DE200666C - - Google Patents
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- DE200666C DE200666C DENDAT200666D DE200666DC DE200666C DE 200666 C DE200666 C DE 200666C DE NDAT200666 D DENDAT200666 D DE NDAT200666D DE 200666D C DE200666D C DE 200666DC DE 200666 C DE200666 C DE 200666C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B25/00—Details of umbrellas
- A45B25/02—Umbrella frames
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- Tents Or Canopies (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
~ JVe 200666 KLASSE 33«. GRUPPE
in LONDON.
Schirmstange. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Juni 1907 ab.
Vorliegende Erfindung hat eine verbesserte Bauart der U-förmigen Schirmstangen und
eine neuartige Ausführung der Gelenkverbindung zwischen Dachstange und Stützstange
5 oder Strebe zum Gegenstande, durch welche ein sehr dichtes Nebeneinanderliegen der
Stangen bei geschlossenem Schirm erzielt und die Abnutzung des Überzuges an den Verbindungsstellen
der Stangen auf ein Mindestmaß verringert wird.
In der Zeichnung zeigt Fig. ι eine Ausführung der Gelenkverbindung unter Zugrundelegung
der neuen Bauart der Stangen; Fig. 2, 3 und 4 stellen Einzelheiten in größerem
Maßstabe dar, Fig. 5 ist ein Querschnitt durch die Gelenkverbindung, Fig. 6 zeigt
die neue Gelenkverbindung unter Zugrundelegung U-förmiger Stangen bekannter Bauart.
Der vorliegenden Erfindung gemäß erhalten die U-förmigen Schirmstangen α eine geringere
Wandstärke, als bisher üblich war, und sind an beiden Seitenwänden der größeren Festigkeit wegen mit Längsrinnen oder
Rippen al ausgebildet. (Fig. 1, 2 und 5). Die
Stützstange oder Strebe b ist in ähnlicher Weise ausgebildet. Zwecks Herstellung der
Gelenkverbindung zwischen Dach- und Stützstange wird in bekannter Weise das obere,
äußere Ende der Stützstange b durch Zusamirienlegen
der beiden Seitenschenkel flachgedrückt und mit einer kleinen Öffnung c versehen, die entweder durch Lochen oder
durch Bohren erhalten wird. Das flache Stützstangenende wird sodann in üblicher Weise zwischen die beiden Schenkel eines
U-förmig gebogenen Blechbügels d eingesetzt, dessen Länge größer als die Tiefe der Dachstange
ist. Der den Gelenkschuh bildende Blechbügel d kann an beiden Seiten mit Rippen oder vorstehenden Teilen dl versehen
sein, die entweder durch Stanzen (Fig. 5) oder durch Ausstoßen von Löchern (Fig. 3)
erhalten werden und beim Einschieben des Bügels in die Dachstange α in die Nuten al
der letzteren passen, so daß der Gelenkschuh nicht senkrecht zur Stange herausgenommen
werden kann. Nachdem die Teile in der bekannten Weise zusammengesetzt worden sind,
wird ein Loch oder eine Vertiefung e in jeden der beiden Schenkel des Bügels d, und
zwar genau gegenüber der Öffnung c der Stützstange b, durch Stanzen oder Lochen geschlagen,
derart, daß das Material des Bügels in das Loch c eintritt und den Gelenkstift
bildet, um welchen die Strebe in dem Gelenkschuh sich dreht.
Das Eintreiben des Loches bzw. der Vertiefung e geschieht derart, daß gleichzeitig
auch der obere Rand der Dachstange nach innen in die Vertiefung bzw. Öffnung c verdrängt
wird, wodurch der Schuh gegen Längsverschiebung in der Dachstange gesichert
wird. Die Verbindung von Strebe, Schuh und Dachstange erfolgt somit in einer Verrichtung. Wie bereits erwähnt, wird der
Schuh in senkrechter Richtung durch die in die Nuten a1 der Dachstange α eingreifenden
Vorsprünge oder Rippen dl gehalten.
Wenn U-förmige Schirmstangen gewöhnlicher Bauart somit ohne Längsnuten an den
Seitenwänden verwendet werden, so entfallen die Vorsprünge oder Rippen d1 und der Gelenkschuh
d erhält eine etwas größere Länge wie zuvor und wird an beiden Enden mit Löchern oder Vertiefungen d2 (Fig. 5) ausgebildet.
Die Sicherung des Schuhes gegen Längsverschiebung und in senkrechter Richtung erfolgt durch Eintreiben von Löchern
oder Vertiefungen f in die Seitenwände der Dachstange an den den Löchern d2 gegenüberstehenden
Stellen.
Claims (3)
- Patent-An Sprüche:i. U-förmige Schirmstange, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe an den Seiten mit Längsnuten oder Rippen al ausgebildet ist.
- 2. Verfahren zur Herstellung einer Gelenkverbindung zwischen Schirmstangen nach Anspruch 1, bei welchem die beiden Seitenwände der Strebe an dem äußeren Strebenende zusammengelegt und mit einer Öffnung versehen und sodann in einen in die Dachstange eingeschobenen U-formigen Gelenkschuh eingesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß durch Eintreiben von öffnungen oder Vertiefungen in die Seitenwände des Gelenkschuhes der Gelenkzapfen hergestellt und gleichzeitig der Gelenkschuh gegen Längsverschiebung gesichert wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung von U-förmigen Schinnstangen gewöhnlicher Bauart der Gelenkschuh durch Eintreiben der Seitenwände der Dachstange in entsprechende Öffnungen oder Vertiefungen des Schuhes gegen Längsverschiebung gesichert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB378654X | 1906-06-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE200666C true DE200666C (de) |
Family
ID=5762217
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT200666D Active DE200666C (de) | 1906-06-19 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE200666C (de) |
| FR (1) | FR378654A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1205238B (de) * | 1958-03-25 | 1965-11-18 | Rosenkaimer Gmbh | Scharnierhuelse zum Verbinden der Streben eines Schirmes mit dessen massiven Dachstangen |
-
0
- DE DENDAT200666D patent/DE200666C/de active Active
-
1907
- 1907-06-08 FR FR378654A patent/FR378654A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR378654A (fr) | 1907-10-12 |
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