DE299288C - - Google Patents
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- DE299288C DE299288C DENDAT299288D DE299288DA DE299288C DE 299288 C DE299288 C DE 299288C DE NDAT299288 D DENDAT299288 D DE NDAT299288D DE 299288D A DE299288D A DE 299288DA DE 299288 C DE299288 C DE 299288C
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- thickening
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- stretching
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21G—MAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
- B21G3/00—Making pins, nails, or the like
- B21G3/005—Nails or pins for special purposes, e.g. curtain pins
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21G—MAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
- B21G5/00—Making pins or nails with attached caps or with coated heads
- B21G5/02—Making pins or nails with attached caps or with coated heads of drawing-pins or pins of drawing-pin type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pens And Brushes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
299288 KLASSE Je. GRUPPE
BERNARD FÜRTH in WIEN.
Man hat bisher Reißbrettstifte durch Ausstanzen aus einer Kopfplatte in der Weise
hergestellt, daß der Stift von der Mitte der Platte aus in radialer Richtung bereits in der
endgültigen Keilform, welche der Stift besitzt, ausgestanzt, umgebogen und alsdann gestreckt
wurde, um ihm die erforderliche größere Länge zu geben, die sich nicht von vornherein beim
Ausstanzen erzielen ließ, weil der Radius der Kopfplatte kleiner ist als die Länge, welche
der Stift erhalten soll. Die in dieser Weise hergestellten Reißbrettstifte weisen jedoch den
Übelstand auf, daß die Stifte oder Spitzen infolge jener Streckung geschwächt sind und
1S daher keine genügende Haltbarkeit besitzen.
Um ein Schwächen der Stifte zu verhüten
und doch eine größere Stiftlänge . zu erzielen, wurden ferner die Stifte- aus der Kopfplatte
sichelförmig gestanzt und dann gerichtet.
Gemäß vorliegender Erfindung wird der Stift beim Ausstanzen zunächst mit einer Verdickung versehen, und diese wird dann nachträglich
durch Strecken entfernt, ohne daß. der Stift selbst eine Schwächung und V£rdünnung
erfährt. Auf diese Weise ist es ebenfalls möglich, dem Stift eine den Radius
der Kopfplatte überschreitende Länge zu geben und ihm dabei doch die erforderliche Widerstandsfähigkeit
zu erhalten.
Das Verfahren soll im nachstehenden an der Hand der Zeichnung durch ein Ausführungsbeispiel
näher erläutert werden. In der Zeichnung zeigt Fig. ι die Kopfplatte
mit der durch das Ausstanzen verursachten Öffnung von oben gesehen, Fig. 2 eine Seitenansieht
der Kopfplatte mit dem ausgestanzten und umgebogenen,, verdickten Stift, und Fig. 3
den fertigen Reißbrettstift von der Seite gesehen.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, wird aus der Kopfplatte α von der Mitte in radialer
Richtung nach außen ein Stift b ausgestanzt, der nahe seinem freien Ende mit einer Verdickung
c (Fig. 2) versehen ist. Diese liegt beim gezeigten Ausführungsbeispiel hinter der
Spitze d des Stiftes. Der Ausschnitt e in der Kopfplatte α (Fig. 1) zeigt dementsprechende
Form.
Nach dem üblichen Umbiegen des mit der Verdickung c versehenen Stiftes b wird dann
mit Hilfe geeigneter Werkzeuge die Verdickung c durch Ausziehen oder Strecken beseitigt,
so daß dann der Stift b die aus Fig. 3 ersichtliche Form und Länge annimmt. Dabei
bleibt die Spitze d ohne weiteres bestehen. Es ist ,also dadurch, daß die Verdickung c
hinter die Spitze d verlegt ist, nicht erforderlich, die Spitze erst nachträglich an dem
Stift auszubilden. Andererseits bleibt der Stift, abgesehen von der verdickten Stelle,
ungeschwächt, insbesondere also auch an der Wurzel- oder Ansatzstelle an der Kopfplatte.
Zweckmäßig setzt die Verdickung c in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise absatzartig an
dem Stift b an, so daß dadurch ein Widerlager für das Werkzeug bei dem nachfolgenden
Strecken des Stiftes gebildet wird, was zur Erleichterung der Arbeit beiträgt.
Claims (3)
- Statt die Verdickung dicht hinter der Spitze anzuordnen, könnte sie natürlich auch an ander r Stelle des Stiftes angebracht werden und eventuell auch an der Spitze selbst sitzen, wobei diese darin nachträglich beim Strecken gebildet werden müßte, was jedoch weniger zweckmäßig erscheint. Auch könnte die Verdickung jede beliebige andere Form erhalten, ζ, B. widerhaken- oder pfeilförmig ausgebildetίο sein. Nicht unbedingt erforderlich ist es auch, daß der Stift mit der Verdickung in radialer Richtung aus der Kopfplatte ausgestanzt wird; vielmehr könnte er auch in irgendwie gekrümmter Kurve in an sich bekannter Weise ausgestanzt sein, wodurch dann eventuell eine noch größere Länge des Stiftes beim Ausstrecken der Verdickung zu erzielen wäre, als bei den bisherigen Stiften dieser Art.■ '. Patent-Ansprüche:i. Verfahren zur Herstellung von Reißbrettstiften durch Ausstanzen aus einer Kopfplatte, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (δ) mit einer Verdickung (c) aus der Kopiplatte ausgestanzt und die Verdickung alsdann durch Strecken unter Verlängerung des Stiftes beseitigt wird.
- 2." Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdickung hinter der Spitze des Stiftes angebracht wird, . so daß die Spitze gleich beim Ausstanzen des Stiftes gebildet werden kann.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdickung absatzartig an dem Stift ansetzt, so daß dadurch ein Widerlager für das Werkzeug beim Strecken gebildet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE299288C true DE299288C (de) |
Family
ID=553398
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT299288D Active DE299288C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE299288C (de) |
-
0
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