DE2985C - Befestigungsmechanismus an Eisschlittschuhen - Google Patents
Befestigungsmechanismus an EisschlittschuhenInfo
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- DE2985C DE2985C DENDAT2985D DE2985DA DE2985C DE 2985 C DE2985 C DE 2985C DE NDAT2985 D DENDAT2985 D DE NDAT2985D DE 2985D A DE2985D A DE 2985DA DE 2985 C DE2985 C DE 2985C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C1/00—Skates
- A63C1/04—Skates fastened by means of clamps
- A63C1/10—Skates fastened by means of clamps tightened by the movement of the foot
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- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
1878.
Klasse 77.
WILHELM FRITSCHE in GÖRLITZ. Befestigungs-Mechanismus an Eisschlittschuhen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. Februar 1878 ab.
Der auf der beiliegenden Zeichnung dargestellte Schlittschuh wird durch eine einfache
Manipulation und durch den Druck des Fufses an letzteren befestigt.
Fig. ι stellt diesen Schlittschuh in der Längs-Ansicht
und Fig. 2 denselben im Grundrifs dar.
Fig. 3 ist eine Vorder-Ansicht des Befestigungs-Mechanismus
des Schlittschuhes an der Sohle des Stiefels, auf der Platte, auf welcher der Vordertheil des Fufses ruht.
Fig. 4 ist ein Schnitt durch diesen Mechanismus, quer zur Längsrichtung des Schlittschuhes.
Fig. 5 ist ein Schnitt durch die hintere Platte, welche zur Unterstützung der Ferse dient und
welche an dem Stiefelabsatz festgehalten wird, woraus gleichzeitig wie aus Fig. 1 die Befestigung
dieser Platte am Schlittschuheisen ersichtlich ist.
Die wesentlichen neuen Theile sind an dem Schlittschuh die Befestigungs-Mechanismen desselben
an den Stiefel.
Derjenige an der Vorderplatte des Schlittschuhes ist aus Fig. 1, 2, 3 und 4 deutlich
ersichtlich.
Die Vorderplatte b und die Hinterplatte c sind durch die Winkel d d an das Eisen α und
zwar durch Nieten befestigt.
An der unteren Fläche der Vorderplatte b ist eine Führung e e quer zur Längsaxe des
Schlittschuhes angebracht, in welcher sich die beiden Schlufsriegel //, welche an ihren Köpfen
geschärft sind, herein- und hinausschieben können.
Diese beiden Schlufsriegel, welche symmetrisch angeordnet sind, sind aus je zwei Theilen /
und fl construirt, um die Länge des Schlufsriegels
der Sohlenbreite anpassen zu können.
Das zweite Stück des Schlufsriegels, welches mit /' bezeichnet, läfst sich durch das Schräubchen
ί in drei verschiedene, in den anderen Theil f des Schlufsriegels geschnittene Gewinde
befestigen, und kann so der ganze Schlufsriegel ff1 entsprechend der Sohle breiter oder
schmäler hergerichtet werden.
Das Ende des Schlufsriegelstückes fl ist gegabelt
und befindet sich in dieser Gabel befestigt der Gleitbolzen k.
Das eigentliche Schlufsstück h besitzt an seinem oberen Ende einen viereckigen Kopf /,
der durch die Platte b bei offenem Schlittschuh ca. 5 mm hindurchragt und zugleich als Führung
für das Schlufsstück dient.
Der unter der Platte b befindliche Theil des Schlufsstücks h hat die Form eines Kreisausschnittes,
dessen Centrum ungefähr in die untere Begrenzungslinie der Platte b fällt. Dieser Sector
besitzt zwei, nahezu radiale Schlitze, in welchen die vorerwähnten Gleitbolzen k k sich schieben.
Es ist ersichtlich, dafs, wenn die Schlufsriegel in ihrer gröfsten Entfernung auseinander standen,
d. h. die Bolzen k k in den vom Centrum entferntesten Punkten der Schlitze im Schlufsstück h
standen, und nun auf den viereckigen Kopf desselben ein Druck, hier durch das Körpergewicht,
ausgeübt wird, ein centrales Zusammenschieben der Schlufsriegel erfolgt, weil die
Gleitbolzen k k gezwungen werden, sich dem Centrum des Schlufsstück-Sectors zu nähern.
Hierdurch fassen die geschärften Haken der Schlufsriegel die Sohle des Stiefels.
Zur Sicherung des Schlusses dient nun die Doppelhebelfeder g, welche, um den Punkt i
drehbar, an dem einen Ende an dem unteren Theil des Schlufsstücks h eingreift. Der andere
Hebelarm der Doppelhebelfeder g, nach der Seite der Fufsspitze hin, besitzt aufserdem noch
eine seitliche Federkraft und schnappt in den Stift ν ein, wenn durch den Druck des Fufses
die Schliefsvorriclitung geschlossen wird; und ist hierdurch ein sicherer Schlufs bewirkt.
Es ist klar, dafs, so lange das Gewicht des Fufses auf dem Kopf / ruht, die Schlufsriegel,
selbst wenn sich die Feder g lösen sollte, fest geschlossen bleiben würden.
Die Befestigung der Hinterplatte c am Absatz des Stiefels geschieht in folgender Weise:
An dem Stiefelabsatz ist mit Holzschräubchen eine Stahlplatte m befestigt, welche in ihrer
Mitte ein ovales Loch hat. In dieses ovale Loch pafst ein auf der Platte c befestigter
Bolzen η mit einem ovalen Kopfe, rechtwinklig zur Längsaxe des ovalen j Loches in m stehend.
Im Stiefelabsatz selbst sitzt in rundem Loche die kleine Spiralfeder /, welche im gewöhnlichen
Zustande das Plättchen q herabdrückt, so dafs Schmutz in das Befestigungsloch des
Plättchens m nicht eindringen kann.
Der Schlittschuh wird rechtwinklig zur Längsdimension der Stiefelsohle an den Absatz mit
der Platte c angedrückt, so dafs der ovale
Kopf des Stiftes η in das ovale Loch des
Plättchens m tritt. Nun wird der Schlittschuh um 90 ° gedreht, und derselbe ist fest am Absatz
angebracht. Sodann hat man weiter nichts zu thun als durch das Körpergewicht den
Schlufsstückkopf / nach unten zu drücken, wodurch sich sofort die Schlufsriegel ff schliefsen
und die Doppelhebelfeder g in den Stift ν einschnappt und wodurch der Schlittschuh unwandelbar
an der Stiefelsohle befestigt wird.
Um den Schlittschuh zu lösen, hat man nur den Fufs zu heben und durch einen Seitendruck
die Feder g aus Stift ν zu lösen. Der Druck auf / wird hierdurch aufgehoben und die Schlufsriegel
werden durch den Druck des an h angreifenden Armes der Feder g sofort sich öffnen.
Durch Zurückdrehen des Schlittschuhes um 900 läfst sich der Stift η durch einen leichten
Ruck vom Absatz lösen.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Die Construction des Mechanismus der Schlufsriegel und des Schlufsstückes sammt Doppelhebelfeder, wobei der Druck des Körpers genügt, sofort einen festen Schlufs des Schlittschuhes herzustellen, welcher nur dann aufgehoben werden kann, wenn man die Doppelfeder nach Aufhebung des Körperdrucks auslöst.Die im Absatz des Schlittschuhläufers angebrachte Vorrichtung, bestehend aus einer Spiralfeder und Deckplatte für das ovale Befestigungsloch in der an den Absatz geschraubten Schlufsplatte, durch welche Vorrichtung ein Versetzen dieses Loches mit Schnee oder Schmutz verhindert wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2985T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2985C true DE2985C (de) |
Family
ID=5620676
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT2985D Active DE2985C (de) | Befestigungsmechanismus an Eisschlittschuhen | ||
| DENDAT4667D Active DE4667C (de) | Befestigungs-Mechanismus an Eisschlittschuhen |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT4667D Active DE4667C (de) | Befestigungs-Mechanismus an Eisschlittschuhen |
Country Status (1)
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|---|---|
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Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1166092B (de) * | 1959-06-15 | 1964-03-19 | Udylite Res Corp | Foerdereinrichtung fuer eine Elektroplattierungsanlage |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4667C (de) |
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