DE299241C - - Google Patents

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DE299241C
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emptying
refuse
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F7/00Other installations or implements for operating sewer systems, e.g. for preventing or indicating stoppage; Emptying cesspools
    • E03F7/10Wheeled apparatus for emptying sewers or cesspools
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C23/00Distributing devices specially adapted for liquid manure or other fertilising liquid, including ammonia, e.g. transport tanks or sprinkling wagons
    • A01C23/001Sludge spreaders, e.g. liquid manure spreaders

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Refuse-Collection Vehicles (AREA)
  • Refuse Collection And Transfer (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Oktober 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Unratwagen, bei welchen der zur Aufnahme der flüssigen Auswurfstoffe dienende Behälter mit einer vom Motor des Fahrzeuges angetriebenen Luftpumpe derart in Verbindung steht, daß abwechselnd durch Luftleere oder durch Druckerzeugung der Behälter angefüllt oder entleert wird. Bei Unratwagen dieser Art wird gewöhnlich die beim Anfüllen angesaugte Luft ίο ins Freie geleitet, nachdem sie zwecks Entfernung des üblen Geruchs durch Torfmull geführt worden ist. .
Die Erfindung hat den Zweck, zu verhindern, daß diese Luft beim Füllen des Wagenbehälters überhaupt ins Freie gelangt und die Umgebung durch den üblen Geruch verpestet. Sie wird daher nach dem Austritt aus der Luftpumpe in einen besonderen Behälter geleitet und dort aufgespeichert, anstatt ins Freie zu gelangen, so daß sie beim Entleeren des Wagenbehälters wieder benutzt werden kann. Demzufolge ist die Steuerung der Luftpumpe so eingerichtet, daß die Luft im Kreislauf nach Belieben vom Unratbehälter nach dem Luftbehälter oder umgekehrt geführt werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel zeigt die Zeichnung, und zwar in
Fig. ι in der Ansicht mit teilweisem Längsschnitt,
Fig. 2 im Grundriß, während
Fig. 3 die Anlage im Schnitt schematisch beim Füllen des Unratbehälters α darstellt; .
Fig. 4 desgleichen, jedoch beim Entleeren des Unratbehälters (andere Stellung des Hahnkegeis).
Fig. 5 und 6 sind Längsschnitte des Mehrweghahnes d nach den Linien III-III und IV-IV der Fig. 7.
In der Fig. 7 sind mehrere wagerechte Schnitte durch den Hahnkegel gelegt,.. und zwar stellen I-I und H-II Schnitte bei der Stellung des Hahnkegels auf »Füllen« dar, dagegen I'-I' und II'-IF bei der Stellung auf »Entleeren«.
Der Unratbehälter α hat seinen Dom b, der mittels Rohrleitung c an einen Verteiler d bekannter Art angeschlossen ist, während durch Stutzen f und Rohr g Verbindung nach dem Lufträume h geschaffen ist, welcher den Unratbehälter α umgibt.
Der Verteiler d ist ein Mehrweghahn, durch den der Kreislauf der in der Leitung c befindlichen Luft, je nach Bedarf, vom Behälter α nach dem Luftbehälter h (Fig. 3) oder umgekehrt vom Luftbehälter nach dem Unratraum α (Fig. 4) gesteuert wird. Die im Behälter h aufgespeicherte Luft steht unter einem gewissen Druck, welcher beim Anfüllen des Behälters α zur Entlastung der Pumpe und zum schnellen Entleeren des Unratbehälters wieder benutzt werden kann.
Die Luftpumpen i, i stehen mit dem Verteiler d in geeigneter Rohrverbindung und werden in bekannter Weise vom Getriebekasten k der Automobilmotoren angetrieben. Die Steuerung für Anfüllen und Entleeren kann von beliebiger Stelle aus mittels Ge-
stänge m oder Griff η (Fig. 3 und 4) geregelt werden.
Es erscheint zwar zweckmäßig, den Luftbehälter h in der angegebenen Weise auf dem Unratwagen selbst anzuordnen, doch steht nichts im Wege, ihn auch an irgendeiner anderen, sonst bequemen Stelle des Wagens, oder auch getrennt von ihm anzubringen.
Der Gesamtvorgang beim Auffüllen und Entleeren des Unratwagens ist folgender: In der Betriebslage nach Fig. 3, wo der Verteiler die da Und in Fig. 7 bei I-I gezeichnete Lage einnimmt, saugen die beiden Pumpen i, i (es kann natürlich auch nur eine Pumpe vorhanden sein) Luft durch den Kanal c aus dem Behälter α und drücken die abgesaugte Luft durch die Leitung g in den Behälter h. Durch das Absaugen der Luff entsteht im Behälter α eine Luftverdünnung; infolgedessen drückt der Überdruck der Außenluft den Unrat aus der Unratgrube t durch das in diese gelegte Ansaugrohr ν in den Unratbehälter a. Ist der Behälter α angefüllt, so wird selbsttätig durch eine — hier nicht gezeichnete — Einrichtung die Luftsaugleitung c abgeschlossen und der Unratzufuhrstutzen ebenfalls abgesperrt. Der Unratwagen kann nun an seinen Bestimmungsort gefahren werden. Hier angelangt, wird der Verteiler d zur Entleerung des Behälters α mittels des Hebels η in die Stellung, nach Fig. 4 und 7 bei II'-II' gebracht. Jetzt strömt die im Behälter h unter Druck stehende Luft durch den Kanal g, den Verteiler d, die beiden Pumpen, wiederum durch den Verteiler, und endlich durch die ■ Leitung c, c in den Behälter α und treibt den Unrat durch die vorher geöffnete Ausflußöffnung hindurch ins Freie.
Wie erkenntlich, vollführt also die beim Füllen des Behälters α abzusaugende Luft einen Kreislauf zwischen Unratkessel α und Luftbehälter h.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Anfüllen und beschleunigten Entleeren von Unratwagen mittels einer oder mehrerer hintereinander geschalteter Luftpumpen, gekennzeichnet durch einen zwischen Luftpumpe und Unratbehälter angeordneten Mehrweghahn (d), mittels dessen die beim Füllen aus dem Unratbehälter (a) angesaugte Luft in einen Nebenbehälter (h) geleitet und alsdann beim Entleeren des Hauptbehälters [a) durch die Leitung (c) diesem wieder zugeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1096754B (de) * 1952-12-29 1961-01-05 Josef Eisele Vorrichtung zum Foerdern von Dickstoffe enthaltenden Fluessigkeiten mittels einer ein Vakuum erzeugenden Maschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1096754B (de) * 1952-12-29 1961-01-05 Josef Eisele Vorrichtung zum Foerdern von Dickstoffe enthaltenden Fluessigkeiten mittels einer ein Vakuum erzeugenden Maschine

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