkräften bewegen.
ίο Auf diese Weise wird ein Teil der Spannung
der Speichen erreicht, während der andere Teil in der beschriebenen Weise erzielt wird.
Die Gruppen von Speichen auf der dem
Wagen zu liegenden Seite des Rades können auch, wie beispielsweise in den Abb. 8, 9
und 10 dargestellt ist, mit einer geschlitzten öse / versehen sein, um mit diesen über feststehende
Köpfe zu greifen, die an einem Flansch ä1 und der Bremstrommel b angeord-
ao net sind, wobei die ösen Z knopflochähnliche
Schlitze I1 haben, die bei P verengt sind, so
daß man sie über einen mit einem konischen Kopf c4 (Abb. 8) oder einem abgesetzten
Kopf c (Abb. 10) versehenen Bolzen c6 strei-
«5 fen kann.
Die Befestigung in der Mitte geschieht bei dieser Ausführungsform durch einen einstellbaren
Zapfen ae, a7, der in der Kappe α8 der
Nabe eingeschraubt ist und der einen Flansch a9 besitzt, um seine Bewegung nach auswärts
zu begrenzen, indem er sich gegen die Umbördelung a10 der Kappe von innen her legt.
Die ösen I stehen in Verbindung mit den
Bolzen ce und deren Köpfe c4 bzw. cB, während
der mittlere Ring h1 des anderen Felgensatzes auf einem Zapfen a? sitzt, welcher
Zapfen zu diesem Zweck zurückgeschraubt werden kann durch einen in die mittlere quadratische
öffnung a11 eingesteckten Schlüssel,
worauf der einstellbare Zapfen wieder nach außen geschraubt wird und die Radspeichen
in Spannungszustand versetzt.
Bei der Ausführungsform nach den Abb. 11
und 12 ist ein kurzer Achszapfen m vorgesehen
mit einer gerauhten Stelle m1, in deren
Mitte eine im Querschnitt halbkreisförmige Nut m2 vorgesehen ist. Ein Sprengring
o. dgl. in der Nut bildet das Befestigungsmittel für zwei Scheiben ms.
Die drei Bolzen c7 haben in der Mitte zwei konische Teile c8 und c9. Der eine der Konusse,
nämlich c9, sitzt in einem etwas verschobenen Loch in den Scheiben m3, um den
Flansch festzuhalten, und der andere Konus c8 springt zusammen mit seinem danebenliegenden,
mit Gewinde versehenen Teil c7 vor und bildet das Mittel zur Verbindung mit den
ösen n1.
Der Achszapfen m ist an seinem Ende mit einem konischen Teil wl· mit einer stumpfen
oder abgerundeten Spitze versehen. Auf diesem Konus m4 sind die ösen η aufgesetzt.
Der Ring η ist beispielsweise mit neun Löchern versehen, die in gleichem Abstand
voneinander rund um den Ring angeordnet sind und in radialer Richtung mit geringer
Neigung nach innen verlaufen. Die Ringe n1 auf dem Bolzen c7 sind je mit sechs
Löchern versehen, welche in ungleichem Abstand voneinander angeordnet sind, um die
Speichen in richtiger Weise aufnehmen zu können. Einige der Löcher dieser Ringe sind
parallel zu einer Ebene rechtwinklig zu der Radachse und die anderen sind ein wenig nach
auswärts geneigt in bezug auf diese Ebene.
Die Felge d1 in Abb. 11 ist mit einer Anzahl
versenkter Löcher dz versehen, die groß genug sind, um die mit Köpfen versehenen
Enden der Speichen durchzulassen, und sie sind weiter versehen mit den bei ds dargestellten
Durchdrückungen, welche unter die Köpfe 0 der Speichen o1 greifen; eine derartige
Felge ist, wie Abb. 12 zeigt, mit 27 in gleichem Abstand voneinander angeordneten
Löchern versehen, die entsprechend geneigt sind, um die Speichen in richtiger Weise aufzunehmen.
Die Speichen o1 sind aus Draht von geeignetem
Durchmesser hergestellt, und sie sind zwischen den Enden bei o2 etwas zusammengedrückt
und an dem einen Ende mit einem flachkonischen Kopf 0 versehen, der allmählich
mit seiner kurvenförmigen unteren Fläche in den Draht übergeht, ohne daß eine plötzliche Änderung des Querschnitts ein-.
tritt.
Durch jedes dritte Loch am Umfang der Felge wird in den seitlichen Satz di eine
Speiche gesteckt, deren Mittellinie in der Abb. 12 durch o4 angedeutet ist. Die Speiche
wird in eines der in dem Ring η befindlichen Löcher eingeschraubt, wobei die Dicke der
Ringe η und n1 genügend ist, um einen genügend
langen Teil der mit Gewinde versehenen Speiche aufzunehmen. Die Speichen ol bilden
den äußeren Satz der Speichen, welcher, wie aus Abb. 11 ersichtlich ist, unter einem etwas
kleineren Winkel zur Achse des Rades steht als die inneren geneigten Speichen. Die unmittelbar
radial gerichteten Speichen 0* des äußeren Satzes sind so angeordnet, daß die
Haltebolzen cT, von denen drei vorhanden sind, in der Mitte von jedem dritten Paar
der Speichen liegen.
Zu jeder der ösen n1 werden sechs Speichen
von den verbleibenden Löchern in der Felge hingeführt. Diese Speichen sind in
zwei Gruppen von je drei auf entgegengesetzten Seiten des Ringes angeordnet und in der Abb. 12 mit o5, oe, o7 und o8, oe, o10
bezeichnet. Die mittleren Speichen oe und o9
von jeder Gruppe liegen praktisch in dersel-
ben Geraden, und die eine geht durch ein Loch in der Mitte der Felge und die andere
durch ein Loch an der Seite der Felge, wobei die fraglichen Löcher so ausgewählt sind, daß
vier dieser Löcher, die die äußeren Sätze der Speichen oi aufnehmen, zwischen ihnen rund
um den Umfang liegen.
Die anderen beiden Speichen, beispielsweise o5, o7 und o8, o10 jeder Gruppe eines Ringes
ίο liegen auf den entgegengesetzten Seiten der
mittleren Speichen, während die äußeren Speichen jeder Gruppe durch Löcher geführt
werden, die auf der Felge drei Teilungen weiter von der mittleren Speiche derselben
Gruppe liegen.
Durch die vorbeschriebene Anordnung gehen die drei Speichen einer Gruppe, beispielsweise
o8, o", o10, welche zu den seitlichen
Löchern der Felge führen, über die drei Speiao chen o5, oe, oT hinweg, die zum Rande der
Felge führen und mit dem nächsten Bolzenring verbunden sind, wobei die mittleren zusammengepreßten
Teile der Felge das Kreuzen der Speichen ohne weiteres erleichtern.
Die Speichenköpfe 0 können mit dem Material der Felge verlötet oder verschweißt sein,
oder sie können nur an einer Stelle oder rund um die Kante des flachen Kopfes 0 verschweißt
sein, und da die Seitenfläche des Kopfes allmählich sich verjüngt, so können die Köpfe wohl einer solchen Behandlung mit
Wärme unterworfen1 werden, ohne daß die eigentliche Speiche, die unter Spannung
steht, dadurch beeinflußt wird, so daß diese ihre volle Zugfestigkeit behält. Die Speichenköpfe
können auch durch ein sie umgebendes Band ο. dgl. heruntergedrückt werden.
In den Abb. 13, 14 und 15 ist dargestellt,
wie mit Köpfen einerseits und Gewinde an- t 4.0 derseits versehene Speichen p auf der äußeren
Seite des Rades benutzt werden, die in eine mittlere schräg stehende öse q eingreifen, die
auf einem mittleren konischen Fortsatz aB
sitzt, während die gleichfalls mit Köpfen und Schraubengewinde versehenen Speichen p1
und pz auf der dem Wagen zu liegenden Seite
des Rades in die ösen η1 eingreifen, die auf
den Doppelbolzen c1, c8, c9 sitzen, derart, daß
der innere konische Teil c8 der Bolzen in versenkten Löchern der Bremstrommel bz eingelassen
ist.
In der Abb. 14 sind die Speichen p1 und p2
auf der inneren Seite des Rades so dargestellt, daß sie genau die ösen η1 in Uberein-Stimmung
mit den Bolzen c7, cB halten, solange
ein beträchtlicher Betrag der Spannung in den Speichen vorhanden ist. In Abb. 15
jedoch wirkt die resultierende Spannung aller Speichen, die mit einem der Ringe n1 verbunden
sind, in radialer Richtung, und es kann keine Spannung in den Speichen entstehen,
bevor die Ösen auf die Haltebolzen aufgesetzt sind.
In Abb. 16 ist die betreffende Speichenfesthaltevorrichtung
eine Kappe r, die auf der Innenseite eine Vertiefung hat, mit der sie auf einen Zapfen j am Ende der Nabenkappe
s1 aufgesetzt -wird. In Abb. 17 ist die Nabenkappe
s2 mit einer mittleren Öffnung versehen, und die Vorrichtung zum Halten der
Speichen besteht aus einer Scheibe r1, die auf
der inneren Seite mit einem Zapfen r2 versehen ist, der in die mittlere Öffnung der
Nabenkappe eingreift.
In Abb. 18 sind die Speichen auf der inneren Seite des Rades an ösen oder Ringen t
befestigt, die als Hülsen ausgeführt sind, wobei diese Hülsen t lang genug sind, um den
Raum, der gewöhnlich durch die Nabe eines mit Holzspeichen versehenen aufgeholzten
Rades oder eines gepreßten Stahlrades oder eines mit hohler Mittelscheibe versehenen Rades
eingenommen wird, auszufüllen, wobei die gewöhnlichen Haltebolzen ν in der Zeichnung
dargestellt sind. Die Hülsen t sind mit konischen Sitzflächen t1 versehen an ihren inneren
Enden, und diese konischen Sitzflächen setzen sich auf einen konischen Ring ν1, der
fest auf dem Bolzen ν sitzt.
Claims (6)
1. Abnehmbares Drahtspeichenrad, bei welchem Sätze von Speichen durch axiale
Verschiebung der Nabe gespannt werden, dadurch gekennzeichnet, daß' die Enden des äußeren Speichensatzes (e) an
einem den vorderen Nabenteil (α2) umfassenden
Ring (/) eingreifen, während die des inneren Satzes {eL 1 eu) gruppenweise
an einzelnen Ringen (/8) sitzen, welche auf über dem Umfang des Naibenflansches
verteilten Befestigungszapfen
(c) angeordnet sind.
2. Drahtspeichenrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei speichentragende
Ringe auf demselben Zapfen angeordnet sind und die Speichen von den Ringen zur Felge in entgegengesetzter
Richtung laufen, so daß beim Spannen die beiden Ringe relativ zueinander in Richtung
zur Spannung der Speichen verschoben werden.
3. Drahtspeichenrad nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet,
daß der auf der Nabe oder dem Achszapfen sitzende Ring mit einem Zapfen in ein entsprechendes Loch der
Nabenbüchse bzw. des Zapfens eingreift.
4. Drahtspeichenrad nach den vorher- iao
gehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der auf der einen Seite des
Rades liegende Speichensatz aus zwei Gruppen von Speichen besteht, von denen
die eine mit ihren äußeren Enden in der Mitte der Felge und die andere mit ihren
äußeren Enden im äußeren Felgenrad eingreifen, so daß die von zwei benachbarten Ringen kommenden Speichen ohne Berührung
aneinander vorbeigehen.
5. Drahtspeichenrad nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekenn-.
zeichnet, daß die Köpfe der Speichen in die Löcher der Felgen eingeschweißt oder
eingelötet sind, um eine radiale Bewegung oder auch eine Drehung der Speichen in
den Löchern der Felgen zu verhindern, wenn das Rad abgenommen wird.
6. Drahtspeichenrad nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsringe für die 'inneren Enden der Speichen als Hülsen
ausgeführt sind, die auf den Befestigungsbolzen sitzen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB500670X | 1927-10-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE500670C true DE500670C (de) | 1930-06-24 |
Family
ID=10454522
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP58603D Expired DE500670C (de) | 1927-10-20 | 1928-09-16 | Drahtspeichenrad |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE500670C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3515939A1 (de) * | 1985-05-03 | 1986-11-06 | Gerd 3167 Burgdorf Hörmansdörfer | Speichenrad |
-
1928
- 1928-09-16 DE DEP58603D patent/DE500670C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3515939A1 (de) * | 1985-05-03 | 1986-11-06 | Gerd 3167 Burgdorf Hörmansdörfer | Speichenrad |
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