DE29879C - Getreidesäemaschine - Google Patents
GetreidesäemaschineInfo
- Publication number
- DE29879C DE29879C DENDAT29879D DE29879DA DE29879C DE 29879 C DE29879 C DE 29879C DE NDAT29879 D DENDAT29879 D DE NDAT29879D DE 29879D A DE29879D A DE 29879DA DE 29879 C DE29879 C DE 29879C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pin
- seed
- frame
- box
- grain
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000009331 sowing Methods 0.000 title claims description 8
- 241000721671 Ludwigia Species 0.000 claims description 4
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000002238 attenuated effect Effects 0.000 description 1
- 210000000481 breast Anatomy 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000009792 diffusion process Methods 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000010899 nucleation Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C7/00—Sowing
- A01C7/08—Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
- A01C7/12—Seeders with feeding wheels
- A01C7/123—Housings for feed rollers or wheels
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Sowing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4S: Landwirtschaftliche Geräthe.
A. BROCKSCH in DRAMBURG (Pommern] Getreidesäemaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. November 1883 ab.
Bei vorliegender Maschine sind die beiden Laufräder mittelst eines Vordergestelles so angebracht,
dafs die Spurbreite der Räder geringer ist als die Länge oder die Säebreite des Kastens,
so dafs also die' Maschine nicht bei dem Säen mit den Rädern in der vorhandenen Spur gehen
darf.
Die bisher gebräuchlichen Maschinen sollen hierdurch Ueberschläge vermeiden, indem der
hinterher gehende Arbeiter an der Spur den Gang der Maschine controliren kann und entstandene
Ueberschläge, sogenannte Fehlstellen, durch sofortiges Nachstreuen des Samens mit
der Hand zu corrigiren im Stande ist.
Bei der vorliegenden Construction soll die Controle des Arbeiters hinter der Maschine
fortfallen, da durch die schmale Spurbreite der Laufräder Abweichungen nicht vorkommen,
weil Hindernisse, wie Steine und Erdklöfse, hier keine Abweichungen ausüben.
Ein fernerer Zweck dieser Maschine ist der, durch schmalere Spurbreiten die Maschinenstöfse
mittelst der Scheerstangen für die Brust des Zugthieres abzuschwächen. Da nun bei
schmalen Spurbreiten in ungünstigem Terrain die Maschine leichter umwerfen würde, sind
die beiden Laufräder auf der gemeinschaftlichen Achse dem Terrain entsprechend verschiebbar.
Der Säekasten kann leicht von dem Gestell getrennt werden. Es befinden sich an dem Gestell eiserne Gabeln angeschraubt, welche,
der Kastenform entsprechend, unten enger und oben weiter sind, in welche der Kasten hineingelegt
und herausgenommen werden kann.
Die Säeapparate befinden sich aufserhalb des Kastens und bilden den Boden desselben. Der.
einströmende Samen wird mittelst der in den Gehäusen sich drehenden, schraubenförmig cannelirten
oder ' gerippten Säeräder herausgeworfen.
Um den Samen möglichst zu zertheilen und die Anwendung eines Streubrettes entbehrlich
zu machen, befindet sich an jedem Gehäuse eine Nase, welche den Samen in zwei Ausflufsströme
theilt, wodurch der Samen, da die Vertheilung gleich unmittelbar an der Austrittsöffnung stattfindet, gleichmäfsig vertheilt wird.
Die Uebertragung des Betriebes von den Laufrädern auf die Säewelle geschieht zwischen
den Ausstreuöffnungen mittelst eines Hebels, welcher aufser zwei festen Zapfen noch eine
bewegliche Einstellschiene mit Zapfen zur Aufnahme der Wechselräder besitzt.
In Fig. 1,2,3 und 4 ist das Vordergestell
mit den Laufrädern dargestellt.
Fig. 2 und 4 zeigen, das Vordergestell ohne
Kasten; davon ist Fig. 2 die Seitenansicht im Schnitt, Fig. 4 die Ansicht von oben.
Fig. 3 ist die Ansicht von hinten mit eingelegtem Säekasten.
Dieses Vordergestell besteht aus den beiden Laufrädern k, welche auf der gemeinschaftlichen
Achse / sitzen und darauf verschiebbar sind. Die Enden dieser Achse tragen die Lager und die daran befestigten Gestellstützen m.
Letztere tragen das Gestell h, an welchem die zur Aufnahme des Säekastens bestimmten Gabeln
i nach hinten über den Rädern angebracht sind.
Ferner sitzt auf der Laufradachse der Betriebshebel n. Derselbe ist um die Achse drehbar
behufs der In- und Aufserbetriebsetzung der
Säewelle. Dieser Hebel hat drei Zapfen. Zwei derselben, und zwar die unteren, ι und 2,
tragen die Zahnräder zur Auswechselung für die verschiedenen Saatmengen, während der
obere Zapfen ein nicht auswechselbares Zahnrad trägt. Aufserdem besitzt dieser Hebel
die Einstellschiene 0. Dieselbe trägt in einem' länglichen Schlitz den darin auf- und abstellbaren
Zapfen 2 und ist an ihrem unteren Ende um den Zapfen 1 drehbar, an ihrem oberen
mittelst einer Schraube an einem im Hebel η befindlichen, zu ihrem Umdrehungspunkt concentrischen
Schlitz aber selbst stellbar.
Um den Haupthebel η während des Betriebes adjustiren zu können, befindet sich an der
Rückwand des Kastens eine Winkelschiene ρ befestigt, deren einer Schenkel zum Festhalten
des Hebels η dient und concentrisch zum Umdrehungspunkt desselben gebogen ist, so dafs
der Ein- und Ausrückzapfen in zwei für diese Zwecke vorhandene Löcher eingestellt werden
kann.
Claims (3)
1. Zur Erzielung schmaler Spurbreiten bei Getreidesäemaschinen die Lagerung der beiden
Laufräder k k vor dem Saatkasten an einem Rahmen h, dessen Breite geringer
ist als die Länge des Saatkastens, welcher letztere in die am Rahmen angebrachten
Gabeln i eingelegt und aus denselben herausgenommen werden kann.
2. Der an das Gehäuse jedes Säerades angegossene Zapfen (Nase) s mit nach oben
sich zuspitzendem Querschnitt, um durch diese Form das ausfliefsende Saatgetreide
sofort in zwei Ströme zu theilen und das Streubrett entbehrlich zu machen.
3. Die um den Zapfen 1 drehbare, den in einem Langschlitze verstellbaren Zapfen 2
tragende, in einer bestimmten Stellung festzustellende Schiene 0, combinirt mit dem
Hebel n.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29879C true DE29879C (de) |
Family
ID=306031
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT29879D Expired - Lifetime DE29879C (de) | Getreidesäemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29879C (de) |
-
0
- DE DENDAT29879D patent/DE29879C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1941002A1 (de) | Bodenbearbeitungsmaschine | |
| DE2259545C2 (de) | Bodenbearbeitungsmaschine | |
| DE2749656C2 (de) | ||
| DE2557753C2 (de) | Schlepperbetriebene Maschinenkombination | |
| DE1482828A1 (de) | Vorrichtung zum seitlichen Versetzen am Boden liegenden Erntegutes | |
| DE29879C (de) | Getreidesäemaschine | |
| DE2922185B1 (de) | Drillmaschine | |
| DE2508481C2 (de) | Bodenbearbeitungsmaschine | |
| DE3334727C2 (de) | Pflug mit mindestens einem Zusatzwerkzeug zur Tiefenhaltung | |
| DE2559341C3 (de) | Maschine zum Ausbringen von Dänger und Saatgut | |
| DE2917807A1 (de) | Streugeraet fuer koerniges und/oder pulveriges gut | |
| AT261282B (de) | Vorrichtung zur Bearbeitung von am Boden liegendem Erntegut | |
| DE2025186A1 (de) | Gerätekombination zur Bodenbearbeitung und zum gleichzeitigen Säen | |
| DE30861C (de) | Kombinirte Hack-, Häufel- und Säemaschine | |
| AT237362B (de) | Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von am Boden liegendem Erntegut | |
| DE239466C (de) | ||
| DE1201106B (de) | Einzelkornsaemaschine | |
| DE99372C (de) | ||
| DE5053C (de) | Neuerungen an der SACK'schen Universalsäemaschine | |
| DE813617C (de) | Kehr-Pflug | |
| DE102006013891B4 (de) | Sämaschine | |
| AT261280B (de) | Geräteeinheit, bestehend aus Düngerstreu- und Sägerät, die an der vorderen Stirnseite eines Einachsmotorschleppers angekuppelt ist | |
| DE73780C (de) | Dibbelmaschine mit zugleich als Furchenzieher dienender Sägetrommel | |
| AT123434B (de) | Pflug mit an dem Streichblech lösbar und in senkrechter Richtung verstellbar angelenkter Egge. | |
| DE2160749C3 (de) | Maschine zum Ausbringen von pulverförmigem und gekörntem Material |